Dauerschwindel seit 2000

07.08.08 21:00 #1
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Markus83 ist offline
Beiträge: 937
Seit: 16.11.07
Hm, das Thema mit der Funktions-Mrt bei Dr. Volle würde mich schon sehr interessieren. Privat versichert bin ich Dödel leider nicht - meine Frau schimpft mich deshalb schon seit Jahren ! Was würde denn sowas kosten? Und kann man sowas nicht in einer "normalen" Klinik, die "normales" MRT anbietet machen lassen??
Hier sind einige Forumsmitglieder die schon bei Volle waren. Vielleicht meldet sich jemand zu Wort? Das fMRT bei Volle soll wohl um die 2000€ kosten mit allem drum und dran. Ein Funktions MRT ist mit einem normalen MRT nicht zu vergleichen und stellt auch keine Kassenleistung dar. Es gibt nur zwei Geräte in Deutschland, eines bei Dr.Volle. Volle soll wohl in der HWS-Diagnostik weltweit eine absolute Kapazität sein. Aber nach der Diagnostik muss sich eine Therapie anschließen und da siehts sehr mau aus. Diese überdehnten Bänder bleiben ein Leben lang überdehnt, man kann nur versuchen zu kompensieren.

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ADo ist offline
Weiblich ADo
Beiträge: 3.083
Seit: 06.09.04
Hallo,
eine kurze Geschichte zu überdehnten Bändern.
Ich hatte das in den Knien. Hatte jahrelang Volleyball und Basketball gespielt und dann war ärztlicherseits Schluss damit. Meine Beine konnte ich extrem weit durchdrücken und nach rechts und links bewegen, im Stehen natürlich (kann man das so verstehen?)
Einige Jahre später hatte ich eine Behandlung bei einer klass. Homöopathin und ein Mittel hat so gewirkt, dass die Bänder wieder stabil wurden. Es war mit heftigen Schmerzen verbunden, aber es ging (gedacht war das Mittel für etwas ganz anderes ). Jetzt, mehrere Jahre später ist das immer noch ok.
Leider weiß ich nicht mehr, welches Mittel das war, aber bei Homöopathie kann das ja auch unterschiedlich sein.

LG
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Kathy ist offline
Beiträge: 3.344
Seit: 06.03.07
Hallo Al

hast du schon in den Thread "Atlas-Profilax - mit einem Knacks gesund" geschaut? Es gibt zwar keinen Knacks aber mir hat es geholfen, 9 Jahre Kopfschmerzhölle zu beenden (in 5 Min.).

Gruss
Kathy

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo,

@ Margie
ok, das Thema mit dem Morbus Wilson werd ich nächstes Mal bei meinem Hausarzt ansprechen - er ist zwar "nur" Allgemeinarzt, aber steht Allem offen gegenüber!
Dazu noch folgendes:
Bei M. Wilson hat man häufig Depressionen. Da Du auch Antidepressiva nimmst, hast Du offenbar auch Depressionen.
Beides, der Schwindel und die Depressionen wären bei M. Wilson typisch, wohingegen ich mir nicht vorstellen kann, dass bei HWS-Problemen Depressionen entstehen.

Natürlich sind die Symptome Schwindel und Depressionen bei vielen Krankheiten möglich, d. h. nicht nur bei M. Wilson.

Wegen des Hausarztes:
Ich vermute, dass er M. Wilson nicht kennt. So war es bei mir auch. Auf M. Wilson muss man offenbar selbst kommen, da die Ärzte diese Krankheit einfach nicht "drauf haben", obwohl es eine schulmedizinisch anerkannte Krankheit schon immer war.

