Ohrfeigengesicht

11.06.06 13:10 #1
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human ist offline
Beiträge: 969
Seit: 20.01.06
beobachte in letzter zeit, dass meine wangen immer röter werden. also nicht im sinne von gesunden roten bäckchen, sondern mal mehr mal weniger. manchmal ist es so schlimm (meist einseitig), dass es aussieht als hätte ich mich mit jemandem arg geohrfeigt. die errötete gesichtshälfte ist dann auch sehr warm.........

kennt das jemand?

greetz
human

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Im JinShin wird die rote Backe als Zeichen für eine Magenproblematik angesehen. Der Endpunkt vom Magenmeridian liegt ja auch genau unter der Mitte des Auges auf dem Jochbein...

Gruss,
Uta
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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Human

Rote Backen wie rote Ohren sind ein Zeiochen einer Nahrungsunverträglichkeit NMU, welche widerum von einem Darmpilz begünstigt werden. Die häufigste bei roten backen ist meines wissen nach, die Glutenunverträglichkeit
Wegen darmpilz. www.candida.de
Wegen NMU: Buch "Ist das Ihr Kind?" von Prof Rapp
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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human ist offline
Themenstarter Beiträge: 969
Seit: 20.01.06
naja, nur dass manchmal eine backe ganz schnell rot wird (bis übers auge) und es sich so anfühlt wie ein sonnenbrand. das ganze dauert dann ne halbe stunde in etwa.

ansonsten sind sie halt verschieden rot, mal mehr mal weniger. + lästiges muskelzwicken bzw hautbrennen irgendwo am körper.

glaub natürlich auch dass ich nen darmpilz habe, NUR, sind die beschwerden beim candida so, dass dieses fiese muskel/hautbrennen nur eine bestimmte zeit anhält (sagen wir nen halben tag) und dann ein bis zwei tage gar nicht mehr.....soll heißen: keine 24/7 schmerzen.

dass mit der antipilzdiät halt ich einfach nicht durch, ich nehm zwar gke, nystatin oder lapachorindentee aber diese diät halt ich nicht durch da kann ich machen was ich will.


greetz
human

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Human

Die roten backen kommen nicht vom Pilz, sondeern vermutlich von einer NMU. Das kommen und verschwinden wird wahrscheinlich mit dem Essen des unverträglichen zusammenhängen, mach ein Ernährungstagebuch, oder lasse das erwähnte weg.

Mit dem zuckerfrei hast Du wahrsch. Probleme, weil Du in eine Unterzuckerung kommst. Versuche es so gut es geht und wenn es gar nicht mehr geht, nimm Traubenzucker und anschliessend gerade das antipilzmittel.
Niumm das Nystatin regelmässig, das GKE und der Tee helfen wahrsch. auch.
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Liebe Grüsse
Beat

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schurline ist offline
Beiträge: 78
Seit: 28.09.04
Hallo Human,

ich hatte das gleiche Problem, konnte die Zuckerdiät einfach nicht durchhalten. Vor ein paar Tagen hatte ich an anderer Stelle dies dazu geschrieben:

Hallo miteinander,

nach erfolgter Amalgamentfernung und Ausleitung habe ich auch unter einer regelrechten Zuckersucht gelitten. Schoki weggelassen, dafür Hunger auf Kuchen und Brot/Brötchen bekommen. Das weggelassen, dafür Durst auf Bier bekommen…. alles Sachen, die der Körper fix in Zucker umwandeln kann. (Candida?!) Mehrere ernsthafte Anläufe sind nach einigen Tagen so oder ähnlich verlaufen.

Habe vor einigen Tagen einen neuen Arzt "ausprobiert", einen Kassenarzt mit Hang zur Naturheilkunde. Habe ihm nichts von all dem oben erzählt; bin dorthin gegangen, weil ich nach dem Zahnarztbesuch mal wieder heftig Herpes bekommen habe und außerdem ständig Entzündungen an den Augenlidern bekomme (Gerstenkörner). Ich war ganz erbaut über seine Reaktion: mein Immunsystem sei wohl nicht ok, das würde häufig mit Unverträglichkeiten oder evtl. mit Pilzbefall zusammenhängen. Ob er das mal kinesioloisch testen soll… ich reagierte auf Histamin und Candida albicans. Er riet mir, erstmal 2 – 3 Wochen histaminarm zu essen; dann entscheiden wir, ob wir eine Pilzbehandlung machen.

Eigentlich fand ich die bei Histamin-Intoleranz beschriebenen Symptome nicht typisch für mich, aber gleich am nächsten Tag habe ich mit histaminarmer Kost begonnen. Am ersten Tag war noch alles in Ordnung, aber dann reagierte ich mit Schwäche und Zittern. Die Tage darauf dachte ich, ich müsste erfrieren. Mein Körper signalisierte mir immer wieder: das ist falsch, was du da machst!!! Du hast den Arzt erst einmal gesehen, du tust wohl immer gleich, was dir irgendeiner sagt, was? Dann kam ich mir irgendwie hyperaktiv vor. Ach ja, und ich hab andauernd gegessen (was erlaubtes). Tja, was soll ich sagen: nach einer echt harten Woche ging es mir viel besser. Ich bin physisch belastbarer, wenn ich Hunger spüre, knurrt nur der Magen – ich habe aber nicht das Gefühl, gleich schlapp zu machen. Und das Beste: ich habe kein Zucker-, kein Weißmehl-, kein Alkoholverlangen mehr!!! Das hätte ich niemals erwartet. Ich hoffe, dass ich diese strenge Diät bald mal lockern kann, aber ich werde mich in Zukunft insgesamt auf jeden Fall histaminärmer als vorher ernähren.

