Suche Hilfe / Austausch Dauererkältung, Niesen und Husten

22.11.08 17:48 #1
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Ylema ist offline
Beiträge: 10
Seit: 22.11.08
Hallo, es geht bei meiner Frage um meinen 16-jährigen Sohn: Seit September hat er offenbar eine Erkältung - zumindest ist das ein Zeitpunkt, der uns sehr erinnerlich ist. Ich bin allerdings der Meinung, dass er schon einige Zeit vorher (evtl. 2 Monate) morgens aufstand und hustete, Nase war zu. Wie gesagt im September wurde es offensichtlich. Es gab erst kleinere Erkältungen, die kurz und problemlos verliefen. Dann kam ein größerer Infekt und damit begann alles.
Sinupret half nicht, Gelomyrtol forte auch nicht. Dann folgte Tetra-Gelomyrtol, eine Doppelpackung Avalox-Antibiotikum, inzwischen nahm er Cortisonhaltiges Nasenspray und ein Mittel gegen Allergie - ähnlich Cetirizin. Nichts half dauerhaft. Die Nase ist wie bei einer Dauererkältung und er muss entweder husten oder räuspert sich. Angeblich sind die oberen Atemwege betroffen.
Jetzt hat er das Cortison-Nasenspray abgesetzt und er niest wieder herum, fühlt sich offensichtlich nicht wohl, was man ihm auch ansieht.
Der Heilpraktiker hat Colibiogen oral verordnet sowie Bronchiokatt und Allergokatt. Die Ärztin, die wir ebenfalls noch aufsuchten, tippt auf Nahrungsmittelunverträglichkeit.
Doch, können solche Symptome davon kommen...?
Außerdem würde mich noch interessieren, ob nach der Einnahme von Colibiogen bekannt ist, dass Erstverschlimmerungen auftreten (z.B. das erneute Niesen)?
Bin sehr unglücklich und würde meinen Sohn wieder gerne gesund sehen.
Vielleicht hat jemand Erfahrungen oder ähnliches beobachtet oder erfahren?

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Forgeron ist offline
Beiträge: 1.085
Seit: 11.02.07
Hallo Ylema,

es dürfte ein geschwächtes Immunsystem dahinter stecken, welches vor allem mit einer gesunden Ernährung und Sport gefestigt werden kann. Im akuten Fall, käme vor allem viel Obst und Gemüse in Betracht, weniger tierische oder sehr eiweißreiche Nahrung.

Frdl. Gruß
Kurt Schmidt

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Ylema ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 22.11.08
Lieber Herr Schmidt, das geschwächte Immunsystem denke ich auch spielt eine Rolle. Nur, warum ist es geschwächt bei einem 16-jährigen? Mein Sohn hat immer viel Sport betrieben (American Football, Leichtathletik...), nur im Augenblick bzw. seit Beginn der Symptome geht es nicht mehr. Es fehlt ihm auch sehr. Was die Ernährung anbelangt, das hatte er sicherlich ein Defizit. Wie das bei den jungen Leuten so ist, es wurde nur noch Fast Food gegessen, Milch getrunken - als kleiner Junge hatte er offensichtlich eine Nahrungsmittelunverträglichkeit -, Süßigkeiten etc. Seit ca. 1 Woche isst er wieder anders, d.h. analog zu den NMU aus der Kinderzeit und bekommt parallel dazu Colibiogen. Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass das Immunsystem allein dadurch geschwächt ist. Wie kann ich das alles herausfinden?
Liebe Grüße
Ylema

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Baffomelia ist offline
Beiträge: 1.143
Seit: 04.01.07
Hallo Ylema,

ich würde Deinem Sohnemann vorschlagen, die Säuren zu prüfen. Wie das geht, findest Du in unserem Wiki.

Viele Grüße
Baffomelia

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.476
Seit: 26.04.04
Hallo Ylema,

es könnte sein, dass es sich bei Deinem Sohn um Allergie oder Intoleranz handelt; wenn alle Massnahmen hinsichtlich einer Erkältung nichts nützen, liegt der Verdacht nahe, dass die Probleme eine andere Ursache haben.

Du könntest Dich einmal hier informieren:
http://www.symptome.ch/vbboard/aller...-allergie.html

Vielleicht findest Du hier etwas, was weiterhelfen kann.

Wenn Dein Sohn möglicherweise in der Kindheit eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hatte, würde ich in dieser Richtung suchen.

In unseren Rubriken
http://www.symptome.ch/vbboard/fructose-intoleranz/
http://www.symptome.ch/vbboard/gluten-intoleranz/
http://www.symptome.ch/vbboard/histamin-intoleranz/
http://www.symptome.ch/vbboard/laktose-intoleranz/

werden die einzelnen Intoleranzen diskutiert.

Die beste Möglichkeit, eine Unverträglichkeit festzustellen, wäre die Auslass-Diät, d.h. Nahrungsmittel, die eine bestimmte Unverträglichkeit verursachen können, sollten eine Zeitlang gemieden werden.