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Markus83 ist offline
Beiträge: 937
Seit: 16.11.07
Beides, der Schwindel und die Depressionen wären bei M. Wilson typisch, wohingegen ich mir nicht vorstellen kann, dass bei HWS-Problemen Depressionen entstehen.
Aber sicher doch. Ich empfehle zur Lektüre (leider Englisch)

Amazon.de: Explaining Unexplained Illnesses: Disease Paradigm for Chronic Fatigue Syndrome, Multiple Chemical Sensitivity, Fibromyalgia, Post-Traumatic Stress Di: ... Series on Malaise, Fatigue, and Debilitatio): Martin L. Pall: Englische Bücher

Dort wird nicht explizit auf die HWS eingegangen, aber es werden die Stoffwechselstörungen welche eine instabile HWS verursacht im Detail behandelt.

Bei M. Wilson hat man häufig Depressionen. Da Du auch Antidepressiva nimmst, hast Du offenbar auch Depressionen.
Ich glaube AL hat keine Depressionen. Antidpressiva sind Standard beim Neurologen wenn nichts organisches gefunden wird. Das sagt rein gar nichts aus

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Puistola ist offline
Beiträge: 933
Seit: 06.08.08
Zitat von margie Beitrag anzeigen
... wohingegen ich mir nicht vorstellen kann, dass bei HWS-Problemen Depressionen entstehen.
Oh doch, da besteht ein sehr enger Zusammenhang.
Die Schleudertraumaproblematik ist sehr stark an den Vorzustand gebunden: Psychisch unauffällige Betroffene stecken das Trauma innerhalb eines halben Jahres oder zwei Jahren weg, wohingegen Leute mit einem depressiven "Vorzustand" Gefahr laufen, sich nach einem Auffahrunfall mit Schleudertrauma nie wieder zu erholen. Das liegt meines Erachtens nicht an der Depression, sondern an der durch die gleichen Faktoren wie die Depression ausgelösten, vorbestandenen Schwächung des Bänderapparates um die HWS.

Mit diesem Statement würde ich bei meinen früheren Arbeitgebern in der Versicherungswirtschaft Jubel auslösen: Endlich eine plausible Erklärung für den Zusammenhang von "psychischen" Vorzustand und Dauer der Invalidität.

Puistola

PS: Ich habe jahrelang an einem Schleudertrauma laboriert, die Erschöpfungs-Symptome sind erschreckend ähnlich wie jene von MCS, CFS etc. - Vorher wie nachher.

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Markus83 ist offline
Beiträge: 937
Seit: 16.11.07
Ich habe jahrelang an einem Schleudertrauma laboriert, die Erschöpfungs-Symptome sind erschreckend ähnlich wie jene von MCS, CFS etc. - Vorher wie nachher.
Sie sind nicht ähnlich sondern gleich, weil die Ursache jedes mal die erhöhte Stickstoffsynthese ist.

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Puistola ist offline
Beiträge: 933
Seit: 06.08.08
Zitat von laladgf67 Beitrag anzeigen
@Puistola
Ich war gerade erst 3 Wochen auf einer kroatischen Insel beim Campen. Also viel draußen und ich denke ich hatte wenig Kontakt mit Umweltgiften. Mein Gesundheitszustand hat sich gar nicht verändert - ist weder besser noch schlechter geworden! Trotzdem würde ich das Thema nicht ausser Acht lassen - was sollte ich deiner Meinung nach tun?
Das wäre ja das von meinem Artzt vorgeschlagene Experiment an der frischen Luft, doch prüfe noch die folgenden Immissionen, bevor wir die Frische Luft als Heilmittel abhaken:

Zelt => Imprägniermittel?
Wohnwagen/Camper => Formaldehyd, Flammschutzmittel, Teppichkleber, halt so die ganze Litanei aus Wohngiften und "new-car-smell".
Sonnenöl => Absurder Mix aus synthetischen Duftstoffen und hormonell wirksamen Stoffen (Duftstoffe auch, wenn sie "nur" von Strandnachbarn rüberwehen)
Schwaden von Holzkohlegrill, speziell, wenn mit Schnellzünder angefacht => Allerlei Teerdämpfe, hochgiftig

Und wenn es nix mit Schadstoffen zu tun hat: Herzliche Gratulation. Dass aber die und eine HWS-Problematik eng zusammenhängen, zeigt das folgende Zitat:

Zitat von Markus83
Sie sind nicht ähnlich sondern gleich, weil die Ursache jedes mal die erhöhte Stickstoffsynthese ist.
Schöne Sunntig
Puistola

PS@Markus: "Stickstoffsynthese": Wie muss ich das verstehen? Du kannst ein Element synthetisieren? Dann wäre ein nächster Schritt, Gold zu machen! Good luck

Geändert von Puistola (10.08.08 um 12:58 Uhr) Grund: Tippfehler

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Markus,


Du schriebst auf meinen Hinweis:
Beides, der Schwindel und die Depressionen wären bei M. Wilson typisch, wohingegen ich mir nicht vorstellen kann, dass bei HWS-Problemen Depressionen entstehen.
folgendes:
Im Titel dieser Fundstelle sind eine Reihe von Symptomen aufgeführt, die man bei verschiedenen Krankheiten bekommen kann.

Symptom MCS:
Habe ich auch und ist die Folge meiner Leberkrankheit, da man bei Leberkrankheiten vermehrt Allergien etc. bekommt....

Symptom Chronisches Müdigkeitssyndrom:
Bei kranker Leber ist man chronisch müde und auch ich hatte diese "Diagnose" (ist eigentlich nur ein Symptom und keine echte Diagnose) schon

Symptom Fibromyalgie:
Auch dieses Symptom kann man bei M. Wilson haben und auch ich hatte diese "Diagnose" (ist eigentlich nur ein Symptom und keine echte Diagnose) schon.

Und eine HWS-Problematik ist bei M. Wilson auch sehr häufig und ich habe damit auch Probleme.
M. Wilson schädigt als Schwermetallvergiftung eben den ganzen Körper und kann auch zu den oben genannten Symptomen führen.

Wenn also ein Mensch, der eine HWS-Problematik hat, auch depressiv ist, würde ich nicht sagen, die Depression hat er aufgrund der HWS-Problematik, sondern ich würde fragen, welche gemeinsame Grunderkrankung führt zur HWS-Problematik und der Depression?

Aber ich will hier niemanden überzeugen, ich will nur hinweisen.

Gruß
margie
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Markus83 ist offline
Beiträge: 937
Seit: 16.11.07
PS@Markus: "Stickstoffsynthese": Wie muss ich das verstehen? Du kannst ein Element synthetisieren? Dann wäre ein nächster Schritt, Gold zu machen! Good luck
Ok es muss Stickstoffmonoxid heißen ;-)

@Margie: MCS,FM und CFS sind eigenständige Krankheiten welche zum Großteil Überschneidungen in den Symptomen haben. Pall erklärt in seinem Buch wie diese Symptome durch einen biochemischen Teufelskreis zustande kommen können. Am Anfang steht immer das Stickstoffmonoxid. Eine erhöhte NO Produktion kann u.a. bei HWS-Problemen entstehen, nämlich dann wenn das Gehirn nicht genügend Sauerstoff bekommt. Mit HWS-Problemen ist in diesem Zusammenhang immer eine Schädigung des Bänderapparates im Bereich C1/C2 gemeint. Diese kommt bei übermäßiger unphysiologischer Krafteinwirkung zustande z.B. Auffahrunfälle, Kopfüberstreckung bei Vollnarkose, Zangengeburt usw.

Durch den NO/ONOO Zyklus kann es zu mannigfaltigen Symptomen kommen, eben u.a. auch Depressionen. Natürlich gibt es noch viele weitere Ursachen für eine erhöhte Stickstoffmonoxidbildung z.B. Lösemittel, Pestizide, Schwermetalle, chron virale/bakterielle Infekte und einige mehr.

Man kann diese Bänderverletzungen an der HWS nachweisen, genauso wie das Vorhandensein von nitrosativem Stress.

Eine Übersicht zum Thema Nitrostress gibt es hier:
Nitrostress = NO Stress als Ursache unerklrlicher Krankheiten - Nitrostress nach Prof. Martin Pall NO-o Noh!

Oder auch im Wiki.


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