Verschiedene Symptome - Suche nach alternativen Methoden

30.09.08 21:27 #1
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AnneBoleyn ist offline
Beiträge: 6
Seit: 29.09.08
Hallo Ihr Lieben,
bin neu hier im Forum und konnte erst gar nicht glauben, dass es so etwas wie dies / Euch wirklich gibt.
Seit Jahren bin ich verzweifelt auf der Suche nach alternativen med. Hilfestellungen & Heilmethoden,da mich die Ärzte & deren "Behandlungen" nur noch kranker gemacht haben. Bitte seht es mir nach, wenn mein Text daher etwas länger wird.


Zu meiner Geschichte:
Vor 12 Jahren wurde bei mir aufgrund ständiger Übelkeit "Morbus Crohn" diagnostiziert.
Mein behandelnder Gastroenterologe (lt. Ärztekammer eine Koryphäe auf seinem Gebiet),
konnte mir weder die Gründe für meine Beschwerden (ständige Übelkeit) nennen, noch war er nach 1,5 Jahren in der Lage,diese zu lindern oder mich ernst zu nehmen & auf meine Meinung einzugehen. Um mich schließlich loszuwerden, schickte er mich auf eine 3,5 Jahre andauernde Arztodyssee (23 Ärzte),sobald ich es wagte,wieder bei ihm zu erscheinen.
Weigerte ich mich, zum nächsten Arzt zu gehen, wurde er zunehmend aggressiver und verwies mich schließlich zum Psychotherapeuten (1/2 Jahr Therapie ohne Erfolg) sowie zum guten Schluss zu einem Neurologen/ Psychiater,welcher meine kompletten medizinischen Befunde/Unterlagen verlangte und mich mit Psychopharmaka " ruhig stellen wollte ",- was ich allerdings ablehnte.

Ergebnis des Ganzen:
Die verschiedensten Diagnosen, welche sich z.Teil sogar gegenseitig widersprachen ! Jeder Arzt nahm für sich in Anspruch, die "Einzig Richtige" Diagnose gestellt zu haben und wurde sehr ungehalten,wenn ich mich nicht sofort auf SEINE Therapie einließ,was auf Grund des dann zu nehmenden komplexen Chemiecocktails für mich nicht ganz ungefährlich gewesen wäre (Kooperation - Fehlanzeige) ! Mehrere Empfehlungen, mich sofort operieren zu lassen (allerdings an unterschiedlichen Organen !) ! Dies zudem, nachdem ich einmal gerade "frisch operiert war" (Mein Einwand, dass ich noch sehr geschwächt von der letzten OP vor 2 Wochen sei, wurde mit der Bemerkung: "Ja,wenn Sie nicht hören wollen, was wollen Sie dann von mir" gekontert)! Weitere Überweisungen zu anderen Spezialisten (Gang zu 3 Ärzten brachte Termine bei 9 weiteren Ärzten mit sich) ! Diagnosen wie: Simulantin; Hypochonder; Haben Sie Eheprobleme?!

Um überhaupt in der Lage zu sein, auf eigene Faust weitere Ärzte aufsuchen zu können, bat ich dann den Neurologen, zu dem mich "mein" Gastroenterologe schließlich geschickt hatte,ein Jahr lang um die Herausgabe meiner Befunde/Akten.
Nachdem dies nach mehrmaliger schriftlicher Aufforderung und 7xigen Aufsuchen des Arztes in seiner Praxis nicht geschah,musste ich in meinem Zustand (mit anderen betroffenen Patienten) einen Gerichtsprozess gegen diesen "Arzt" führen, in welchem mich die Richterin beschimpfte (Sie also wollen diesem armen Arzt die Approbation entziehen und IHN ruinieren ?)! Ich wollte eigentlich nur meine Befunde,um endlich wieder gesund zu werden !!!
Der Arzt musste zwar daraufhin seine Praxis schließen; die Unterlagen habe ich trotzdem bis heute nicht zurückerhalten. Eine Adressauskunft des Arztes wurde mir von Seiten des Gerichtes verweigert ! Dies ist nun 5 Jahre her !

Ich war daraufhin weder körperlich noch psychisch & finanziell in der Lage, alle an mir getätigten Untersuchungen (und Diskriminierungen) noch ein 2. Mal über mich ergehen zu lassen. (mehrere Biopsien; Spiegelungen v. Darm, Magen, Bauchspeicheldrüse, Dünndarm,etc.; Blutuntersuchungen; Röntgen; CT, Kernspin; Untersuchungen per Nasensonde; Krankenhausaufenthalte usw.)
Dies aber wäre die Voraussetzung für eine Weiterbehandlung bei anderen Ärzten gewesen, da ich ja meine kompletten Befunde nicht mehr vorlegen konnte.

