Viele Symptome - noch keine genaue Diagnose!

04.12.08 22:43 #1
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Viele Symptome - noch keine genaue Diagnose!

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Zitat von Dr.House Beitrag anzeigen
Nochmals 3 Professoren verschiedenster Fachrichtungen sagen Zähne können beschwerden machen, aber keine solch massive Symptomatik!!!!!!!!!!

Es sei denn Du kannst solche Doktoren vom Gegenteil überzeugen. selbst mein ZA sagt, es gibt Zahnherde die beschwerden ungünstig beeinflussen können aber nicht in solch gravirender Weise und schon gar nicht bei mir!

Langsam gewinnt man den Eindruck, das die Zahngeschichte die selbe Diagnose ist, wie bei Assi Ärzten die Psyh. Macke. Assistenzärzte nehmen sehr gern die Diagnose weil sie zu blöd sind oder unwissend irgendwas zu finden.
Hallo Dr. House,

es hilft eben alles nichts, da können Professoren und Ärzte noch so viel erzählen, wenn der Tag lang ist.....es stimmt eben nicht.

Zähne können sehr wohl massivste Beschwerden verursachen.

Ich habe hier aufgelistet, was ich alles für Beschwerden hatte.

http://www.symptome.ch/vbboard/zahnm...tivit-ten.html

Such Dir einen Arzt, der die Amalgam- und Zahnherdproblematik ernst nimmt.

Zivilisationskrankheiten durch Amalgam-Quecksilber

Liebe Grüße
Anne S.

Viele Symptome - noch keine genaue Diagnose!
Weiblich KimS
Hallo Pierre,

Du schriebst:
Ich hatte bereits schon mal ein Thema eröffnet, leider bin ich immer noch nicht gebsund.
Na das soll doch nicht wundern. In Deinem Threadstitel schreibst Du "noch keine genaue Diagnose" - Aber in Deinem Anderen Thread hast Du schon eine Diagnose, und bist wenn ich's korrekt ausgerechnet habe, immer noch dabei die Medikamente dafür einzunehmen. (3 Monate). Aber was mir wichtiger scheint als eine Diagnose ist, gesund zu werden oder?

Nun, wenn es um eine Diagnose ginge wäre es wichtig, zu wissen was Dein Lebensstil ist.
- Bist Du viel (Berufs-)Stress ausgesetzt?
- Machst Du Leistungssport, wieviel Sport überhaupt?
- WIE ERNÄHRST Du dich?
- Trinkst Du regelmässig Alkohol, Kaffee, Rauchst Du?
- Hattest Du mal einen Sportunfall, oder ähnliches wobei Du z.B. auf Deinem Kopf gestürzt bist?
- Machst Du sitzende Arbeit, und/oder vor allem am Computer?



Ausserhalb die Antibiotika, nimmst Du da noch andere Medikamente?

Solche Fragen sind eben sehr wichtig, um überhaupt eine Diagnose stellen zu können, wurden die von den Ärzten auch gestellt? (Ernährung?).

Deine Symptome könnten auf ganz vieles passen, daher auch die Antworten die Du bekommen hast, von andere mit ähnliche Symptome, und viel wissen darüber. Du hast ja selber auch darum gebeten...

Nun, was aber interessant ist, ist das bei unterschiedliche "Krankheiten" oft so ähnliche Symptome auftreten....

Und dass es eine grosse Gruppe von Personen gibt die sich ziemlich Krank fühlen und kein Arzt kan sie helfen oder die Richtige Diagnose stellen.

Also muss man da anders "hineinschauen" als das die Ärzteschaft das so üblicherweise macht. Die haben traditionell eher eine "Mechanistische" Sicht auf dem Körper, wie meist der Patient auch. Der Körper wird betrachtet als wäre es ein Auto, hapert was, dann zur Autowerkstatt, bisschen Öl, par Teile ersetzen und's läuft wieder. Schade. Erstens heisst dies in der Praxis dass der Arzt erst wass machen kann wenn sich ein ernsthaftes "Bekanntes Krankheitsbild" entwickelt hat, darauf wurde er ja ausgebildet, und zweitens wird nicht erkannt was daran vorab gegangen ist. Krankheit entsteht ja meist nicht von heute auf morgen. Viele scheinen das wohl vergessen zu haben, und das ist ein Verlust. Aber nun zurück zu Deiner konkreten beschwerden.

