Bin neu hier & brauche auch Hilfe. Darmprobleme, Verspannungen...

11.08.08 15:44 #1
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Bin neu hier & brauche auch Hilfe.

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Susan

HIT wird durch Candida zumindest verstärkt! Viele Symptome könnten durch die HIT kommen, einige aber kaum, eher eben durch Candida. Rate Dir auss diesen beiden Gründen, auch zur Candidabehandlung gemäss Wiki¨
Viel Erfolg
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Zur Histamintoleranz gibt es hier ein Wiki:
http://www.symptome.ch/wiki/Histamin-Intoleranz

Die Frage bleibt: warum entwickelt sich bei jemand, der nie Probleme mit dem Essen hatte, auf einmal eine HI?
Man sollte dabei auch die Zahnfüllungen bzw. Prothetik-Materialien im Kopf behalten, ebenso wie Wohngifte.

Gruss,
Uta

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SusanXY ist offline
Themenstarter Beiträge: 5
Seit: 11.08.08
Hi,
also ich habe heute auch noch das Ergebnis der Stuhluntersuchung bekommen: Candida albicans "spärlich"
Es wurde mir gesagt, nur sehr wenig Candida und eine Behandlung ist nicht
notwendig.
Muss ich den wenigen Candida jetzt trotzdem bekämpfen?
Danke und Gruss

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Susan,

ich habe auch eine verminderte Di-Amino-Oxidase (DAO), was auf eine Histaminintoleranz hinausläuft.
Da Du wie ich auch, wohl eine hämolytische Anämie hast (Bili erhöht, Hb und rote Blutkörperchen gerade noch normal, Milz auffällig - immer wieder Übelkeit im Magen=letzteres könnten sog. "hämolytische Schübe" sein), würde ich vermuten, dass Du auch eine Leberkrankheit hast.

Du sprichst von Schwermetallausleitung, hast Du dazu konkrete Befunde?

Mich interessiert dies, weil ich es für nicht ganz unmöglich hielte, dass Du auch meine Leberkrankheit haben könntest. Bei der hat man eine Schwermetallvergiftung mit Kupfer, weil die Leber Kupfer nicht ausscheiden kann. Die Leber muss bei dieser Krankheit nicht mal besonders auffallen und die Leberwerte sind oft auch normal. Die Krankheit heißt M. Wilson (Kupferspeicherkrankheit). Hier im Forum gibt es eine Rubrik dazu (unter Erbkrankheiten).

Auch die Histaminintoleranz kann durch Leberkrankheiten verursacht sein. Bei mir wird meine Leberkrankheit auch die Ursache meiner Histaminintoleranz sein.

Candida habe ich auch immer wieder im Stuhl. Wenn es bei mir heißt, sie sind spärlich, habe ich sie noch nie behandelt.
Ich würde aber dazu raten, mal eine Dysbakterie-Stuhluntersuchung zu machen und dann gezielt die Bakterien zuführen, die fehlen. Ich denke, dass dies dann auch die Candida verdrängt, wenn man Darmbakterien zuführt.

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Susan

Wenn er wirklich spärlich ist nicht. Aber das Problem ist, dass die Stuhlprobe unsicher ist. Deshalb rate ich zu einer natürlichen günstigen Behandlung mit Caprylsäure etc gemäss WIKI unter Candida schauen, hier. Schlimmstenfalls nützt es nichts.

Auch die Zuführung von Bakterien alleine kann manchmal (wen nicht zu stark) ausreichen, ist aber weniger sicher.
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Liebe Grüsse
Beat

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SusanXY ist offline
Themenstarter Beiträge: 5
Seit: 11.08.08
Hi, ich möchte für eure Antworten danken. Bin leider wieder etwas verunsichert.
Also ich werde heute noch mal alle meine aktuellen Werte hier reinschreiben.
Evtl. fällt ja jemanden noch was ein dazu?
Hab die Werte grad nicht zu Hand, muss sie erst raussuchen.
Bis dann

Danke im voraus & Grüsse von
Susann

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Salima ist offline
Beiträge: 1.062
Seit: 10.02.08
Hallo Susan,
als ich dein post las, dachte ich sofort an Histamin.
Der niedrige Blutdruck, die Kopfschmerzen, das Schwitzen...
Einige Symptome passen nicht.. aber eine unerkannte und unbehandelte Unverträglichkeit zieht Folgen nach sich.. und die Beschwerden werden immer mehr.

