Bin am verzweifeln ! Was habe ich nur ?

10.05.08 13:38 #1
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Bin am verzweifeln ! Was habe ich nur ?
Männlich Bodo
Hi Glosar.

Dass 15 Ärzte nicht fündig werden und Dir dann eine Psychotherapie anraten,
verwundert nicht wirklich.

Es bedeutet NICHTS.

Dies habe ich auch schon durch:
http://www.symptome.ch/vbboard/k-nnt...tml#post170245



Grüße, Bodo

Bin am verzweifeln ! Was habe ich nur ?

Glosar ist offline
Themenstarter Beiträge: 128
Seit: 10.05.08
Oh mann genau das ist es was ich meine PSYCHO bla bla ist immer einfach :-(

ABer ich hab kein Amalgan das steht fest.

Ich hab nicht die besten Zähne OK aber davon solche Probs.

Bin am verzweifeln ! Was habe ich nur ?
Männlich Bodo
Zitat von Glosar Beitrag anzeigen
ABer ich hab kein Amalgan das steht fest.
Wenigstens das. Schon mal gut, dass Du dieses Dreckszeug nicht verpasst bekamst.

Trotzdem: Die Psychonummer ist die billigste und oft hilfloseste Antwort
ratloser Mediziner, die ich nur bedingt verstehen kann.

An der fetten und nahrhaften Zitze der überweisenden Doktores labt sich
eine ganze Psychoindustrie, die sich gern im Kreise dreht und Unkenntnis
mit schwammigen Vokabeln übertüncht.

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Dann heißt es also, weiter suchen! Dir sind ja hier bereits einige wertvolle
wie interessante Tipps gegeben worden, mach was draus.


Grüße, Bodo

Geändert von Bodo (21.06.08 um 15:00 Uhr)

Bin am verzweifeln ! Was habe ich nur ?

Alanis ist offline
Beiträge: 2.343
Seit: 02.03.04
Zitat von Glosar Beitrag anzeigen
ABer ich hab kein Amalgan das steht fest.
wie siehts denn mit deiner mutter aus, hatte die amalgam im mund?

und deine sonstige metallbelastung? ich meine, ohrringe, piercings, etc...

was meinst du mit "nicht die besten zähne"? ist da evt. schon einiges am faulen bzw. schon tot?

Bin am verzweifeln ! Was habe ich nur ?

Glosar ist offline
Themenstarter Beiträge: 128
Seit: 10.05.08
ne meine Mutter habe ich deshalb schonmal befragt sie hat mit Amalgan auch nichts erfahren.

Ja ehrlich gesagt müsste ich mir meine rechte Seite unten endlich mal behandeln lassen da ist alles kaputt die Backe war damals sehr dick und ich musste Antibiotika nehmen, sehr lange und viel, habe immer Angst das machen zu lassen weil ich ja immer diese Symptome habe und der Zahnbehandlung irgendwie nicht gewachsen bin. hmmm oh mann kann das alle meine Probleme hervorrufen ich meine ich hab da keine Schmerzen mehr ausser das es manschmal leicht anschwillt habe das noch nicht in betracht gezogen hmmm wie blöd bin ich eigentlich ? Hat jemand erfahrungen damit ? Kann das ein solches Leiden bewirken über einen solangen Zeitraum ?

hmmm

Bin am verzweifeln ! Was habe ich nur ?
Männlich Bodo
Zitat von Glosar Beitrag anzeigen
Ja ehrlich gesagt müsste ich mir meine rechte Seite unten endlich mal behandeln lassen da ist alles kaputt hmmm
Hmmmm . . .

Soll heißen? Diagnose(n)?

Du solltest mal zu einem fähigen Kieferchirurgen gehen, der macht erst einmal
eine schöne Kieferröntgendigitalaufnahme (OPT) und entscheidet dann, was
weiter zu tun ist.

