Nach 4 Jahren immer noch kein Ergebnis

04.06.08 21:59 #1
Neues Thema erstellen
Nach 4 Jahren immer noch kein Ergebnis

ErikaC ist offline
Beiträge: 855
Seit: 29.05.07
Hallo Andi,

Zitat von Tobi
vergiss bitte den ganzen Pipapo mit Schwermetallvergiftung, ausleiten usw., wenn Du nicht massiv Kontakt mit Schwermetallen hattest, bist Du nicht mehr vergiftet als es andere auch sind. Du suchst jahrelang Heilpraktiker auf und am Ende wirst Du arm dabei, die ganzen Entgiftungen bringen nichts. Dass die Symptome praktisch plötzlich über nacht kamen, spricht zusätzlich auch gegen eine derartige Ursache.
Deine Symptome kommen mit 95% Wahrscheinlichkeit von der HWS bzw. dem Kopfgelenk. Dies ist die am meisten verkannte Krankheitsursache überhaupt.
Das sehe ich ähnlich. Mit meinem Ruck gesund gibt es aber meistens nicht. Eine HWS-Instabilität hat große Auswirkungen auf den Stoffwechsel, führt zu Nährstoffmängeln. Genau da muss man (außer HWS-Behandlung) ansetzen. Radikale Ernährungsumstellung ist meistens nötig.

Röntgen: Eine Röntgenaufnahme nach Sandberg zeigt auch schon einiges auf - und kostet nichts. Als HWS-Spezialisten kann ich dir Dr. Koch in Hamburg empfehlen KISS-Kinder - Kopfgelenk Induzierte Symmetrie Störungen * * . In der Berliner Region gibt es meines Wissens keinen Fachmann. Ich weiß von Berlinern, die nach Hamburg fahren oder zu Dr. Göhmann nach Hannover.

Lies mal einiges von Dr. Kuklinski - vielleicht auch sein Buch "Das HWS-Trauma" oder hier in der Rubrik "Oxidativer / nitrosativer Stress".

(Ich hoffe, ich habe mich nicht wiederholt -manchmal weiß ich schon nicht mehr, in welchem Thread ich was geschrieben habe - Alzheimer ?)

Viele Grüße
Erika

Nach 4 Jahren immer noch kein Ergebnis

Andi (Purzel) ist offline
Themenstarter Beiträge: 67
Seit: 13.10.04
Hallo

Bevor das ganze Problem anfing hatte ich schon etliche Unfälle. Zwischen 1986 - 1993 bestimmt 5-6 Autounfälle und 3 Motorradunfälle.Bei den Autounfällen waren 3 etwas schwerer (2x hinten einer aufgefahren, 1x seitlicher Aufprall eines Fahrzeugs - habe mich um 180° mit meinem Kfz gedreht). Es musste aber nie was behandelt werden (keine Verletzungen).Bei den Motorradunfällen hatte ich 1 schweren mit mehreren Knochenbrüchen beider Arme. Die anderen Motorradunfälle waren nur mit Prellungen (blaue Flecke).

Also die Unfälle liegen eigentlich alle viele Jahre vor Beginn meines Problems.

Das einzige was 2 Monate vor Beginn meines Problems war, ich hatte ein kleines Handgemenge mit einem Nachbarn. Dabei bin ich im Treppenhaus mit dem Rücken auf eine Treppenstufe gefallen. Aber nicht im Bereich HWS!! Eher so mittlerer Bereich des Rückens. Wurde aber auch nichts ärztlich behandelt. War eine Prellung die ich keine Beachtung geschenkt habe.

Meint Ihr das die Unfälle meine HWS geschädigt haben könnte, obwohl die Unfälle viele Jahre vor meinem Problem waren??

Gibt es denn in Berlin nicht einen guten Arzt der die HWS zuverlässig untersucht??

Bedanke mich für weitere Tip`s

Gruss Andi

Nach 4 Jahren immer noch kein Ergebnis

Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Zitat von Andi (Purzel) Beitrag anzeigen
Bevor das ganze Problem anfing hatte ich schon etliche Unfälle. Zwischen 1986 - 1993 bestimmt 5-6 Autounfälle und 3 Motorradunfälle.
Nimmst Du an Stock-Car Rennen teil oder warum so häufige Unfälle?

Da brauchen wir garnicht weiterdiskutieren, mit Sicherheit hat die HWS dabei was abbekommen. Im Grunde bräuchtest Du garkeine Befunde, Du weißt auch so, dass das die Ursache ist. Röntgen nach Sandberg beweist indirekt die Überdehnung der lig. alaria. Um die Fehlstellung zu sehen, brauchst Du andere Bilder, wer die da in der Nähe machen kann, keine Ahnung. Sonst geeh mal wie schon gesagt auf Kiss-Kid.de: Kiss-Kidd-Syndrom, da kannst Du Dir einen Therapeuten raussuchen in Deiner Nähe, der wird dann auch vernünftige Aufnahmen machen und Dich ggf. behandeln.