Als ich Dein Eingangsposting gelesen habe, fiel mir ein:

- Mangel an Vitamine aus der B-Gruppe. Vermutlich auch D und E. (= Keine Krankheit aber Grundlage für entstehung von "Offiziellen Krankheiten"). Mangel an Vitamine kann viele unangenehme Symptome hervorrufen, man kan sich schon richtig krank fühlen, ohne das eine Krankheit zu diagnostizieren wäre. Vitaminversorgung wird oft gar nicht beachtet von Ärtzten. Einige von die von Dir erwähnten Symptome, deuten hin auf diese Mangel, wie die Taubheitsgefühle, Kribbeln... usw.

- Geschwächtes Immunsystem

- Erhöhten Leukozyten: Virales infekt, z.B. Pfeifferisches Drüsenfieber/EBV
eventuelle Bakterielle Infekte, letztere möglicherweise als folge erstere. Viele Menschen tragen aber Krankheitserreger und Viren bei sich. Ein geschwächtes Immunsystem kann aber unter umständen weniger gut damit klarkommen. Daher desto wichtiger dass Du Dichselbst, dein Körper, die Zellen, Dein Immunsystem optimal versorgst. Der Darmgesundheit ist dabei auch sehr wichtig.

- Möglich (Hals-)Wirbelsäuleprobleme

Und da ist meist das eine Folge vom Anderen, oder hängt damit zusammen.
Wenn man ein geschwächtes Immunsystem hat, z.B. durch Dauerstress in Kombination mit Rauchen, oder einseitige Ernährung, kommt es mal zu einem Infekt, man bekommt Medikamente... Der Infekt und/oder die Medikamente erzeugen einen (weiteren) Vitaminmangel, das System wird nicht gestärkt, eine Heilung findet nur Teilweise Statt. Der Körper ist ja keine Maschine, sondern ein Organismus, ein zusammenarbeit von Miljarden Zellen, Dein Geist, die Ausseren Einflüsse, die Nahrstoffe die sie Bekommen usw. Es gibt einen 'Unbalance" und mehrere Prozesse läufen dann nicht mehr optimal, ganz anders als bei ein Auto wo man einfach ein Teil ersetzt oder erneuert und nur Brennstoff, Öl, und Kühlflussigkeit reingehen um den Motor funktionieren zu lassen.

Konkret: Jetzt nimmst Du Antibiotika. Die dienen dazu Dein Yersinieninfekt zu Bekämpfen. Die Yersinien haben wahrscheinlch ziemlich Beigetragen an Deiner Symptomatik, und auch mögliche Vitalstoffunterversorgung verstärkt oder bewirkt.
Die Antibiotika haben als Nebenwirkung dass auch die "Gute Darmflora" getötet wird. Dadurch wird wiederum die Vitalstoffversorgung beeinträchtigt.

Höchstwahrscheinlich liegt bei Dir (verstärkt Durch die Antibiotikakur jetzt nochmal) einen Vitamin B12 Mangel vor. (Niedriges Hb) Hier in's Forum findest Du mehr dazu. (Die Symptomatik auch) Vermutlich auch einen B1, B6 und Folsäuremangel (Isst Du eigentich oft frisches Gemüse?).

Schau mal hier:

http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...offm-ngel.html
http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...minmangel.html
http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...ankheiten.html

Da findest Du vielleicht konkretere Hinweise auf Die Ursachen Deiner Beschwerden.

Wenn Du einen Sportunfall hattest under ähnliches, und es Wirbelsäulenproblematik gibt, lohnt es sich auch mal reinzuschauen in der Rubrik Nitrosativer Stress. Da handelt es sich über die Biochemische Vorgänge in zusammenhang mit Wirbelsäulenprobleme.

Also, ich denke es wäre nicht sinnvoll darauf zu warten, hoffen dass irgendein Arzt dich mal Diagnostiziert mit irgendwas und dann zu glauben eine Pille bringt dann die Lösung (eher im Gegenteil also). Und besser lässt man es soweit nicht kommen.

Bei Dir ist jetzt klar dass Du den Yersinieninfekt hast, der ja auch verantwortlich sein kann für die Vitalstoffmängel, und daraus folgende Symptomatik. Also löst man das Problem nicht nur mit dem Ausrotten der Yersinien, sondern vor allem mit neuaufbau deiner Darmflora und Zufuhr von (fehlenden) Vitalstoffen.

Man kan sein Blut untersuchen lassen auf Vitalstoffmangel, wenn das noch nicht geschehen ist bisher, würde ich das mal machen lassen!

Ansonsten, ist der Rat von Mythentor ein ganz guter. Darmsanierung also. Also wenn der Antibiotikakur beendet ist, solltest Du nochmal hier in's Forum schauen, damit Du die Info's bekommst wie Du die Darmgesundheit/Darmflora wieder aufbaust nach eine Antibiotikakur. Das ist (Lebens-)Wichtig, denn da findet ja die Nahrungsmittelaufnahme statt, die Deine andere Körperzellen gebrauchen.

