Keiner weiß, was ich habe...

16.09.08 16:25 #1
Neues Thema erstellen
Keiner weiß, was ich habe...

pita ist offline
Beiträge: 2.883
Seit: 08.04.07
Zitat von Butterkeks Beitrag anzeigen
@pita: Ja, ich nehme seit meinem 17. Lebensjahr jeden morgen eine 1/2 Kerlone (Betablocker), da ich eine neurokardiale Synkope habe. In diesem Betablocker ist ein Wirkstoff, der auch bei Synkopen wirkt. Mit diesem Medikament hatte ich nie ein Problem. Seit ca. 2 1/2 Jahren nehme ich "Juice Plus" als Nahrungsergänzungsmittel.

Ich denke nicht, dass die Eisen- und Folsäurewerte mit den Medis zusammen hängen, da beide noch nie erhöht waren und das erst seit dieser Geschichte so ist.

@Uta: z.Z. mache ich nichts, was mit Entgiftung zu tun hat. Ich hatte im Frühjahr 10 hochdosierte Vitamin C-Infusionen und B12 Spritzen beim Arzt
Hallo Melanie

Vitamin C fördert die Aufnahme von Eisen.
Über den Eisengehalt von Juice Plus konnte ich keine Angabe finden.
Allerdings ist dein Eisen ja nicht erst seit diesem Frühjahr erhöht...

Ich poste dir mal zwei Links zu Eisen und Folsäure: Eisen Folsäure

Da kannst du Ursachen für eine Erhöhung dieser Werte nachlesen und deshalb nochmals die Frage nach deinen Laborwerten:
Rotes Blutbild, Leberwerte?

Liebe Grüsse
pita

Keiner weiß, was ich habe...

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Vor 4 Jahren hatte ich einen Hörsturz,
Weißt Du, ob es für den Hörsturz eine mögliche Ursache gab oder kam der aus heiterem Himmel? Ich meine damit: Stress, Krach, Zahnbehandlung mit Ausbohren usw., Amalgam, Blutdruck-Krisen, neues Medikament, Funkmast um die Ecke, neue Möbel, Schimmel .....?

Es könnte ja sein, daß gar nicht das Medikament Auslöser für Deine Probleme war sondern vorher schon etwas vorgefallen ist, was dann die Beschwerden einschl. Hörsturz ausgelöst hat?

Gruss,
Uta

Keiner weiß, was ich habe...

Waldfee ist offline
Beiträge: 121
Seit: 02.12.07
dann bin ich ja beruhigt das du die aufgezählten symptome nicht hast ^^

Keiner weiß, was ich habe...

Butterkeks ist offline
Themenstarter Beiträge: 31
Seit: 16.09.08
Den Hörsturz hatte ich 1 Tag, nachdem ich einen ziemlich heftigen Streit mit jemandem hatte. Ich habe mich damals sehr geärgert und ich denke, es hing damit zusammen. Direkt nach dem Hörsturz ging es mir gut, außer, dass ich auf dem linken Ohr nicht mehr so gut gehört habe und ein Pfeifton hörte. Erst hatte ich Tabletten bekommen, da wurde es nicht besser, aber mir ging es auch nicht schlecht. Und als ich die 1. Infussion bekam, ging es mir 2 Stunden später total besch***** und seitdem bin ich krank.

Ich habe jetzt mal meine Blutwerte in ein Worddokument eingefügt. Ich hoffe, dass ist so ok (Über pdf ist es arg verschwommen und bei Word kann man es ja größer ziehen), ansonsten kann ich es hier auch anders posten.

Wegen dem Bufedil habe ich nachgefragt. Ich hatte jeden Tag 1 Infusion (Geplant war Montag bis Freitag). 1 Ampulle hatte 50mg des Wirkstoffes. Montags hatte ich 1 Ampulle in der Infusion und Dienstag, Mittwoch und Donnerstag je 2 Ampullen...
Angehängte Dateien
Dateityp: doc Blut 27.07.08.doc (183,0 KB, 18x aufgerufen)

Keiner weiß, was ich habe...

