Merkwürdiges Schluckproblem

04.08.08 13:11 #1
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Merkwürdiges Schluckproblem

divitae ist offline
Beiträge: 8
Seit: 13.08.09
Das wird leider nicht von meiner Krankenkasse übernommen. Aber wenn ich etwas zur Entspannung der Rücken/Nackenmuskulatur nehme, scheinen die Schluckstörungen sich zu verschlimmern.Das erste Mal habe ich vom HNO Arzt Diclovenac bekommen, ich war anschließend recht erstaunt, dass dann schlucken eher recht als schlecht möglich war mit Taubheitsgefühl im Kiefer. Mehrere Wochen später bekam ich zirka 16 Spritzen in die Rücken/Nackenmuskulatur. 15 minuten später bekam ich im Kieferbereich eine Mischung aus Taubheit und Puddinggefüfhl, sie blieb ca 3 Tage. Jetzt probiere ich es mit Rotlich 100Watt, fühle aber keine positive Veränderung.
Ich bin nervlich echt am Boden. Meine erste Neurologin warf mir so entgegen, das es ALS sein könnte, da ich Muskelzucken hatte. Dies wurde im Krankenhaus an den Händen und am Bein per EMG getestet, alles in Ordnung, die Zuckungen verschwanden später auch.
Aber das Schreckensgespenst der ALS ist geblieben.
Mag jemand da etwas zu sagen?

Grüße,

Martin

Merkwürdiges Schluckproblem

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Vielleicht geht es ja gar nicht um die Entspannung der Rücken-Nacken-Muskulatur sondern um eine Verschiebung von Halswirbeln? Dann nützt auch Diclofenac nichts bzw. Spritzen in die Muskulatur auch nicht.
Deshalb wäre ja die Untersuchung durch einen Manualtherapeuten sinnvoll. Aber es stimmt: die Kasse zahlt da nicht.

Wie sieht es eigentlich mit Deiner Vitamin B12-Versorgung und mit Magnesium aus?
Gruss,
Uta

Merkwürdiges Schluckproblem

divitae ist offline
Beiträge: 8
Seit: 13.08.09
Also im Röntgenbild war nichts Auffälliges zu sehen. Magnesium nehme ich zusätzlich 300-600 mg täglich, da ich viel trainiere(abgesehen vonden letzten 9 Wochen) Welche Vitamine wären denn noch da? Bei verschieden blutuntersuchungen viel nichts auf, es wurde auch auf Mangelerscheingen geschaut.
Zirka 2-3 Wochen vor Beginn der Schluckbeschwerden bekam ich Sprechbeschwerden, die sich als hyperfunktionelle Disphonie herausstellte, möglicherweise hervorgerufen durc hverspannungen der Nackenmuskulatur.
Kann man denn eine Blockade haben die im Röntgenbild nicht zu sehen ist und ber der auch keine chiropraktiache Spritzen helfen?

Vielen Dank im Voraus,

Martin

Merkwürdiges Schluckproblem

Snorri ist offline
Beiträge: 542
Seit: 31.08.07
Ich kann Uta da nur zustimmen: Such Dir einen Osteopathen, der Dich gründlich untersucht. Die Ursache für die Nackenbeschwerden kann auch in einem anderen Teil des Rückens liegen. Schulmediziner untersuchen leider immer nur den vermeintlichen Ort des Geschehens und schauen nicht nach rechts und nicht nach links.

Röntgenaufnahmen kannst Du auch knicken, da sieht man höchstens gravierende Verschiebungen der Wirbel, aber nichts, was sich im Millimeterbereich befindet.

Es könnte gut sein, dass nur eine winzige Verschiebung oder Blockade vorliegt, die man mit den sog. modernen Methoden nicht feststellen kann, da diese ein recht grobes Raster haben, aber ein erfahrener Therapeut kann sehr wohl etwas ertasten und auch wieder frei bekommen. Vielleicht ist auch nur ein winziger, aber wichtiger Nerv eingeklemmt, den kein Röntgenapparat dieser Welt sichtbar machen wird.

Es gibt Physiotherapiepraxen, in denen auch Osteopathen beschäftigt sind, die auf Kassenrezept arbeiten. Ich kenne bei mir in der Nähe eine solche Praxis, die wollen dann immer bestimmte Sachen auf dem Rezept stehen haben, weil O. teurer ist als Physiotherapie.

Allerdings stellt sich die Frage, ob es Dir nicht wert ist für Deine Gesundheit ein paar Euro locker zu machen und eine vernünftige Diagnose und Behandlung zu bekommen.

Merkwürdiges Schluckproblem

LilianFee ist offline
Beiträge: 6
Seit: 06.11.09
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
Schluckprobleme können auch mit einer vergrößerten Schilddrüse zusammen hängen.

Gruss,
Uta
Also, ich hatte genau das gleiche Problem. Ohne Krämpfe, ohne Speichelfluss, einfach das verdammte Problem nicht mehr Schlucken zu können. Dann habe ich voller Panik getrunken, was einfach so ging. Fazit: Ich habe alle Untersuchungen gemacht, die man nur machen kann: Schilddrüse, Lunge, Hirn CT, Breischluck, HNO, etc. Ich bin dann beim Psychiater gelandet, der meinte, dass sei ein Lehrbuchfall. Das seien Angst- und Panikattacken. er hat mir ein Mediament verschrieben, das musste ich vier Wochen einschleichen. Es war die Hölle: Zittern, Schweißausbrüche, usw. Aber: danach ging es mir wieder gut, und ich hatte nie wieder die Schluckbeschwerden. Ich nahm das Medimant 1 Jahr. jetzt habe ich es abgesetzt, und seit 2 Wochen sind die verdammten Beschwerden wieder da.

