Nebel im Hirn

23.07.08 22:44 #1
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Nebel im Hirn

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
von marrina
Grad hab ich meinen ersten Beitrag noch mal überflogen... Ich hab mich verschrieben, es waren nicht 4 amalagamplomben, sondern 14... ohne die ersetzten, mit denen mind. 18... Kacke. Kein Wunder daß ich jahrzehntelang panische Zahnarztphobie hatte.
Hallo marrina,

bei so viel Amalgamfüllungen wundert mich dieser Nebel im Gehirn nicht mehr.
Ich bin jahrelang nur durch eine Nebelwand gelaufen.

Als wichtige Diagnostik würde ich Dir eine Kieferpanoramaaufnahme empfehlen, die du von einer erfahrenen Herdspezialisten befunden lassen solltest.

Liebe Grüße
Anne S.

Nebel im Hirn
Männlich Bodo
Zitat von Anne S. Beitrag anzeigen
Hallo marrina,
bei so viel Amalgamfüllungen wundert mich dieser Nebel im Gehirn nicht mehr.
Ich bin jahrelang nur durch eine Nebelwand gelaufen.
Ja, das ist ein furchtbarer Zustand, der auch die Seele sehr belastet.
Diese Nebelwand und das Gefühl, aus einer Vollnarkose nicht mehr richtig
zu erwachen, sind mir vertaut. Alles wurde extrem verschlimmert durch das
Ausbohren von 16 Giftfüllungen 1997. Das ich Ostern 97 überlebte, war
meine private "Auferstehung". Hatte damals eine akute Hg-Vergiftung,
aus der mir nur mein Vater, DMPS und Gebete heraus halfen.

Deine vielen Amalgamfüllungen werden hier eine nicht zu vernachlässigende
Rolle spielen, leider.



Viele Grüße, Bodo

Nebel im Hirn

marrina ist offline
Themenstarter Beiträge: 11
Seit: 23.07.08
Meine Güte, hier ist ja richtig was los! Schönes Gefühl, soviel Resonanz zu kriegen, wirklich!
Also mein Gold wurde von meiner Zahnärztin damals kinesiologisch ausgetestet, Validität fraglich, klar. Die Sache mit den toten Zähnen (einer noch) belastet mich und ich hab Angst vor der Panoramaaufnahme und den Folgen, denk aber drüber nach (kennt jemand von Euch den Teil aus dem neusten Buch zu Krebs von Hulda Clark bzw. das Video zur Zahnsanierung? Der Tenor ist: Willst Du Amalgam-Altlasten wirklich zu Leibe rücken, mußt Du die meisten Zähne reißen lassen, die Kiefer ausschaben, den Gaumen freilegen und dort angesammelte Hg-Depots regelrecht mit der Pinzette entnehmen (wären angeblich mit bloßem Auge sichtbar) und die Hautlappen wieder schließen usw. alles ganz schrecklich.
Wenn ich mir vorstelle ich muß zukünftig mit einer Vollprothese rumlaufen, weiß ich nicht ob ich nicht den Nebel vorziehe. Aber gut daß ist jetzt vielleicht überzogen. H. Clark schreibt aber, alles andere wäre relativ sinnlos u begründet das auch.
Ich hab Allergien auf Palladium, auf Nickel und Frühblüher, Gold angeblich nicht. Aber da ist ja noch diese Sache, daß Gold im Körper verhindert, daß HG ausgeschieden wird...
Wenns nur nicht so viele Möglichkeiten gäbe...