"Alles kaputt" - Ostitis (Kieferentzündung), tote Zähne, Parodontose usw. -
da gibt es im Mund- und Kieferbereich mehrere Optionen an Defekten . . .

Also: Lass Dir nicht alles aus der Nase ziehen, Butter bei die Fische!



Gruß, Bodo

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Zitat von Bodo Beitrag anzeigen
Trotzdem: Die Psychonummer ist die billigste und oft hilfloseste Antwort
ratloser Mediziner, die ich nur bedingt verstehen kann.

An der fetten und nahrhaften Zitze der überweisenden Doktores labt sich
eine ganze Psychoindustrie, die sich gern im Kreise dreht und Unkenntnis
mit schwammigen Vokabeln übertüncht.
Da muss ich beipflichten, die meisten Ärzte sind einfach völlig überfordert und versuchen ihre Hilflosigkeit und Unwissenheit durch Arroganz und Hochnäsigkeit zu überspielen. Was bleibt ihnen auch anderes übrig, sollen sie etwa sagen: "tut mir leid, ich hab keine Ahnung."? Die Psychoschiene kommt ihnen da ganz gelegen, dorthin kann man die Patienten abschieben, wenn man mit dem Latein am Ende ist, und dieser Punkt ist bei den meisten schnell erreicht. Sie sind unfähig, fachübergreifend zu denken und erkennen so die simpelsten Zusammenhänge oft nicht. Es wird sich einfach auf die Symptome des betreffenden Organs konzentriert und versucht, es irgendwie mit Medikamenten zu behandeln.
Man muss sich einfach klar machen, dass die meisten Arztpraxen und Kliniken Puffs sind, mit dem Pharmakartell als Zuhälter.

Und für die Psycho-Befürworter unter Euch möchte ich folgende Denkanstöße geben:

80% aller psychischen Krankheiten sind Fehldiagnosen. In Wirklichkeit stecken physische Ursachen hinter psychischen Störungen. Demzufolge gehören die meisten psychisch therapierten garnicht in diesen Bereich, was sich auch im Misserfolg solcher "Behandlungen" widerspiegelt.

Der Begriff "psychosomatisch" existiert nicht (oder nur in sehr wenigen Ausnahmen). Er gehört zusammen mit ganzen Berufszweigen der Seelenklemptnerei grundsätzlich in Frage gestellt.

Jetzt gehen wir mal von dem Fall aus, dass tatsächlich eine psychosomatische Krankheitsursache vorliegt. Was wären dann die therapeutischen Optionen aus psychiatrischer Sicht?

1. Psychopharmaka
2. gut zureden

Viele geben als Begründung an, dass eine Krankheit psychisch bedingt ist, wenn Psychopharmaka anschlagen. Obwohl genau das Gegenteil der Fall ist. Psychopharmaka sind chemische Substanzen die chemische Prozesse im Körper verändern und an der Psyche überhaupt nichts ändern. Der beste Beweis für eine nicht psychische Ursache.
Selbst wenn sie helfen, muss man sie früher oder später absetzen und dann ist hinterher alles noch schlimmer als vorher. Sie kommen also schonmal nicht in Frage.

Durch gut zureden wurde noch keine Krankheit geheilt, wäre ja zu schön wenn das ginge. Glosar, wenn Du die Frage, ob das bei deinen Symptomen helfen würde verneinen kannst, kannst Du das ganze Thema also gleich abhaken.
Das gleiche gilt auch für Amalgam. Wenn Du selber keins hast: abhaken. Wenn Deine Mutter welches hatte: abhaken. Dadurch kann es nicht zu derartigen Symptomen kommen.