Ich erhielt von oben genanntem Gastroenterologen nur noch weiterhin die Rezepte für meine " lebenslänglich einzunehmenden & dringend benötigten " (wie er bei der Diagnosestellung betonte) Medikamente gegen den Crohn, bis er mir vor 3 Jahren auch diese verweigerte und sich bei meinen mehrmaligen Anrufen zwecks Ausstellung neuer Rezepte am Telefon verleugnen ließ.
Den wahren Grund für sein unkooperatives (unsoziales) Verhalten erfuhr ich Tage später durch meine Hausärztin,welche ich bat, sich mit ihm in Verbindung zu setzen,da ich keine Medikamente mehr besaß und die Zeit drängte. Meine Hausärztin teilte mir mit, dass der Gastroenterologe sich weigere,mir weiterhin die teuren Medikamente auszustellen,da dies sein BUDGET sprenge weil ich a.) Kassenpatientin wäre und b.) schon Jahre nicht mehr bei ihm war ! (ja,weil er mich nicht mehr wollte & abgeschoben hatte !)

Ich musste daraufhin einen Kampf gegen Ärztekammern,andere Ärzte & Krankenkassen führen, da Niemand bereit war, mir die lebensnotwendig benötigten Medikamente zu verschreiben. Begründung: Dies muss der Facharzt tun, der die Diagnose stellte !
Mein Weinen & Betteln um ein Weiterleben als Mutter eines damals 1o-jährigen Sohnes (ohne Medikamente: Darmverschluss,Fieber,Ernährung über Sonden,Pflegefall) wurde mit Beschimpfungen bzgl. meiner Person (Ärztekammer, bei welcher ich versuchte, mich über
die "Behandlung" des Gastroenterologen zu beschweren) bzw. totaler Gleichgültigkeit (ja,dann sterben Sie eben),Auflegen des Hörers oder gar nicht beantwortet.

Meine Medikamente zahle ich nun seit Jahren selbst über Privatrezept meiner Hausärztin. Einen Teil beziehe ich heute (da in Deutschland nicht mehr erhältlich und kein Ersatzmedikament vorhanden) aus dem Ausland.
Obwohl dem deutschen Zoll meine Sondergenehmigung mit dringender Benötigung der Medikamentation vorliegt,dieses alternativlose Medikament einführen zu dürfen, hält der Zoll es jedesmal für Wochen fest und erhebt hohe Zollgebühren darauf. Erst wenn ich diese auch noch gezahlt habe, erhalte ich das Medikament zugestellt !
D.h. der Staat,der mich im Stich gelassen hat, verdient noch an meinem Elend !

Nach diesen Erfahrungen wurde mir klar,dass es für mich einen anderen Weg geben MUSSTE und ich begann, nach Alternativen zu suchen.
Über die Medien fand ich eine Gleichgesinnte mit der gleichen gesundheitlichen Symptomatik und ich fühlte mich zum ersten Mal in all den Jahren verstanden und ernst genommen. Wir forschten gemeinsam weiter und schließlich stießen wir auf KPU !
Wir führten alle Tests durch und so wurde bei uns Beiden vor 3,5 Jahren KPU diagnostiziert. Das Depyrrol,auf dessen Einnahme ich meine ganze Hoffnung gesetzt hatte,führte aber leider,auch bei niedriger Dosierung,schon nach kurzer Zeit zu einer extremen Produktion von Magensäure,so dass mir permanent alles aus dem Mund lief. (Spucken im Sekundentakt) Folge: Behandlungsabbruch und weiter Beschwerden !

Vor ca.1 Jahr kamen dann gelegentlich Gelenkschwellungen mit Schmerzen & Fieber hinzu,welche ich zuerst als Folgeerkrankung auf den "Morbus Crohn" schob.
Leider nahmen die Beschwerden in den letzten 6 Monaten,trotz des Verzichtes auf dunkles Fleisch/ Alkohol derart zu, dass ich mir heute sicher bin, jetzt auch noch an Gicht erkrankt zu sein !
Mittlerweile schwellen (auch ohne Fleischkonsum)fast ständig alle Gelenke - bedingt durch Harnsäure/Kristalle -derart an,dass die Schmerzen kaum auszuhalten sind. Zusätzlich habe ich Fieber,spüre immer häufiger tagelang einen dumpfen Schmerz in beiden Nieren,fühle mich sehr müde & geschwächt.
Fazit: Mobilität & Bewältigung des Alltags sind mir nicht mehr möglich !

