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10.08.08 14:20 #1
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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Diese off-topic-Beiträge sind in diesem Fall dadurch entstanden, daß gesagt wurde, daß DMSA nicht verfügbar ist. Was nicht stimmt.

Da das nun berichtigt ist, kann es ja - bitte sehr ! - zum Thema weitergehen.
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Mich würden also weiter Blutbildwerte interessieren, vor allem
- Blutzucker
- Schilddrüse
- Leberwerte
- Urin

Gruss,
Uta

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Lynn ist offline
Themenstarter Beiträge: 46
Seit: 10.08.08
Hallo margie,

im Moment ist nicht mal schnelles spazierengehen möglich, alles schon probiert, aber meine Beine und auch meine Pumpe machen das nicht mit. Ich krieg dann schnell Atemnot.
Im Moment ist der Urin nicht auffällig, aber ich glaube nur wegen der Wassertabletten.
Ich weiß nur, wenn ich die nicht nehme, dann kann ich nicht mehr Wasser lassen, bekomme wieder einen dicken Bauch und mir wird schlecht, weil ich durch das Trinken immer voller werde. Und der Urin stinkt wieder und wird dunkelgelb.
Ich habe Muskeln abgebaut, aber ich dachte, das liegt daran, dass ich keinen Sport mehr mache. Früher habe ich ja sehr viel gemacht. Zwei Stunden alle zwei Tage.
Vor allem Ausdauertraining, aber auch Gymnastik für die Muskulatur.
Ich hatte eine sehr gute Ausdauer, eine gute Lungenfunktion und auch durchtrainierte Muskeln. Ich denke aber, das baut sich wieder auf, sobald ich wieder Sport machen kann.

Gerade hab ich noch das gefunden wegen der freien Flüssigkeit. Das hattest du mich mal gefragt.
Das war am 09.05.08 beim MRT des Abdomens zur Beurteilung des Verdauungstraktes. Ich schreib dir jetzt, was hier steht.
Geringe Menge freier Flüssigkeit im Cavum douglas. Vielleicht ein Teil des Darms. Keine Ahnung was das heißt. Mein Arzt hat mir dazu nie was gesagt. Hab es nur durch Zufall entdeckt.

Manchmal fühle ich mich auch, als wäre die Welt so unendlich groß. Als hätte ich die Orientierung verloren. Richtig unheimlich. Vor zwei Jahren war es sogar mal so schlimm, dass ich kurz mal nicht mehr wusste, wo ich war und warum. Und ich hab um mich rum nichts mehr mitgekriegt, sodass ich beinahe vor ein Auto gelaufen wäre. So als wäre das alles nicht real und ich höre und sehe nichts mehr um mich rum. Aber das ist nur draußen und auch nur phasenweise. Als ob es außer mir nichts und niemanden mehr gibt.

Liebe Grüße
Lynn

Geändert von Lynn (15.08.08 um 21:39 Uhr)

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Lynn ist offline
Themenstarter Beiträge: 46
Seit: 10.08.08
Hallo uta,

hier die gewünschten Blutwerte:

Blutzucker: 55mg/dl
Das war auf nüchternen Magen, aber wie man mir sagte, stieg er nach den Mahlzeiten nur sehr langsam. Mehr weiß ich leider nicht.

Schilddrüse:
TSH basal LIA: 2,02
Freies T3 LIA: 2,50
Freies T4 LIA: 0,82
Ferritin LIA: 97

Leberwerte: Bilirubin gesamt: 0,49mg/dl
Alkalische Phosphatase: 75 U/l
Gamma-GT: 9U/l
GOT( ASAT): 43U/l
GPT(ALAT): 38U/l

Urinwerte hab ich leider nicht.

Liebe Grüße
Lynn

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Könntest Du bitte noch die Referenzwerte dazustellen, Lynn?

Dein Nüchternblutzucker ist ja nicht gerade berauschend hoch. Diabetes hast Du bestimmt nicht. Aber ich könnte mir vorstellen, daß Du morgens ziemlich schlapp bist. Obwohl manche Leute auch so einen niedrigen Blutzucker nicht merken.

Gruss,
Uta

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Lynn ist offline
Themenstarter Beiträge: 46
Seit: 10.08.08
Hallo uta,

also hier die Werte:
8.00Uhr: 55
11.00Uhr: 60,7
15.00Uhr: 92,4
Du hast recht, ich bin morgens sehr schlapp, aber nicht nur morgens, sondern eigentlich den ganzen Tag.

Liebe Grüße
Lynn

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Lynn,

ja diese niedrigen Blutzuckerwerte würden auch zu MW passen. Hypoglykämien kommen bei MW vor. Hatte ich auch mal eine lange Zeit.
Es hängt vermutlich mit der Bauchspeicheldrüse zusammen und da Du Kreon nimmst, hast Du damit wohl auch Probleme.
Nimmst Du denn ausreichend viel Kreon? Wenn der Zucker so niedrig ist, ist dies ein Zeichen dafür, dass Du die Nahrung nicht richtig aufnimmst oder dass Du Glukose über den Urin verlierst (letzteres soll bei MW vorkommen können).