Butterkeks ist offline
Themenstarter Beiträge: 31
Seit: 16.09.08
So, hier ist die 2. Datei mit Blutwerten. Ist zwar von 2006, aber vielleicht hilft es trotzdem.

Danke!
Angehängte Dateien
Dateityp: doc Blut 2006.doc (387,0 KB, 7x aufgerufen)

Keiner weiß, was ich habe...

pita ist offline
Beiträge: 2.883
Seit: 08.04.07
Hallo Melanie

Ich hab mir deine erste Laborwert-Datei mal angeschaut.

Da ist weder Eisen, noch Ferritin erhöht ?

Bei Eisen- und Folsäureerhöhung steht "Hämolyse". Dafür scheinen deine übrigen Werte aber m.E. nicht zu sprechen.

Ich hoffe sehr, dass dir jemand weiterhelfen kann.
Vielleicht wäre es hilfreich, wenn du die von der Norm abweichenden Werte einzeln mit Referenzwerten postest.

Liebe Grüsse
pita

Keiner weiß, was ich habe...

Butterkeks ist offline
Themenstarter Beiträge: 31
Seit: 16.09.08
Ok. Danke liebe pita. Ja, bei diesem Eisenwert ist es ok. Aber alle anderen Eisenwerte in den 4 Jahren waren erhöht. Das steht mitlerweile sogar in den Uniberichten im Betreff drinnen.

Hier mal die abweichenden Werte vom 23.07.08:

Bezeichnung:....................Referenzbereich:.. .............Mein Wert:

Folsäure im Serum......................2,0 - 9,1..........................16,48
Albumin quant. im Serum.............3,4 - 4,8...........................4,9
BSG nach 1 h............................<20.................. ...............5,0
Lupus Screen............................33 - 46.............................32,0

Und hier von 2006:

17-Hydroxy (OH)
Pregnenolon (S)................30 - 350.........................415
Hämoglobin......................12,0 - 16,0.....................16,1
Hämatokrit.......................0,36 - 0,46.....................0,47
Lymphozyten....................25 - 45..........................19
Albumin...........................35,0 - 52,0......................56,1
Eisen...............................50 - 170.........................177
Eiweiß gesamt...................67 - 83...........................86
Folsäure...........................2,6 - 14,6.......................26,0
DHEA-S............................65 - 380.........................444
ph Urin.............................4,8 - 7,4.........................8,0

Keiner weiß, was ich habe...

margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Butterkeks,

ich habe mir Deine Laborwerte angesehen.
Was mir auffiel:
AP = Alkalische Phosphatase

Sie liegt bei Dir besonders niedrig, noch niedriger als meine.
Sie ist zwar normal, aber:
Bei der Krankheit, die ich habe, können niedrig normale Werte ein Hinweis auf meine Krankheit sein. Es ist die Kupferspeicherkrankheit (=M. Wilson).
Du hast etliche Symptome, die ich von mir auch kenne.

Du hast auch die erhöhte Folsäure, wie ich, von der ich auch nicht weiß, weshalb sie erhöht ist und ich bei mir daher immer vermutet habe, dass es die Folge der Kupferspeicherkrankheit ist.
Du hast, wie ich auch, ein relativ niedriger Faktor VIII (der kann ein Hinweis auf eine Störung der Blutgerinnung, des sog. "von Willebrand-Syndroms" sein, das ich in leichter Form auch habe und das die häufigste Gerinnungsstörung ist).

Du hast, wie ich auch, schon eine Lungen-Embolie gehabt.
Auch ich habe ein genetisch erhöhtes Thrombose-Risiko.

Du hattest 2006 ein grenzwertiges Antistaphylolysin, das ich auch oft so habe und das bei mir auch schon erhöht war. 2008 wurde der Wert bei Dir leider nicht bestimmt.
Aber: Ich halte es für denkbar, dass Du auch Träger von "Staphylokokken aureus" bist, wie ich auch. Ich habe diese Bakterien in vielen Abstrichen, es sind Eiterbakterien. Da der Wert 2006 grenzwertig war, hattes Du damals zumindest damit ein Problem.