Die Lösung Deiner Gesundheitsprobleme findet man nicht nur beim Arzt, (im Gegenteil sogar, leider oft) sondern vor Allem in die Weise auch wie man Selber mit seinem Körper umgeht. Jetzt meine ich damit nicht dass Krankheit per definition selbstverschuldet sei, (das ist Blödsin, und hilft ausserdem keiner weiter Richtung gesundwerden), aber dass oft sehr unterschätzt wird, was man selber tun kan, überschätzt wird was ein Arzt für einem tun kan, und total vergessen wird, das das eigene Immunsystem unglaubliche Heilkrafte besitzt, wenn man es richtig unterstützt (Ernährung, Bewegung, Stressverminderung, usw.)

Dein Problem ist denke ich, mehrere "weniger ernste" Ursachen, die zusammen ziemlich schlimme Symptome erzeugen. Damit können die meiste Ärzte nicht soviel anfangen, wie bei zwei Krankheitsbilder gleichzeitig, dann wird es zu kompliziert. Also nimm auch selbst mehr Initiative!

Nun hast Du ja einiges womit Du möglicherweise weiter kannst. Und dann gibt es nochwas anders was die Gesundheit stärken kann: Nichts als Selbstverständlich zu betrachten, und daher Dankbarkeit spüren zu können für alles Gute was auf Dir zukommt. Wie zum Beispiel die Riesenmenge an Ratschläge, Antworte, das (selbstlose) Mitdenken und allem was dazu gemacht wurde was Du hier von andere im Forum bekommen hast (insgesamt schon 16 seiten... ), von Leute denen es nicht egal ist, wie es Dir ergeht! Ohne eine solche Umstellung der Einstellung könnte es auch mal schwierig werden, mit der Gesundung...

Könntest so wie ich es einschätze Dirselbst schon einfach eine ganze Menge gefallen tun, die Deine Gesundheit auch zugute kommen würden. Ich unterschätze die Beschwerden keineswegs, übrigens. Das Problem ist eher dass man umgekehrt unterschätzt, wie sowas "Einfaches" wie zum Beispiel ein Vitaminmangel die Gesundheit beeinträchtigen kann.

Herzliche Grüsse
Kim

PS: Ortohmolekularmediziner sind eine Ausnahme, die schauen besonders auf die Vitalstoffversorgung. Wenn Du nicht weiterkämst könntest Du mal so einer aufsuchen. Ganzheitsmediziner könnten da auch hilfreich sein.

Geändert von KimS (08.12.08 um 01:26 Uhr)

Viele Symptome - noch keine genaue Diagnose!

pita ist offline
Beiträge: 2.883
Seit: 08.04.07
Zitat von Michael173 Beitrag anzeigen
also porphyrie passt irgendwie gar nicht bei mir sind alle blutwerte ok ausser der leberwerte und leukos
Toll, Michael, dass du das so schnell ausschliessen kannst - ich wünsche es dir schliesslich auch nicht .

Du hast eine Fettleber, oder?
Organische Leberleiden finden sich bei der Porphyria cutanea tarda und bei der Protoporphyrie. Bei der ersten findet man Verfettung und Hämosiderose; wahrscheinlich ist das Leberleiden der Auslöser der Porphyria cutanea tarda und nicht eine Folge derselben. In letzter Zeit wurde beschrieben, dass insbesondere die Hepatitis C und verschiedene Gene der Hämochromatose eine Porphyria cutanea tarda auslösen können.
www.ikp.unibe.ch/lab2/ppnew/porph.html
Und von margie, die sich gut mit Leberkrankheiten auskennt, wurdest du bereits auf Hämochromatose angesprochen, hast darauf aber nicht reagiert?

Und wer von euch hat im Akutfall Herzbeschwerden, Muskelschwäche und Missempfindungen der Haut?
Hellhörig werden muss man auf jeden Fall, wenn die beschriebenen Symptome im Zusammenhang mit kardialen Problemen auftreten und speziell zusammen mit einem Bluthochdruck, mit Herzrasen und/oder Atemsymptomen. Es kommen oft neurologische und psychiatrische Symptome hinzu, von der Muskelschwäche über allgemeine Missempfindungen der Haut, zum Beispiel Kribbeln, bis hin zu Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen oder gar epileptischen Krampfanfällen, komatösen Zuständen, Verwirrtheit, Halluzinationen sowie Ängsten und Depressionen
www.zm-online.de/m5a.htm?
Und da waren doch bei Dr. House noch die erhöhten Leukozyten, das tiefe Hb und der auffällige Urin?
https://www.aerzteblatt.de/v4/fortbi.../dat120738.pdf

Dr. House sagt dazu erstmal gar nichts mehr, wird diesen Input entweder als "blöde Idee" abtun, oder sich mit seinen Professoren beraten...