Dur wurdest doch hier schon des öfteren auf die HWS aufmerksam gemacht. Dem solltest Du dich nun widmen. Bei dem Sturz den Du da hattest früher besteht die große Chance eines HWS Schadens. Acuh Deine Symptome passen da rein.
Wenn Du jetzt sagst: "das glaube ich nicht, dass da die Symptome herkommen", kann ich Dir nur sagen, dass ich der erste bin ,der das nachvollziehen kann. Ich habe es auch nicht geglaubt, bevor ich mich nicht intensiv mit der Materie auseinandergesetzt habe. Es gibt hier im Forum genug Hinweise auf das Ganze. Einfach mal in der Suche HWS oder Kuklinski (dessen Buch Du lesen solltest) eingeben.

Was die anderen Vorschläge hier betrifft so will ich mir garnicht anmaßen das alles im Voraus ausschließen zu können, Du kannst das ja alles nebenbei abklären lassen aber ich würde mich jetzt hauptsächlich auf die HWS konzentrieren.

Gruß
Tobi

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Glosar ist offline
Themenstarter Beiträge: 128
Seit: 10.05.08
ja meine Zähne sind quasi nicht mehr da nur noch Reste an der Stelle. Wie gesagt habs nicht weiterbehandeln lassen und es war ziemlich vereitert das war so vor 2 Jahren.

Finde im Internet nix darüber aber es kann ja alles davon kommen und das geht natürlich auch auf die Knochen und Nerven bzw. Muskeln was dann das Problem mit der HWS etc. erklären würde oder ???

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Ein vereiterter Kiefer ist eine ständige Quelle von Alarmbotschaften an den Körper. Nicht ohne Grund sollen chronisch Kranke besonders gut auf Entzündungen im Zahn-Kiefer-Bereich achten! Von kaputten Zähnen und Eiterungen im Kiefer können alle möglichen Entzündungen an allen möglichen STellen im Körper entstehen. Damit ist wirklich nicht zu spassen , und es ist leichtsinnig, so eine alte aber nicht behandelte Entzündung einfach zu "vergessen".
Ich finde, Du solltest Dir ganz schnell einen guten Zahnarzt in Deiner Gegend suchen und dann erst einmal eine gründliche Untersuchung Deines Gebisses und Kiefers über Dich ergehen lassen
Wenn Du da ein OPG (Panorama-Röntgenbild) machen läßt, kannst Du es - wie schon öfters hier vorgeschlagen - an einen Spezialisten schicken.

... Da der ursächliche Herd selbst häufig keine Beschwerden verursacht, ist eine gründliche Diagnostik besonders wichtig. Oft ist der Zahnarzt dann die letzte Station einer Odyssee, bei der die Betroffenen enttäuscht von Arzt zu Arzt gewandert sind. Aber bei welchen Beschwerden empfiehlt es sich überhaupt, den Zahnarzt aufzusuchen? Dies kann sinnvoll sein bei chronischen – auch wiederkehrenden – Beschwerden und bei gesundheitlichen Problemen, bei denen keine Therapie anschlägt. Dazu gehören u.a. folgende Krankheitsbilder:
Gelenk- und Muskelschmerzen
Rheuma
Neuralgien
Tinnitus
Schwindel
Hauterkrankungen (z.B. Ekzeme, Allergien)
Migräne und Kopfschmerzen
gestörtes Immunsystem
....
ProPatient AG - Promo - 1.06b5

Vielleicht kennst Du ja die Abbildungen mit den Zahn-Organ-Beziehungen? Da könntest Du mal schauen, zu welchen Organen Deine fragwürdigen Zähne eine Beziehung haben:
Zahn-Organ-Beziehung

Grüsse,
Uta
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Geändert von Oregano (21.06.08 um 17:07 Uhr)

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Marcus,

heute bekommst Du wieder eine Vielzahl von Vorschlägen und ich hoffe, dass Du alle "sortieren" kannst.
Um nochmals auf meinen Vorschlag zurückzukommen, Mineralstoffmängel auszuschließen. Du schriebst dazu:
Naja ich hab von 15 Ärzten die Diagnose das nichts organisches zu finden ist und es Psychosomatisch ist.
15 Ärzte sind eine Menge, aber ich denke, da wie Tobi und Bodo, wenn man auf Anhieb nichts findet und ein Arzt "mit seinem Latein am Ende ist", dann ist es die Psyche. Denn ein Arzt gibt nicht zu, dass er nicht mehr weiter weiß.

