Dauerschwindel seit 2000

07.08.08 21:00 #1
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Dauerschwindel seit 2000

Angie ist offline
Beiträge: 3.390
Seit: 18.04.08
wäre das Produkt von Biogena mit der Tagesdosis von 160 mg (2 Kapseln) ok?

Ich leide auch unter einem ziemlich heftigen Tinnitus ; bei mir wurde von Doz. K. ein "dancing Dens" festgestellt. Bin am überlegen trotzdessen einen Termin bei Mü-Ko. auszumachen.

LG

Angie

Dauerschwindel seit 2000

margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Alois,


Die Leber!? Kann die auch zu Verspannung der Halsmuskulatur führen? Wie wird die untersucht? Kann man das beim "normalen" Hausarzt machen lassen? Werd dort eh die Tage mal ein großes Blutbild machen lassen und auch den TSH-Wert nochmals messen lassen.
Ich möchte an meine Beitrage am Anfang dieses Threads erinnern, z. B. # 12, #24, #29 etc.

Wenn die Leber krank ist, dann ist früher oder später auch die Muskulatur betroffen, denn sie wird abgebaut bei Lebererkrankungen. Lebererkrankungen führen auch zu einem Magnesiummangel und der wiederum führt zu Verspannungen.
Wenn Du die Leberkrankheit, auf die ich in meinen Beiträgen bereits hingewiesen habe (=Morbus Wilson), haben solltest, hast Du viele Probleme mit der Muskulatur, den Nerven, evtl. den Gelenken, Knochen. Ich selbst habe M. Wilson und als erstes muskuläres Problem, das ich hatte, traten vor allem im Hals-, Schulterbereich heftige, schmerzhafte Verspannungen auf. Ich habe durch die Krankheit etliche Mineralstoff-, Vitamin und Aminosäurenmängel. M. Wilson ist eine chronische Schwermetallvergiftung mit Kupfer und das führt eben zu Verschiebungen im gesamten Stoffwechsel.

Gruß
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Dauerschwindel seit 2000
Biene67
Zitat von Markus83 Beitrag anzeigen
@Biene: Die Diagnostik welche Müller-Kortkamp bietet bekommst du an keiner Uni..im Wesentlichen geht das sogar auf Kasse bei ihm (nur 40€ für ein spezielles EEG und ausführlicher Befundbericht 75€) . Ich denke dass er dir helfen könnte. Vergiß doch deine Professoren du siehst ja dass sie nicht helfen können.

Wegen dem Ginkgo nochmal: Es kommt drauf an welches Produkt und welche Menge du genommen hast (mindestens 120mg/d). Außerdem ist bei Tinnitus und Schwindel die Therapiedauer mindestens 3 Monate bis man etwas sagen kann.

HNO-Gemeinschaftspraxis Mller-Kortkamp & Paries, Soltau
Lieben Dank für den Link, Markus!
Wäre toll, wenn ich wenigstens ein bischen dichter dran wohnen würde,aber leider besteht für mich üüüberhaupt keine Möglichkeit, da die ganzen Stunden hinzufahren-
ist schon alleine wegen dem Schwindel/nicht mal als Beifahrer Autofahren können, nicht machbar.
Ich habe die letzten 10 Jahre Statement/Statistiken verfolgt (solange hab ich das ja schon), die besagten, dass Gingko in dem Fall meist nichts bringt.
Wie gesagt, einen Versuch war es mir wert, nur leider brachte das bei mir genausowenig wie bei den anderen.
Schade.

Geändert von Biene67 (26.02.09 um 14:16 Uhr)

Dauerschwindel seit 2000

Engel666 ist offline
Beiträge: 3
Seit: 26.02.09
Hallo zusammen

Ich selber leide nicht an Schwindelanfällen. Aber meine Mutter hatte vor ca. 10 Jahre Morbus Meniere. Das wurde nach etlichen Untersuchungen im Berner Inselspital diagnostiziert.

Bei ihr wurde operiert.

Heute hat sie überhaupt keine Schwindelprobleme mehr. Es geht ihr wieder super. Fürher ging sie nicht mehr aus dem Haus weil sie andauernd absitzen musste wegen dem Schwinder. Sie hatte das Gefühl, von anderen Leuten als Alki angeschaut zu werden. Sie schämte sich richtig. Was bei ihr schlimm war, war das Einschätzen von Distanzen. Also Autofahren ging gar nicht mehr.

