Ständig wiederkehrende Erschöpfung

01.01.06 16:14 #1
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Ständig wiederkehrende Erschöpfung

Gaby ist offline
Beiträge: 651
Seit: 14.05.05
Hallo Kuddelhh
Meine Erschöpfungszustände, die den Deinen sehr ähneln, korrelieren mit den histaminhaltigen Nahrungsmitteln, die ich zu mir nehme.
Ich habe eine Histaminintoleranz, die mich jahrelang fast in den Wahnsinn getrieben hat.
In dieser Zeit habe ich nur existiert und meine Pflichten, sogut es mir möglich war, erledigt.
Histamin ist ein teuflisches Zeug, wenn es in unserem Darm nicht ausreichend abgebaut wird. Es erweitert die Blutbahnen und bewirkt, dass Flüssigkeit in die Körpergewebe diffundiert.
Der Blutdruck sinkt dadurch und man läuft nur noch auf zwei statt auf drei oder vier Zylindern.
Bei mir gibt es wohl einen Faktor, der den Darm beeinträchtigt, vermutlich das Gluten. Dadurch wurde wahrscheinlich die Darmschleimhaut geschädigt, wodurch sich sehr viele Nachfolgekrankheiten ergeben haben, wie die Candidabesiedlung mit nachfolgender Laktose- und Fruktose- und Histaminintoleranz.
Grundsätzlich ist immer der Darm geschädigt. Wenn ich eine Mayr-Kur mache, die den Darm heilt, geht es mir eine Zeit lang wieder gut. Da hat sich dann die Darmschleimhaut wohl wieder erholt und funktioniert wieder wie vorgesehen.
Das Amalgam habe ich mir vor einem Jahr entfernen lassen, ich bin froh darüber, aber glaube nicht, dass es allein für meine Beschwerden verantwortlich war.
Den Pilz im Darm hat es mit Sicherheit begünstigt, aber da gibt es scheinbar sehr viel mehr Faktoren, die den Darm schädigen.
Nach meinen Erinnerungen an meine Jugend, habe ich schon mit ca. 15 Jahren an diesen durch Schwäche charakterisierten Zuständen gelitten, die wohl durch die Histaminintoleranz ausgelöst wurden.
Dazu gesellten sich dann die verschiedenen Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die sich aber nur durch den geschwächten Darm entwickeln konnten.
Meine Überzeugung heute ist die, dass jeder Mensch eine andere Empfindlichkeit in Bezug auf den Darm besitzt. Der Darm ist das, was die Wurzeln der Pflanzen sind, werden sie durch Parasiten oder falsche Pflege geschwächt, dann leidet unweigerlich die ganze Pflanze.
Es muß wohl jeder seine ganz spezifischen Schwächen herausfinden, um sie umgehen zu können.
Leider gibt es für ein Problem nicht nur die eine Lösung, sondern eine Vielzahl davon.

Liebe Grüße
Gaby


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