Nach 4 Jahren immer noch kein Ergebnis

Rudi Ratlos ist offline
Beiträge: 2.070
Seit: 01.02.08
Hallo Andi,
da brauchen wir wirklich nicht weiter zu suchen. Die Wahrscheinlichkeit, das es von einem Schaden im Kopfgelenk kommt, geht gegen 100%.

Gib mal hier im Forum als Suchbegriff "HWS" ein und lies, was bereits dazu geschrieben wurde.
__________________
Gruß
Rudi

Medizinisches Dummi ich, gebe keinen Rat, schreibe allein von eigenem Elend.

Nach 4 Jahren immer noch kein Ergebnis

Andi (Purzel) ist offline
Themenstarter Beiträge: 67
Seit: 13.10.04
Hallo

Ich war heute bei meinem Hausarzt. Ich habe nach einer Untersuchung der HWS gefragt. Er hat sich gleich meinen Rücken und HWS angesehen und meinte das ich eine schiefe Haltung habe. Nun hat er mir eine Überweisung für eine MRT der HWS mitgegeben. Nun werde ich einen Termin für die MRT machen und dann sehen was dabei rauskommt. Ich habe auch eine Adresse in Berlin gefunden die sich mit AtlasProfilax befassen. Ich überlege ob ich erst den Befund vom MRT abwarten soll, oder ob ich schon vorher mal den Atlas prüfen lasse.

Was meint Ihr??

Einen Nabelbruch habe ich auch noch gratis zu meinen Problemen dazubekommen. Muss ich auch irgendwann operieren lassen. Eine nochmalige Blutabnahme mache ich morgen. Mein Arzt wollte sicherheitshalber nochmals einen Borreliosetest machen.

Ich werde berichten was die MRT (HWS) ergeben hat.

Gruss Andi

Nach 4 Jahren immer noch kein Ergebnis

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Atlasprofilax-Leute sind nicht unbedingt die großen MRT-Leser. Insofern kannst Du meiner Meinung - wenn Du das willst - einen Termin dort machen, auch wenn das MRT noch nicht fertig ist.

Gruss,
Uta

Nach 4 Jahren immer noch kein Ergebnis

Andi (Purzel) ist offline
Themenstarter Beiträge: 67
Seit: 13.10.04
Hallo

Nun war ich zur MRT der HWS.

Heute habe ich mein Befund abgeholt.Konnte aber noch nicht zu meinem Arzt weil er im Urlaub ist.
Vielleicht kann mir einer von euch sagen was der Befund aussagt!! Wie ich schon schrieb sind meine Beschwerden immer noch vorhanden.

Hier der Befund (MRT-HWS)
1. Steilstellung der HWS
2. normale Weite des cervicalen knöchernen Spinalkanals und unauffälliger craniocervicaler Übergang
3. keine Osteolyse,kein Nachweis eines intraspinalen Tumors
4. Ausschluß eines cervicalen Bandscheibenprolaps sowie signifikanter Bandscheibenprotrusionen
5. keine akuten Entzündungszeichen
6. kein Hinweis auf cervicalen

Etwas sagt mir der Befund, aber das meiste ist für mich unverständlich.

Vielleicht kann mir einer ja sagen ob meine Probleme wirklich mit HWS zu tun haben könnte. Wenn ja, welchen Weg sollte ich dann gehen?? Atlasprofilaxe?

Für Tip`s bin ich sehr dankbar.

Gruss Andi

Nach 4 Jahren immer noch kein Ergebnis

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Andi,
ich verstehe den Befund so, daß außer einer gewissen Steilstellung der HWS sonst alles ok ist laut MRT. So ein MRT hat ja auch seine Grenzen.

Wenn Du aber laut Hausarzt eine schiefe Haltung hast, könntest Du versuchen, die gerade zu rücken . Da ist es dann nur wichtig, daß das nicht mit ruck-zuck geht sondern eher sanft aber beständig.
Was ich ausprobieren würde:
- Cranio-Sacral-Behandlung
- Osteopathie
- Feldenkrais Einzelbehandlung
- evtl. Dorn + Breuss
- Fußreflexzonenmasse

Grüsse,
Uta

Nach 4 Jahren immer noch kein Ergebnis

Andi (Purzel) ist offline
Themenstarter Beiträge: 67
Seit: 13.10.04
Hallo

Heute war ich bei einem Heilpraktiker. Dieser befasst sich auch mit Gelenk und Rückenerkrankungen.Auch Atlaskorrektur.

Als erstes habe ich Ihm meine Röntgenbilder gezeigt und meine Beschwerden geschildert.
Dann sollte ich mich auf eine Pritsche legen.Er hielt meine Füsse fest und ich sollte dann hochkommen (sitzen).Dann sagte er das das rechte Bein ein wenig kürzer sei. Er machte aber den gleichen Test nochmal und da war das rechte Bein dann nicht kürzer.

