Immer wiederkehrender, stechender, unerträglich starker Schmerz in der unteren Wade

20.12.08 16:00 #1
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Immer wiederkehrender, stechender, unerträglich starker Schme

SigiKoch ist offline
Beiträge: 1
Seit: 26.01.12
Hallo loy,

ist ja schon ein paar Jahre her. Ich habe die Beachreibung gerade erst gefunden. Ich habe sei einigen Tagen exakt das gleiche Problem. Mich würde interssieren wie Sie behandelt wurden. Würde mich über eine Antwort sehr freuen. Danke!!!

Immer wiederkehrender, stechender, unerträglich starker Schme
loy
Themenstarter
Hallo Sigi,

das war damals schlimm mit diesem merkwürdigen Schmerz... Es machte mich zu schaffen, daß der sich wie Elektrizität anfühlte, und völlig unkontrollierbar kam und ging. Einer nach dem anderen fanden der Phlebologe, der Sportmediziner, der Orthopäde und auch der Neurologe nichts. Der Neurologe aber verwies mich auf das "myofasziale Geschehen", und meinte, es könnte etwas in den "Faszien", tief innerhalb der Muskel "verklebt" sein, und das würde auf eine Triggerpunkte-Myofascial Release-Therapie bzw. therapeutische Massage ansprechen.

Daraufhin suchte ich einen sehr guten Osteopathen auf -- und innerhalb einer einzigen Sitzung (benötigt wurde noch eine zweite, zur Kontrolle) verschwand erstaunlicherweise der Schmerz völlig, und bleibt jetzt, fast drei Jahre danach, immer noch verschwunden.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein bißchen weiterhelfen...
Wünsche Dir viel Glück, und daß Du den lästigen Schmerz schnell loswirst!

Immer wiederkehrender, stechender, unerträglich starker Schme

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hier könnte sich ein guter OsteopathIn finden:

VOD e.V. - Verband der Osteopathen Deutschland

Grüsse,
Oregano

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ThorstenBerlin ist offline
Beiträge: 9
Seit: 15.11.12
Hallo loy, hallo Gemeinde,

juchhu ich habe neue Hoffnung.
Keine Ahnung ob meine Zeilen noch gelesen werden bevor dieses Thread geschlossen wird aber ich habe euch nun gerade erst entdeckt und muß mir das von der Seele schreiben:
Ich habe EXAKT die gleichen Symptome und kann diesbezüglich auch nichts hinzufügen, wir sind nun also mindesten zu dritt !
Es begann im Februar 2011--> Hausarzt--> Internist--> Neurologe--> Radiologe--> Orthopäde--> Magnesium (!?)--> dann war es erstmal weg.
Letzten Montag (12.11.2012) fing die Sch.... wieder an. Obwohl ich seitdem regelmäßig meine Magn.-Brausetabletten einnahm. Dosis erhöht--> Hausarzt--> Achselzucken--> letzte Nacht in die Notaufnahme weil die Abstände der "Attacken" immer kürzer wurden und ich es nicht mehr ausgehalten habe.
Konnte nicht mehr laufen, erst recht nicht Autofahren.
Jetzt Hammer-Schmerztabletten morgen Physiotherapeut, Dienstag wieder Orthopäde und Dank Eurer Hilfe schnellstmöglich zum Osteopathen ! (von dessen Existenz ich nicht einmal wusste)
Danke loy.

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ThorstenBerlin ist offline
Beiträge: 9
Seit: 15.11.12
Hallo,
ein Nachtrag aus aktuellem Anlass:
Den Termin beim Osteophaten durfte ich erstmal wieder absagen !
Die Orthopädin will erst das MRT am 11.12. abwarten um die "schlimmen" Sachen auszuschließen !??
@Loy: Kann ich dich zu einer kurzen Beschreibung überreden ?
Was genau hat der Osteophat bei dir behandelt ? Welche Körperregionen hat er als schmerzauslösend lokalisiert ? Bist du weiterhin beschwerdefrei ?
LG Thorsten

Immer wiederkehrender, stechender, unerträglich starker Schme
loy
Themenstarter
Hi Thorsten
O je -- "schlimme Sachen"?? Hoffentlich ist es doch eher eins von jenen "unerklärlichen" Dingen... Wenn ich nur daran zurückdenke -- was war das nur für eine besch... Situation. Und, ja, ich bin bis heute beschwerdefrei, mich wundert das selbst, eigentlich. Damals hatte ich gedacht, ich probiers einfach mal mit den "leichten" Therapien, und wenn die nicht wirken, mache ich weiter mit den schwierigeren. Wenn die Osteopathie nicht gewirkt hätte, hätte ich ja nur mein Geld verloren, schaden tut die ja nicht, im Gegenteil. Der Schmerz war dann auch in einer einzigen, schmerzfreien Sitzung weg (plus einer zweiten Sitzung zur Kontrolle). Ich erinnere mich nicht, ob ich damals auch bei einem Orthopäden gewesen bin, die Aussage des Nervenarztes war ja schon ziemlich beruhigend gewesen.
Ich wünsch dir viel Glück, und dass du die blöde Sache möglichst schnell loswirst!
LG
Loy

