Testergebnis negativ. Jetzt fängt die Suche wieder von vorne an. Wer kann helfen?

24.06.08 16:40 #1
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stbhess ist offline
Beiträge: 16
Seit: 30.06.08
Hallo Pat,

also bei solchen Beschwerden und unklaren Ursachen könntest Du auch mal eine Dunkelfeldmikroskopie beim Heilpraktiker versuchen. Hier wird dir ein Tropfen Blut abgenommen und dieser sofort und dann auch in der weiteren Etnwicklung über Stunden und Tage untersucht. Pilz- und Parasitenbefall kann man so recht gut erkennen. Ich hatte gute Erfahrungen damit und die darauf angelaufene Therapie hatte bis jetzt die größten Erfolge bei der Behandlung meiner Borreliose erzielt.

Vielleicht ist das ja was...
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viele Grüße stbhess
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Das Universum und die Dummheit der Menschen sind unendlich. Wobei bei dem Universum bin ich mir nicht sicher.

Zitat: Albert Einstein

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margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Pat86,

Meine Ärztin hat gemeint, dieser Test wäre sehr zuverlässig. Das wäre ja dann hiermit widerlegt
...es sei denn, es läge ein Fehler des Labors bei einer meiner Untersuchungen vor. Fehler passieren bei allen Laboren mal. Ich werde morgen den Befund mit meiner Ärztin besprechen, vielleicht hat die noch eine Idee, wie so unterschiedliche Werte zustande kommen können.

@Beat:
Caprylsäure ist natürlich und schadet nicht, wenn Du keinen Pilz hättest. Deshalb rete ich dir zu einem versuch , Anwendung gemäss Wiki unter candida.
Caprylsäure kenne ich noch nicht, muss mich informieren. Frage morgen auch mal meine Ärztin, ob die das kennt und empfehlen kann.
Danke.

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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pat86 ist offline
Themenstarter Beiträge: 80
Seit: 21.07.07
Hallo zusammen!!

Mir ist noch eine wichtige Frage eingefallen, die ich gerne loswerden würde.

Es geht darum, dass ich ja in meiner Kindheit sehr häufig Angina hatte und deshalb auch mit Unmengen an Antibiotika behandelt wurde. Irgendwann kamen dann die Mandeln raus. Die Angina ist zwar weg, aber die anderen Symptome sind alle geblieben.

>> Kann es sein, dass ich irgendwo im Körper eine chronische Entzündung habe (Verlagerung von den Mandeln auf anderes Organ), die all diese Symptome auslösen kann?

Ist nur ne rein theoretische Frage, d. h. ich möchte nur wissen, ob so etwas möglich ist?

Vielen Dank!!

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Margie

Sie wird es kaum kennen, befürchte ich, das es natürlich und zu billig ist. Alternativ über die Nahrung könntest u es auch aufnehmen, musst einfach genug Kokosfett gebrauchen, darin ist es.
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Pat

Möglicherweise hat das Antibiotika Deine Immunabwehr und dein Darm geschwächt / geschadet. dadurch ist vieles möglich, auch eine entzündung, zB Speiseröhre (reflux) oder auch eine NMU. Möglicherweise schlebbst du auch enen pilz mit Dir rum. Sollte der stuhlgang nicht normal, dh fest und geformt sein nimmt die Wahrschjeinlichkeit dafür zu.
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Liebe Grüsse
Beat

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pat86 ist offline
Themenstarter Beiträge: 80
Seit: 21.07.07
Danke Beat!

Der Stuhltest war ja zweimal negativ und einmal positiv. Daraus werd ich nicht sonderlich schlau.

Deshalb dachte ich eher an eine chronische Entzündung eines Organs (evtl. chronischer Streptokokken-Befall?) nach Entfernung der Mandeln.

Wer hat hier Erfahrung und kann mir weiterhelfen??

Die Frage ist: Kann nach Entfernung der Mandeln nach ständiger Angina die Entzündung auf ein anderes Organ übergehen und dort die zu Beginn des Threads genannten Sympome hervorrufen?

Vielen Dank!

Geändert von pat86 (08.07.08 um 11:43 Uhr) Grund: Rechtschreibung

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Joachim ist offline
Beiträge: 1.944
Seit: 14.04.08
Hallo Pat,

> Der Stuhltest war ja zweimal negativ und einmal positiv. Daraus werd
> ich nicht sonderlich schlau.

