Brennende Füsse nach Schwangerschaft

15.09.08 17:50 #1

Du hast ein gesundheitliches Problem und weisst nicht, in welcher Richtung Du suchen musst, dann schreibe hier Deine Geschichte und wir versuchen, Dich weiterzuleiten.
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Viktoria ist offline
Beiträge: 3
Seit: 15.09.08
Hallo an alle!

Habe seit ca. 3 Jahren das Problem mit den brennenden Füssen.
Es fing wärend meiner zweiten Schwangerschaft an: Brennende Füsse, besonders am Abend und in der Nacht (NUR Brennen - KEINE Schmerzen). Es geht so weit, dass es mir den Atem verschlingt, meine Füsse suchen dann nach einer kalten Stelle (Fußboden, Fliesen, kalte Wasserflasche). Im Sommer geht es sogar den ganzen Tag lang, da hilft gar nicht außer die Füsse ständig im kalten Wasser zu halten. In der Nacht habe ich immer eine Schale mit Wasser vor meinem Bett stehen, ungefähr jede Stunde wache ich auf und kühle meine Füsse dort ab, nur so kann ich dann für eine Stunde wieder einschlafen.

War heute beim Neurologen - wie immer nichts gefunden (bin kern gesund und muss in 3 Monaten wieder kommen).

Hoffe, dass ich mit Eurer Hilfe erfahre, was ich nun wirklich habe.


Brennende füsse

Oregano ist offline
Beiträge: 53.692
Seit: 10.01.04
Hallo Viktoria,

wenn Du beim Neurologen warst, dann hat er sicher auch untersucht, ob er eine Polyneuropathie bei Dir feststellt. DAs war offensichtlich nicht so?

Als Ursache für "brennende Füße" (Burning-feet-Syndrom), das hauptsächlich an den Fußsohlen beobachtet wird, gilt eine Unterversorgung mit Vitamin B5 (Pantothensäure), Niacin, Vitamin B1, (andere Bezeichnungen: Thiamin oder Aneurin) und Magnesium.
Das Burning-feet-Syndrom ist gekennzeichnet durch nächtliche Anfälle schmerzhaftes Brennen der Füße. Wärme verschlechtert - Bett, Kälte lindert die Beschwerden. Es kann auch zu Muskelverspannungen, Schweißbildung, Hautschuppen und Nervenreizzuständen kommen
brennende Fuesse

Vitamin B5 | Pantothensäure
Hier wird angegeben, in welchen Lebensmitteln B5 enthalten ist.

Gruss,
Uta
brennende Fuesse

Geändert von Oregano (15.09.08 um 18:00 Uhr)

Brennende Füsse

Viktoria ist offline
Themenstarter Beiträge: 3
Seit: 15.09.08
Hallo Uta,

die Polyneuropathie ist bei mir ausgeschlossen. Muss jetzt in den nächsten TAgen Blut abgeben um auf Vitamin B 12 Mangel untersucht zu werden.

Bei mir brenn ja nicht nur die Ferse, sondern der ganze Fuss. Und ich empfinde keine Schmerzen sondern nur das Brennen - als würden meine Füsse im Feuer stehen. Habe im www gelesen, dass eine Essstörung auch was damit zu tun haben könnte - stimmt das ???

Brennende Füsse

Oregano ist offline
Beiträge: 53.692
Seit: 10.01.04
In dem Link oben steht, daß auch und vor allem Vitamin B5 für Fußbrennen verantwortlich sein kann. Also wäre es gut - falls das möglich ist - auch B5 zu untersuchen oder eben auszuprobieren, ob sich etwas ändern, wenn Du B5 einnimmst.

Ich kann mir gut vorstellen,daß eine Eßstörung auch zu Fußbrennen führen kann. Denn Eßstörung bedeutet ja immer auch: mangelhafte Versorgung mit wichtigen Vitaminen, Spurenelementen usw.
Hast Du denn eine Eßstörung?

Grüsse,
Uta

Brennende Füsse

Walter Buergin ist offline
Beiträge: 26
Seit: 25.12.08
Hatte auch immer Fussbrennen und seid ich Zimtpulver in die Schuhe streue ist es um einiges besser.

Walter

Brennende Füsse

Aybanu ist offline
Beiträge: 159
Seit: 02.12.08
Zitat von Walter Buergin Beitrag anzeigen
Hatte auch immer Fussbrennen und seid ich Zimtpulver in die Schuhe streue ist es um einiges besser.