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ThorstenBerlin ist offline
Beiträge: 9
Seit: 15.11.12
Hallo Loy,
danke für die Antwort. Mit etwas "schlimmen" rechne ich auch nicht wirklich, aber es soll erst abgeklärt werden ob eine Ziste o.ä. vorhanden ist.
Da ich jetzt massiv auf "Pille" bin kann ich die Intensität des schmerzes nicht mehr einschätzen, die Abstände zwischen den Attacken
werden jedoch immer kürzer.Ich setze mich dann schnell auf den Fuß des betroffenen Beines und es hört auf. Mittlerweile habe ich auch herausgefunden,
dass ich beim berühren einer Stelle unterhalb der Kniescheibe den Schmerz provozieren Kann. Deshalb hätte mich schon sehr die Diagnose deines Osteopathen
interessiert.Vielleicht kannst du dich ja noch erinnern wo genau er dich behandelt hat ? Vielleicht ist das in der Osteopathie ja auch nicht so genau abzugrenzen.
@SigiKoch: Wie ist es bei dir gelaufen ?

LG Thorsten

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Thorsten,

auch wenn der Osteopath bei Loy einen durchschlagenden Erfolg erzielt hat, kann man seine Behandlung nicht auf Dich übertragen. DAs ist ja das Faszinierende an der Ostepathie: der gute Osteopath findet durch Fühlen und Schauen heraus, wo behandelt werden muß. DA gibt es keine Gebrauchsanweisungen .

Abgesehen davon: Je nach Krankenversicherung wird die Osteopathie nicht von den Kassen übernommen. Das muß man erfragen. Wenn die Kasse sowieso nichts übernimmt, braucht man sich auch nicht mit dem Orthopäden absprechen.
Außerdem haben gute Osteopathen oft lange Wartenzeiten.

Meine Erfahrung ist, daß ein OsteopathIn wesentlich schnell helfen kann als ein Orthopäde, und vor allem ohne Spritzen oder Tabletten, die auch wieder Nebenwirkungen haben.

Grüsse,
Oregano
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ThorstenBerlin ist offline
Beiträge: 9
Seit: 15.11.12
Hallo Oregano,

natürlich nicht, es ist nur meine Neugierde auf welche Körperstellen er den Fokus gelegt hatte um die genannten Symptome zu behandeln.
Ich "greife hier nach Strohhalmen" und mit Gebrauchsanweisungen habe ich sowieso meine Probleme.

Mit meiner Krankenkasse hatte ich schon gesprochen (TK), die übernehmen 80% wenn das Rezept auf 6 Behandlungen ausgestellt wird.
Nachdem ich eure Zeilen hier gelesen habe würde ich das ohnehin auch ohne Zuzahlung der Kasse angehen.(Aber nicht weitersagen)
Ich vertraue jedoch "meiner" Orthopädin und sie hat mir geraten mit der Osteopathie zu warten bis das MRT erfolgt ist.
Danke das ihr mich hier nicht alleine lasst...das hilft...

LG Thorsten

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Thorsten,

es wird doch keine Durchblutungsstörung sein? - Ist das untersucht worden?

Der Schmerz kommt plötzlich, ist besonders heftig in den Waden (je nach Ort des Verschlusses auch im Oberschenkel oder Fuß) und zwingt die Betroffenen oft nach nur wenigen Schritten zum Stehenbleiben. Wenn das die Patienten ihrem Arzt berichten, tippt der sofort auf die so genannte Schaufensterkrankheit.

Der Name beschreibt die Krankheit sehr genau, denn die krampfartigen Schmerzen in der Wade treten im Lauf der Zeit nach immer kürzeren Gehstrecken auf. Die Betroffenen müssen bei einem Stadtspaziergang praktisch vor jedem Schaufenster anhalten und warten, bis die Schmerzen in der Wade nachlassen.

Hinter dem harmlosen Begriff "Schaufensterkrankheit" verbergen sich massive Durchblutungsstörungen, verursacht durch Kalk- und Fettablagerungen, die im Extremfall die Arterien bis zum völligen Verschluss verengen.
Stechender Schmerz: Gefahr in den Adern durch die Schaufensterkrankheit | Ratgeber | hr-online.de

Grüsse,
Oregano
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