Gruss
pita

Viele Symptome - noch keine genaue Diagnose!
Männlich Sternenstaub
Hallo Dr. House,
nun ja, da sind wir doch am Thema oder?


Bis mitte April gesund?
Dies scheint das Thema für mich zu sein!
Dies ist der Ansatzpunkt, der dahin führen kann, des Rätzels Lösung zu finden!
Doch dies macht Eigenarbeit und Nachdenken erforderlich!
Wer sucht, der findet oder?
Ich denke und sage, der Ansatzpunkt liegt vor April!
Des Rätzels Lösung liegt vor April...oder?
Von nichts kommt nichts oder?
Allso nachdenken bitte!
Du suchts hier jemanden, der Ideen hat, was Du haben könntest?
Du bist in einer Privatklinik und hast kompetente Persönlichkeiten, die nicht weiter wissen?
Du hast immer die selben hier, dass Dir irgendwie nicht so recht zu behagen scheinen tut?
Jetzt mal Nachdenken bitte!

Haben alle Beschwerden schlagartig angefangen oder wahren vor April schon welche da, die jedoch nicht aufgrund von Unscheinbarkeit beachtet wurden?
Was ist alles geschehen vor dem erwähnten April? Dies ist ganz wichtig!
Ich denke, ich habe hier jemanden vor mir, der sehr fordernt ist, stimmt dies?
Ist es im Bereich der Möglichkeit, Du willst es ja wissen, oder?, dass Du Dir etwas eingefangen hast? Etwas, dass eine Inkubationszeit benötigt hat, die vor dem besagtem April wahr...kann dies sein?
Ich habe so ein komisches Gefühl im Bauch, dass da was ist, doch es liegt an Dir selbst, darüber nachzudenken oder etwa nicht?
Ich kann es ja nicht tun!
Also, Du willst Hilfe...ich hoffe, dass ich ein paar Anregungen geben konnte, wo etwas zu suchen sich lohnen könnte!

Alles liebe Jogi

Viele Symptome - noch keine genaue Diagnose!

Dr.House-Fan ist offline
Themenstarter Beiträge: 116
Seit: 04.10.08
heute mird eine Myelographie gemacht. 1. Liquor prüfen und 2. mittels Kontrastmittel Engstellen, Entzündungen, RF zu lokalisieren.

Viele Symptome - noch keine genaue Diagnose!

Dr.House-Fan ist offline
Themenstarter Beiträge: 116
Seit: 04.10.08
Zitat von KimS Beitrag anzeigen
Hallo Pierre,

Du schriebst:

Na das soll doch nicht wundern. In Deinem Threadstitel schreibst Du "noch keine genaue Diagnose" - Aber in Deinem Anderen Thread hast Du schon eine Diagnose, und bist wenn ich's korrekt ausgerechnet habe, immer noch dabei die Medikamente dafür einzunehmen. (3 Monate). Aber was mir wichtiger scheint als eine Diagnose ist, gesund zu werden oder?

Nun, wenn es um eine Diagnose ginge wäre es wichtig, zu wissen was Dein Lebensstil ist.
- Bist Du viel (Berufs-)Stress ausgesetzt?
- Machst Du Leistungssport, wieviel Sport überhaupt?
- WIE ERNÄHRST Du dich?
- Trinkst Du regelmässig Alkohol, Kaffee, Rauchst Du?
- Hattest Du mal einen Sportunfall, oder ähnliches wobei Du z.B. auf Deinem Kopf gestürzt bist?
- Machst Du sitzende Arbeit, und/oder vor allem am Computer?



Ausserhalb die Antibiotika, nimmst Du da noch andere Medikamente?

Solche Fragen sind eben sehr wichtig, um überhaupt eine Diagnose stellen zu können, wurden die von den Ärzten auch gestellt? (Ernährung?).

Deine Symptome könnten auf ganz vieles passen, daher auch die Antworten die Du bekommen hast, von andere mit ähnliche Symptome, und viel wissen darüber. Du hast ja selber auch darum gebeten...

Nun, was aber interessant ist, ist das bei unterschiedliche "Krankheiten" oft so ähnliche Symptome auftreten....