Auch den Hörsturz hatte ich, könnte von dem erhöhten Thromboserisiko kommen, das wir beide haben.
Auch ich hatte eine abscheuliche Reaktion auf Infusionen und wollte daher fragen, ob diese Infusionen bei Dir, vorher erst "zubereitet" werden mussten. Damit meine ich, ob man erst noch ein Pulver in der Kochsalzlösung auflösen musste. Denn wenn man einen Wirkstoff - und gerade bei Pulverformen ist dies eher möglich - nicht komplett in der Lösung auflöst und sich kleine Klümpchen bilden, dann kann die Auswirkung so einer Infusion fatal sein, denn die Klümpchen gehen zuerst ins Blut, d. h. man bekommt auf einmal viel zu viel des Wirkstoffes in die Blutbahn und das kann gefährlich werden.
Bei mir war es damals so (bei einer Infusion durch den Notdienst) und mein Hausarzt meinte, dass ich froh sein müsse, dass ich überlebt habe.


So, nun nochmals zurück zu der Krankheit, die ich bei Dir evtl. für möglich halte, weil das niedrige AP ein deutlicher Hinweis bei Dir darauf ist und weil die anderen Gründe für niedriges AP bei Dir kaum vorliegen.
Hier mal die Gründe für niedrige AP:
Mögliche Ursachen für erniedrigte Werte
www.aok.de/bund/tools/medicity/images/liste.gif Eiweißmangel ( Leberzirrhose, nephrotisches Syndrom, exsudative Enteropathie)
siehe:
www.aok.de/bund/tools/medicity/laborwerte_a-z.php

Was Du davon nicht hast, sind:
Schilddrüsenunterfunktion (weil Dein TSH-Wert normal ist)
Eiweißmangel
schwere Blutarmut
Hypophosphatose
Wahrscheinlich hast Du auch keinen Vitamin-C-Mangel, wenn Du regelmäßíg Vitamine einnimmst, wie Du angibst.
Ob Du eine Störung des Skelettsystems oder einen Magnesiummangel hast, weiß ich nicht.
Den Magnesiummangel habe ich aber noch zusätzlich und man sollte ihn bei Dir mal prüfen (im Blut).
Du hast Beschwerden bei denen ich einen solchen Mangel für möglich halte.



Da ich heute schon mal zu der Krankheit, die ich habe, ausführlich geschrieben habe, will ich Dich hier auf den Beitrag verweisen, wenn Du mehr darüber wissen willst:
http://www.symptome.ch/vbboard/k-nnt...106-hallo.html
siehe Beitrag #10.

Lese Dir dann den Beitrag mal durch.

Bei M. Wilson hat man wenig Coeruloplasmin. Coeruloplasmin ist aber wichtig für die Ausscheidung von Eisen. Vielleicht ist bei Dir daher der Eisenwert leicht erhöht (er war bei mir auch schon leicht erhöht...), wenn Du wenig Coeruloplasmin haben solltest:
Coeruloplasmin besitzt eine Ferroxydase-Aktivität, die das aus Ferritin mobilisiertes Fe2+ zu Fe3+ oxydiert. Nur Fe3+ kann vom Transferrin transportiert werden.
siehe:
Kupfer-Stoffwechsel und Morbus Wilson

Wenn man sich auf M. Wilson untersuchen lassen will, sollte man auf keinen Fall Hormone wie die Pille einnehmen, weil die das Coeruloplasmin und das Kupfer erhöht. Ebenso stört die Einnahme von Zink die Kupferwerte. D. h. beides sollte man einige Wochen vorher abgesetzt haben.
Zink nimmst Du ja nicht, oder?


Was ich gerade noch sehe:
Zu dieser Zeit wurden bei mir Autoimunantikörper im Blut gefunden, die die Knochen und die glatte Muskulatur betreffen
Autoimmunantikörper die die glatte Muskulatur betreffen, sind bei mir grenzwertig.
Welche Antikörper für die Knochen wurden denn bei Dir festgestellt?
Ich habe mir jetzt noch überlegt, ob die "Störung des Skelettsystems", die als einer der Gründe für niedrige AP genannt ist, evtl. bei Dir vorliegen kann, wenn Du Antikörper für die Knochen hast.