Es gibt noch einen anderen Grund, warum ich mich seit Jahren mit dem Thema beschäftige. Ich arbeite beruflich als Psychotherapeutin (bin Psychologin) mit Kassenpatienten, die häufig mit unklaren Diagnosen an mich überwiesen werden wie 'chronische Schmerzstörung unklarer Genese mit vermutlich psychogener Beteiligung' usw. Ich denke schon lange über Möglichkeiten nach, die Patienten rauszufiltern, die wirklich Psychotherapie brauchen und nicht einen Umweltmediziner, denn der Anteil an Vergiftungen, so meine Vermutung ist relativ hoch unter meinen Patienten. Leider hab ich dazu keine effektiven Möglichkeiten. Es sollte keine oder nur geringe Kosten erzeugen, meine Patienten sind in der Regel nicht in der Lage, viel Geld dafür aufzubringen. Ich habe schon einen ganzen Schwung an Klinghardt-Vortrag-Kopien ausgegeben in der Hoffnung, Patienten werden selber wachgerüttelt und aktiv, aber die Bereitschaft dazu ist gering. Patienten lesen das und sagen "Ich werde mal meinen Hausarzt/Zahnarzt danach fragen!" Na und was dabei dann überwiegend rauskommt brauch ich hier wohl nicht darzulegen. Allerdings haben ja auch kassenärztlich tätige Ärzte kaum Möglichkeiten kassenfinanzierte Diagnostik und Therapie im Bereich Umwelt/Zahnersatzgifte anzubieten, die sind in ihren Möglichkeiten ja selber begrenzt durch den EBM.
Ich glaube ich bin hier im falschen Thread damit, na egal, jetzt bin ich schon dabei.
Ich würde mir evtl ein Bioresonanzgerät anschaffen wollen, mit dem sich SM-Belastung quantitativ bzw. organbezogen diagnostizieren lassen würde. Habe mich mit Syncrometer (ich kann das einfach nicht!) mit dem Quint-System (Österreich) beschäftigt, aber das paßt alles nicht. Ist zu teuer bzw. braucht zu viel Zeit, bringt keine reproduzierbaren Ergebnisse usw. Jetzt wurde mir das Victor-Vitalpunkt-System empfohlen, angelbleich kann man damit auch den Verlauf einer Entgiftung verfolgen. Das werd ich mir jetzt mal anschauen. Hat von Euch auch jemand Erfahrungen mit solchen Geräten und dem Nutzen für Diagnose und Entgiftungsoptimierung?

GlG an alle, die mir geantwortet haben, das macht wirklich schöne Gefühle...

Geändert von marrina (25.07.08 um 11:19 Uhr)

Nebel im Hirn

Silvia P ist offline
Beiträge: 295
Seit: 07.05.08
Hallo marrina,

Du schreibst:

Ich hab Allergien auf Palladium, Nickel...

Goldfüllungen haben auch meistens einen Palladiumanteil!

Welcher Zahn ist denn tot, ist es ein Backenzahn?

Hast du noch Weisheitszähne drin?

Liebe Grüsse

Silvia
__________________
Der Schlüssel zum Herzen eines Menschen
ist niemals unsere Klugheit,
sondern immer unsere Liebe.

Nebel im Hirn
Männlich Bodo
Zitat von marrina Beitrag anzeigen
Ich würde mir evtl ein Bioresonanzgerät anschaffen wollen, mit dem sich SM-Belastung quantitativ bzw. organbezogen diagnostizieren lassen würde.
Hat von Euch auch jemand Erfahrungen mit solchen Geräten und dem Nutzen für Diagnose und Entgiftungsoptimierung?
Habe hierzu was geschrieben. Dies ist aber meine Meinung, die ich allerdings dezidiert vertrete.

Ich rate Dir zu einem DMPS-Test, dort könnte erst einmal ermittelt werden,
ob, welche und wie viele der im Zahnamalgam enthaltenen Schwermetalle im
Körper (auch und grade im Hirn!) deponiert sind.

Wenn Du magst, kannst Du Dich gerne in meinen Testergebnissen einlesen.

Eine chronische Schwermetallvergiftung ist eine schwierige, komplexe Angelegenheit.

Das betrifft Diagnostik wie Therapie.

Lese Dich auch bitte mal in dieses Standardwerk zur Amalgamvergiftung ein,
es wurde von einem Internisten und Toxikologen verfasst.

Die Schulmedizin lässt Amalgamvergiftete im Stich, kann bis auf Ausnahmen
nichts mit ihnen anfangen. Dies hat Gründe in der Ausbildung und der Politik.

Also, bitte selbst gründlich informieren und recherchieren.



Grüße, Bodo

Nebel im Hirn

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Marrina,
wie heißt denn Deine Goldlegierung? Dann könnte man nachschauen, was da alles drin ist.
Und wie gesagt: der Hauttest auf Gold funktioniert beim normalen Allergologen recht selten, weil die Bedingungen im Mund so ganz anders sind als die Bedingungen auf der Haut...

Ich finde Deine Überlegungen zur "Aussortierung" der giftbelasteten Patienten super! Eigentlich müßte es Pflicht von sämtlichen Psychotherapeuten, Psychologen, Psychiatern und Neurologen sein, erst einmal ein "Gift-Screening" zu machen, bevor sie auf die Patienten losgehen und ihnen evtl. auch noch Neuroleptika, Antidepressiva und ähnlich leckere Sachen verschreiben.

Ich persönlich habe schlechte ERfahrungen mit den energetischen Testverfahren gemacht. Weder EAV noch Bicom, noch Vega-Test noch Prognos haben bei mir die Zahnprobleme auch nur gefunden.
Wovon ich einiges halte, allerdings immer in Verbindung mit entsprechenden Aufnahmen der Zähne und des Kiefers (am liebsten Kiefer-CT mit dem NewTom), ist Applied Kinesiology. Das ist meiner Ansicht nach die zuverlässigste Testung; aber auch da gibt es natürlich große Unterschiede bei den Therapeuten. Ebenso wie bei den Therapeuten, die nach Klinghardt mit der Regulationsdiagnotik testen.

