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Morbus Basedow und Unterfunktion?
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wir verzweifeln langsam: meinem Mann wurde gesagt, er habe eine Autoimmunthyreoiditis mit UNTERfunktion der Schilddrüse auf Basis des Morbus Basedow. Die Laborwerte sind folgende:
Seine Beschwerden sind: massive Gewichtszunahme,( ca. 30kg in 2 Jahren) kreisrunder Haarausfall, Müdigkeit aber auch starkes Schwitzen und im letzten Jahr ca. 15 Gerstenkörner an den Augen.
Er bekommt L- Thyroxin und ist mittlerweile bei 150mg und es geht ihm immer schlechter. Ich habe ihm einen Termin beim Endokrinologen gemacht und dazu den Bericht der Radiologie angefordert. Dort steht bei Diagnose:
Normalvolumige SD. latent hypothyreote Stoffwechsellage. KEINE Autoimmunthyreoiditis. Grenzwertiger TRAK- Wert. keine Autonomie.
Wir verstehen die Welt nicht mehr. Wieso sagt die Hausärztin, es wäre AIT mit Basedow?
Der Termin beim Endokrinologen ist erst im Dezember und haben Bedenken, anschließend wieder genauso "schlau" wie vorher zu sein.
Seine jetzigen Werte mit 150er L- thyrox sind:
fT3 3,8
fT4 1,7
Außerdem hat mein Mann noch schlechte Leberwerte ( trinkt keinen Alkohol!) , eine Magenschleimhautentzündung und Gallensteine. Jetzt kriegt er
ein Magensäurehemmer, damit die Leberwerte runtergehen - was soll das denn bloß für einen Sinn machen?
Ich hoffe, ihr habt eine Idee, was es noch sein könnte!
hast Du auch den TSH-Wert der letzten Untersuchung (unter 150 mg Thyroxin)? Es wundert mich ein wenig, dass der offensichtlich nicht gemessen wurde...
Übrigens gehören erhöhte Leberwerte häufig zu einer Autoimmunerkrankung; sollte eine solche definitiv festgestellt werden, dann wäre dies eine Erklärung.
Liebe Grüsse,
uma
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Nein, leider nur freies T3 und T4! Was mich auch wundert, ist, dass er bei M.Basedow eine Unterfunktion hat. Ich hätte da schon eher auf Hashimoto getippt. Aber lt. Radiologie hat er ja keine Autoimmunerkrankung, die Hausärztin sagt aber: doch! Das Schlimme ist ja, dass es ihm trotz der Tabletten so schlecht geht. Er nimmt sie seit Juni, müßte doch so langsam mal besser gehen, oder? das Gewicht geht auch immer noch hoch, das belastet ihn am meisten. Außerdem hat er neuerdings auch Muskelschmerzen...Ich muss dazu sagen, dass er einen wahnsinnig stressigen Job hat und ich dachte auch schon mal, dass vielleicht das Cortisol zu hoch ist? Vielleicht können wir den Endokrinologen zu überreden, es mal zu messen. ich habe allerdings festgestellt, dass Ärzte ziemlich pikiert reagieren, wenn man mitdenkt...
Liebe Grüße!!!!
Barbarella
die Ärzte die sich über mitarbeitende Patienten ärgern sich meiner Meinung nach schlechte Ärzte . Sollte der jetzige Medizinmann sich tatsächlich beleidigt fühlen kann ich nur eines sagen: ARZT WECHSELN!
Hier eine Liste mit speziellen Fachärzten: Bens Arztliste
Vielleicht ist ja einer von den genannten sogar bei Euch in der Nähe .
Sieh Dir wegen des Cortisol mal diese Seite an: Cushing Syndrom
Liebe Grüße .
Heather
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
(Albert Einstein)
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Gewichtszunahme und Muskelschmerzen sind wiederum Hashimoto-verdächtig... Es ist wirklich an der Zeit, einen fähigen Arzt zu konsultieren, der sich auskennt. Bens Liste, die schon erwähnt wurde, ist von Patienten/Innen zusammengestellt und enthält Ärzte, mit denen gute Erfahrungen gemacht worden sind.
Vielleicht wäre es auch hilfreich, sich um die Nebennierenhormone zu kümmern.
Die gegensätzlichen Meinungen Eurer bisherigen Ärzte sind untragbar, und Deinem Mann geht es immer schlechter.
Liebe Grüsse,
uma
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es tut sooo gut, von Euch eine Bestätigung zu bekommen, habt vielen Dank dafür! In die Artzliste werde ich gleich mal schauen! Im Dezember hat mein Mann einen Termin im Endokrinologikum Ruhr in Bochum. Hat vielleicht jemand schon dort Erfahrungen gesammelt? Wir waren übrigens auch schon beim Naturheilarzt und Homöopathen, hat aber auch nicht geholfen :-(