Schon der Gedanke,erneut zum Arzt zu gehen, löst in mir nur noch Angst und Panik aus (auf Grund meiner Vorgeschichte),- zudem gibt es keinen Facharzt mehr in unserer Nähe, der noch (zum KK Höchstsatz freiwillig versicherte) Kassenpatienten behandelt. Eine private KK nimmt mich aber wegen meiner chron. Erkrankungen nicht mehr auf !

Nun zu meiner Frage an Euch :
Ihr erwähnt im Zusammenhang mit Gicht häufiger MOLYBDAEN. Leider habe ich ein Verständnisproblem damit.
Denn wenn Gicht einerseits nur bei Vorhandensein von "zu viel Molybdaen" im Organismus entstehen kann, bei mir aber bedingt durch die unbehandelte KPU eigentlich "zu wenig Molybdaen" im Körper vorhanden sein müsste (was lt.Günther meine Symptome wie Intoleranz gegen Alkohol, chronische Pilzinfektionen, Müdigkeit & Schlaflosigkeit, Zuckerverlangen etc. nur bestätigen),- wie ist es dann möglich, dass ich unter solchen extremen Gichtanfällen, entweder hervorgerufen durch eine erhöhte Harnsäureproduktion bzw. auf eine mangelhafte Ausscheidung hindeutet, leide ?
Oder habe ICH hier etwas falsch verstanden ?

Für jeden aufklärenden Hinweis in Bezug auf meine geschilderte Beschwerdeproblematik wäre ich Euch wirklich sehr sehr dankbar.
Herzlichst, ANNE

Verschiedene Symptome

Salima ist offline
Beiträge: 1.062
Seit: 10.02.08
Hallo Anne,
ich war auch ganz froh, als ich das Forum vor einem Jahr. Hier wird einem wirklich geholfen. Deine Geschichte ist schlimm, es ist immerwieder schockierend solche Dinge zu lesen, obwohl man eh schon weiß wie oft sie leider vorkommen. Von den Ärzten wird man aber in dem Glauben gelassen, ein Einzelfall zu sein, ein Hypochonder.

Könntest du mal aufzählen was genau deinen Sympome sind. Womit sie damals begannen... was war zu erst da.. was kam dazu.
Du schreibst anfangs nur von Übelkeit... war da sonst noch etwas?

Ist Morbus Chron eindeutig diagnostiziert worden, oder war es nur eine Vermutung, oder ein "Scheindiagnose" weil nicht anderes gefunden wurde. Wie denkst du da heute darüber?
Meinem Stiefvater wurde vor Jahren auch MC diagnostieziert. Als sich sein Zustand nach Heilffasten, Darmreinigung etc. stark und dauerhaft besserte wurde die Diagnose revidiert. Er habe doch "nur" einen Reizdarm.

Wenn du schon positiv auf KPU gestestet wurdest, bis du es schon um einiges "wissender" als viele andere.
KPU kann angeboren sein, kann aber auch die Folgeerscheinung von etwas sein. z.B. einer Histaminintoleranz, etc.
Meist leiden Menschen mit KPU, die unbehandelt bleibt in der Folge an weiteren Unverträglichkeiten.
Ganz oft kommt eine Fructoseintoleranz hinzu. Dafür wäre auch dein Pilzbefall ein Indiz.

Lies dich mal im Wiki ein... oben bei Wiki anklicken und die links über Histaminintoleranz, KPU, Fructoseintoleranz, Candida, usw.
Ich denke, du wirst dich da in einigen Dingen wiedererkennen.

Sicher, dass deine Gicht wirklich Gicht ist? Gelenksschmerzen ist auch ein Symptom von Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Ansonsten kann ich dir nur raten, die Ärztesuche vorerst mal zu lassen. Vorallem da du sowieso schon mit einer negativen Einstellung hingehst, was nur zu verständlich ist.
Was ich dir empfehle. Suche dir einen ganzheitlichen Therapeuten. Entweder einen Heilpraktiker, oder einen Arzt der "umgesalltelt" hat. Jemanden der sich mich Homöopathie auskenne und mit Applied Kinesologie und mit Ernährung. Vielleich einen TCM Arzt (traditionelle chinesische Medizin).
Allerdings musst du da erst mal einen guten finden.. und den dann selbst bezahlen.
__________________
lg, Salima

Verschiedene Symptome

Heather ist offline
Beiträge: 9.813
Seit: 25.09.07
Hallo Anne,

schön, dass Du uns gefunden hast. Es gibt hier viele die eine Odyssee hinter sich haben, mich eingeschlossen .