Gruss,
Uta

Geändert von Oregano (25.07.08 um 12:57 Uhr)

Nebel im Hirn

marrina ist offline
Themenstarter Beiträge: 11
Seit: 23.07.08
@ Sylvia

mein toter Zahn ist rechts oben (von mir aus betrachtet), der vierte von der Mitte aus. Soll ja angeblich auch auf Hormone Einfluß haben, hab ich eben bei Daunderer gelesen - der Zahn ist Stiftzahn, der Palladiumstift wurde allerdings im Rahmen der Sanierung und wegen der Allergie entfernt und ersetzt durch ich weiß nicht was. goldlegierung? keine Ahnung, Biogold nannte sich das damals... Zahnärztin fragen, muß ich demnächst eh hin... Danke

an Uta

ja, so gings mir auch, wie Klinghardt schreibt: durch BEHANDLUNG mit Bioresonanz wird Hg nicht mehr testbar, aber es sei zu befürchten, daß der Test nur negativ ausfällt, weil durch BRBehandlung Hg in Nervenzellen verschoben wird!!!! Also gefährlich. Das ist bei mir möglicherweise auch passiert, weil ich mich erinnern kann, daß ich bei meiner allerersten BR-Diagnos positiv, ab der 1. Behandlung dann ganz schnell negativ, also gesund! Aber Symptome waren nicht weg. Auch die zweite Diagnose mit dem QUINT-System ergab negativ. Aber viele andere Krankheiten Parasiten wurden Richtig ERKANNT.
Ich würde mich auch nicht mehr mit BR behandeln lassen.
Aber meine Hoffnung ist, daß es vielleicht zur Diagnose nützt. Angeblich wurden ja die russ. Kosmonauten auf alle möglichen körperlichen Parameter im Universum ferndiagnostiziert über Bioresonanz. (Wenns wahr is...)
Jemand, der in HH Ausleitungsprodukte vertreibt, hat mir erzählt, er hätte sehr gute Erfahrungen mit Bioresonanz zur Diagnose, auch zur Verlaufsdiagnose und Koriander, Bärlauch und Chlorella zur Ausleitung. Ich werd mich da mal weiter schlau machen...

@Bodo

Danke für Deine hilfreichen links, schön übersichtlich v.a. die Daundererzusammenfassung.

Soll ich überhaupt ausleiten, wenn ich Metall im Mund hab? Daunderer schreibt ja nein...!?

Ich will jetzt erst mal mit Labortests anfangen, wie Du das empfiehlst, worauf soll ich alles testen lassen? DMPS soll ja in begründeten Fällen die Kasse zahlen, das krieg ich hin. Aber zu welchem Arzt? Ich wohne am Ende der Welt, zwischen Passau und Regensburg, an der Tschechischen Grenze...

Lieben Dank Marrina

Nebel im Hirn
Männlich Bodo
Zitat von marrina Beitrag anzeigen
Soll ich überhaupt ausleiten, wenn ich Metall im Mund hab? Daunderer schreibt ja nein...!?
Je gravierender die Symptome und eindeutiger die Werte des Tests, umso
notwendiger kann ein Ausleitungsversuch per Chelaten wie DMPS und DMSA
sein, auch bei noch liegendem Amalgam. Diese Erfahrung musste ich machen.

Grundsätzlich hat Daunderer Recht, erst sanieren (Amalgam nur unter Sauerstoff
raus!), dann mittels DMPS- und DMSA-Ampullen ausleiten, bis Werte
für Hg im einstelligen Bereich vorliegen.

Zitat von marrina Beitrag anzeigen
Ich will jetzt erst mal mit Labortests anfangen, wie Du das empfiehlst, worauf soll ich alles testen lassen? Aber zu welchem Arzt? Ich wohne am Ende der Welt, zwischen Passau und Regensburg, an der Tschechischen Grenze...
Insbesondere auf bindungsfähige Metalle testen lassen, die in Amalgamplomben
enthalten sind und besonderer Beobachtung bedürfen:

Quecksilber, Kupfer und Zinn

Zink sollte auch überprüft werden, da es bei einem Zinkmangel aufgefüllt
werden sollte. Zink ist ein wichtiger Entgifter, wird durch hohes Cu verdrängt.

DMPS-Ärzte findest Du in dieser Liste.

Abschließend ein Posting, dass Dich als Psychologin interessieren dürfte.