Das heißt im Grunde nur, daß der Test ungeeignet ist. Alle Tests haben ein mehr oder weniger hohes Risiko, falsch positiv oder falsch negativ zu reagieren. Das gilt selbst für so bekannte Tests wie den AIDS Test (für den sogar ganz besonders...)

> Die Frage ist: Kann nach Entfernung der Mandeln nach ständiger
> Angina die Entzündung auf ein anderes Organ übergehen und dort
> die zu Beginn des Threads genannten Sympome hervorrufen?

Die Mandeln sind Teil des lymphatischen Systems und für die Infektabwehr an vorderster Front zuständig. Wenn man häufig Angina (tonsilliaris) hat, dann ist das die Folge einer erhöhten Infektanfälligkeit, die sich in einer Schwellung und Entzündung der Mandeln zeigt. Aber die Mandeln sind nicht Ursache der Krankheit. Deshalb ist das Entfernen der Mandeln auch keine ursächliche Lösung - das ist wieder wie bei Feueralarm die Sirene abzuschneiden. Das hat man mir mir damals leider auch gemacht, statt sich um die Ursachen der erhöhten Infektanfälligkeit zu kümmern.

Das bei einer erhöhten Infektanfälligkeit und Ausschaltung der vordersten Verteidigungslinie die Infektion auf tieferliegende Systeme durchschlagen kann, erscheint logisch. Die nötige Therapie müßte dann wieder das Abstellen der Ursachen für die erhöhte Infektanfälligkeit beinhalten. Das wäre auch wieder im Wesentlichen ein Ernährungsthema.
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Liebe Grüße, Joachim. (Alles, was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung.)

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Joachim ist offline
Beiträge: 1.944
Seit: 14.04.08
Hallo Pat,

Da du ja nach der Ernährung gefragt hattest, hier ein kurzer Abriß über die Zusammenhänge und wie eine gesunde Ernährung aussehen sollte:

Etwa 80% der heute üblichen Krankheiten sind ernährungsbedingt. Hier eine kleine Aufstellung:

Die meisten dieser Krankheiten waren bis vor rund 120 Jahren so gut wie nicht bekannt. Erst ab diesem Zeitpunkt begannen sie sich massiv auszubreiten und mittlerweile wachsen die Erkrankungsraten exponentiell an. Zu dieser Zeit begann der Aufstieg der Nahrungsmittelindustrie. Ernährte man sich bis dahin vor allem von den Früchten des Feldes, begann mit der Entdeckung, wie man Mehl durch Abtrennung von Keim und Randschichten haltbar machen konnte, die Zeit der Konserven. Gleichzeitig wurde durch die Eigenproduktion von Zucker aus der Zuckerrübe der fabrikatorisch hergestellte Zucker von einem Luxusgut der reichen zum billig und überall verfügbaren Massenprodukt. Kurz und gut: Die raffinierten Kohlenhydrate erhielten Einzug in die Ernährung.

Raffinierte Kohlenhydrate zeichen sich durch zwei Probleme aus: Sie sind hoch konzentriert und im Gegensatz zu ursprünglichen Produkt praktisch frei von biologischen Wirkstoffen (Vitalstoffen). Während das volle Getreidekorn neben dem Stärkekern in Keim und Randschichten viele wichtige Stoffe mitbringt, die der Organismus benötigt, um die Stärke verarbeiten zu können, enthält das Auszugsmehl kaum noch Vitalstoffe. Da der Stoffwechsel aber auf diese Stoffe angewiesen ist, um die Stärke verarbeiten zu können, muß er bei Verzehr von Auszugsmehl diese Stoffe aus seinen spärlich versorgten Depots zuschießen. Es kommt daher zwangsläufig zu einer relativen Mangelsituation an diesen Stoffen und ein Mangel führt auf Dauer immer zu Stoffwechselstörungen, aus denen dann im Lauf der Zeit die o.g. Krankheiten resultieren.

Der Fabrikzucker ist im Gegensatz zum Auszugsmehl völlig vitalstofffrei und zudem noch wesentlich stärker konzentriert. Durch die Konzentration müßte der Organismus die zur Verarbeitung nötigen Vitalstoffe zudem in einer sehr hohen Geschwindigkeit mobilisieren und darauf ist er nicht ausgelegt. Dies verschärft den Mangel und die Folgen zusätzlich.