Und dass es eine grosse Gruppe von Personen gibt die sich ziemlich Krank fühlen und kein Arzt kan sie helfen oder die Richtige Diagnose stellen.

Also muss man da anders "hineinschauen" als das die Ärzteschaft das so üblicherweise macht. Die haben traditionell eher eine "Mechanistische" Sicht auf dem Körper, wie meist der Patient auch. Der Körper wird betrachtet als wäre es ein Auto, hapert was, dann zur Autowerkstatt, bisschen Öl, par Teile ersetzen und's läuft wieder. Schade. Erstens heisst dies in der Praxis dass der Arzt erst wass machen kann wenn sich ein ernsthaftes "Bekanntes Krankheitsbild" entwickelt hat, darauf wurde er ja ausgebildet, und zweitens wird nicht erkannt was daran vorab gegangen ist. Krankheit entsteht ja meist nicht von heute auf morgen. Viele scheinen das wohl vergessen zu haben, und das ist ein Verlust. Aber nun zurück zu Deiner konkreten beschwerden.

Als ich Dein Eingangsposting gelesen habe, fiel mir ein:

- Mangel an Vitamine aus der B-Gruppe. Vermutlich auch D und E. (= Keine Krankheit aber Grundlage für entstehung von "Offiziellen Krankheiten"). Mangel an Vitamine kann viele unangenehme Symptome hervorrufen, man kan sich schon richtig krank fühlen, ohne das eine Krankheit zu diagnostizieren wäre. Vitaminversorgung wird oft gar nicht beachtet von Ärtzten. Einige von die von Dir erwähnten Symptome, deuten hin auf diese Mangel, wie die Taubheitsgefühle, Kribbeln... usw.

- Geschwächtes Immunsystem

- Erhöhten Leukozyten: Virales infekt, z.B. Pfeifferisches Drüsenfieber/EBV
eventuelle Bakterielle Infekte, letztere möglicherweise als folge erstere. Viele Menschen tragen aber Krankheitserreger und Viren bei sich. Ein geschwächtes Immunsystem kann aber unter umständen weniger gut damit klarkommen. Daher desto wichtiger dass Du Dichselbst, dein Körper, die Zellen, Dein Immunsystem optimal versorgst. Der Darmgesundheit ist dabei auch sehr wichtig.

- Möglich (Hals-)Wirbelsäuleprobleme

Und da ist meist das eine Folge vom Anderen, oder hängt damit zusammen.
Wenn man ein geschwächtes Immunsystem hat, z.B. durch Dauerstress in Kombination mit Rauchen, oder einseitige Ernährung, kommt es mal zu einem Infekt, man bekommt Medikamente... Der Infekt und/oder die Medikamente erzeugen einen (weiteren) Vitaminmangel, das System wird nicht gestärkt, eine Heilung findet nur Teilweise Statt. Der Körper ist ja keine Maschine, sondern ein Organismus, ein zusammenarbeit von Miljarden Zellen, Dein Geist, die Ausseren Einflüsse, die Nahrstoffe die sie Bekommen usw. Es gibt einen 'Unbalance" und mehrere Prozesse läufen dann nicht mehr optimal, ganz anders als bei ein Auto wo man einfach ein Teil ersetzt oder erneuert und nur Brennstoff, Öl, und Kühlflussigkeit reingehen um den Motor funktionieren zu lassen.

Konkret: Jetzt nimmst Du Antibiotika. Die dienen dazu Dein Yersinieninfekt zu Bekämpfen. Die Yersinien haben wahrscheinlch ziemlich Beigetragen an Deiner Symptomatik, und auch mögliche Vitalstoffunterversorgung verstärkt oder bewirkt.
Die Antibiotika haben als Nebenwirkung dass auch die "Gute Darmflora" getötet wird. Dadurch wird wiederum die Vitalstoffversorgung beeinträchtigt.

Höchstwahrscheinlich liegt bei Dir (verstärkt Durch die Antibiotikakur jetzt nochmal) einen Vitamin B12 Mangel vor. (Niedriges Hb) Hier in's Forum findest Du mehr dazu. (Die Symptomatik auch) Vermutlich auch einen B1, B6 und Folsäuremangel (Isst Du eigentich oft frisches Gemüse?).

Schau mal hier:

http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...offm-ngel.html
http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...minmangel.html
http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...ankheiten.html

Da findest Du vielleicht konkretere Hinweise auf Die Ursachen Deiner Beschwerden.

Wenn Du einen Sportunfall hattest under ähnliches, und es Wirbelsäulenproblematik gibt, lohnt es sich auch mal reinzuschauen in der Rubrik Nitrosativer Stress. Da handelt es sich über die Biochemische Vorgänge in zusammenhang mit Wirbelsäulenprobleme.

