Druck im Ohr und Geräuschempfindlichkeit

07.05.08 11:20 #1
Neues Thema erstellen
Druck im Ohr und Geräuschempfindlichkeit

Sheep ist offline
Themenstarter Beiträge: 111
Seit: 07.05.08
Ich habe jetzt meine Blutwerte. Werde aber daraus nicht schlau...
Hab es mal eingescannt:

Directupload.net - i5a688hh.jpg

Druck im Ohr und Geräuschempfindlichkeit

pita ist offline
Beiträge: 2.883
Seit: 08.04.07
Hallo Sheep

Laborwerte kannst Du z.B. hier nachlesen:

laborbefunde_liste 1

Liebe Grüsse
pita

Druck im Ohr und Geräuschempfindlichkeit

Sheep ist offline
Themenstarter Beiträge: 111
Seit: 07.05.08
@pita
Danke! Aber ich konnte trotzdem leider nicht soviel damit anfangen ^^'
Aber in einem anderen Forum wurde mir gesagt, dass die Werte auf eine leichte Infektion (hatte ich ja auch während der Blutabnahme) hindeuten und auf eine eventuelle Eisenmangelanämie. Dumm nur, dass die Ferritinwerte nicht mit dabei stehen. Naja...

Borreliose ist auch negativ. Ich halte aber den Test für nicht zuverlässig. Da dieser im Labor bei meinem Arzt vor Ort durchgeführt wurde und nicht in einem Labor, die sich auch damit auskennen. Ich werde Frau Dr. noch mal darauf ansprechen.

Aktueller Stand zurzeit: Ich leide seit zwei Wochen nicht mehr unter Alpträumen. Ich schwitze auch nicht mehr so stark bis gar nicht mehr in der Nacht. Leider habe ich jetzt fast jede Nacht Krämpfe in den Waden oder in den Füßen. Mit der Müdigkeit ist es auch besser geworden. Die Konzentration und Kondition bessert sich auch.
Das Kribbeln im Gesicht hat sich weiter in die rechte Gesichtshälfte ausgebreitet, jedoch tritt das Kribbeln nicht mehr so häufig auf… viell. 1x die Woche für ein paar Stunden oder gar nur Minuten.
Die Beschwerden in den Fingern und im Ellebogen kommen und gehen. Sind mal mehr mal weniger stark. Ich weiß nicht, ob man das eventuell auch auf die Computerarbeit zurückführen kann.
Seit mehreren Tagen habe ich vor allem am Abend Schmerzen am Knöchel, Schienbein und in den Zehen. Es ist überwiegend die rechte Seite betroffen. Meine Vermutung: Senk-Spreiz-Knickfuß. Wurde auch schon mal diagnostiziert. Aber es ist auch nicht auszuschließen, dass eventuell ein Zusammenhang mit den anderen Gelenkbeschwerden in den Armen besteht.

Ich vermute mal, dass ich entweder mehrere verschiedene Krankheiten habe oder eine nur eine Einzige...


Zu meiner HWS-Problematik ist mir noch etwas eingefallen: Ich lese hier im Forum immer wieder vom HWS-Trauma verursacht durch Stürze oder Unfälle, deren Folgen usw.
Ich hatte zwar kein HWS-Trauma aber ein Bauch-Trauma. Ich bin vor sechs Jahren mal bei Reifglätte mit dem Fahrrad gestürzt. Ich bin mit meinem Oberkörper auf den Lenker gefallen. Ich hatte starke Prellungen am unteren linken Rippenbogen und am vor allem am Brustbein. Außerdem hatte ich noch ein Hämatom am linken Eierstock (was ein Schlüsselbund in der Jacke alles anrichten kann *seufz*).
Ich lag auch im Krankenhaus. Da bin ich aber auch erst rein gekommen als ich zwei Tage nach dem Sturz nachts richtig heftige Schmerzen bekam. Die waren viel(!) schlimmer als eine Gallenkolik!
Die Ärzte konnten sich die Schmerzen absolut nicht erklären. Das Dumme war auch: Von außen war am Körper ja nichts zu sehen! Keine blauen Flecke, Kratzer… nix! Röntgen und Ultraschall waren auch in Ordnung. Aber ich hatte starke Schmerzen beim Atmen, bewegen, schlafen, sitzen… eigentlich immer. Man wollte mir schon nicht glauben, dass ich gestürzt bin, sondern hat mich schon als Simulant abgestempelt! Nur eine(!) Ärztin hat sich damals für mich eingesetzt. Durch sie wurde ich erst mal zum Gyn geschickt, der, und das muss ich jetzt wirklich sagen, zum GLÜCK ein Hämatom am Eierstock entdeckte. Hätte ich dieses scheiß Hämatom nicht gehabt, hätte mir dann wohl keiner mehr geglaubt. Aber ab da nahm man mich endlich ernst!!! Man diagnostizierte ein Bauchtrauma.
Tatsache ist, dass mir der Sturz noch lange anhaltende Schmerzen bereitete. Nach 2 Jahren war ich mehr oder weniger Beschwerdefrei. Habe aber bis heute noch Probleme, aber nur bei Wetterumschwüngen.

