Schon zu lange auf Ursachensuche; Haarausfall, müde, depressiv...

03.05.08 10:28 #1
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FrauS ist offline
Beiträge: 97
Seit: 03.05.08
Guten Tag,

vielleicht kann mir hier geholfen werden

Seit über 4 (!) Jahren bin ich auf der Suche nach einer Erklärung für meine Symptome.
6 Ärzte (2 Allgemeinmediziner, Hautarzt, Endokrinologe, Internist, Gynäkologe) haben mich nach zig Tests und Untersuchungen als völlig gesund nach Hause geschickt.
Ein Nuklearmediziner behandelt mich nun seit fast 2 Jahren mit Schilddrüsenhormonen, die aber nicht den gewünschten Erfolg bringen, zumal meine Schilddrüsenwerte auch nicht besonders auffällig waren.

Meine Symptome:
- starker Haarausfall
- sehr trockene Haut
- Gefühl wie Aufgeschwemmtsein
- auffällig dicker Bauch
- vor über 4 Jahren schnelle Gewichtszunahme um 15 Kilo - seitdem stagniert das Gewicht, es bleibt das Gefühl, als wäre ich voller Wasser
- Finger sind ebenfalls wie aufgequollen (nicht an den Gelenken), Ring passt nicht mehr
- wenig belastbar
- schnell müde
- depressiv
- sexuelle Unlust
- fühle mich wie fremd im eigenen Körper

Vor 7 Jahren wurde mir Amalgam entfernt, anschließend auch ausgeleitet. Nach einem Zeckenbiss vor 3 Jahren aufgrund einer Borreliose Behandlung mit Antibiotika.

Termin bei einer Heilpraktikerin ist gemacht, aber ob sie nun die Idee hat, wage ich zu bezweifeln .
Mir reicht`s!

Was stimmt mit mir nicht?
Habt Ihr eine Idee?

Gruß von
FrauS

Geändert von FrauS (03.05.08 um 10:31 Uhr)

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.476
Seit: 26.04.04
Hallo Frau S.,

herzlich willkommen hier bei uns

Kannst Du uns Deine Schilddrüsenwerte (fT3, fT4, TSH, Antikörper) mitteilen? Warum behandelt Dich der Nuklearmediziner mit Hormonen, wenn Deine Laborwerte "nicht besonders auffällig" waren?
Einige Deiner Beschwerden sehen sehr nach einer Schilddrüsenfunktionsstörung aus.

Zur Entgiftung von Amalgam kannst Du Dich hier informieren:
http://www.symptome.ch/vbboard/amalgam-entgiftung/
Wie wurde Dein Amalgam entfernt, wie hast Du ausgeleitet?

Auch zum Thema Borreliose gibt es eine Rubrik, die Dich vielleicht weiterbringen könnte:
http://www.symptome.ch/vbboard/borreliose/

Ich möchte auch noch auf unser Wiki hinweisen:
http://www.symptome.ch/wiki/Hauptseite

Liebe Grüsse,
Malve

Geändert von Malve (07.09.14 um 09:14 Uhr)

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FrauS ist offline
Themenstarter Beiträge: 97
Seit: 03.05.08
Hallo Malve,

vielen Dank für das Willkommen!

Zitat von Malve Beitrag anzeigen
Kannst Du uns Deine Schilddrüsenwerte (fT3, fT4, TSH, Antikörper) mitteilen?
Im Juli 2006 hatte ich folgende Werte:
TSH 1.8 (0.3 - 4.0)
FT3 3.2 (2.0 - 4.2)
FT4 0.9 (0.7 - 1.8)

Bei der letzten Untersuchung im März lagen die Werte bei:
TSH >0.1 (0.3 - 4.0)
FT3 4.5 (2.0 - 4.2)
FT4 1.9 (0.7 - 1.8)

Antikörper: Wert war nie höher als 24!

Warum behandelt Dich der Nuklearmediziner mit Hormonen, wenn Deine Laborwerte "nicht besonders auffällig" waren?
Weil er eine Ausnahme ist und nach Symptomen und nicht nach Werten behandelt.