Wie Schlaflose Dir bereits geschrieben hat solltest Du Dich hier mal unter Ernährung in die verschiedenen Nahrungsmittelintoleranzen einlesen:
http://www.symptome.ch/wiki/Hauptseite

Dann noch die Frage, hast (oder hattest) Du Amalgamfüllungen in Deinen Zähnen? Sieh mal hier:
http://www.symptome.ch/wiki/Amalgam

Hattest Du schon mal einen Zeckenbiss? Dann sieh mal hier:
http://www.symptome.ch/wiki/Borreliose

Und schließlich, hier ist auch der Candida-Link:
http://www.symptome.ch/wiki/Candida

Zu Deiner bereits diagnostizierten KPU findest Du hier vielleicht die eine oder andere Behandlungsmöglichkeit:
http://www.symptome.ch/vbboard/krypt...lurie-hpu-kpu/

Jetzt hast Du erst einmal einiges zum lesen, jedoch hoffe ich Dir so ein bisschen weiterhelfen zu können .


Liebe Grüße .

Heather
__________________
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

(Albert Einstein)

Verschiedene Symptome

AnneBoleyn ist offline
Themenstarter Beiträge: 6
Seit: 29.09.08
Liebe Salima, liebe Heather !

Erst mal ganz herzlichen Dank an Euch Beide für Eure netten Zeilen. Wisst Ihr, man ist es nicht mehr gewohnt, dass es noch Menschen gibt, die sich für die Sorgen & Nöte Anderer überhaupt interessieren.
Dies tut nach all den Enttäuschungen so gut !

Zu Euren Fragen :
Bei mir fing alles schleichend an. Wir machten im Frühjahr 1996 eine 3wöchige Rundreise durch den Südwesten der USA. Hinter San Francisco fiel mir im Auto auf, dass mir irgendwie übel wurde. Ich hab's erst auf "HEARST CASTLE" (analog zu CITIZEN KANE), dann auf eine evtl. Reiseübelkeit geschoben,- da dies allerdings nach Tagen immer schlimmer wurde, dachte ich:
GASTRITIS ! Die hatte ich als junges Mädchen, so mit 15 -17 (nach dem plötzlichen Tod meines Vaters) schon mal öfter. Dann gings mit dem Zittern los. Hab' mir was im Drugstore gegen Gastritis geholt, was mir leider nicht half.
Nach unserer Rückkehr bin ich zum Hausarzt, der nichts finden konnte und mich zum Internisten schickte. Test auf " HELICOBACTER PYLORI " blieb ohne Befund.
Mein Zustand wurde schlimmer. Die Übelkeit nahm zu;- es kamen Erbrechen & Darmprobleme hinzu, das Zittern verstärkte sich. Ein DIABETES Test war auch o.B.

Bin dann zu dieser stadtbekannten KORYPHÄE, dem " besten Gastroenterologen weit & breit ", der mich auf den Kopf stellte. Verschiedene Spiegelungen, Biopsien brachten schließlich den Befund MORBUS CROHN (angebl. hatte ich auch 4 Darmgeschwüre ).
Auf meine Frage, ob die Diagnose denn gesichert sei, hörte ich von Ihm nur, dass man dies bei sogenannten Magen-Darm Störungen NIE mit 100%iger Sicherheit wisse! Es könne sich alternativ auch um COLITIS ULCEROSA handeln (die man 2 Jahre später bei meiner Kusine diagnostizierte, welche allerdings nicht unter Übelkeit & anderen starken Beschwerden wie ich litt).

Im Lauf der Jahre kamen andere Beschwerden hinzu,immer häufiger hatte ich das Gefühl, dass mich diese ganzen Untersuchungen mehr krank machten als dass sie mir nutzten.
Dazu die entwürdigende Behandlung, die Überheblichkeit & das Unverständnis der Ärzte. Ich wurde behandelt wie "geistig debil",- dies obwohl ich über einen akademischen Abschluss verfügte. Dies alles war schon sehr schwer für mich zu ertragen.
Ich hab mich oft gefragt, ob es vielleicht an mir liegt, da ich versuchte mitzudenken & mich zu informieren;- dies leider aber meist bei den Ärzten unerwünscht zu sein schien.
Habe dann angefangen, mich "dumm" zu stellen;- auch dies nutzte nichts ! Führte nur dazu, dass mir auf Grund meiner Übelkeit, unter der ich am meisten litt (wie Dauer schwanger) ein Eileiter entfernt wurde ! Natürlich OHNE Erfolg ! Aber machte ja nix, hatte schließlich noch 'nen Zweiten !
(Habe mich nur im Nachhinein gefragt, welcher Arzt je auf die Idee käme, bei Übelkeitsymptomatik eines männlichen Patienten eben mal kurz einen Hoden zu amputieren ?)