Gruß
margie


Nachtrag:
Wurde bei Dir auch mal CK (Creatinkinase) bestimmt?
Bei den Symptomen würde ich den Wert auf jeden Fall mal bestimmen lassen.
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (20.09.08 um 11:43 Uhr)

Keiner weiß, was ich habe...

Butterkeks ist offline
Themenstarter Beiträge: 31
Seit: 16.09.08
Hallo liebe Margie,

vielen Dank, dass Du Dir so viel Mühe gemacht hast!

Das was Du schreibst klingt sehr interessant. Ich werde das auf jeden Fall abklären lassen. Das würde auch erklären, weshalb es mir nach der Entgiftung durch den Heilpraktiker besser ging und dann wieder schlechter.

Dieses Bufedil war, so wie ich mich erinnere, flüssig (Also kein Pulver) und wurde in den Infusionsbeutel gespritzt.

Zink nehme ich nicht, auch keine Hormone (Wegen dem Schlaganfall und dem erhöhten Thromboserisiko usw.)

Die positiven Antikörper waren ANA (Hep. 2) für die Knochen und SMA für die glatte Muskulatur.

Dieses CK wurde noch nie bestimt, ich habe extra noch einmal alles durchgeguckt. Werde ich aber machen lassen.

Von Zink und Magnesium gibt es auch keine Blutwerte, allerdings hatte ich Ende 2007 eine Haaranalyse machen lassen, und dort war Zink niedrig, zwar nicht als Mangel, aber immerhin. Magnesium war im absoluten Normbereich.

Was mir gerade so durch den Kopf geht ist, dass ich 2000 (Also mit 20) das Pfeiffersches Drüsenfieber hatte mit einer begleitenden Hepatitis. Wird das dann auch eine Rolle spielen, wenn ich das hätte?

Liebe Grüsse
Melanie

Keiner weiß, was ich habe...

margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Melanie,

diese ANA (HEP 2), die bei Dir positiv waren, sind aber auch Antikörper für Leberkrankheiten!

ANA/HEp2
erhöhte Werte
Systemischer Lupus erythematodes, medikamenteninduzierter LE, Sharp-Syndrom, Sklerodermie, CREST-Syndrom, Sjögren-Syndrom, rheumatoide Arthritis, Felty-Syndrom, Polymyositis, Dermatomyositis, Polyarteriitis nodosa, virale und autoimmune Hepatitis, primär biliäre Zirrhose, alkoholtoxische Zirrhose, , autoimmune Thyreoditis, autoimmunhämolytische Anämie, perniziöse Anämie, Immunthrombozytopenie, Psoriasis, Lungenfibrose, Mononukleose, Malaria, Leukämien;
36 % der Gesunden über 60 Jahre haben leicht erhöhte Werte
siehe
www.charite.de/zlp/routine/referenzdb/48742.htm
Also diese Antikörper haben entweder etwas mit einer rheumatischen Erkrankung zu tun, oder mit Leberkrankheiten oder den anderen oben genannten Krankheiten.

Ebenso sind die Antikörper für glatte Muskulatur ein Hinweis auf Leberkrankheiten.

Bei positiven Werten bei beiden Antikörpern würde ich daher auch eine Leberkrankheit in Betracht ziehen, aber evtl. auch eine muskuläre Krankheit, wenn Du so müde bist und kaum noch arbeiten kannst. Hast Du Muskelschwäche? Wenn ja, sollte man auch eine Myasthenia gravis ausschließen, die aber auch bei Patienten mit M. Wilson ab und zu vorkommt.