Walter
Da fällt mir zu ein: Es gibt doch auch Zimt-Einlegesohlen. Die riechen auch total nach Zimt, sehr angenehm. Ob die den selben Zweck erfüllen können wie eingestreutes Zimtpulver?

Brennende Füsse

zantos ist offline
Beiträge: 499
Seit: 11.05.07
Zitat von Viktoria Beitrag anzeigen
Habe im www gelesen, dass eine Essstörung auch was damit zu tun haben könnte - stimmt das ???
Hallo Viktoria,
Denkst Du denn, dass Du eine Essstörung hast?

Zantos
__________________
Ich bin medizinischer Laie. Meine Ausführungen basieren auf eigenen Erfahrungen und Recherchen und ersetzen nicht den Rat eines Arztes oder Heilpraktikers.

Brennende Füsse

Mungg ist offline
Beiträge: 1.398
Seit: 07.05.06
Du beschreibst ganz klar die Symptome eines Burning feet-Syndroms. Da musst du ansetzen. Das Burning feet-Syndrom ist eine von verschiedenen Erscheinungsformen einer Polyneuropathie. Die Ursachen für Polyneuropathien können unterschiedlich sein.

Wenn dein Burning feet-Syndrom ein Ausdruck einer Polyneuropathie ist, dann müssten auch die möglichen Ursachen für eine Polyneuropathie ausgeschlossen werden. Dass der Neurologe eine Polyneuropathie ausschliest, würde mich überhaupt nicht beeindrucken, denn Neurologen glauben, man könne alle "Nervenstörungen" bildgebend nachweisen, was nun definitiv nicht der Fall ist.

Mögliche Ursachen für Polyneuropathien:
MedizInfo®: Polyneuropathie: Ursachen

Ich litt selbst stark viele Jahre an einem starken Burning feet-Syndrom. Bei mir war der Auslöser vermutlich die Borreliose. Mittlerweile hat es gebessert nach einer Therapie mit Fluconazol (Antibiotikum gegen Pilze).
__________________
Borreliose ist ein Arschloch

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Walter Buergin ist offline
Beiträge: 26
Seit: 25.12.08
Da fällt mir zu ein: Es gibt doch auch Zimt-Einlegesohlen. Die riechen auch total nach Zimt, sehr angenehm. Ob die den selben Zweck erfüllen können wie eingestreutes Zimtpulver?
Die Zimt-Einlegesohlen hatten komischweise keinen Einfluss aber das Pulver, keine Ahnung warum.

Walter

Brennende Füsse

Manno ist offline
Beiträge: 1.140
Seit: 09.09.08
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß dies etwas mit Umweltgiften zu tun hat. Nicht daß ich sagen will, daß man deswegen gleich nach dem Baubiologen rufen soll - ich bemerkte eben nur, daß es bei "dicker Luft" oder nach "Konservenfutter" besonders gehäuft auftrat. Immerhin kann der eigene Darm erhebliche Mengen von Toxinen produzieren, wenn unsere Verdauungskraft erschöpft ist. Das gilt natürlich auch für eine beginnende Diabetes.

Hierzu würde ich dann mal den GFR nach MDRD-Formel empfehlen. Also die Glomeruläre Filtrationsrate (GFR) der Nieren, der nach der MDRD-formel bestimmt wird. Das hat dann den Vorteil, daß man schon im Vorfeld erkennen kann, ob sich eine Diabetes ankündigt. Im Vorfeld sind die Werte nämlich nicht wie bei Diabetikern stark erniedrigt, sondern sogar stark erhöht (eigentlich mehr wie nur optimal). Bereits in einer sehr sehr frühen Phase einer Nierenerkrankung läßt sich daran erkennen, ob die Niere versucht mehr (Stoffwechsel-)Giftstoffe wie üblich auszuscheiden.

Wenn das so ist, sollte man überprüfen, ob auch noch die Ausscheidung von sehr geringen Mengen von Eiweiß hinzukommt, denn dann wirds langsam kritisch. Es würde mich ja wundern, wenn das der Neurologe untersucht hätte ... Persönlich hatte ich da Werte von 210 was eigentlich optimal sein sollte, denn kontrolliert muß das erst werden, wenn der Wert unter 60 sinkt. Bei Werten über 90 wirds aber auch kritisch, da hier die Niere im Vorfeld versucht besonders viele Giftstoffe auszuschwemmen und ein ständiges Durstgefühl bemerkbar wird. Die Bestimmung ist für einen Arzt übrigens kein Problem.


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