Im Laufe der Jahre wurden so viele Diagnosen gestellt, dass ich eigentlich schon längst KLINISCH TOT hätte sein müssen. Kleine Kostprobe : Neben dem CROHN folgten.......
MORBUS BECHTEREW; ENDOMETRIOSE; chron. GASTRITIS; GALLENSTEINE; COLITIS ULCEROSA; ANÄMIE; die unterschiedlichsten SCHILDDRÜSENFEHLFUNKTIONEN; REFLUX; ENTZÜNDUNG der BAUCHSPEICHELDRÜSE; MORBUS ADDISON; CANDIDA ALBICANS - bzw. dann wieder nicht; HEPATHITIS (wurde als Alkoholikerin schief angesehen, obwohl ich so gut wie nie Alkohol trinke, da es mir einfach nicht schmeckt;- höchstens mal einen "Guten Rotwein") !
Na und dann erst die NEUROLOGISCHEN & PSYCHOLOGISCHEN Befunde, worauf ich eigentlich nicht mehr weiter eingehen möchte, zumal mir Vieles nur noch " Lachhaft " erschien (hatte selbst das Fach Psychologie im Studium belegt) !


Nun aber zu Euren Fragen bzgl. Diagnosestellung KPU & weiterer Diagnosen :

KPU TESTUNG :
Messwert 63 !!! - Grenzwert liegt bei max. 15 !!!

HPU - SCREENING :
Vollblut Histamine : 54 ! Grenzwert bei max. 51 ! -- Bei mir LEICHT ERHÖHT !
TSH (Hypophysehormon) : 2.93 ! Grenzwert bei max. 2.5 ! -- Auch ERHÖHT !
Fructosamine (Blutzucker) : 339 !!! Grenzwert bei max. 260 !!! -- EXTREM HOCH !!!!
IgA-Totalgluten : 0.297 !!! Grenzwert bei max. 0.500 !!! -- NORMAL !

Auf Grund des extrem hohen Fructosamin / Blutzucker-Wertes bestand der Verdacht auf DIABETES,weshalb ich einen HbA1c - Test durchführen ließ, welcher das glycosylierte Hämoglobin misst. Ist dieser Wert auch erhöht, handelt es sich um DIABETES ! Ist der Wert nicht erhöht, handelt es sich um eine FRUCTOSE INTOLERANZ !

Mein Wert lag bei 5.6 ! Der Referenzbereich liegt zwischen 4.0 - 6.0 !
Also keine Diabetes - sondern eine Fructoseintoleranz, weshalb ich nun wenig Zucker u.ä. zu mir nehme ! Da eine Fructoseintoleranz und damit auch Candidainfektionen leider häufig bei " KPU' lern " vorliegen, bestätigte dies meine KPU - Diagnose nur noch !

Andere NAHRUNGMITTEL INTOLERANZEN wurden bei mir weitgehend ausgeschlossen,- was wahrscheinlich auch mit dem Umstand zu tun haben könnte, dass ich kaum noch etwas esse, da ich unter extremer Appetitlosigkeit leide, u.a. Ekel vor Fleisch & Wurst !

Einen Zeckenbiss hatte ich bisher, zumindest glaube ich dies, noch nicht !

Dafür allerdings Einiges an Amalganfüllungen !
Das Problem hierbei ist nur, dass eine komplette Entfernung zu einer noch höheren AMALGANBELASTUNG des Organismus führen würde (wir haben einige Zahnärzte & Kieferorthopäden in unserem Bekanntenkreis,die mir in meiner Situation dringend davon abrieten), da ich mir eine weitere Belastung in meinem ohnehin sehr geschwächten Zustand gar nicht mehr leisten kann. (Nachdem nur EINE Amalganfüllung vor 2 Jahren bei mir entfernt werden musste, ging's mir,trotz größtmöglichen gesundheitlichen Schutzvorkehrungen bei der Entfernung einige Monate ganz schlecht !)

Auch bin ich mir, auf Grund der absolut zutreffenden Beschwerdesymptomatik mittlerweile fast zu 100 % sicher,unter GICHT zu leiden :
Fieber, Kopfschmerzen, starkes Anschwellen (durch Harnsäure) aller Gelenke, extreme Reaktionen auf Fleisch & Alkohol im Selbstversuch, Nierenschmerzen, alles fing vor Jahren mit dem Großzehengelenk an - ich hatte danach einige Zeit Ruhe, meine Reaktion auf IBUPROFEN !
(alle Kriterien treffen lt. NEW YORK Tabelle für Gicht-Kriterien leider auf mich zu)!
Eine 100 % Diagnosestellung ist bei Gicht eh' schwerlich möglich, da die Tests bei den Ärzten häufig leider FALSCH NEGATIV sind; - und von Ärzten habe ich ehrlich gesagt mittlerweile genug !

