Töchterlein ist arm und krank

09.06.06 12:51 #1
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Töchterlein ist arm und krank

Schlumpfine ist offline
Themenstarter Beiträge: 118
Seit: 09.06.06
Hallo!

Da hat sich ja ganz schön was getan in den letzten Stunden, danke euch allen, dass ihr euch so schnell mit meinem Problem beschäftigt habt.

@Ado: Ich dachte immer, Glutenunverträglichkeit äußerst sich mit Durchfall oder ähnlichem. Das ist eines der wenigen Dinge, die meine Tochter nicht hat. Also mit dem Darm an sich hat sie keine Probleme. Nur des öfteren mit dem Magen (Übelkeit, bricht sehr leicht - schon seit sie ein Baby war).
Obst isst sie sehr gerne, Heißhunger hat sie eigentlich nicht auf besondere Lebensmitteln. Sie isst aber vorwiegend Kohlehydrate, Fleisch sehr selten und nur ganz wenig. Der Tip mit dem Buch ist auf jeden Fall super, werd es mir besorgen!

Ja, muss euch ja recht geben, Ferndiagnostiziererei ist vielleicht z.T. gefährlich, aber ich verlange hier ja von niemanden Rezept und Diagnose. Ich hätte halt nur gerne ein paar Tips, warum es ihr nicht besser geht., so wie Uta mich wohl richtig verstanden hat .
Wir waren schon bei einem Kinderneurologen/Psychiater, der hat sie durchgecheckt und nichts gefunden. Sie ist einfach eine "ängstliche Persönlichkeit" und sie soll eine Verhaltenstherapie machen. Das ist ja nicht schlecht, kann ja auf keinen Fall schaden. Mich wundert es allerdings nur, da meine Tochter schon immer sehr extrovertiert war, schnell Freunde gefunden hat und sich immer sehr viel zugetraut hat. Woher kommt da dann plötzlich deise angstbehaftete Persönlichkeit. Es ist ja nichts vorgefallen, dass ihr Angst eingejagt hätt. Was mir nur so auffällt, die Symptome treten in den letzten Jahren immer im Frühjahr auf (mal mehr, mal weniger). Das ist ja auch komisch. Nächste Woche möchte ich noch die Schilddrüsen-Antikörper machen lassen. Dann hab ich von der Seite wenigstens einmal halbwegs Sicherheit.
Im Sommer möchte ich dann noch einen Allergietest machen lassen, da es mir doch eigenartig vorkommt, dass es immer im Frühjahr so schlimm wird.

Amalgan hat meine Tochter schon im Kindergarten bekommen, aber nur ganz kurz. Hab nämlich schnell den Zahnarzt gewechselt und der hat die Amalgan Füllungen entfernt und durch Porzellan ersetzt. Meine Tochter hat grottenschlechte Zähne, die Milchzähne waren eine Katastrophe, die 2. gehen so halbwegs.

Die Blutwerte meiner "Kleinen" sind meinen ganz ähnlich: Leberwerte zu hoch, HDL zu niedrig, Zucker eher weit unten. Ich habe auch einige Monate Mariendiestel genommen, geändert hat sich leider nix. Trotzdem danke, einen Versuch wär's auf jeden Fall wert.
Die psychischen Beschwerden sind eigentlich nur Angst. Vor allem Angst in die Schule zu gehen. Das äußerst sich in Erbrechen morgens vor der Schule bis hin zu panischen, hysterischen Anfällen. Dabei jammert sie aber, dass sie unbedingt in die Schule gehen WILL, aus lauter Angst aber nicht KANN?! Daher ist wohl eine Verhaltenstherapie auf keinen Fall verkehrt.
Vorgefallen ist nichts in der Schule, sie geht in eine Privatschule, sind nur 18 Kinder in der Klasse, sogar nur Mädls (ob das allerdings ein Vorteil ist weiß ich nicht ). Es war auch alles ganz normal, bis sie krank wurde. Als sie wieder so halbwegs gesund war (zumindest hab ich das einfach angenommen, weil es ihr etwas besser ging) hat diese Angst mit der Schule begonnen.