Liebe Grüsse,
uma

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Hexe ist offline
Beiträge: 3.842
Seit: 13.07.07
Hallo Ylema

Nur, warum ist es geschwächt bei einem 16-jährigen? Mein Sohn hat immer viel Sport betrieben (American Football, Leichtathletik...), nur im Augenblick bzw. seit Beginn der Symptome geht es nicht mehr. Es fehlt ihm auch sehr. Was die Ernährung anbelangt, das hatte er sicherlich ein Defizit. Wie das bei den jungen Leuten so ist, es wurde nur noch Fast Food gegessen, Milch getrunken
Gerade wenn ein junger Mensch viel Sport treibt braucht er eine Menge an Vitaminen und Mineralstoffen. Mehr als Menschen die keinen oder kaum Sport machen. Dazu dann die übliche einseitige Ernährung eines Teenagers, d.h. kaum verwertbare Vitamine und Mineralstoffe.
Das kann schnell zu einem geschwächten Immunsystem führen.

Und dann würde ich auch wie Uma schreibt noch wegen Nahrungsmittelunverträglichkeiten schauen.
Wenn dein Sohn sie als kleines Kind mal hatte liegt es nahe dass er heute noch Probleme hat, die einfach im Moment nicht nach aussen sichtbar werden.

Es ist auch gut möglich dass er dazu noch einen Pilz hat. Da könnte er einen Stuhltest machen lassen.

liebe Grüße von Hexe

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Ylema ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 22.11.08
Hallo an alle, die mir bisher geantwortet haben, ich danke für die Tipps und habe dennoch einfach Angst, was wohl dahinter stecken könnte. Es ist ja recht kalt geworden und nass, jetzt hat mein Sohn schon wieder eine Erkältung, d.h. die Symptome werden noch schlimmer. Ich suche nach schneller Hilfe.
Richtung Nahrungsmittelunverträglichkeit werde ich Tests machen lassen. Ich hoffe, die Bioresonanz-Methode bringt nochmal was, habe ich machen lassen, als er relativ klein war. Da kamen dann auch eine Menge Unverträglichkeiten heraus, vor allen Dingen Milchprodukte. Er hatte dann danach recht lange gelebt. Und es ging ihm gut. irgendwann kam der Tag, an dem ich zugelassen habe, dass er alles essen kann, ein Jahr danach hatte er zum ersten Mal eine Art Heuschnupfen. 2006 war die Heuschnupfenzeit für ihn recht schlimm. Das erste Mal Einnahme von Cetirizin. Aber, ich hatte auf seine Ernährung nicht mehr viel Einfluss.
Daher wundert es mich aus, dass das jetzt wieder aufkeimen kann. Es soll doch in der Pubertät alles besser werden.
Einer der HNO, die wir in den letzten Wochen aufsuchten, wollte die Nebenhöhlen röntgen lassen. Das habe ich bisher noch nicht machen lassen, weil er aus anderen Gründen schon viel geröntgt wurde. Deswegen habe ich auch Angst. Habe ich das berechtigt abgelehnt?
Wo kann ich für ihn nur ansetzen?
Liebe Grüße
Ylema

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Hallo Ylema,

die Nebenhöhlen röntgen ist eine gute Idee, eine Kieferpanoramaaufnahme wäre ebenso gut.

Hat dein Sohn zufällig vor seinen Symptomen eine Zahnbehandlung oder eine Impfung erhalten?

Liebe Grüße
Anne S.

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.476
Seit: 26.04.04
Hallo Ylema,

die Nebenhöhlen kann man auch durch Ultraschall untersuchen, jedenfalls wurde das bei mir schon gemacht, und, wie ich die Ärztin verstanden habe, kann man damit eine Menge feststellen oder ausschliessen. Deshalb würde ich mich auf eine Röntgenaufnahme lieber nicht einlassen.

Nach wie vor würde ich in Richtung Unverträglichkeiten forschen, zumal Dein Sohn früher schon einmal damit zu tun hatte.

Liebe Grüsse,
uma

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Ylema ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 22.11.08
Hallo,

im Juni wurde mein Sohn von einem Hund gebissen und erhielt eine Tetanus-Impfung. Daran habe ich auch schon gedacht. Da ich grundsätzlich homöopathisch ausgerichtet bin, ließ ich meinen Sohn nicht impfen. Tediglich Tetanus ließ ich durchführen, weil wir immer eine Katze hatten. Von weiteren Impfungen habe ich damals abgesehen eben wegen dieser Unverträglichkeiten. Tja und diese Tetanus-Auffrischung erhielt er im Juni d.J.
Können denn solche Impfungen Grund für seine Symptome sein? Und dann, an wen wende ich mich bloß. Wie ich die Ärzte kenne, sagen die sowieso, nein, davon kann das nicht kommen...
Und, was das Röntgen anbelangt, Ultraschall wurde gemacht: ohne Befund, die Nebenhöhlen waren frei (das sagte ein HNO-Notdienst). Unser "richtiger" HNO wiederum, dem ich das alles erzählte, wollte nun eine Röntgenaufnahme machen. Und da ich immer skeptisch bei den Medizinern bin, habe ich mich bisher quer gestellt, nur ich will meinem Sohn natürlich nicht schaden. Weder so - wegen der Röntgenstrahlen - noch natürlich, dass man die Ursache nicht findet.
Auf jeden Fall werde ich allen mir bisher gegebenen Tipps nachgehen.
Danke
Ylema


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