Gegen KPU habe ich schon Einiges unternommen; - leider vertrug ich nur das TAURIN;- DEPYRROL PLUS (welches weniger Nebenwirkungen als DEPYRROL hat) konnte ich, wie Ihr wisst, leider nicht vertragen.

Allerdings teilte mir eine " Leidensgenossin ", bei der DEPYRROL PLUS auch abgesetzt werden musste und die mittlerweile zu einer guten Freundin geworden ist, vor einigen Tagen telefonisch mit, dass Sie vor 2 Monaten !!! auf Empfehlung ihres Internisten mit der Einnahme von KRYPTOSAN FORTE von HECK BIOPHARMA begonnen hätte, und --- haltet Euch fest -- -seitdem ginge es ihr zum ersten Mal nach all den Jahren wirklich besser.
Die Übelkeit ist bei ihr zurückgegangen, auch ihre Schlaflosigkeit & die Müdigkeit seien wie weggeblasen. Das Zittern hat nachgelassen und Sie ißt (seit Jahren nicht möglich auf Grund des Ekels) sogar wieder Fleisch & Wurst; - war letzte Woche sogar bei Mc Donalds und aß mit Genuss einen "Big Mac" (mir wird schon schlecht, wenn ich so etwas nur höre). Sie fühlt sich FITTER, hat weniger Gelenkschmerzen und kann sich auch wieder besser konzentrieren !

Auf meine Frage, wann die Wirkung denn erstmalig bei ihr einsetzte, meinte sie :
So nach einigen Tagen, und dies OHNE Nebenwirkungen wie bei DEPYRROL PLUS !
Ich bat sie, mir doch in Prozenten auszudrücken, wieweit sie ihre Besserung einschätze. Sie meinte,dies solle mir besser ihr Lebensgefährte sagen, da sie immer so emotional & überschwänglich reagieren würde und mir nicht zu viel versprechen wolle.
Dieser äusserte dann mir gegenüber : " Ich schätze so 60 % Besserung, dies in nur 2 Monaten. Ich kannte ja den vorherigen Zustand und kann dies daher ganz gut einschätzen " !
Ihr kleiner Sohn rief noch aus dem Hintergrund: " Mama,-110 % ! worüber wir Alle herzlich lachen mussten " !
Meine Freundin hatte vor einigen Wochen, kurz vor ihrem Griechenlandurlaub, schon mal bei mir angerufen, um mir die Info mitzuteilen, damals gings ihr noch nicht ganz so gut. Leider hatte mein kleiner Sohn ( 18 !!! ) am Telefon mit ihr gesprochen und vergessen, mir ihre neue Tel. Nr. mitzuteilen, so dass ich sie nicht erreichen konnte und sie dachte, ich melde mich nicht.
Sie " Nötigt " mich jetzt dazu, sofort etwas zu unternehmen und will mich per Telefon kontrollieren, wie es läuft. Ich habe sie wirklich sehr gern - und das " Unheimliche " an der ganzen Sache ist, dass ich meinem Mann vor Jahren Folgendes sagte :
Mir wird kein Arzt helfen können, - ich weiss dies, und deshalb gehe ich auch nicht mehr hin. Aber eines Tages werde ich, durch einen Zufall über das Fernsehen, eine junge Frau kennen lernen, die mein Elend teilt. Wir werden uns gegenseitig helfen & stützen, auch wenn man uns immer wieder behindern wird. Doch eines Tages werden wir den Schlüssel zu unserer Genesung finden, egal wie lange es auch dauern mag !
Mein Mann hat mich damals für "Verrückt" erklärt, da er seine Hoffnung nur auf die Ärzte setzte, und war sehr erbost über meine Weigerung !

Ich werde KRYPTOSAN FORTE nun auch ausprobieren, habe schon mit Heck Biopharma telefoniert, da meine Freundin mir die Tel. Nr. gab. Meine Hausärztin ist auch informiert, da Sie mir eine Privatrezept dafür ausstellen muss, was ich dann nächste Woche an Heck Pharma faxen werde, da das Mittel nur in einer von HECK BIOPHARMA beauftragten bestimmten Apotheke hergestellt werden kann.