Ach ja, der Kinderarzt hat auch gemeint, dass sie wohl Anfang April das Peiffersche Drüsenfieber hatte. Vielleicht erholt sie sich davon nicht so richtig. Bleibt aber noch die Frage, warum hatte sie das in den letzten Jahren um diese Zeit auch? Der ganze Jammer beginnt immer mit Übelkeit, Erbrechen, manchmal Durchfall, Kopfschmerzen und dann o.a. Symptome?

lg
Schlumpfine

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Beat,
bei mir waren diese Leberwerte jahrelang erhöht, und keiner ist darauf gekommen, warum. - Ich wurde öfters mal gefragt, ob ich denn heimlich trinke, obwohl ich seit Jahren keinen Alkohol mehr getrunken habe.

Bald, nachdem die schönen Metalle aus den Zähnen entfernt worden waren, haben sich die Leberwerte dann wieder normalisiert.

Wenn die Leberwerte deshalb erhöht sind, weil der Mensch vergiftet ist, dann können daraus sehr wohl vielfältige "psychische" Probleme entstehen, je nachdem, wo das Gift Schaden anrichtet, z.B. im Hirn.

Grüsse,
Uta
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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Schlumpfine ist offline
Themenstarter Beiträge: 118
Seit: 09.06.06
Hallo Uta!

Bei mir haben sich die Leberwerte wieder eingependelt, nach dem die "böse" SD weg war.

Das Amalgan wurde ich gleich nach ein paar Monaten wieder herausgenommen und das ist nun schon 6 Jahre her . Da sollte das Gift doch keinen Schaden mehr anrichten, oder?

Dazu fällt mir noch ein, meine Schwiegermutter hatte und hat eigentlich noch immer mit Depressionen zu kämpfen. Am Anfang wurden ihr auch alle Amalgan Füllungen entfernt. Dann bekam sie noch so was wie eine Eigenblut-Therapie, die Depressionen sind trotzdem geblieben. Allerdings wurde im letzten Jahr festgestellt, dass die SD nicht in Ordnung ist.

lg
Schlumpfine

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Leòn ist offline
Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Zitat von Uta
Hallo Leòn,
Du hast Recht - diese Ferndiagnostik ist schwierig. Aber dreimal darfst Du raten, warum Leute sich in einem Forum melden!?: weil sie beim Arzt nicht ernstgenommen werden und nicht weiterkommen.
Mag sein, daß das Mädchen gerade in einem schwierigen Alter ist. Mag sein, daß Gespräche mit einem Psychologen helfen könnten. Aber ist das nicht auch eine Ferndiagnose? Und auch noch was für eine? Aufgrund welcher "Tatbestände" schließt Ihr denn - Du und Pius - darauf, daß sie zum Psychologen gehen soll?
Okay, Du hast recht .... !

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sam ist offline
sam
Beiträge: 128
Seit: 01.09.04
Liebe Schlumpfine

Ich kann nur von mir aus gehen -
Als ich ein Teenie war, habe ich einmal etwas Schlimmes erlebt im Sommer. Dies habe ich dann verdängt und niemandem davon erzählt bis ich es selbst fast vergessen hatte. Seit dem ging es mir merkwürdiger Weise im Sommer immer schlechter als sonst. Ausserdem habe ich angefangen den Sommer richtig gehend zu hassen. Ich konnte nichts tun - es kam jeden sommer um den selben Monat wieder. Duch meine besorgte Familie und einen freundeskreis der mich gehalten hat habe ich dann das Trauma mit Hilfe einer Psychologin wieder erlebt und verarbeitet.
Ich möchte damit nun nicht sagen dass es bei deiner tochter genau gleich ist - aber vielleicht ist es gut wenn sie einmal alleine mit jemand ganz fremden, natürlich geschultem spricht. Ohne Dich. Du bist bestimmt eine sehr gute Mama, und tust alles für sie - ich habe es damals aber auch nicht geschafft meiner Mama alles zu erzählen - obwohl wir ein enges Verhältnis zu einander hatten...
Es kann natürlich genau so etwas anderes sein - bei mir sind ja auch Symptome vorhanden die sich (noch) nicht erklären lassen, aber damals kam eben noch mehr dazu. Diesen teil habe ich gut hinbekommen, und mittlerweile ist Sommer wieder ein helles Thema für mich!

Ich hoffe dass ihr weiter kommt. Deine Tochter ist bestimmt in guten, sorgsamen Händen!