Die raffinierten Kohlenhydrate sind also ein ganz wesentlicher Faktor bei der Entstehung der ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten.

Ein weiterer Faktor sind die Fette. Auch hier fand ein Übergang von den traditionellen Fetten (kaltgepreßte Öle, Butter) hin zu haltbaren, raffinierten Fetten statt (raffinierte Öle, Margarine). Durch die Raffination bzw. Herstellung werden die wichtigen Vitalstoffe weitgehend zerstört. Wie bei den raffinierten Kohlenhdyraten fehlen dem Organismus dadurch die nötigen Vitalstoffe, um die Fette richtig verarbeiten zu können. Die Folge sind wiederum Stoffwechselstörungen und auf lange Sicht Krankheiten.

Ein letzter Faktor ist der Frischkostanteil, der heute meist viel zu gering ist. Da sie unerhitzt ist, liefert sie alle Vitalstoffe in optimaler Zusammensetzung. Ein zu geringer Frischkostanteil führt zwangsläufig zu Mangelsituationen und damit wiederum zu Stoffwechselstörungen und Krankheiten.

Die Ursachen der genannten Krankheiten liegen also generell in einer langjährigen Ernährung mit stark verarbeiteten und damit vitalstoffarmen Nahrungsmitteln. Diese Zusammenhänge sind nicht neu, sondern wurden von vielen Forschern nachgewiesen und bestätigen sich immer wieder bei Tier und Mensch. Da sich die Ernährungsfehler von einer Generation auf die nächste übertragen, entwickeln sich die Krankheiten nicht bei jeder Generation neu, sondern jede Generation kommt mit einer immer stärkeren Vorbelastung zur Welt. So erklärt es sich, daß heute bereits Kleinkinder an diesen Krankheiten leiden, die vor Jahren noch als Alterskrankheiten bezeichnet wurden. Die Medizin findet dafür keine Erklärung, weil sie diese Zusammenhänge nicht berücksichtigt. Sie beschränkt sich daher auf die Behandlung der Krankheitsfolgen und versucht die Symptome zu unterdrücken. Dadurch werden zwar immer bessere Möglichkeiten gefunden mit der jeweiligen Krankheit zu leben, aber die Erkrankungsraten steigen exponentiell weiter.

Wir müssen uns bewußt sein, daß jede Verarbeitung unserer Nahrung den Gehalt an Vitalstoffen beeinträchtigt. Die Lösung zur Vermeidung dieser Krankheiten ist daher relativ einfach: Wir müssen nur die stark verarbeiteten Nahrungsmittel meiden und uns wieder von möglichst gering verarbeiteten, naturbelassenen Lebensmitteln ernähren. Dabei sollte der Frischkostanteil so hoch wie möglich gewählt werden.

Der Verarbeitunggrad der Nahrung läßt sich in einer Tabelle ausdrücken, wie das vor Jahren Professor Kollath gemacht hat. Ein Beispiel findet sich hier: Kollath-Tabelle

Die Tabelle listet die Nahrungsmittel von links nach rechts nach ihrem Verarbeitungsgrad auf. Die linken drei Spalten zeigen die unerhitzten Lebensmittel, die rechten drei die erhitzten Nahrungsmittel. Die Ernährung sollte zur Prävention der Krankheiten mindestens zu einem Drittel auf den linken drei Spalten basieren. Die Spalten fünf und sechs sollten gemieden werden. Bei bereits bestehenden Krankheiten sollte sich die Ernährung noch weiter in den linken Bereich verlagern.

Konkret läßt sich eine gesunde Ernährung folgendermaßen beschreiben:

Vier Dinge sind zu meiden:

- Fabrikzucker
- Auszugsmehle und daraus hergestellte Produkte
- Fabrikfette und raffinierte Öle
- Säfte und gekochtes Obst

Vier Dinge sollten stattdessen verzehrt werden:

- Echte Vollkornmehle und daraus hergestellte Produkte
- kaltgepreßte Öle (nativ extra) und naturbelassene Fette (Butter, Sahne, Nüsse, Kerne, Saaten)
- Ein möglichst hoher Frischkostanteil (unerhitzte Salate aus Gemüse, Blattsalaten, Obst)
- Täglich ein Frischkorngericht (Müsli aus unerhitztem Getreide)

Bei der Umstellung muß eine bekannte Unverträglichkeitsreaktion beachtet werden: Fabrikzucker macht Vollkornprodukte und Frischkost bei den meisten Menschen unverträglich und führt zu Verdauungsproblemen. Gleiches gilt für Säfte und gekochtes Obst, weshalb sie unter den zu meidenden Nahrungsmitteln stehen.