So wie Beat schon sagte, die Stuhluntersuchungen auf Candida sind nicht verlässlich. Nicht bei jeder Entleerung kommt der Pilz mit raus.
Aber wenn du eine natürliche Candidabehandlung machst, kannst du nichts falsch machen. Caprylsäure oder Grapefruitkernextrakt schädigen den Darm nicht.. sollte da doch keine Candida sein.
Ich habs bei meinem Sohn mit Propolis gemacht.. hat auch funktioniert.
Und da diese natürlichen Mittel die guten Bakterien nicht angreifen, kannst du gleichzeitig schon Probiotikum einnehmen, damit dein Darm wieder mit den notwenigen guten Bakterien besiedelt wird. Wenn der Candida verschwindet.. hast du ja wieder Platz für die "guten Bakterien"
Und wenn man gleichzeitig Algen nimmt, dann wird der Darm schön entgiftet..
Aber das kannst du alles in den angeführten links nachlesen.

Ich würde an deiner Stelle mal eine Histaminfreie Diät machen. Du musst aber mit 3-4 Wochen rechnen um Erfolge zu sehen. Die Histamine verschwinden nicht so schnell aus dem Körper...
Wenn du dann siehst, dass das was bringt.. dann musst du weiterschaun.

Alles Gute!

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Carrie ist offline
Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Bevor Du es geschrieben hast, war mein erster Gedanke Amalgam. Das sind alles so typische Symptome dafür. Vielleicht sind Vegetarier auch wirklich anfälliger dafür weil da bestimmte schwefelhaltige Eiweiße fehlen.
Also Füllungen unter Schutz entfernen lassen, und ausleiten.
Viel Erfolg!
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Liebe Grüße Carrie

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SusanXY ist offline
Themenstarter Beiträge: 5
Seit: 11.08.08
Hallo Ihr Lieben,
ich hab mich am Wochenende mit histaminarmer Ernährung beschäftigt und hoffe, dass es was bringt. Mal sehen, was sich in den nächsten Wochen tut. Es gibt ja teilweise recht widersprüchliche Aussagen, was man essen darf und was nicht. Ich hab mir das Buch von Thilo Schleip besorgt und parallel im Web noch einige Infos diverser Seiten zusammengesucht und für mich eine Liste zusammengestellt. Das ist echt ein harter Brocken, man muss sich doch erheblich einschränken. Alles histaminreiches und Histaminliberatoren, Fertigprodukte, Zusatzstoffe, Glutamate, etc... hab ich gestrichen. Es ist ein recht komplexes Thema. Hoffe, alles richtig zu machen. Bin auf Frischkost umgestiegen.

Ich erwarte keine Wunderheilung, hoffe aber, dass sich in spätestens 4 Wochen vielleicht mal ein bißchen was tut. Wenigstens ein bißchen eine Veränderung, das wäre mal was.

Ich war noch beim Oberbauch-Ultraschall und alle Organe sind vollkommen i.O., hat der Doc gesagt.

@Schlaflose:
Kann ich die genannten Sachen gegen Candida und für den Darm bedenkenlos einnehmen bei HI?

@Margie:
Unten sind meine aktuellen Laborwerte aufgeführt. Ist da irgendein Hinweis auf deine Leberkrankheit oder eine hämolytische Anämie dabei? Es beunruhigt mich schon etwas, was du schreibst. Um evtl. Missverständnisse bzgl. der "Milz" auszuräumen: Mein HP macht auch TCM (Trad. Chin. Medizin) und die Chinesen haben ein ganz anderes System als die Schulmedizin, das kann man gar nicht miteinander vergleichen. Die haben Beschwerden verschiedenen "Organkreisen" zugeordnet. Und wenn die sagen, die Milz wäre "schwach" (so wie ich es geschrieben hatte), dann heißt das nicht tatsächlich, dass die Milz krank ist. Das ist nicht einfach zu verstehen, ich hab mich mit der Materie auch schon auseinandergesetzt und bin nicht ganz durchgestiegen. Ich habe die Vermutung, dass der Eindruck entstanden ist, meine Milz oder Leber wäre auffällig oder vergrößert gewesen bei den Untersuchungen. Das ist jedoch nicht der Fall. Das Bilirubin gesamt war im Januar übrigens schon mal auf 1,57. Inzwischen runtergegangen. Hat sich also gebessert.