Was mich noch etwas zweifeln lässt ist die Tatsache, dass wenn ich wirklich " Morbus Crohn " haben sollte, die Aufnahme der Inhaltsstoffe über den Darm bei mir, im Gegensatz zu ihr, zu einem Problem werden könnte.
Das Zweite Problem, welches mir Sorgen & Ängste bereitet ist meine Gicht, da meine Nieren schon geschädigt sind, was bedeuten würde, dass ich trotz einer evtl. KPU Therapie weiterhin schwer durch die Nierenschädigung & evtl. Niereninsuffienz erkrankt bliebe.
Daher stellte ich auch die Fragen zu MOLYBDÄN im Forum, da dieser Wirkstoff ja im KRYPTOSAN FORTE mit enthalten ist, was auf Grund eines Mangels des Stoffes bei einer unbehandelten KPU natürlich zugeführt werden müsste, -
andererseits eine Gichterkrankung häufig aber durch eine Überproduktion / Vorkommen von Molybdän im Organismus entsteht !
Was dann evtl. in meinem Fall, bedingt durch die Gichterkrankung :
1. Bei einem weiteren Zuführen von Molybdän vielleicht die Erkrankung noch weiter verschlimmern könnte !
2. Widerspricht sich die Aussage, dass einerseits ein erhöhtes Vorkommen von Molybdän im Organismus Gicht auslösen soll - mit der Tatsache, dass bei unbehandelter KPU immer auch ein Mangel von Molybdän im Körper vorliegt !

Falls sich hier in Bezug auf die biochemischen Zusammenhänge Einer etwas besser als ich auskennen sollte, wäre ich wirklich für jeden Hinweis äusserst dankbar.
Wenn ich Euch (Salima,Heather & natürlich allen Anderen !) bei Fragestellungen behilflich sein kann, lasst es mich bitte wissen, indem Ihr mir eine Email schickt !
Bis dahin ganz liebe Grüße,
Eure ANNE

Geändert von AnneBoleyn (03.10.08 um 20:24 Uhr)

Verschiedene Symptome

Forgeron ist offline
Beiträge: 1.085
Seit: 11.02.07
Hallo Anne,

darf ich Sie auf meine Antwort an Marlene verweisen, um die bei MC ursächliche Beeinträchtigung der Bauchspeicheldrüse zu testen.

Frdl. Gruß
Kurt Schmidt

Verschiedene Symptome

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Forgeron meint diesen Beitrag: http://www.symptome.ch/vbboard/k-nnt...tml#post205473

Anmerkung: Es wäre gut, in einem solchen Fall gleich den Link zum Beitrag anzugeben. Es gibt so viele Beiträge...

Gruss,
Uta

Verschiedene Symptome

AnneBoleyn ist offline
Themenstarter Beiträge: 6
Seit: 29.09.08
Hallo Forgeron & Uta !
Vielen Dank für Eure Unterstützung in Bezug auf die MC Infos.

Herzliche Grüße, ANNE

Verschiedene Symptome

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Anne Boleyn,

Bei mir fing alles schleichend an. Wir machten im Frühjahr 1996 eine 3wöchige Rundreise durch den Südwesten der USA.
Heißt das, daß Du Dich vorher gesund gefühlt hast - keine Magenschmerzen, Übelkeit usw.? Was mir gerade einfiel: vielleicht war ja das Auto irgendwie mit Desinfektionsmitteln behandelt gewesen? Wenn die Amerikaner ihre Wohnung damit ausgesprüht haben, warum nicht auch Autos?

Wenn das der Grund für Deine Symptome war, dann hättest Du wahrscheinlich vorher schon eine gewisse Empfindlichkeit auf Chemie gehabt. Ist Dir das schon einmal aufgefallen?

Gruss,
Uta

Verschiedene Symptome

AnneBoleyn ist offline
Themenstarter Beiträge: 6
Seit: 29.09.08
Hallo Uta !

Ob ich mich VOR unserer Reise zu 100 % gesund fühlte, kann ich nicht mit absoluter Sicherheit sagen. Mir ging es jedoch nicht auffallend schlecht " ZU DER ZEIT " und ich freute mich so sehr auf die Reise !