Also, ich denke es wäre nicht sinnvoll darauf zu warten, hoffen dass irgendein Arzt dich mal Diagnostiziert mit irgendwas und dann zu glauben eine Pille bringt dann die Lösung (eher im Gegenteil also). Und besser lässt man es soweit nicht kommen.

Bei Dir ist jetzt klar dass Du den Yersinieninfekt hast, der ja auch verantwortlich sein kann für die Vitalstoffmängel, und daraus folgende Symptomatik. Also löst man das Problem nicht nur mit dem Ausrotten der Yersinien, sondern vor allem mit neuaufbau deiner Darmflora und Zufuhr von (fehlenden) Vitalstoffen.

Man kan sein Blut untersuchen lassen auf Vitalstoffmangel, wenn das noch nicht geschehen ist bisher, würde ich das mal machen lassen!

Ansonsten, ist der Rat von Mythentor ein ganz guter. Darmsanierung also. Also wenn der Antibiotikakur beendet ist, solltest Du nochmal hier in's Forum schauen, damit Du die Info's bekommst wie Du die Darmgesundheit/Darmflora wieder aufbaust nach eine Antibiotikakur. Das ist (Lebens-)Wichtig, denn da findet ja die Nahrungsmittelaufnahme statt, die Deine andere Körperzellen gebrauchen.

Die Lösung Deiner Gesundheitsprobleme findet man nicht nur beim Arzt, (im Gegenteil sogar, leider oft) sondern vor Allem in die Weise auch wie man Selber mit seinem Körper umgeht. Jetzt meine ich damit nicht dass Krankheit per definition selbstverschuldet sei, (das ist Blödsin, und hilft ausserdem keiner weiter Richtung gesundwerden), aber dass oft sehr unterschätzt wird, was man selber tun kan, überschätzt wird was ein Arzt für einem tun kan, und total vergessen wird, das das eigene Immunsystem unglaubliche Heilkrafte besitzt, wenn man es richtig unterstützt (Ernährung, Bewegung, Stressverminderung, usw.)

Dein Problem ist denke ich, mehrere "weniger ernste" Ursachen, die zusammen ziemlich schlimme Symptome erzeugen. Damit können die meiste Ärzte nicht soviel anfangen, wie bei zwei Krankheitsbilder gleichzeitig, dann wird es zu kompliziert. Also nimm auch selbst mehr Initiative!

Nun hast Du ja einiges womit Du möglicherweise weiter kannst. Und dann gibt es nochwas anders was die Gesundheit stärken kann: Nichts als Selbstverständlich zu betrachten, und daher Dankbarkeit spüren zu können für alles Gute was auf Dir zukommt. Wie zum Beispiel die Riesenmenge an Ratschläge, Antworte, das (selbstlose) Mitdenken und allem was dazu gemacht wurde was Du hier von andere im Forum bekommen hast (insgesamt schon 16 seiten... ), von Leute denen es nicht egal ist, wie es Dir ergeht! Ohne eine solche Umstellung der Einstellung könnte es auch mal schwierig werden, mit der Gesundung...

Könntest so wie ich es einschätze Dirselbst schon einfach eine ganze Menge gefallen tun, die Deine Gesundheit auch zugute kommen würden. Ich unterschätze die Beschwerden keineswegs, übrigens. Das Problem ist eher dass man umgekehrt unterschätzt, wie sowas "Einfaches" wie zum Beispiel ein Vitaminmangel die Gesundheit beeinträchtigen kann.

Herzliche Grüsse
Kim

PS: Ortohmolekularmediziner sind eine Ausnahme, die schauen besonders auf die Vitalstoffversorgung. Wenn Du nicht weiterkämst könntest Du mal so einer aufsuchen. Ganzheitsmediziner könnten da auch hilfreich sein.

Das AB wurde na 14 T abgesetzt da trotzdem keine Besserung eintrat und die Leukozahl stieg anstatt sank.

Zu Deinen Fragen:

Kein berufl. oder pivater Streß
letztes Jahr noch Sport (Fitness) diese Jahr aufgrund der Beschwerden nicht mehr
Kein Alkohol (null)
Kaffee in Normalen Mengen
Rauchen ca 20 Stk am Tag (seit 15 Jahren)
Sitzende Arbeit am PC max 2 Std am Stück dann pausieren aufstehend wegen der Schmerzen
Ernährung wie in den letzten JAhren unverändert

Geändert von Dr.House-Fan (08.12.08 um 10:06 Uhr)

Viele Symptome - noch keine genaue Diagnose!

mythentor ist offline
Beiträge: 173
Seit: 05.12.08
Dr.House
normalerweise Antworte ich nicht mehr auf solche Art von XX!