Alles Gute!
Sam

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Schlumpfine,
die hier übliche Frage ist auch: hattest Du Amalgam in den Zähnen, als Du schwanger warst? Die Mütter entgiften während der Schwangerschaft netterweise über ihre Kinder...

Die Amalgam-Entfernung allein nützt nicht unbedingt. Kann schon, muss aber nicht sein, kann evtl. sogar schaden, wenn sie ohne Schutzmaßnahmen durchgeführt wird, und das ist leider immer noch der Normalfall. Denn durch das Entfernen mit dem schnelldrehenden Bohrer und normaler Absaugung können Quecksilberdämpfe entstehen, die der Patient dann einatmet. Das wäre evtl. auch ein Grund, warum bei Deiner Schwiegermutter sich nach Amalgam-Entfernung nichts getan hat. Eigenblut bringt bei toxischen Belastungen nicht viel.

Also wäre nach Amalgam-Entfernung eine Entgiftung nötig. Sehr zu empfehlen:
Bücher von Amazon
ISBN: 3898815226


Wenn Ihr beide in etwas die gleichen "Schwächen" im Blutbild habt, dann könnte es evtl. eine gemeinsame Ursache geben. Du könntest ja mal Detektiv spielen in der Wohnung auf der Suche nach unverträglichen und toxischen Materialien. Dazu würden z.B. Holzschutzmittel, aber auch E-Smog gehören.
Manche der Wohngifte wirken ja auch noch wie Östrogene, und daß die auch Einfluss auf die Psyche haben, ist bekannt.

Grüsse,
Uta
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maichen ist offline
Beiträge: 394
Seit: 01.03.06
Das sie ein Pfeiffersches Drüsenfieber hatte ,sollte dich sehr hellhörig werden lassen Schlumpfine .Vielleicht solltest du mal unter diesem Namen suchen im Internet. Manche Menschen leiden so schlimm daran ,dass sie nie wieder richtig gesund werden.
Ein PDf hat auch zur Folge ,dass die Schilddrüse in Mitleidenschaft gezogen wird und eine HPU/KPU entstehen kann.Darauf deuten die eingerissenen Mundwinkel hin. Sie entstehen ,wenn Zink nicht genügend im Körper verstoffwechselt wird.
Ich glaube überhaupt nicht an den psychologischen Aspekt,denn was ich über die Mononucleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) alles so gehört und gelesen habe ,da ist es besser man geht den Weg hier etwas zu tun.
Auch du solltest dich untersuchen lassen ,ob du auch damit belastet bist.
Wer dies einmal hatte ,ist für Herpes und Gürtelrose sehr empfänglich und muß eigentlich immer Enzyme nehmen ,um dagegenzusteuern.
M.

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Pius Wihler ist offline
Beiträge: 1.019
Seit: 24.09.04
Ja, Sam, so kann das "funktionieren". Eine Erinnerung kann durch sehr verschiedene, bzw. über alle Sinne in Resonanz kommen.
Vergiss dabei nicht, dass es "nur" Erinnerungen sind, nicht mehr und nicht weniger und nimm die Macht zu dir zurück.


Interessant, wie wir hier so verschiedene "Brillen" tragen in Bezug auf die Wahrnehmung. Wenn diese "Brillen" vernetzt würden, kämen vermutlich noch bessere Resultate heraus.
__________________
Gib einem Hungernden einen Fisch, und er hat zu Essen für einen Tag.
Lehre ihn angeln, so hat er zu Essen für das ganze Leben.

Einen schönen Tag wünscht Dir Pius

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sam ist offline
sam
Beiträge: 128
Seit: 01.09.04
Pius,

Genau!
Wir leben im Hier und Jetzt. Und trotzdem haben Erinnerungen die nicht verarbeitet werden solche Macht. Verlieren diese aber eben sehr schnell.


Ich hoffe doch sehr dass dieses Vorum dazu genutzt wird verschiedene Sichtweisen mit ein zu beziehen und sich vermischen zu lassen!
So kommen wir alle weiter.

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maichen ist offline
Beiträge: 394
Seit: 01.03.06
Sam vielleicht könnten wir uns darauf einigen ,dass man erst die körperliche Seite repariert und sich dann der psychischen annimmt. Dann glaube ich ist der Ansatz perfekt.
M


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