Einige Deiner Beschwerden sehen sehr nach einer Schilddrüsenfunktionsstörung aus.
Richtig.
Und ich war auch bis Ende letzten Jahres guter Dinge, doch mittlerweile stehe ich der Hormonschluckerei sehr kritisch gegenüber (zumal ich trotz verdammt hoher Dosis zum Schluß nicht mal Veränderungen wahrgenommen habe), weil zwar nach wie vor laut Arzt eine Unterfunktion vorliegen könnte, aber die hat ja auch eine Ursache und Hashi hat er ausgeschlossen.

Vielen Dank für die Links.

Wie wurde Dein Amalgam entfernt, wie hast Du ausgeleitet?
Ich war bei einem naturheilkundlichen Zahnarzt in Behandlung, kann aber leider nicht mehr sagen, mit was ich ausgeleitet habe - rein homöopathisch, nehme ich an.

Ich würde einfach gerne wissen, was da in mir brodelt....
Dieses Aufgequollensein belastet immens!

Schönes Wochenende wünscht
FrauS

Geändert von Malve (07.09.14 um 09:15 Uhr)

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santa ist offline
Beiträge: 1.515
Seit: 30.06.05
Hallo und herzlich Willkommen auch von mir!

Homöopathisch kann man nicht Schwermetalle ausleiten. Das funktioniert leider nicht. Ich denke, Du solltest Dich in der Amalgam-Rubrik einlesen und dort informieren, mit welchen Möglichkeiten Du effektiv die Schwermetalle aus Deinem Körper bekommst.
www.power-for-life.com/Schwermetall/Vortrag2/vortrag2.html
Alternative Medizin: Schwermetalle, Entgiftung Teil 2

Jetzt ganz kurz ein paar Warnungen: Bioresonanztherapie und Homöopathie
Wenn man dem quecksilbervergifteten Patienten homöopathisch Quecksilber gibt, hat das homöopathische Mittel einen Effekt: Es öffnet die Membran der Zelle für Quecksilber. Wenn ich jetzt viel Quecksilber im Bindegewebe, stellt euch ein Quadrat vor, hier ist die Zelle, und drinnen ist Quecksilber und außerhalb. Wenn hier draußen im Bindegewebe mehr Quecksilber ist als in der Zelle, und ich öffne die Zellmembran für Quecksilber, was passiert dann? Das Quecksilber folgt dem osmotischen Gradienten und bewegt sich in die Zelle. Die meisten Homöopathen und Bioresonanztherapeuten, deren Patienten ich untersuchen konnte, haben genau dies gemacht. Patienten, wo der Körper es geschafft hat, das Gehirn und das Nervengewebe noch einigermaßen freizuhalten und das meiste Quecksilber in Depots im Bindegewebe abgelagert war. Mit Hilfe des Homöopathen oder Bioresonanztherapeuten ist es gelungen, dieses Quecksilber dann mit wenig Mühe ins Nervengewebe zu verschieben. Der Patient, der vorher vielleicht Rückenschmerzen oder andere Probleme hatte, hat sich zwar erstmal hinterher super gefühlt. 4-5 Jahre später hat er aber eine MS entwickelt oder andere schwere neurologische Erkrankungen, was natürlich dann nichts zu tun hatte mit dem, was vorher da war.

Einzelmittel-Homöopathie, wenn nach Repetitorium gearbeitet wird, kann man machen. Es bezieht sich nur auf den Homöopathen, der zur Quecksilberausleitung homöopathisches Quecksilber gibt, es bezieht sich nicht darauf, wenn er Pulsatilla gibt, weil jemand ein Pulsatilla-Typ ist. Das soll weiterhin gemacht werden.

Die Bioresonanztherapie hat im allgemeinen einen vorhersehbaren Effekt, weil die Bioresonanztherapie darauf beruht, mit Elektro-Akupunktur das Gewebe und die Organe zu testen. Elektro-Akupunktur erfaßt aber nur den Extra-Zellulärraum, nicht den Intra-Zellulärraum. Deshalb messen wir mit Bioresonanztherapie das Quecksilber, das im Bindegewebe liegt, das "harmlose" Quecksilber, das zwar Symptome macht, das uns aber nicht zerstört. Dann wird die Bioresonanztherapie gemacht, und siehe da, bei der Nachmessung ist das Quecksilber verschwunden.