Trotzdem ein heißer Tipp für dich : Erfolg kommt von Folgen!

Chronisches Mißtrauen ist meist der "Hauptklotz" zum Erfolg
__________________
Gruß Andreas

Viele Symptome - noch keine genaue Diagnose!

christelchen ist offline
Beiträge: 234
Seit: 25.09.08
Zitat von Dr.House Beitrag anzeigen
So neues Ergebnis HB27 positiv
Hallo Dr.House,
es ist traurig,mit was für Ärzte wir uns manchmal rumschlagen müssen.Deine
Beschwerden,sind doch eindeutig Zahn,Kieferprobleme,ich weiß wo von ich rede.Ich bin iahrelang durch die Hölle gegangen,habe auch alle möglichen
Krankheiten gehabt.Das schlimme ist daran,dass man meistens keine Schmerzen
im Zahn,Kieferbereich merkt.Ich kann Dir nur raten,einen richtigen Zahnarzt zu
suchen,der auch die Röntgenbilder richtig lesen kann.
Gruß Christelchen

Viele Symptome - noch keine genaue Diagnose!
Weiblich KimS
Hallo Dr. House, Pierre,

Schade dass die AB Kur nichts gebracht hat. Dann desto mehr Grund um den guten schon erwähnten Rat von Mythentor zu befolgen. Über seine andere Beiträge findest Du zu ganz guten Info's dazu. Und auch sonst in's Forum steht viel über Darmsgesundheit.

Wenn was gefunden wird, bei den jetzigen von Dir erwähnten Untersuchungen, dann wäre das m.E. eine Folge, keine Ursache.

Mit den Beschränkten Info's kann ich Dir nicht helfen. Schon gar nicht, wenn nicht so klar ist was denn behandelt wurde, usw.
Ob die Ernährung sich nicht geändert hat ist weniger relevant, es geht eher darum wie Du Dich ernährst. Das must Du hier auch nicht antworten, daher auch die Links die ich Dir gesetzt habe, sodass Du selber schauen kannst inwiefern Da eine Ursache liegt. Das geht ja nicht über Tage, Wochen, Monate oder ein par Jahre, negative Effekte davon können sich erst über Jahrzehnte zeigen, weil der Körper viele weisen findet zu kompensieren, aber irgendwie/wann gibt es davon etwas zu merken.

Wenn Du in die Links schaust siehst Du auch welche von Deine Symptome zu welche Vitalstoffe zu zu ordnen sein könnten. Dann könntest Du auch gezielter fragen nach Blutuntersuchungen.

Was nicht in den Links steht sind die Essentiellen Fettsäuren, und Folgen die auftreten bei Mangel daran in der Ernährung.

Daher speziell für Dich:

Ein Mangel an Omega-6-Fettsäuren bewirkt Hautekzeme, Fettleber, Anämie, Infektanfälligkeit, Wundheilungsstörungen und Wachstumsverzögerungen.

Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann zu verminderter Lernfähigkeit, Sehstörungen, Muskelschwäche, Zittern und Störungen der Oberflächen und Tiefensensibilität führen.

Da ich hier indertat nich vorhabe an Rätselraten zu tun, und Du gesagt hast dass Du das Selber machen kannst, dann würde ich vorschlagen dass Du Dir die Zeit nimmst um u.A. über meine Links, aber es gibt hier in's Forum und ausserhalb ins Internet noch viel mehr dazu, Dich schlauer zu machen in Sachen Vitalstoffe. (und Ernährung). Darin liegt der Schlüsser zur Guten gesundheit. Wie Alkhoholgenuss zum Beispiel viel Vitamin B1 verbraucht, sind auch andere Gewohnheiten und Umstände von Einfluss auf Bedürfnisse, die Tests in den Link von mir bringen da auch näheres. Da Du da selber genau weisst wie Du lebst, was die gewohnheiten sind, ob Du Medikamente einnimmst oder eingenommen hast (Antibiotika, da muss man, sicherlich bei dem was in Deinem Darm festgestellt wurde gezielt Massnahmen nehmen). und uns davon auch nicht alles erzählen musst, könntest Du selber den Dedektiv sein, und einige von den Rätseln Lösen. Für die Akute probleme kann der Arzt dich möglicherweise jetzt eine Lösung bringen, ein Löwenanteil zum Erfolg liegt aber auch bei Dir, und dass muss doch gute Hoffnung und Mut bringen denke ich mir. Zudem denke ich dass, wenn die Blutergebnisse mehr Auskunft bringen über Deine Versorgung mit Vitalstoffen Du mit gezieltes herangehen, da schon viel gewinnen kannst. (Supplementation vorerst und vorübergehend) und danach also dafür sorgen dass die Normale aufnahme optimal läuft, so wie es aussieht und schon gesagt, die Darmflora muss in Ordnung gebracht werden, sonst kommt es erneut zu Mängel oder auf Dauer zu grössere Probleme. Soweit meine Ratschläge.