Wegen der Mineralstoffmängel:
Hast Du Dir mal die Blutwerte angesehen? Wie oft wurde denn Magnesium überhaupt bestimmt? Wenn Du nicht selber nachsiehst, was die Ärzte untersucht haben, wenn sie Dir sagen, dass nichts organisches zu finden ist, dann kann es passieren, dass sie solche Dinge nicht mitabgeklärt haben.
Wenn Du gesetzlich versichert bist, dann denke ich, dass es eher die große Ausnahme ist, wenn ein Arzt mal Magnesium im Serum untersucht. Und Vollblutanalysen, wie sie Marcus83 vorschlägt, gehen wohl nicht auf Kasseleistung (oder?).
Auch Dinge wie Vitaminmängel, z. B. die B-Vitamine wären bei Deinen Symptomen dringend abzuklären.
Hat denn ein Arzt mal die ganzen B-Vitamine im Blut untersucht?
Z. B. Vitamin B12, Folsäure, Vitamin B1, B2, B6, Niacin, Pantothensäure. Gerade wenn man mit den Nerven Probleme hat (bzw. haben will), dann ist eine gute Versorgung mit B-Vitaminen ganz wichtig.
Mängel an solchen Vitaminen können die unterschiedlichsten Störungen machen.

Nochmals zu den Mineralstoffen:
Kalium im Serum zu bestimmen, ist bei einem niedergelassenen Arzt fast nicht möglich. Kalium ist sehr empfindlich und der Wert steigt an, wenn der Arzt das Blut nicht gleich zentrifugiert (viele Ärzte haben aber keine Zentrifuge!) und wenn das Blut nicht gleich danach zum Labor kommt und dort dann nicht noch lange rumsteht, sondern gleich untersucht wird.
D. h. ein Kaliummangel festzustellen, ist daher am ehesten möglich, wenn man sich im Labor selbst das Blut abnehmen läßt oder evtl. noch in einem Krankenhaus mit Labor.
Kaliummangel macht Herzrasen bzw. schnellen Puls.
Aber einfach auf Verdacht bei Herzrasen nun Kalium einzunehmen ist gefährlich, denn wenn das Herzrasen nicht von einem Kaliummangel kommt, kann es sich auch negativ auswirken. Zu viel Kalium kann dem Herz genauso schaden.

Wichtig wäre, wenn Du Deine Blutwerte Dir geben läßt. Wenn Du Dir also selbst ansiehst, wo Du mit Kalium, Eisen, Zink, Magnesium etc. liegst.
Sind die Werte im untersten Normbereich, dann kann eine Zufuhr sinnvoll sein, liegen sie unterhalb des Normbereiches erst Recht.

Ich befürchte nämlich, dass die Ärzte bei Dir gar nicht sooo viel untersucht haben, insbesondere wird an Laboruntersuchungen gern gespart, weil damit der Arzt kein Geld verdient und dazu noch sein Budget belastet.

Vielleicht weiß gar der eine oder andere von den Ärzten, bei denen Du schon warst, wie dort die Diagnose ausgefallen ist. Oder vielleicht ruft er den Hausarzt von Dir an und erfährt von dem, dass andere Fachärzte Deine Beschwerden für psychisch halten.
Wenn ein Arzt von einem anderen hört, dass dieser einem Patienten eine Psycho-Diagnose angehängt hat, dann ist es fast immer so, dass der Arzt diese Diagnose übernimmt.

Du darfst daher auf keinen Fall den Fehler machen, die Ärzte darüber zu informieren, dass andere Deine Beschwerden für psychisch bedingt halten.

Gruß
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller


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