Vielleicht fällt ja jemandem noch was auf, wenn er über die Werte mal drüberschaut.

Und dann fällt mir noch was ein: Hat jemand schon mal von "Zimtacetum-Essig" gehört. Der wurde mir empfohlen, soll auch speziell bei Histaminintoleranz helfen, wird sogar als Anwendungsgebiet genannt. Ist allerdings ein Rotweinessig und Rotweinessig ist ja eigentlich strikt verboten bei HI. Das widerspricht sich halt. Das Zeug ist ziemlich teuer und ich weiß nicht, ob ich es besorgen soll. Wurde halt vom Labor, das die Blutuntersuchung gemacht hat, noch als Therapieempfehlung mit angegeben. Mein HP sagt, es wäre eine grosse Hilfe bei HI. Vielleicht kennt's ja jemand.

Ich hab meine Zähne noch nicht austesten lassen. Hab gehört, es gäbe Zahnärzte, die untersuchen können, ob Füllungen ein Störfaktor sind, hab mich damit aber noch nicht näher beschäftigt. ??

Aus Untersuchungen in Juni und Juli, hier meine aktuellen Werte (in Klammer Normbereich lt. Labor):

Leukozyten 7,7 (4 - 9,4)
Erythrozyten 4,29 (4,2 - 5,4)
Hämoglobin 12,70 (12-16)
Hämatokrit 38 (36-46)
BMCV HbE 30 (26-32)
MCHC (mittl. Hb-Konz) 33 (32-36)
Thrombozyten 278 (150-440)
Kreatinin 0,60 (0 - 1,1)
Harnsäure 4,3 (0 - 5,7)
Triglyceride 42 (0-175)
Cholesterin 133 (0-200)
Glucose venös I 83 (60-125)
GOT ml 23 (0-35)
GPT ml 17 (0-35)
Gamma-GT 9 (0-40)
Alk. Phosphatase 64 (35-105)
TSH basal EIA ml 1,56 (0,27 - 4,2)
FT3 3,5 (2,2 - 4,9)
FT4 1,4 (0,9 - 2)
Ferritin EIA ml 31 (15-150)
Bilirubin gesamt ml 1,2+ (0-1,1) leicht erhöht
Bilirubin direkt ml 0,3 (0-0,3)
Bilirubin indirekt ml 0,81+ (0-0,75) leicht erhöht


Herzlichen Dank & viele Grüsse

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Unten sind meine aktuellen Laborwerte aufgeführt. Ist da irgendein Hinweis auf deine Leberkrankheit oder eine hämolytische Anämie dabei? Es beunruhigt mich schon etwas, was du schreibst. Um evtl. Missverständnisse bzgl. der "Milz" auszuräumen: Mein HP macht auch TCM (Trad. Chin. Medizin) und die Chinesen haben ein ganz anderes System als die Schulmedizin, das kann man gar nicht miteinander vergleichen. Die haben Beschwerden verschiedenen "Organkreisen" zugeordnet. Und wenn die sagen, die Milz wäre "schwach" (so wie ich es geschrieben hatte), dann heißt das nicht tatsächlich, dass die Milz krank ist. Das ist nicht einfach zu verstehen, ich hab mich mit der Materie auch schon auseinandergesetzt und bin nicht ganz durchgestiegen. Ich habe die Vermutung, dass der Eindruck entstanden ist, meine Milz oder Leber wäre auffällig oder vergrößert gewesen bei den Untersuchungen. Das ist jedoch nicht der Fall. Das Bilirubin gesamt war im Januar übrigens schon mal auf 1,57. Inzwischen runtergegangen. Hat sich also gebessert.
Erythrozyten 4,29 (4,2 - 5,4)
Hämoglobin 12,70 (12-16)
Alk. Phosphatase 64 (35-105)
Bilirubin gesamt ml 1,2+ (0-1,1) leicht erhöht
Bilirubin direkt ml 0,3 (0-0,3)
Bilirubin indirekt ml 0,81+ (0-0,75) leicht erhöht
Hallo Susan,

das leicht erhöhte indirekte Bilirubin, die niedrigen Erythrozyten und das niedrige Hämoglobin könnten ein Hinweis auf eine hämolytische Anämie schon sein.
Ein weiterer Hinweis kann ein erniedrigter Alpha-2-Globulin-Wert in der Eiweiß-Elektrophorese sein.
Und ein ziemlich sicherer Hinweis wäre ein niedriges oder erniedrigtes Haptoglobin.