Weiterhin kommt es bei einer Ernährungsumstellung zwangsläufig für einige Wochen zu leichten Verdauungsstörungen, weil sich die Darmflora erst auf die geänderte Ernährung einstellen muß. Eine durch langjährige Zivilisationskost geschädigt Darmflora kommt mit faserreichen Vollkornprodukten und Frischkost zunächst nicht gut zurecht. Die nötigen Bakterien entwickeln sich erst im Lauf der Zeit. Danach wird die neue Ernährung problemlos vertragen und die 'alte' Ernährung würde zu Problemen führen.

Für die Umstellung auf die beschriebene Vollwertkost habe ich einen kleinen Fahrplan zusammengestellt, den ich bei Bedarf gerne posten kann.

Für Fragen stehe ich natürlich gerne zu Verfügung.
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Liebe Grüße, Joachim. (Alles, was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung.)

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simon1966 ist offline
Beiträge: 6
Seit: 14.07.08
Hallo Pat,
vielleicht habe ich noch die ein oder andere Idee für Dich neben den vielen guten, die Du bekommen hast.
Allgemein denke ich, dass Dein Stoffwechsel im Gesamten nicht in Ordnung ist. Den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit behandelt hier ein guter Homöopath mit nachgewiesener klassischer Ausbildung!! Sehr zu empfehlen.

1. Ein Hauptregelndes Organ für den Stoffwechsel ist die Schilddrüse, die in jedem Fall untersucht werden sollte (von einem Facharzt). Empfehlenswert ist in jedem Fall ein Endokrinologe (Facharzt für Stoffwechselerkrankungen), da bei Dir das Stoffwechselsystem mit einem der größten Organe, dem Darm, betroffen ist.

2. Im Zusammenhang mit den häufigen Anginen solltest Du Deinen ASL Titer untersuchen lassen. Die Antikörper, die wir gegen diesen speziellen Erreger der Streptokokkengruppe bilden, richten sich gegen bestimmte eigene Körperzellen. Wird allerdings schwierig, da es nicht wirklich den Normalwert gibt. Der ASL-Titer wird eher im Verlauf kontrolliert, Schwankungen geben Auskunft über die Aktivierung, bzw. Aktivität des ASL (Antistreptolysins). Allerdings kann ein hoher Titer schon auch eine Aussage sein über Aktivität. Diese Antikörper lösen z.B. eine Herzmuskelentzündung oder rheumatisches Fieber aus und könnten bei Dir für bestimmte Prozesse verantwortlich sein.

3. Zu jeder Nahrungsumstellung und Darmsanierung gehört meiner Meinung nach eine medizinisch betreutes, entschlackendes Heilfasten. Hier gibt es gute Fachliteratur mit einer Eingangszeit, Zwischenzeit und Endzeit des Heilfastens und allen Dingen, die hier zu tun sind (wie z.B. Abführmaßnahmen von oben und unten, ausschleichen der Nahrung und entsprechender Kostaufbau mit den richtigen Nahrungsmitteln.

Ernährungstips gibt es immer auf den Seiten der DGE (Deutschen Gesellschaft für Ernährung), mit auch einigen kostenlosen Infomaterialien zum Verschicken.
Hier ist es besonders wichtig seinen Körper wieder richtig wahrzunehmen und auf seine Bedürfnisse zu hören. Dann findet man auch für sich die richtige und gesunde Ernährung. Die ist nämlich nicht für Jeden gleich, nur in den groben Richtlinien.

Kleine Nahrungsempfehlung hier: Broccoli, (frisch gerade aus dem Garten oder der Schockgefrorene - im Discounter liegt er zu lange rum), mit das Beste für den Darm (schützt), viele Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenschutzstoffe! Wenn Du ihn magst, wäre das auf jeden Fall schon mal eine gute Mahlzeit!

Ich hoffe, Du kannst etwas davon gebrauchen!!?!
Alles Gute für Dich!!
Simone


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