Wenn wir bei diesen Leuten im Urin gucken, im Urin erscheint kein Quecksilber, und wenn wir im Stuhl gucken, auch da erscheint kein Quecksilber, und wenn wir im Speichel gucken und im Schweiß gucken, auch da erscheint kein Quecksilber. Es ist verschwunden aus der Messung, d.h. es ist aus dem Bindegewebe verschwunden. Wohin ist es verschwunden? In die Nervenzelle hinein, wo es jetzt für den Rest des Lebens des Patienten ein glückliches Dasein führt und das Leben des Patienten zerstört.

Viele Therapien, unglücklicherweise vor allem in der Alternativmedizin, beruhen auf diesem Prinzip, daß die Meßwerte behandelt werden, und der Patient geht ein an den Folgeerscheinungen.
Lieber Gruss
Karin

Geändert von santa (03.05.08 um 14:34 Uhr)

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.476
Seit: 26.04.04
Hallo Frau S.,

die Werte Deiner letzten Untersuchung im März sind leicht über der Norm;
so lässt sich auch der supprimierte TSH von >0.1 erklären. Von daher sieht es nach einer leichten Überfunktion aus.
Haarausfall, Gewichtsverlust und mangelnde Belastbarkeit könnten damit zusammenhängen.

Es gibt Ärzte, die "nach dem Befinden des Patienten" behandeln; wenn das Befinden dann allerdings zu wünschen übrig lässt, würde ich mich lieber an gewissen Normwerte halten .

Deine Beschwerden müssen nicht von der Schilddrüse kommen; wie Santa schon geschrieben hat, wäre es sinnvoll, wenn Du Dich in der Rubrik
Amalgam informierst und schaust, inwiefern Deine Ausleitung hilfreich war und was man möglicherweise noch tun könnte.

Liebe Grüsse,
Malve

Geändert von Malve (07.09.14 um 09:15 Uhr)

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Mungg ist offline
Beiträge: 1.432
Seit: 07.05.06
Nach einem Zeckenbiss vor 3 Jahren aufgrund einer Borreliose Behandlung mit Antibiotika.
Welche Symptome hattest du, als die Borreliose festgestellt wurde?
Womit wurde wie lange in welcher Dosis behandelt?
__________________
Borreliose ist ein Arschloch

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FrauS ist offline
Themenstarter Beiträge: 97
Seit: 03.05.08
Hallo,

vielen Dank für Eure Hilfe!

@santa:
Zitat von santa Beitrag anzeigen
Homöopathisch kann man nicht Schwermetalle ausleiten. Das funktioniert leider nicht. Ich denke, Du solltest Dich in der Amalgam-Rubrik einlesen und dort informieren, mit welchen Möglichkeiten Du effektiv die Schwermetalle aus Deinem Körper bekommst.
Uiuiui, jetzt bin ich mir unsicher. Ich weiß, daß mein Zahnarzt sehr gewissenhaft arbeitet und mir sicherlich die Mittel zum Ausleiten gegeben hat, die es braucht.... *amkopfkratz* Was war das nur nochmal?

@Malve:
Zitat von Malve Beitrag anzeigen
die Werte Deiner letzten Untersuchung im März sind leicht über der Norm;
so lässt sich auch der supprimierte TSH von >0.1 erklären. Von daher sieht es nach einer leichten Überfunktion aus.
Haarausfall, Gewichtsverlust und mangelnde Belastbarkeit könnten damit zusammenhängen.
Ja, geht man nach den Werten, sieht es nach ÜF aus, allerdings ist mein Befinden kaum anders als damals mit höherem TSH...

Und ich habe den Eindruck, daß munter spekuliert werden kann...
Aber Fakt ist, daß die Hormone mein Befinden nicht gebessert haben.
Ob nun ÜF oder UF - Symptome wie Haarausfall, Aufgequollensein und Müdigkeit waren permanent da. Leider.