Ach ja, obwohl ich mich steckenweise so vollgestopft habe, habe ich in 8 Tagen 1 Pfund an Gewicht verloren. Ich bin aber nicht übergewichtig. Wenn noch 2 – 3 Pfund fallen, freu ich mich, aber dann ist auch gut… Was mir noch aufgefallen ist: Ich glaube, durch den Zucker-, Mehl-, Alkverzicht wird die ganze Rohkost- und Obstesserei viel verträglicher, es bläht längst nicht so doll wie vorher.

Grüße,
schurline
Vielleicht magst du es auch mal über die Histamin-Vermeidung versuchen?

Viel Erfolg!
schurline

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo schurline,
wieso Mehlverzicht bei einer histaminarmen Kost? Und warum im Prinzip Zucker?

Gruss,
Uta
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Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Am ersten Tag war noch alles in Ordnung, aber dann reagierte ich mit Schwäche und Zittern. Die Tage darauf dachte ich, ich müsste erfrieren. Mein Körper signalisierte mir immer wieder: das ist falsch, was du da machst!!! Du hast den Arzt erst einmal gesehen, du tust wohl immer gleich, was dir irgendeiner sagt, was?
Einer der wirlich herausragenden Selbstbeobachtungen! Hier ist vermutlich einer der Knackpunkte. Ich werde Ihn (den Satz) gleichausdrucken und einrahmen!

Wir sind ernährungstechnisch vermutlich alle Junkies

- Histaminjunkies
- Gluteinjunkies
- Kaseinjunkies
- Nikotinjunkies
- Koffeinjunkies

das sind typische Entzugssymtome die ich auch sporadisch bei mir festgestellt habe (auch über Tage!) aber nie wirklich auf die Ernährung sondern auf die allg. physische bzw. psychische Konstitution bezogen habe. Ich vermute das diese "schweren" Entzugssysmtome (die sich ein nicht betroffener nicht vorstellen kann!) nicht nur ein schwaches Immunsystem als Grundlage hat. Dieses "erfirier" Zitter das teilweise über Stunden ging wurde von mir immer einem "Aufschaukeln" zugeschrieben. Der Körper versucht was zu verteilen oder eine Energieausgleich/Verscheibung hinzulegen. Weniger esotherisch oder sowas sondern Schütteln für die Leber, Schütteln für die Nieren, Schütteln für (gegen) die Kälte. Kälte (weniger Wärme) als Regulationsprozes und Hilfsmittel in allen Lebenslagen wo es bedrohlich wird.

Es zieht mir ein eisiger Schauer über den Rücken.
Meine Beine sind wie Eisblöcke - Eiszapfen
Eiskaltes Blut in den Adern (Gefühlslosigkeit) - auch "es lässt einen kalt"
die Kälte der Isolation
kalte Hände/Füsse vor Aufregung/Angst (kalte Füsse kriegen)
ein Herz aus Eis/Stein
Primär sind aber augenscheinlich nur die Extremitäten und Gänsehautzonen von solchen "Erscheinungen" betroffen. Ich habe noch nie was von einem Kalten Kopf gehört aber einen heissen/glühenden Kopf, den gibt es scheinbar. Es darf mitgedacht werden...

Ohrfeigengesicht

schurline ist offline
Beiträge: 78
Seit: 28.09.04
Hallo Uta,

uff - mein Posting war schon so lang geworden... und wohl doch noch nicht vollständig.

Wenn ich es richtig gelesen habe, soll man bei histaminarmer Ernährung auf Hefe und Weizen verzichten. Das bedeutet doch: kein Kuchen, keine Brötchen, kein normales Brot. (Ich bin auf hefefreies Pumpernickel, ebenso hefefreies Roggenknäckebrot und Reiswaffeln ausgewichen.) Auf Zucker habe ich verzichtet, weil ich meist nur Schokosachen mochte - und die sind bei histaminarmer Ernährung auch nicht angesagt. Und weil ich nach den ersten paar Tagen kein Süßesverlangen mehr hatte, brauche ich auch keinen Ersatz dafür.

Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass vorherige Versuche, Zucker oder leicht in Zucker umwandelbare Stoffe wegzulassen, stets gescheitert sind - dass es aber zusammen mit histaminarmer Ernährung gut geklappt hat. Im Prinzip halte ich jetzt eine Histamin- und Candidadiät... und ich dachte, das könnte auch für andere Candida-Kandidaten ein Versuch wert sein.

Hoffe, das ist jetzt verständlicher,
schurline

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schurline ist offline
Beiträge: 78
Seit: 28.09.04
Hi Mike,

da darf ich mir auch gleich mal was von dir einrahmen:

Wir sind ernährungstechnisch vermutlich alle Junkies

- Histaminjunkies
- Gluteinjunkies
- Kaseinjunkies
- Nikotinjunkies
- Koffeinjunkies
Es geht wirklich viel über das Futter! Ich staune, wie viele Leute nach der Amalgamentfernung und anschl. Ausleitung Probleme mit der Ernährung bekommen... also doch Unverträglichkeiten durch ein schwaches Immunsystem (das durch die Hg-Bewegung und -Ausleitung gelitten hat) ??? Mir ist schon klar, dass die Schwäche und das Frieren Entzugserscheinungen waren.

Momentan bin ich essensmäßig überhaupt nicht mehr fixiert; wenn mein Magen knurrt, muss ich nicht sofort was essen. Das ist ein gutes Gefühl... ich werde die Diät 4 Wochen halten - dann schau ich, ob ich gelegentliche Genüsse einbauen kann.

Grüße,
schurline


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