Aber niedrige Blutzuckerwerte können auch bei anderen Störungen vorkommen, wie z. B. Histaminintoleranz (hier im Forum gibt es eine Rubrik dazu) und diese wiederum kann gehäuft bei Leberkrankheiten vorkommen.

Also ich würde versuchen, von den Antidepressiva so wenig wie nur möglich zu nehmen oder wenn möglich, sie ganz absetzen (ausschleichend).
Solche Tabletten verlangsamen die Körperfunktionen und das Wasser geht dann auch nicht mehr so aus dem Körper. Geht das Wasser nicht, bekommst Du viel schneller einen Harnwegsinfekt usw...
Du würdest sicher weniger Wassertabletten benötigen, wenn Du keine Antidepressiva nehmen würdest.
Gut, bei schweren Leberkrankheiten benötigen viele dennoch Wassertabletten. Das kann ich bei Dir schwer einschätzen, ob Deine Leber schon so krank ist, dass es ohne Wassertabletten nicht mehr geht.

Geringe Menge freier Flüssigkeit im Cavum douglas. Vielleicht ein Teil des Darms. Keine Ahnung was das heißt. Mein Arzt hat mir dazu nie was gesagt. Hab es nur durch Zufall entdeckt.
Ja, die Ärzte lesen nie die gesamten MRT-Berichte, zumindest, die, die ich kenne nicht. Ich vermute, dass Dein Arzt daher dazu auch nichts sagte.

Manchmal fühle ich mich auch, als wäre die Welt so unendlich groß. Als hätte ich die Orientierung verloren. Richtig unheimlich. Vor zwei Jahren war es sogar mal so schlimm, dass ich kurz mal nicht mehr wusste, wo ich war und warum. Und ich hab um mich rum nichts mehr mitgekriegt, sodass ich beinahe vor ein Auto gelaufen wäre. So als wäre das alles nicht real und ich höre und sehe nichts mehr um mich rum. Aber das ist nur draußen und auch nur phasenweise. Als ob es außer mir nichts und niemanden mehr gibt.
Lasse mal den Wert "GLDH" bestimmen und wenn möglich, Ammoniak (Ammoniak ist aber ein sehr störanfälliger Wert und es klappt selten, dass er korrekt bestimmt wird).
Das hört sich für mich an, als ob Du eine hepatische Enzephalopathie hast.
Bei schweren Leberkrankheiten bekommt man diese und diese Beschwerden würden dazu passen. Man hat dann erhöhtes Ammoniak und evtl. ist die GLDH erhöht, denn die ist für den Ammoniakabbau zuständig.
Mein GLDH-Wert ist auch stets erhöht....

Es gibt aber dafür Aminosäuren, die man einnehmen kann (sehr teuer, wenn Du nicht privat versichert bist, wird der Arzt mit einem Rezept dazu geizig sein).
Die eine ist unter dem Namen "Hepato Falk" erhältlich, das ist Ornithin
und die andere unter dem Namen "Falkamin" (letzteres sind 3 Aminosäuren).
Diese Aminosäuren fehlen, wenn man schwer leberkrank ist und sie bewirken, dass das Gehirn wieder besser arbeitet.

Man soll, insbesondere bei Verstopfung bei der hepatischen Enzephalopathie Laktulose zum Abführen einnehmen, denn Laktulose soll dabei helfen, diese hep. Enzephalopathie zu vermindern.

Auch kann es sinnvoll sein, gegen die Bakterien, die man bei der hep. Enzephalopathie im Darm hat, ein Antibiotikum zu nehmen.
Hier wird Paronomycin manchmal eingesetzt:
Paromomycin wird seit langem eingesetzt zur Prophylaxe und Behandlung der hepatischen Enzephalopathie, indem die ammoniakbildende Darmflora stark reduziert und die Leber entlastet wird, ferner zur präoperativen Reduktion der Darmflora und schließlich zur Behandlung von Bandwürmern und der Amöbenruhr.
Paromomycin ? Wikipedia
Ich überlege, ob ich dieses Antibiotikum mir nicht besorge, weil ich auch öfters diese typischen Zeichen der hep. Enzephalopathie habe. Dieses Antibiotikum soll nicht resorbiert werden, also nur im Darm wirken. Das halte ich für sehr wichtig und sinnvoll.