Aber eine Bilrubin-Erhöhung, egal ob nun direkt oder indirekt kann auch ein Hinweis auf Leberkrankheiten sein, also nicht nur auf die Leberkrankheit, die ich habe, sondern auch auf andere.
Ich habe nachfolgend ein Auszug aus den Seiten der AOK zu erhöhtem indirektem und direktem Bilirubin eingestellt:
www.aok.de/bund/tools/medicity/laborwerte_a-z.php?auswahl=b
Bilirubin indirekt Mögliche Ursachen für erhöhte Werte
www.aok.de/bund/tools/medicity/images/liste.gif Leberschaden
Bilirubin direkt Mögliche Ursachen für erhöhte Werte
www.aok.de/bund/tools/medicity/images/liste.gif Medikamente
Ob Du nun meine Leberkrankheit haben kannst, ist schwer zu sagen:
Die Leberwerte sind zunächst unauffällig, was aber nicht heißt, dass die Leber nicht doch krank sein kann. Ja, das ist leider so. Wußte ich früher auch nicht, denn ich habe mich immer auf meine guten Leberwerte verlassen, obwohl ich 2 Bilder von meiner Leber aus einer Op hatte, worauf man eine Leberzirrhose sah. Und dass es eine ist, ahne ich, nachdem ich nun von meiner Leberkrankheit weiß.
Man kann trotz einer Leberkrankheit noch normale Leberwerte haben. Das weiß ich erst seit wenigen Jahren...
Deine Alk. Phosphatase ist bei 64. Das ist der einzige Wert, neben den Leberwerten und dem erhöhten Bilirubin, der für die Beurteilung des M. Wilsons noch eine Aussagekraft hat. Er ist zwar nicht ganz niedrig, aber noch im eher niedrigen Bereich.
Wenn der Wert niedrig ist, kann dies ein Hinweis auf die Krankheit sein. Er muss aber nicht bei jedem, der die Krankheit hat, niedrig sein.
Was mir auch auffällt, ist das niedrige Cholesterin. Auch das kann, wenn es niedrig ist, ein Hinweis auf eine Leberkrankheit sein. Kann, d. h. es gibt immer noch andere Ursachen, bei fast allen Werten gibt es immer mehrere Möglichkeiten.

Also ich würde raten, da etwas genauer noch zu untersuchen. Du hast Symptome der Hämolytischen Anämie und wenn es eine ist, muss man klären, wovon sie kommt. Siehe hier zu den Symptomen:
Hämolytische Anämie ? Wikipedia
Zuerst sollte man vielleicht mal das Haptoglobin bestimmen, evtl. auch wiederholt.
Ich war zuerst in der Abteilung Hämatologie einer Uniklinik, als bei mir dies auffiel. Dort wurden alle möglichen Ursachen untersucht. Allerdings nicht die Leberkrankheit, weil Leberkrankheiten nicht in das Fachgebiet Hämatologie gehören. Das wäre dann die nächste Station, zu der ich raten würde, also Ausschluss von Leberkrankheiten.
Ich weiß, dass die Ärzte bei fast normalen Leberwerten da gern bremsen. War bei mir auch immer so und heute ärgere ich mich, dass ich mich bremsen ließ.
Aber wenn Du Deine Beschwerden schilderst und dazu das erhöhte Bilirubin hast, sollte man Dich schon gründlich untersuchen.

Ich war noch beim Oberbauch-Ultraschall und alle Organe sind vollkommen i.O., hat der Doc gesagt.
Wenn es um die Leber geht, sieht man bei der Leber erst dann Veränderungen in der Struktur, wenn sie schon schwer geschädigt ist.
Bei mir hat man noch 6 Jahre, nachdem die Leberzirrhose auf 2 Bildern dokumentiert ist, beim Ultraschall gesagt, meine Leber sei in Ordnung.

Gruß
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller


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