Merkwürdiges Schluckproblem

LilianFee ist offline
Beiträge: 6
Seit: 06.11.09
Also, ich hatte genau das gleiche Problem. Ohne Krämpfe, ohne Speichelfluss, einfach das verdammte Problem nicht mehr Schlucken zu können. Dann habe ich voller Panik getrunken, was einfach so ging. Fazit: Ich habe alle Untersuchungen gemacht, die man nur machen kann: Schilddrüse, Lunge, Hirn CT, Breischluck, HNO, etc. Ich bin dann beim Psychiater gelandet, der meinte, dass sei ein Lehrbuchfall. Das seien Angst- und Panikattacken. er hat mir ein Mediament verschrieben, das musste ich vier Wochen einschleichen. Es war die Hölle: Zittern, Schweißausbrüche, usw. Aber: danach ging es mir wieder gut, und ich hatte nie wieder die Schluckbeschwerden. Ich nahm das Medimant 1 Jahr. jetzt habe ich es abgesetzt, und seit 2 Wochen sind die verdammten Beschwerden wieder da.

Merkwürdiges Schluckproblem

LilianFee ist offline
Beiträge: 6
Seit: 06.11.09
Also, ich hatte genau das gleiche Problem. Ohne Krämpfe, ohne Speichelfluss, einfach das verdammte Problem nicht mehr Schlucken zu können. Dann habe ich voller Panik getrunken, was einfach so ging. Fazit: Ich habe alle Untersuchungen gemacht, die man nur machen kann: Schilddrüse, Lunge, Hirn CT, Breischluck, HNO, etc. Ich bin dann beim Psychiater gelandet, der meinte, dass sei ein Lehrbuchfall. Das seien Angst- und Panikattacken. er hat mir ein Mediament verschrieben, das musste ich vier Wochen einschleichen. Es war die Hölle: Zittern, Schweißausbrüche, usw. Aber: danach ging es mir wieder gut, und ich hatte nie wieder die Schluckbeschwerden. Ich nahm das Medimant 1 Jahr. Jetzt habe ich es abgesetzt, und seit 2 Wochen sind die verdammten Beschwerden wieder da. Ich weiß mittlerweile: Probleme beim Trockenschlucken sind so gut wie immer psychischer Natur. Ich wollte das auch nicht glauben, aber es ist so. Mit der Zeit lernt man aber das anzunehmen. Wenn es auftaucht, sage dir einfach. So, jetzt warte ich mal was passiert. Und du wirst merken, irgendwann schluckst du. Dann lernst du, dass nichts passiert. Aber ich weiß, es ist trotzdem sehr zermürbend.

Merkwürdiges Schluckproblem

LilianFee ist offline
Beiträge: 6
Seit: 06.11.09
Also, ich hatte genau das gleiche Problem. Ohne Krämpfe, ohne Speichelfluss, einfach das verdammte Problem nicht mehr Schlucken zu können. Dann habe ich voller Panik getrunken, was einfach so ging. Fazit: Ich habe alle Untersuchungen gemacht, die man nur machen kann: Schilddrüse, Lunge, Hirn CT, Breischluck, HNO, etc. Ich bin dann beim Psychiater gelandet, der meinte, dass sei ein Lehrbuchfall. Das seien Angst- und Panikattacken. Er hat mir ein Mediament verschrieben, das musste ich vier Wochen einschleichen. Es war die Hölle: Zittern, Schweißausbrüche, usw. Aber: danach ging es mir wieder gut, und ich hatte nie wieder die Schluckbeschwerden. Ich nahm das Medimant 1 Jahr. Jetzt habe ich es abgesetzt, und seit 2 Wochen sind die verdammten Beschwerden wieder da. Ich weiß heute: Probelme beim Trockeschlucken sind fast immer psychsicher Natur.

Merkwürdiges Schluckproblem

divitae ist offline
Beiträge: 8
Seit: 13.08.09
Hallo LilianFee, ich leide sehr unter diesem Problem, zumahl die erste Neurologin den Anfangsverdacht ALS äußerte. Das hat sich nicht bestätigt. Aber die schluckbeschwerden haben sich noch mal gesteigert (Anfang war Juli 09). Kein Globusgefühl, keine Enge, einfach zu wenig Schwung, um Speichel runterzukriegen, von Kehlkopf an abwärts Richtung Magen. Aber dauerhaft ohne dass es wirklich besser wurde; seit 4 Monaten. Waren bei dir die Beschwerden denn auch dauerhaft, ohne dass sie richtig verschwanden?

Grüße,

Martin

Merkwürdiges Schluckproblem

divitae ist offline
Beiträge: 8
Seit: 13.08.09
Welches Medikament hattest du genommen. Ich bekam ein ein Antideüressivum, weil ich seit dem voller Angst bin. Aber nach der ersten Einnahme nicht mehr genommen, weil die Symptome deutlich zunahmen.
Hattest du das auch?

Ich bin alleinerziehend mit zwei Kindern, und sie mussten miterleben, dass auch Papa schwere Ängste haben kann, und sie litten ein kleines Stückchen mit. Schrecklich, nicht?

Grüße von Martin, Leidensgenosse


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