Falls es jemandem weiterhelfen könnte, kann ich meine Mutter für weitere Infos fragen.

Liebe Grüsse Sabrina

Dauerschwindel seit 2000
Biene67
Hallo, Sabrina!

Lieben Dank für deinen Beitrag!
Ja, es gibt verschiedene Möglichkeiten, da operativ ranzugehen.
Ich hab ja auch schon ein Paukenröhrchen im Ohr und es hat mir mit dem Schwindel unheimlich geholfen, bezüglich der Attacken, ich hatte einfach GAR KEINE mehr.
Nur jetzt halt diesen bescheuerten Dauerschwindel, der meines Erachtens doch eventuell irgendwo anders herkommt jetzt.

Im Meniere-Forum wird supertoll und ausfühlich über die OP-Methoden berichtet (viele lassen das dort machen und berichten dann)-
demzufolge weiß ich auch, dass beispielsweise eine Saccatomie nicht IMMER Erfolg bringt, genau wie Lokalanästhesie.
Es freut mich sooos sehr, dass deine Mama vom Schwindel befreit ist, das muss supertoll für sie sein.
Aber leider ist das nicht die Regel.

Trotzdem interessiert es mich sehr, was deine Mama genau hat machen lassen, es gibt ja viele Möglichkeiten bis hin zum Durchtrennen des Gleichgewichtsnerves (allerletzter Ausweg)-
wenn du sie mal fragen könntest, wär das echt interessant und informativ!

Dauerschwindel seit 2000

Engel666 ist offline
Beiträge: 3
Seit: 26.02.09
Hallo

Ok werde meine Mutter bei Gelegenheit fragen.
Irgendwie hat sie mir erklärt, dass irgend welche "Gleichgewichtskügelchen" sich verschoben haben. Durch die OP haben sie das wieder in Ordnung gebracht. Ich weiss auch, dass sie ihr einen Teil des Schädelknochens entfernen mussten um an diesen Ort zu gelangen.
In der Zeit, als meine Mutter davon betroffen war, war diese Kranheit eigentlich noch ziemlich unbekannt. Durch einen Handaufleger bekam sie wetvolle Tips.
Er sagte ihr das mit den "Kügelchen", wusste jedoch nicht wie man diese Kranheit nennt. Meine Mutter war sicherlich insgesamt mehrere Wochen in Krankenhaus für diverse Tests. Bis sie dann diesen Arzt im Insel fand.

Ich hoffe dass es auch dir in Zukunft besser geht. VIEL GLÜCK!!!

Gruss Sabrina

Dauerschwindel seit 2000
Binnie
Ich weiß nicht, ob das hier zum Thema passt, aber meine Mutter hatte mit Anfang 50, also in den Wechseljahren starke Probleme mit Schwindel. Diese verschwanden dann von selber nach ein paar Jahren, nach den Wechseljahren... Ich habe keine Ahnung wie das medizinisch zu erklären ist

Heutzutage könnte ich mir vorstellen, dass Schwindel sehr häufig auch durch Mobilfunk verursacht wird. Telefoniert Ihr häufig "schnurlos". Also besonders auch mit diesen Gigasets und wie das ganze Teufelszeug noch so heißt... Ist in Eurer Nähe ein Mast ? Oder WLAN ?

Dauerschwindel seit 2000
Biene67
@Sabrina :
wenn sich Kügelchen verschoben haben, spricht man eigentlich eher vom Lagerungsschwindel-
der ist bei mir grad erst wieder ausgeschlossen worden.

@Binnie :
Hm, ich telefoniere vielleicht einmal die Woche schnurlos, das wird es bei mir dann eher nicht sein, schätze ich.
Hatte deine Mama denn auch einen richtig durchgehenden Dauerschwindel, so wie ich seit Wochen- so dass man nicht mal gradeaus gehen und den Kopf gar nicht bewegen kann?

Dauerschwindel seit 2000
Binnie
Hallo Biene,

ich weiß nicht mehr so genau, wie das bei meiner Mutter war. Sie ging jedenfalls nur sehr ungern außer Haus, besonders auch länger, in die Stadt oder so. Aber so extrem, dass sie nicht mal den Kopf bewegen konnte war es sicher nicht!