im Moment ist nicht mal schnelles spazierengehen möglich, alles schon probiert, aber meine Beine und auch meine Pumpe machen das nicht mit. Ich krieg dann schnell Atemnot.
Im Moment ist der Urin nicht auffällig, aber ich glaube nur wegen der Wassertabletten
Wenn Du Herzbeschwerden bekommst, wenn Du Sport machst und auch weil Du Wassertabletten nimmst, fehlt Dir wahrscheinlich Kalium. Bei Kaliummangel hat man Muskelschwäche und bekommt Verstopfung. Je weniger Kalium man hat, umso mehr steigt der Gegenspieler Natrium an. Hat man viel Natrium kann man Durst bekommen.
Also ich würde vermuten, dass Dir Kalium fehlt. Lasse das mal beim Arzt untersuchen oder noch besser gleich im Labor abnehmen. Denn der Wert ist auch sehr störanfällig. Das Blut muss sofort nach der Blutentnahme zentrifugiert werden (manche Ärzte haben aber keine Zentrifuge) und sollte schnellstmöglich im Labor untersucht werden (und es dauert oft zu lange, bis das Blut im Labor ankommt). Der Kaliumwert steigt dann an, wenn etwas falsch gemacht wird und so wird ein evtl. Mangel nie gefunden.
Lese mal hier unter "Kalium" nach:
www.aok.de/bund/tools/medicity/laborwerte_a-z.php?auswahl=k

Mir scheint, dass bei Dir einiges schief läuft. Vielleicht hast Du den falschen Arzt oder gehst Du zu wenig zu ihm, dass er gar nicht merkt, wo es bei Dir alles fehlt?

Gruß
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (15.08.08 um 22:36 Uhr)

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Auch bei einer Laktose-Intoleranz kann der Blutzucker Probleme bereiten. Deshalb wäre es vielleilcht sinnvoll - wenn nicht schon geschehen - einen solchen Test zu machen:

Blutzucker-Test
Bei diesem Test wird nach der Aufnahme von Laktose der Glukose-Gehalt im Blut gemessen. Damit kann die Aktivität des Enzyms Laktase bestimmt werden.

Da bei Gesunden Laktose in Galaktose und Glukose gespalten wird, müsste der Glukose-Gehalt (Blutzuckerwert) nach der Einnahme von Laktose ansteigen. Kommt es nicht zu einem Glukose-Anstieg, besteht der Verdacht einer Laktoseintoleranz.
Und so wird der Test üblicherweise durchgeführt:
Zunächst wird eine Blutprobe entnommen, dann nimmt der Patient etwa 25-50 g Laktose zu sich.
Nach ein und zwei Stunden erfolgt jeweils wieder eine Blutabnahme.
In allen Blutproben wird der Glukose-Gehalt gemessen.
Gesunde weisen in venösem Blut einen Anstieg von über 20 mg/dl auf, in Kapillarblut von 25 mg/dl.

Liegt der Anstieg deutlich darunter, - etwa bei 10 mg/dl in venösem Blut - deutet dies auf eine Laktoseintoleranz hin.

Falsch negative Ergebnisse sind bei Patienten mit latentem oder manifestem Diabetes mellitus möglich. Ebenso wie beim Laktosebelastungstest und beim H2-Atemtest kann die hohe Laktosemenge vorübergehend typische Symptome auslösen
Verdacht auf Laktoseintoleranz ? - Blutzucker-Test

Wenn Du Dir irgendwo ein Blutzuckermeßgerät leihen kannst, kannst Du diesen Test selbst durchführen.

Laktoseintoleranz: Hilfe bei Milchzuckerunverträglichkeit

Gruss,
Uta

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Miss Wurres ist offline
Beiträge: 14
Seit: 14.08.08
...also Diabetes ist vielleicht nicht der schlechteste Gedanke, hab ich wie Uta gedacht....aber sicher haben die Ärzte das schon untersucht.

Mir fiel irgendwie grade die Krankheit "Fibromyalgie" ein, da kannst du vielleicht mal googeln....aber sei vorsichtig, es gibt da Ärzte die nutzen die Kranken finanziell aus. (Nicht alle aber manche)

Hoffe du findest heraus was das alles bewirkt!

alle Liebe

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Lynn,

mit "Referenzwerten" sind die Werte gemeint, die das Labor zur Orientierung was "Norm" ist und was nicht mehr, zu Deinen Blutwerten dazu schreibt...

Gruss,
Uta

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Lynn ist offline
Themenstarter Beiträge: 46
Seit: 10.08.08
Hallo uta,

hier steht nur, dass der Blutzucker im Nüchternen 74-108 beträgt. Mehr steht hier nicht. Ich habe auch schon einen Laktosetoleranztest gemacht.
Die Werte hierzu:
LTT nüchtern: 65,7
LTT nach 30 min.: 83,7
LTT nach 60min.: 85,5
LTT nach 90min.: 76,1
LTT nach 120 min.: 75,2
Wieder ohne Referenzwert.

Auch ein Fructosetest wurde gemacht.
Das Ergebnis ist negativ, aber die Werte hab ich nicht.
LG
Lynn

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