Es gibt Ärzte, die "nach dem Befinden des Patienten" behandeln; wenn das Befinden dann allerdings zu wünschen übrig lässt, würde ich mich lieber an gewissen Normwerte halten .
Meine Meinung

Deine Beschwerden müssen nicht von der Schilddrüse kommen; wie Santa schon geschrieben hat, wäre es sinnvoll, wenn Du Dich in der Rubrik
Amalgam informierst und schaust, inwiefern Deine Ausleitung hilfreich war und was man möglicherweise noch tun könnte.
Das werde ich tun!
Danke!

@mungg:
Zitat von Mungg Beitrag anzeigen
Welche Symptome hattest du, als die Borreliose festgestellt wurde?
Womit wurde wie lange in welcher Dosis behandelt?
Ich hatte eine Wanderröte und sonst - bewußt - nix.
Zwei Wochen - wohl das übliche? - Antibiotika. Leider weiß ich den Namen nicht mehr.

FrauS kann sich nix merken...

Geändert von Malve (07.09.14 um 09:15 Uhr)

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Hallo Frau S.,

deine Symptome sind mir alle sehr bekannt.

Die Schilddrüsenwerte würde ich einmal im Schilddrüsenforum posten, denn in Ordnung sind diese auf keinen Fall.
Dort kennen sich manche mit diesen Werten ganz gut aus, es kommt auch immer auf das Verhältnis zwischen T3 und T4 an.
Auch wenn momentan keine Antikörper mehr vorhanden sind, kann Hashimoto vorliegen.
Ich habe, seit ich kein Amalgam mehr habe, auch keine Antikörper gegen die Schilddrüse mehr, trotzdem habe ich Hashimoto.
Sollte sich bei dir Hashimoto herausstellen, solltest du unbedingt auf das Jod achten. Oft ist man gegen Jod auch allergisch.
Jod forcieren Hashimotoschübe und allergische Reaktionen auf Jod machen auch solche Symptome.
Ebenfalls sollte auch eine Nebennierenschwäche abgeklärt werden.

Hashimoto Thyreoiditis - Autoimmune Schilddrüsenerkrankungen


Ich nehme an, dass die Amalgamentfernung ohne die nötigen Schutzmaßnahmen erfolgte. Nach einer solchen Amalgamentfernung geht es einem meist schlechter wie vorher.
Wenn man lt. Diagnostik von Fachärzten und Laborbefunden "noch" gesund sein soll, sagt das rein gar nichts aus.
Ich sehe das Problem darin, dass durch die Amalgambelastung so viele verschiedene Funktion- und Regulationsstörungen (auch minimale die nicht in Laborwerten zu ermitteln sind) im Körper entstehen, die erst einmal gar nicht richtig gemessen werden können, aber der Körper registriert es mit den genannten Symptomen sehr wohl.

Dieses Aufgeschwemmtsein und die dicken Finger, wechselten bei mir manchmal stündlich, da weiß man dann überhaupt nicht, was jetzt wieder der Auslöser war.
Die Schilddrüse schädigt mit der Zeit auch das Herz. Gerade dicke Finger lassen auch auf eine Herzschwäche schließen, wodurch Wassereinlagerungen entstehen.

Es muss auch nicht eine Ursache allein sein.
Sollte auch noch eine Borreliose vorhanden sein bestehen zwischen Amalgambelastung und Borreliose meist auch Wechselwirkungen.

Für eine wichtige Diagnostik halte ich eine Kieferpanoramaaufnahme, die ein guter Herddiagnostiker befunden sollte.

Liebe Grüße
Anne S.

Ursachensuche

Mungg ist offline
Beiträge: 1.432
Seit: 07.05.06
Eine 14-tägige Antibiotika-Therapie ist keine Garantie, dass eine Borreliose ausheilt. Burrascano schreibt, dass bei der Borreliose auch Probleme mit der Schilddrüse auftreten können.

Ich würde an deiner Stelle einen von der Selbsthilfe empfohlenen Spezi aufsuchen, um zu klären, ob die Borrelien möglicherweise immer noch wüten. Je früher desto besser.