Mich würde es auch nicht wundern, wenn auch davon die HWS Probleme kommen, gerade weil diese Schmerzen mit unter auch bis in den Brustbereich ausstrahlen.
Aber wäre das denn überhaupt möglich? Oder ist das eher unwahrscheinlich?

Druck im Ohr und Geräuschempfindlichkeit

ErikaC ist offline
Beiträge: 855
Seit: 29.05.07
Hallo Sheep,

Meine Vermutung: Senk-Spreiz-Knickfuß. Wurde auch schon mal diagnostiziert.
Ganz typisch! bei dem Kiss-Syndrom (HWS-Problem).

Es hört sich bei dir alles sehr nach Mitochondropathie an. Am besten du gehst zu Dr. Kuklinski in Rostock. Kennst du diesen Link schon? http://www.kfs-medizin.at/team/spezi...tabilitaet.pdf (Schau mal insbesondere ab Seite 3)

Du fragtest, wie mein Sohn behandelt wurde. Ich glaube, ich hatte vergessen darauf zu antworten. Sein Kiss-Syndrom wurde mit 7 Jahren entdeckt und mehrmals nach Gutmann behandelt. Danach folgte noch so einiges wie Hörverarbeitungstraining, Prismenbrille, INPP-Therapie. Später bekam er die Diagnosen Borreliose, KPU. Erst vor ca. 2,5 Jahren bin ich auf die Zusammenhänge zu Ernährung / Nährstoffmangel gekommen. Seitdem nimmt er (der Rest der Familie auch) eine Nahrungsergänzung aus Obst und Gemüse. Es gibt einiges an Studien darüber, dass oxidativer Stress erheblich vermindert wird, das Immunsystem gestärkt wird, die Durchblutung gefördert wird usw. Außerdem habe ich bei meinem Sohn noch lange versucht, die Darmflora wieder aufzubauen, die wahrscheinlich zum einen durch Kiss bedingte jahrelange Verstopfung (Hemmung Parasympathikus) und zum anderen durch Antibiotika (Behandlung wegen angeblicher Borreliose) zerstört wurde. Es geht ihm inzwischen sehr gut, allerdings hat er -mal mehr, mal weniger, mal gar nicht- gerötete trockene Stellen unter der Nase. Demnächst werde ich noch mal einige Untersuchungen, die Dr. Kuklinski (perMail) empfohlen hat, machen lassen, um auch nichts zu "verschleppen". Denn wie man weiß, kommen die meisten Probleme erst im Erwachsenenalter. Er wird ja gerade erst 14.

Viele Grüße
Erika

Druck im Ohr und Geräuschempfindlichkeit

Sheep ist offline
Themenstarter Beiträge: 111
Seit: 07.05.08
Letztendlich läuft es - egal was jetzt nun für eine Krankheit dahinter steckt - immer auf das Gleiche hinaus: Gesunde Ernährung und Bewegung. Daran arbeite ich ja zumindest schon mal :-) Sicher wäre es auch gut zu wissen, was ich denn nun genau habe, aber bevor ich einen Dr. Kuklinski kontaktiere, der a) ziemlich weit weg ist und b) sicher aus sein Geld kosten wird (ich kann mir solche Späße einfach icht leisten) behandel ich mich dann doch lieber selbst und nehme eventuell weitere Schmerzen in Kauf.

Druck im Ohr und Geräuschempfindlichkeit

Markus83 ist offline
Beiträge: 937
Seit: 16.11.07
Gesunde Ernährung und Bewegung.
Beim HWS-Trauma eben keine Bewegung, bzw nur sehr eingeschränkt.