Viel erfolg und gute Besserung,
Kim

Viele Symptome - noch keine genaue Diagnose!

Leòn ist offline
Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Hallo Dr. House,

meiner Ansicht nach sind Ferndiagnosen generell kaum möglich und in diesem Forum nicht beabsichtigt. Auch "Behandlungshinweise" können eben nur als Hinweise, sozusagen leitmotivische Gedanken genommen werden. Ob man daraufhin diagnostisch weiter guckt oder dem einen oder anderen Hinweis weiter nach geht, bleibt jedem selbst überlassen.

Du hast hier eine ganze Menge von Hinweisen bekommen.

Aus meiner sicht ganz besonders wichtige "Fingerzeige" haben Dir unter anderm auch Mythentor und Kim gegeben.

Meiner Ansicht nach - die kannst Du an vielen Stellen des Forums immer mal wieder nachlesen und ich wiederhole mich gerne - hängt die Gesundheit des Menschen von Einflussfaktoren auf verschiedenen Ebenen zusammen.

Wir haben uns angewöhnt, von Körper - Psyche - und Geist zu sprechen. Das ist natürlich stark vereinfacht, denn diese Ebenen stehen in einem zirkulären, sozusagen "systemischen" Zusammenhang, meine ich.

Auf der körperlichen Ebene benötigt der Mensch meiner Ansicht nach - unter Anderem - eine ausgewogene Ernährung bzw. (implizit) eine gute und angemesse Vitalstoff - Bedarfsdeckung; außerdem ausreichend Bewegung, eine gute und angemessener Temperaturversorgung, was unter anderem auch die Luftfeuchtigkeit mit betrifft und eine (relativ) giftfreie Umwelt (einschließlich Ernährung und Wohnung).
Auf der psychisch - geistig ebene benötigen wir Menschen - meiner Meinung zufolge - unter Anderem - ein gutes Maß an sozialen Kontakten, ausfüllende Aufgabenstellungen
(im privaten oder beruflichen Bereich), geistige Anregungen unterschiedlicher Art und gesunde Stressbewältigungsmechanismen. Auf der geistigen Ebene sehe ich das Kompendium der Einstellungen (Glaubenssätze), die wir Menschen haben, als besonders wirksam an. Descartes hatte meines Erachtens zum Teil Recht, als er sagt: ich denke also bin ich. Wir sindalso (unter Anderem) das was wir denken.

Es liegt an Dir, zu überprüfen, ob die oben von mir - und von anderen UserInnen hier angesprochenen Faktoren ausreichend vorhanden sind oder nicht. Hierzu kannst Du Dir (nur für dich, die Frage stellen, inwieweit Deine Ernährung wirklich ausreichend gut ist.
Kim hat dir dazu zum Beispiel ein paar Threads empfohlen, die sich mit dem Vitalstoffbedarf beschäftigen. Hier findest Du eine Auswahl an Threads zu dieser Thematik http://www.symptome.ch/vbboard/ern-h...ffe-links.html .

Eine Reihe von Anregungen zu somatopsychischen und psychosomatischen Zusammenhängen findest Du hier www.symptome.ch/vbboard/geistig-seelische-st-rkung/ .

Vielleicht magst du ja Dich selbst und nur Dich, mal "befragen", wie zufrieden Du mit Deiner privaten und beruflichen Lebenssituation bist und ob Du - hier und dort - vielleicht kleine Veränderungswünsche hast?

Mir selbst helfen oft "rationale Selbstgespräche", indem ich meine Bewertungen und Emotionen überprüfe. www.symptome.ch/vbboard/geistig-seelische-st-rkung/

Und weil, wie der Volksmund sagt, "Lachen gesund ist" , empfehle ich Dir auch mal einen Blick hier hinein zu werfen: http://www.symptome.ch/vbboard/humor/

Herzliche Grüße von
Leòn
__________________
Wer sich auf mein Niveau begibt, kommt darin um! ;)

Geändert von Leòn (09.12.08 um 22:38 Uhr)


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