Dann hat er mit einer Art Stift diverse Punkte in meinem Ohr abgedrückt.Er sagte mir das ich was sagen sollte wenn ich einen Schmerz verspüre.Dann an einer Stelle im Ohr hat es plötzlich einen merkwürdigen Schmerz gegeben der sich rechtseitig (Kopf) bis in den Hals zog. Er sagte das sei ein Punkt der mit dem Lendenwirbel zu tun hätte. Dann hat er eine Akkupunktur am Ohr durchgeführt.Als diese fertig war, bin ich mit den Nadeln im Ohr an ein Gerät angeschlossen worden. Es wurden mir Pads an den Fussohlen und an den Handrücken geklebt. Dann wurden Kabel angeschlossen. Es nennt sich wohl Frequenztherapie. Diese dauerte 45min.

Dann als die Frequenztherapie fertig war, sollte ich mich wieder auf die Liege legen. Er hat nach und nach die Nadeln aus dem Ohr entfernt. Er sagte ich sollte was sagen wenn ich einen Unterschied merke.
Hatte aber weder beim Stechen noch Entfernen eine Veränderung meines Benommenseins gefühlt.
Er bat mir an, eine Nadel zu stechen und diese erstmal im Ohr zu behalten. Ich habe dem zugestimmt. Nun soll ich die Nadel erstmal im Ohr lassen, es sei das ich Schmerzen verspüre. Dann soll ich einfach die Nadel herrausziehen oder er macht es dann.

Hier mal der Befund den er mir mitgab:
Osteochondrosis intervertebralis 4-5 LW; 1.Sacral

Er sagte, das ich meinen Arzt um ein Röntgen bzw. MRT der Lendenwirbelsäule bitten soll.

Was haltet Ihr davon ??
Ich habe nun so viele erfolglose Untersuchungen hinter mir in den letzten 5 Jahren, das ich mich völlig unsicher fühle und meine Hoffnungen nach einer Heilung (Befund) immer mehr abnehmen.

Bitte um Ratschläge, Tip`s oder Meinungen.
Besten dank im vorraus
Gruss Andi

Nach 4 Jahren immer noch kein Ergebnis

b.w.r. ist offline
Beiträge: 113
Seit: 01.09.08
Hallo Andi!

Jetzt habe ich mich hier endlich auch mal angemeldet, in der Hoffnung, Erleichterung zu finden.

Mir geht es im Prinzip wie dir - ich schaue oft durch Dinge hindurch, fühle mich benommen, bin sehr blendempfindlich und habe Tinnitus.

Was sich bei mir aber eindeutiger zeigt, ist ein dauernder dumpfer Schmerz im oberen HWS-Bereich.

Ich habe daraufhin eine Atlasprofilax machen lassen. Anfänglich ging es mir auch (für 1-2 Wochen) besser, doch dann kam es zu einem fiesen Gesichtsfeldausfall zur Nase hin von beiden Augen. Im Prinzip war das Hindurchschauen durch Gegenstände noch stärker. Wenigstens waren aber die Druckschmerzen im Hals weg und auch das Gefühl, der Kopf ist instabil und könnte jeden Moment hinten runter fallen...

Leider kamen aber ca. 6 Wochen nach der Profilax die HWS-Beschwerden wieder und zwar deutlicher als je zuvor. Nun bin ich eigentlich im Moment beschissener dran wie vor der Atlasbehandlung. Auf Rückfrage bei dem Atlasprof teilte dieser mir mit, dass dies sogar gute Zeichen seien - eben, dass sich etwas in Bewegung gesetzt hat und ich nur Geduld haben müsste. Der Körper kann wohl mehrere Jahre benötigen, um sich selbst zu heilen. Und eine Verschlimmerung der Symptome (insbesondere Verspannungen der HWS) seien völlig normal und sogar erwünscht.

Nunja, mehr als hoffen, dass mir der Therapeut die Wahrheit gesagt hat, kann ich im Moment auch nicht.

Ich habe übrigens auch immer schon extreme Kieferverspannungen gehabt. Beim Gähnen muss ich immer aufpassen, dass mein Mund nicht offen stehen bleibt. Der Atlasprof sagte mir, dass Kieferprobleme auch vom Atlas herrühren können. Nur hat sich daran auch nichts verbessert - eher verschlechtert.

Im Prinzip habe ich die ganze Symptomatik schon seit über 10 Jahren, in den letzten 4 Jahren ist immer irgenwas unangenehmes dazu gekommen. Vor 2 Jahren bekam ich die Blendempfindlichkeit und Hörempfindlichkeit + Mouches Volantes. Es ist jetzt so, dass mich helle Lichter (Autoscheinwerfer, LEDs) richtig mulmig werden lassen. Ebenso laute Geräusche. Mir wird davon regelrecht schlecht.

Nun - vielleicht hast du noch eine Parallelität zu dir erkannt und wir kommen vielleicht zusammen einen Schritt weiter.

Achso - eine Verdauungsorganische Ursache habe ich auch schon in Erwägung gezogen - hier bin ich aber nicht sicher, da ich z.B. keinerlei Probleme mit Blähungen oder Bauchschmerzen habe.

Liebe Grüße,
Christian. (31 Jahre alt)


Optionen Suchen


Themenübersicht