Druck im Ohr und Geräuschempfindlichkeit

Sheep ist offline
Themenstarter Beiträge: 111
Seit: 07.05.08
Zitat von Markus83 Beitrag anzeigen
Beim HWS-Trauma eben keine Bewegung, bzw nur sehr eingeschränkt.
Achso? Das ist mir jetzt echt neu
Und warum keine bis kaum Bewegung? Da erschlaffen doch die Muskeln immer mehr und da wird doch der Haltungsapperat immer instabiler.
Ich frag mal so: Was sollte man denn da für Sport oder was für Bewegungen vermeiden? Wenn ich mich sportlich betätige dann ja eh meist nur in Form von eher kurzen Wanderungen, Schwimmen (wenn möglich Rücken) und Badminton. Was mir absolut nicht gut tut ist Joggen (da bekomm ich schnell Rückenschmerzen) und Sprünge jeglicher Art. Das meide ich aber auch schon alles seit der Kindheit. Hatte auch immer eine Teilsportbefreiung in der Schule.

Druck im Ohr und Geräuschempfindlichkeit

Markus83 ist offline
Beiträge: 937
Seit: 16.11.07
Was sollte man denn da für Sport oder was für Bewegungen vermeiden?
Eigentlich alles was Stauchungen der WS hervorrufen kann.
Insbesondere ist von Brustschwimmen abzuraten, Rücken ist o.k.

Les dir mal das Buch von Kuklinski durch, da werden alle deine Fragen beantwortet u.a. warum dein Vitamin B12 zu niedrig ist.
Das Problem ist, dass man ein HWS Trauma nur mit einem Funktions MRT eindeutig diagnostizieren kann, welches die Kasse nicht bezahlt (~2000€).
Kuklinski empfiehlt aber auch einige Labortests mit denen man die Auswirkungen des HWS-Traumas messen kann (u.a. Vitaminmangel insbesondere B12, nitrosativer Stress usw)

Druck im Ohr und Geräuschempfindlichkeit

Sheep ist offline
Themenstarter Beiträge: 111
Seit: 07.05.08
Zitat von Markus83 Beitrag anzeigen
Eigentlich alles was Stauchungen der WS hervorrufen kann.
Insbesondere ist von Brustschwimmen abzuraten, Rücken ist o.k.
Wie gesagt, das meide ich ja auch alles.

Les dir mal das Buch von Kuklinski durch, da werden alle deine Fragen beantwortet u.a. warum dein Vitamin B12 zu niedrig ist.
Das Buch wollte ich mir sowieso mal besorgen

Das Problem ist, dass man ein HWS Trauma nur mit einem Funktions MRT eindeutig diagnostizieren kann, welches die Kasse nicht bezahlt (~2000€).
Kuklinski empfiehlt aber auch einige Labortests mit denen man die Auswirkungen des HWS-Traumas messen kann (u.a. Vitaminmangel insbesondere B12, nitrosativer Stress usw)
Die Untersuchung fällt eh flach, da ich mir sowas nicht leisten kann.

Ich wollte es aber mal mit der Dorn-Therapie versuchen. Gibt es da irgendwie eine Liste mit Adressen wo man sich da hinwenden kann. Bräuchte speziell welche aus (Ost-)Sachsen. Wäre nett wenn mir da jemand weiter helfen könnte

Druck im Ohr und Geräuschempfindlichkeit

Markus83 ist offline
Beiträge: 937
Seit: 16.11.07
Ich wollte es aber mal mit der Dorn-Therapie versuchen. Gibt es da irgendwie eine Liste mit Adressen wo man sich da hinwenden kann. Bräuchte speziell welche aus (Ost-)Sachsen.
Von Dorn kann ich aus eigener Erfahrung abraten. Das "Verschieben" der Wirbel ist vielleicht etwas schonender als die Manipulation vieler Orthopäden, geht aber genauso an den Ursachen vorbei. Schlimmer ist noch, dass die meisten Dorntherapeuten sehr schlecht ausgebildet sind und von Anatomie keinen Plan haben. Das solltest du immer Bedenken wenn du dir an der HWS rumpfuschen lässt. Ein Heilpraktiker kann die Dorn-Methode an einem Wochenende erlernen. Würdest du so jmd an dich ranlassen?
Wenn du schon auf Selbstzahlerbasis etwas machen willst empfehle ich dir Osteopathie. Die Sache hat Hand und Fuß, auch die Organe werden miteinbezogen. Und wenn du dich an einen D.O. Therapeuten wendest, kannst du sicher sein, dass dieser eine fundierte Ausbildung hat

Weiterlesen

Optionen Suchen


Themenübersicht