Sei gegrüßt, Bodo aus Solingen

Nebel im Hirn

marrina ist offline
Themenstarter Beiträge: 11
Seit: 23.07.08
@ Bodo

Hi Bodo!
Danke erst mal für die Infos, ich werd mich auf die erwähnten Stoffe testen lassen, sobald ich einen Arzt gefunden hab..., die in der Liste sind alle über hundert km von mir weg, da muß es doch noch jemanden bei mir in der nähe geben, den find ich auch... möchte nur nichts anleiern und dann überredet werden zum "einzig-wirksamen-Diagnose-,Ausleitungs-, Leberstärkungs- und nierenreinigungspaket zum Selbstkostenpreis für schlappe 500 Euro" usw.

Mein Amalgam ist restlos entfernt, auch unter Kronen ist nichts mehr, aber eben viele Goldkronen u Brücken... daher meine Verunsicherung wegen des DMPS-Tests.

Zu Deinem posting über Psychologen und pychotherapeutische Ärzte folgendes: Ich hatte das schon gelesen, was Du beschreibst, noch bevor ich den ersten Beitrag hier verfasst habe. Und was Dir widerfahren ist macht mich wütend und frustriert, wie andere Leser auch. Schließlich bin ich selber betroffen, hatte ja selber 100g-weise Amalgam im Mund, wurde vom Nervenarzt und Psychiater zur Psychotherapie überwiesen, obwohl ich neben Depression u.a. psych. Problemen gerade auch neurolo0gische Auffälligkeiten zu berichten hatte. Und das war noch einer der sich Zeit genommen hat. Gut, die Psychotherapie war wichtig für mich und ich möchte sie um nichts in der Welt missen. Aber meine gesundheitliche Probleme und Wahrscheinlichkeit von Spätfolgen haben sich dadurch nicht verringert. Psychologen und Ärzte, gerade Psychiater liegen historisch miteinander im Clinch, das hat was mit dem Menschenbild zu tun, mit Psychopharmaka, mit der humanistischen Grundausrichtung der Psychologen zu tun, mit Pfründen und töpfen und gesellschaftlichem Selbstbild, auf alle Fälle werden die meisten Psychokollegen schmerzerfüllt aufschreien, wenn sie hier lesen, daß sie mit pschotherapeutisch tätigen Ärzten in einen Topf geworfen werden, gerade wenn es um Theorien zur Krankheitsentstehung geht oder um symptombehandlung versus Ursachenbehandlung. Außerdem ist es für einen Psychologischen Psychotherapeuten schlichtweg nicht möglich, Vergiftung nachzuweisen, er kann kein Labor beauftragen, kein Blut abnehmen, er hat keine Ausbildung darin, Vergiftungserscheinungen zu erkennen. Wir dürfen nicht einmal an einen anderen Behandler überweisen. Aber hellsehen sollen wir können, wenn wir Berichte schreiben müssen in Kliniken oder für Rentenversicherungen, Prognosen abgeben. Mensch ich muß mich doch selber so viel ärgern, ich kämpfe an der gleichen Front wie Du, nur daß ich vielleicht schon mit einem Fuß im feindlichen Lager stehe. Und mit mir ganz viele verunsicherte Kollegen.
Ich schreibe hier zunächst für mich selber und bin dankbar für jede Anregung, die ich für die Verbesserung meines Gesundheitszustandes bekomme. In zweiter Linie möchte ich meine Kenntnisse meinen Patienten nahebringen, was sich als unglaublich schwierig erweist, weil sie ebenfalls Opfer von manipulierten Medien, Drittmittelforschung und Pharmazeutischer Industrie sind. Des weiteren versuche ich immer wieder auch Kollegen (zB naturheilkundlich tätige Ärzte, die leider auch sehr resistent sind in der Hinsicht, vgl oben) aufmerksam zu machen auf Veröffentlichungen, auf Auffälligkeiten bei gemeinsamen Patienten, die evt. auf Vergiftung deuten usw. Ich finde damit habe ich mein diesbezügliches moralisches Soll mehr als erfüllt. Ich empfinde mich in keiner Weise als verantwortlich für das, was Dir durch Falschdiagnosen von Ärzten widerfahren ist, gleichwohl mit Dir und vielen anderen als einen zum Himmel schreienden gesellschaftlichen Skandal und Ungerechtigkeit.

Lieber Gruß marrina

Nebel im Hirn

marrina ist offline
Themenstarter Beiträge: 11
Seit: 23.07.08
Ich habs grad noch mal gelesen, das war jetzt vielleicht ein bißchen mit Kanonen auf Spatzen und so. Womöglich war ich gar nicht gemeint...

(Aber Du guggst auch so streng auf dem Bild... ;-)


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