Ich hatte in den 20 Jahren zuvor allerdings schon so Einiges mitgemacht. Angefangen hats u.a. mit Misbrauch in der Kindheit, über den ich mit meinen Eltern nie reden konnte, da der Täter mir angedroht hatte, mich umzubringen, wenn ich etwas sagen würde, da er wusste, wo ich wohnte.
(Ich hab das später in einer Therapie aufgearbeitet und denke heute, dass ich ganz gut damit zurecht kam, da keine "weitere körperliche" Gewalt im Spiel war, ich mich als Kind gewehrt hatte & es deshalb nicht zum Äussersten gekommen war und ich, bedingt durch meine damals gefühlte Todesangst,für mich als Sportart den Wettkampf - Schiesssport wählte u. eine ziemlich gute Schützin wurde ).
Es folgten längere Krankenhausaufenthalte als Kind wegen Beinbruchs/Unfall (einige Knochen durch); deshalb musste ich u.a. ein Schuljahr wiederholen & verlor dadurch fast alle meine Freunde.
Als Jugendliche folgte eine rezidivierende Gastritis kurz nach dem plötzlichen Tod meines Vaters(Hirninfarkt). Die kam und ging aber immer wieder.
Dann erzwungener Abbruch der Schule & Lehre (kurz vorm ABI, bedingt durch die entstandene wirtschaftl. Notlage meiner Mutter).
Es folgten Unterleibszysten (Hormonbehandlungen),- danach rezidivierende Pilzinfektionen (trotz mehrf. Behandlung mit allem Möglichen),- schließlich versch. Fehlfunktionen der Schilddrüse (Jodthyrox Behandlung).
Dann eine Blinddarm OP aufgrund Fehldiagnose;- Folge: Verwachsungen im ganzen Bauchraum, da man mich operierte, obwohl eigentlich mein Eileiter entzündet war,was ich zwar sagte, dem man allerdings kein Gehör schenkte. Konsequenz : 2 Laparaskopien ohne Erfolg & noch mehr Verwachsungen !
Hab mein Abi später dann nachgemacht, währenddessen auch meinen Opa bis zu seinem Tod mitgepflegt.
Nach dem Studium (u.a. Psychologie) kam die Schwangerschaft mit unstillbarem Erbrechen (10 kg Gewichtsverlust & Schwangerschaftsgestose). Entbindung wurde mit Prostaglandinen eingeleitet,da Termin angebl. 2 Wochen überschritten war (was zwar nicht stimmte, mir aber wieder kein Arzt glaubte). Mutter & Kind wären unter der Geburt fast "weggewesen"; - na ja, dann doch nicht.
Es folgte bis vor ca. 5 Jahren die Pflege von mehreren weiteren Angehörigen bis zu deren Tod; ich war in der Zeit so gut wie alleinerziehend, da mein Mann berufsbedingt auch abends und an den Wochenenden meist nicht zu Hause war.
In diesen Jahren hatte ich erstmals öfter kolikartige Bauchkrämpfe,allerdings lt. den Ärzten o.B. und damit NICHT VORHANDEN, trotz geschilderter Vorerkrankungen & Lebenssituation kam keine Unterstützung von ärztlicher Seite !
Auch eine weitere Psychotherapie & Besuche bei naturheilkundlich orientierten Ärzten (u.a. Darmsanierung, Bioresonanz, Akupunktur etc.) brachte keine Besserung meiner gesundheitlichem Beschwerden.

Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass mein Immunsystem auf Grund der Belastungen & Enttäuschungen (auch in Bezug auf die "Behandlung",welche ich durch die Ärzte erfuhr) irgendwann zusammenbrach und dies KPU / MC bei mir auslöste.
Schade war nur, dass es ausgerechnet dann passierte, als ich endlich dabei war, mal etwas "für mich" zu tun (die USA Rundreise war ein langgehegter Traum von mir gewesen; dies wurde mir dann eben auch noch "Versaut"!)

Heute habe ich zu Allem eine fast "Philosophische" Distanz entwickelt, lasse mich nur noch durch meine spirituelle Erfahrungen,meine eigenen Recherchen & meine "Innere Stimme", sowie durch Gespräche mit meiner Freundin leiten.
Ich denke (+ fühle), dass dies für mich persönlich der einzig sinnvolle Weg ist, wovon mich Heute auch mein Umfeld & Ärzte nicht mehr abbringen können, und - was mir mein Vater (diese Gnade ist mir Gott sei Dank vergönnt) immer wieder bestätigt.
Alles Liebe & viel Kraft wünscht Dir ANNE

Verschiedene Symptome

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Anne,

vielen Dank für Dein Posting. Das muß ich jetzt erst einmal verdauen...
Es ist unglaublich, welche Riesenpakete manche Menschen tragen müssen, und daß sie das auch noch über eine lange Zeit schaffen, ist noch erstaunlicher.
Was mir so einfiel dabei: anscheinend muß es bei Dir richtig dicke kommen, bis sich eine Reaktion zeigt. Vielleicht zeigt sie sich tatsächlich - wie oft bei Migräne - erst, wenn eine gewisse Entspannung eintritt. Nur mal so theoretisiert: vielleicht ist Dein Körper so auf STress (einschl. Hormonausschüttungen usw.) eingerichtet, daß er ohne diesen nicht klar kommt?
Ich finde es wunderbar, daß Du für Dich einen Weg gefunden hast, mit den Dingen umzugehen. Wobei der Körper - denke ich aus meinen ERfahrungen heraus - nicht immer dem Geiste folgt sondern manchmal seine eigene Beachtung und Behandlung möchte.

Grüsse,
Uta


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