lt. klinschem Toxikologen MS aber im MRT nix nachweisbar??

30.11.08 13:13 #1
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Tamara ist offline
Beiträge: 144
Seit: 26.10.07
Hallo,


ich erzähl euch worums bei mir geht,


ich habe mir im August das Amalgam unter Dreifachschutz entfernen lassen und vorher Allergieteste, OPT, MRT und alles am Toxcenter befunden lassen.
Auch ein Autoimmuntest wurde gemacht, mit dem Ergebniss das ich auf die meisten Stoffe (über 90%) allergisch reagierte, und das MRT war laut Dr. D positiv mit vielen Metallen im Hirn und MS (Herden an den Hinterhörnern, auffällige Hypophyse?) abe die Schulmedizin sah da nix und der Neurologe zu dem ich ging um eventuell eine Punktion zu machen belächelte mich nur obwohl ich ihm meine Symptome schilderte und auch die Taubheitsgefühle in Händen Armen und Beinen die 3 Wochen anhielten.

Das MRT wurde allerdings ohne Kontratmittel aufgenommen da ich auch noch gestillt hatte und laut Dr. D sei ja Kontrastmittel kontraindiziert bei Metallgeschädigten.


Kann es sein, dass man mit Kontrastmittel Herde besser sehen kann?
Was kann ich tun die Diagnose hat mich sehr schokiert und ich brauche klarheit.


Lg und danke fürs lesen
Tamara

lt. klinschem Toxikologen MS aber im MRT nix nachweisbar??

margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Tamara,

nun, das ist einfach erklärt:
Dr. D. sieht in jedem MRT etwas, d. h. auf seine Aussagen sollte man nicht viel geben.
Ich war vor x-Jahren auch mal bei ihm. Er sagte mir, ich solle mir alle meine Zähne ziehen lassen. Alle, d. h. auch die, die noch nie eine Füllung hatten, sonst säße ich bald im Rollstuhl.
Auch ich hatte ein MRT des Gehirns dabei, dazu noch Panorama-Aufnahmen vom Kiefer und meinen Dimaval-Test.
Die Schulmediziner sahen damals auch nichts bei mir und ich wurde auch belächelt wegen der angeblichen Amalgamvergiftung.
Zu Recht, wie ich heute sage.
Erst viel später stellte sich heraus, dass ich zwar eine Schwermetallvergiftung habe, aber nicht vom Amalgam, sondern vom Kupfer. Es ist eine Krankheit, die schulmedizinisch voll anerkannt ist, nur eben, dass sie keiner kennt (=Morbus Wilson = Kupferspeicherkrankheit).
Weder Dr. D. kam darauf, der darauf hätte kommen können, denn im Dimaval-Test war das Kupfer relativ hoch (und in seinen Büchern erwähnt er diese Krankheit auch manchmal, aber er scheint sich damit dennoch nicht auszukennen), noch ein anderer Arzt kam darauf.
Ich selbst kam zufällig darauf, weil ich mal etwas über diese Krankheit gelesen habe und mich dann darauf untersuchen ließ.
Heute lächle ich über Dr. D. und seine Art, wie er versucht, Menschen eine Panik einzujagen. Ich ging damals auch ganz panisch bei ihm raus. Ist ja nur zu verständlich, wenn man gesagt bekommt, dass es eh zu spät sei und dass man bald im Rollstuhl sitzt.

Du musst Dich entscheiden, wenn Du denkst, dass Dr. D. Recht hat, darfst Du zu keinem Schulmediziner gehen, die lachen (zu Recht) über ihn.
Wenn Du denkst, dass Du wirklich krank bist, musst Du weiter nach den Ursachen Deiner Krankheit suchen. Es gibt so viele Krankheiten, die man haben kann und die Taubheitsgefühle können bei so manchen anderen Störungen auch vorkommen.

Ein MRT, in dem man die Veränderungen, die Schwermetalle machen können, sehen will, sollte ohne Kontrastmittel und mit einem möglichst starken Gerät gemacht werden. Das Gerät sollte eine Feldstärke von mind. 1,5 Tesla haben, besser sind 3 Tesla (gibt es aber sehr wenige davon).

Und:
Nicht jeder Arzt, sei es Radiologe oder Neurologe kann ein MRT des Gehirns interpretieren. Du solltest die Bilder daher mehreren Ärzten (am besten Neurologen) zeigen, einer ist dann hoffentlich dabei, der sich damit gut auskennt. In Unikliniken sind meistens Neurologen, die Ahnung von MRT-Bildern haben oder sie an einen Arzt dort geben, der Ahnung davon hat.

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Martinus ist offline
Beiträge: 229
Seit: 29.03.06
Hallo Tamara,

in den meisten Punkten schließe ich mich meiner Vorrednerin an. Vor allem: Lass dir keine Angst einjagen und versuch erst einmal, dich zu beruhigen. Panik und Angst schaden nur.

Natürlich ist eine Schwermetallvergiftung bei dir möglich. Aber mit dem Herausbohren des Amalgam hast du ja nun alle Voraussetzungen für eine Entgiftung geschaffen.

Deshalb mein Vorschlag: Beginne doch erst einmal vorsichtig mit einer leichten Entgiftung und schau, ob sich dabei etwas bei dir verändert. Methoden gibt es ja genug, die sind hier in den einschlägigen Wikis gut beschrieben. Ich würde an deiner Stelle sehr vorsichtig beginnen und mir zur Unterstützung erst einmal einen guten Naturheilarzt und/oder Heilpraktiker suchen, der etwas von der Materie versteht und dich nicht auslacht.

Du wirst innerhalb kurzer Zeit merken, ob sich bei dir die Schwermetalle nun lösen und ob sich dadurch eine Verbesserung ergeben wird.

Sollte keine dieser Maßnahmen klappen, hast du immer noch genug Zeit, um Panik zu haben

Eine MS-Diagnostik halte ich für absolut sekundär. Angst ist in höchstem Maße schädlich.

LG Martinus

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Joh70 ist offline
Beiträge: 945
Seit: 08.10.06
...schließe mich margie an. Daunderer halte ich teilweise für extrem. Die Diagnose MS sollten erfahrene Neurologen (oder ähnlich) diagnostizieren und nicht er.

Geändert von Joh70 (30.11.08 um 19:59 Uhr)

lt. klinschem Toxikologen MS aber im MRT nix nachweisbar??
Binnie
Ich halte Dr. D. nicht nur für extrem, sondern halte das was er tut, sogar für extrem gefährlich und schädlich! Man kann jemanden auch krank reden. In dem Buch "Ein medizinischer Insider packt aus" von Prof. Yoda erklärt dieser, dass es wohl während des 2. Weltkrieges auch Versuche dazu gab, wie man Leuten eine Krankeit einreden und sie dadurch auch krank reden kann.

In einem Online-Vortrag von Medivere habe ich neulich gehört, dass ein MS-Kranker seine Schübe allein dadurch kontrollieren kann, indem er regelmäßig hohe Dosen Omega3 zu sich nimmt. B12 soll auch hilfreich sein und noch so einiges mehr... Klar, und ausleiten schadet sicherlich auch nicht! Weiter schließe ich mich Martinus an. Such Dir einen guten Naturheilpraktiker (Arzt oder HP) und lies v.a. selber viel.


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