Zu den Antikörpern folgendes aus meiner Familie:
Bei uns sind alle leberkrank, denn es gibt bei uns nicht nur die Kupferspeicherkrankheit, sondern auch die Eisenspeicherkrankheit in der Familie.
Mein Vater wie auch mein Bruder (der die Eisenspeicherkrankheit hat), haben auch grenzwertige Werte der Antikörper für glatte Muskulatur, wie ich auch.
Meine Mutter hat leicht erhöhte ANA, müßte nachsehen ob ANA (HEP2). Sie hat Krampfadern in der Speiseröhre, was ein Zeichen ist für eine Leberzirrhose. Sie wird nun erst noch untersucht, woher ihre Leberkrankheit kommt, aber ich denke mal, es ist klar: Da wir Kinder genetische Leberkrankheiten haben, muss meine Mutter natürlich dafür auch Gendefekte haben.

Bei Vortragsveranstaltungen des dt. Selbsthilfevereins für M. Wilson sagte ein Wilson-Facharzt, dass es oft so sei, dass die Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose von M. Wilson bereits erhöhte ANA hätten.


Das würde auch erklären, weshalb es mir nach der Entgiftung durch den Heilpraktiker besser ging und dann wieder schlechter.
Wenn Du M. Wilson hättest, dann bekämst Du viel mehr Ausleitungsmittel, als Du sie beim Heilpraktiker bekommst. Man sagt, dass es schon einige Wochen dauert, bis man von der Therapie etwas merkt.

Wie waren denn Deine Werte für Kupfer in der Haaranalyse?
Man sagt zwar, dass die Haaranalyse nicht geeignet ist, M. Wilson zu entdecken, doch weiß ich von einem Fall, wo es über die Haaranalyse zur Diagnose kam.
Bei mir war Kupfer in der Haaranalyse normal. Bei mir war zuletzt aber Magnesium stark erhöht, obwohl ich im Blut immer einen Mangel habe. Das konnte mir der Arzt dann überhaupt nicht erklären.
Die Laborärzte, die die Analyse machten, sagten mir, man könne damit nicht sooo arg viel anfangen, denn die Mineralstoffe in den Haaren stimmen meist nicht mit den Mineralstoffen im Körper überein.

Vielleicht sollte man bei Dir auch Kalium bestimmen, neben dem Magnesium. Beide Stoffe sind für die Muskulatur sehr wichtig und ich glaube, so wie Du Deine Beschwerden schilderst, dass Du muskuläre Probleme hast.
Aber diese Werte, vor allem Kalium sind sehr empfindlich, d. h. man sollte das Blut am besten gleich in dem Labor abnehmen lassen, wo die Werte auch bestimmt werden.
Gerade das Blut für Kalium muss sofort nach der Blutentnahme zentrifugiert, abpippettiert und untersucht werden, geschieht dies nicht, weil oft die Ärzte nicht mal eine Zentrifuge haben, dann steigt der Wert an. D. h. man hat dann einen falsch normalen Wert, falls ansonsten der Kaliumwert erniedrigt ist.

Auch die Bestimmung von Calcium wäre sicher wichtig.

Man kann solche Blutwerte im Serum bestimmen (die häufigste Methode) oder im Vollblut (ist m. E. besser).
Kupfer allerdings sollte, wenn es um M. Wilson geht, immer im Serum bestimmt werden.


Was mir gerade so durch den Kopf geht ist, dass ich 2000 (Also mit 20) das Pfeiffersches Drüsenfieber hatte mit einer begleitenden Hepatitis. Wird das dann auch eine Rolle spielen, wenn ich das hätte?
Fast 100 % der Bevölkerung haben Antikörper auf dieses Drüsenfieber, weil es fast jeder mal bekommt. Auch ich hatte es mal. Sicher es erhöht, solange man es hat, die Leberwerte. Aber ich denke, wenn es so leberschädlich wäre, wäre fast die ganze Bevölkerung leberkrank.

Wenn Du Dich auf M. Wilson untersuchen lassen willst, wird der Arzt Dir als erstes sagen, dass Deine Leberwerte doch normal sind.
D. h. Du solltest ihm dann gleich sagen, dass bei vielen Menschen, die die Krankheit haben, die Leberwerte normal sind.
Bei mir waren sie noch 2001 sogar im einstelligen Bereich und die Bilder, auf denen man eine Leberzirrhose bei mir sieht, sind 1996 gemacht worden. Das sagt meine ich, schon alles....

Gruß
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller


Optionen Suchen


Themenübersicht