Könnte mir bei Dir auch vorstellen, dass bei Schwindel das Gleichgewichtsorgan durch Erreger oder Toxine belastet ist. Dann könnten Dir evtl. auch durchblutungsfördernde Maßnahmen und sowas etwas helfen. Hier hatte ich heute schon mal beim Problem "Tinnitus u.ä." ein paar Maßnahmen beschrieben, die ich wohl dann auch in Deinem Fall vielleicht probieren würde: http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...tml#post261923
Naja, über Gingko scheinst Du Dich ja schon informiert zu haben, aber hast Du es denn selber schon versucht ?

Ansonsten hört sich das ganze aber auch nach eingeklemmten Nerv oder sowas an. Könnte das sein ? Also vielleicht mal die HWSler genauer befragen. Keine Ahnung, sorry!

Dauerschwindel seit 2000
Biene67
Hallo, Binnie,

lieben Dank für deine Zeilen und Bemühungen

japp, schrieb ich ja- Ginkgo hab ich über 2 Monate ausprobiert und das hat nicht geholfen-
wenn schon Betahistin (für die Durchblutung) in megahohen Dosen über Jahre nicht hilft, dann tuts Ginkgo leider auch nicht.
Mit den Toxinen, das ist sicherlich auch ein Ansatz, aber die Ärzte sind dem gegenüber ja auch immer nicht aufgeschlossen.

Zumal mir das alles im Moment nicht einleuchtet, dass es ein Durchblutungsproblem sein sollte
(früher bei den Drehschwindelattacken, okay- das war was anderes)-
denn ich hab den Dauerschwindel DIESMAL ja in der Tat nur, WENN ich den Kopf bewege oder mich selbst in Bewegung setze/gehe.

Ich würde da auch eher sagen, ich hab da irgendeine Blockade.
Das Röntgenbild der HWS erwies ja eine Blockade C1/C2 und ich werde craniosacral behandelt in der KG-Praxis,
aber es MUSS noch was tiefergehendes sein, da es nach 5 Wochen einfach nicht besser wird
(denn die Therapeutin ist schon speziell ausgebildet und echt toll).
Die Frage ist, ob man bsp.weise Atlasblockaden auf dem RÖ-Bild überhaupt sieht!?
Ich werd meinen Chiropraktiker nochmal drauf ansprechen nächste Woche, denn bei DEM starken Schwindel bei mir hat er gesagt,
er wagt sich an die HWS zwecks einrenken oder so gar nicht ran.

Nun war ich gestern noch beim Kieferorthopäden, da mir der Kiefer oft weh tut und ich ja weiß, dass ich mit den Zähnen knirsche
und einen leichten Kreuzbiss habe-
er sagt, der Kiefer/die Kiefermuskulatur/Gelenke sind steinhart bei mir und das hat natürlich auch alles ein Zusammenspiel
mit dem Ohr und den Nerven, die dorthin führen.
Der hat da gedrückt direkt unter dem Ohrläppchen und ich bin fast aus dem Stuhl an die Decke gehüpft!
Viele Leute mit Kieferproblemen bekommen ja z.Bsp. einen Tinnitus.

Somit hab ich mich jetzt von ihm nochmal beraten lassen (ein ruhiger, toller Arzt!!, das muss ich mal hervorheben, man ist ja schon froh,
wenn man ausnahmsweise mal an einen gerät, der freundlich, kompetent und ganzheitlich arbeitet!) -
jedenfalls hatte ich ja die Wahl zwischen Aufbiss-Schiene und Bionator (beweglichere, ganzheitliche Schiene)-
ich hatte mich nun vorher viiiiel im Netz belesen und weiß, dass der Bionator tolle Erfolge bringt, bei Fehlbiss und Kieferproblemen,
da er den Kiefer sanft nach und nach in die "richtige, ursprüngliche" Position zurückbringt.
Es werden dadurch sogar HWS-Blockaden/Fehlstände mit beeinflusst und der Gang wird aufrechter.
Somit haben wir nun die Abdrücke für den Bionator genommen und jetzt wird der im Labor fertiggestellt-
ich erhoffe mir da schon ne Linderung.
leider muss ich dafür fast 600 Tacken hinlegen/selbst tragen- ich werd die Krankenkasse aber solange nerven ,
bis die das zumindest bezuschusst.

Ja, das ist der Stand der Dinge momentan.


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