Lebst du in D oder CH?
__________________
Borreliose ist ein Arschloch

Ursachensuche

FrauS ist offline
Themenstarter Beiträge: 97
Seit: 03.05.08
Mensch, ist das toll.
Hier fühle ich mich sehr verstanden - herzlichen Dank!

@Anne S.:
Zitat von Anne S. Beitrag anzeigen
deine Symptome sind mir alle sehr bekannt.
Das allein tut schon mal sehr gut

Die Schilddrüsenwerte würde ich einmal im Schilddrüsenforum posten, denn in Ordnung sind diese auf keinen Fall.
Vielen Dank für diesen Tipp!
Als ich vor ca. 4 Jahren wieder mal überlegt habe, was mit mir los sein könnte, habe ich mich in einem Schilddrüsenforum angemeldet und konnte mir seitdem einiges an Wissen aneignen - damit die Götter in Weiß mir nicht mehr so viel vormachen können
Es hat mir sehr geholfen - meinen Körper und seine Signale zu deuten, Werte lesen zu können und eine mögliche Krankheit besser zu verstehen, zu erkennen, was wichtig ist und einfach zu merken, daß es viel, viel Eigeninitiative braucht, um an`s Ziel und somit zu einer Diagnose zu kommen.
Allerdings kann es auch verwirren, wenn man meint, zu viel zu wissen!

Auch wenn momentan keine Antikörper mehr vorhanden sind, kann Hashimoto vorliegen.
Das ist mir klar. Aber ich würde ungern einem Phantom hinterherlaufen, da noch nie Antikörper nachgewiesen wurden.
Kannst Du das verstehen?
Und was mich einfach erschreckt hat, war die Tatsache, daß ich mich im Zeitraum von 2 Jahren bei einer Dosis von 25 genauso gefühlt habe wie bei einer Dosis von 200....

Ebenfalls sollte auch eine Nebennierenschwäche abgeklärt werden.
Wurde bei der Internistin gemacht. Werte waren blendend und nicht mal grenzwertig.

Ich nehme an, dass die Amalgamentfernung ohne die nötigen Schutzmaßnahmen erfolgte. Nach einer solchen Amalgamentfernung geht es einem meist schlechter wie vorher.
*undwiederamkopfkratz*
Ich kann nur sagen, daß mir damals (vor 7 Jahren) als Schutz ein Tuch/eine Folie in den Mund gelegt wurde, bevor die Plomben entfernt wurden...
Meinst Du das?
Meine mich zu erinnern, daß es mir anschließend nicht schlecht gegangen ist...

Ich sehe das Problem darin, dass durch die Amalgambelastung so viele verschiedene Funktion- und Regulationsstörungen (auch minimale die nicht in Laborwerten zu ermitteln sind) im Körper entstehen, die erst einmal gar nicht richtig gemessen werden können, aber der Körper registriert es mit den genannten Symptomen sehr wohl.
Das ist ein wichtiger Aspekt, Du hast sicher recht! Es könnte durchaus sein, daß ich (noch) belastet bin.

Dieses Aufgeschwemmtsein und die dicken Finger, wechselten bei mir manchmal stündlich, da weiß man dann überhaupt nicht, was jetzt wieder der Auslöser war.
Hast Du diesen Wechsel auch auf der Waage bemerkt?

Die Schilddrüse schädigt mit der Zeit auch das Herz. Gerade dicke Finger lassen auch auf eine Herzschwäche schließen, wodurch Wassereinlagerungen entstehen.
Mein Herz schlägt - laut Internistin - hervorragend!

Sollte auch noch eine Borreliose vorhanden sein bestehen zwischen Amalgambelastung und Borreliose meist auch Wechselwirkungen.
*erschreck*
Puhhhhhh.....

@mungg:
Zitat von Mungg Beitrag anzeigen
Eine 14-tägige Antibiotika-Therapie ist keine Garantie, dass eine Borreliose ausheilt. Burrascano schreibt, dass bei der Borreliose auch Probleme mit der Schilddrüse auftreten können.
Das hatte ich befürchtet...

Und ich muß leider gestehen, daß ich damals noch sehr naiv war.
Habe aufgrund der vielen Erfahrungsberichte hier den alten Laborbefund herausgekramt.
Wanderröte und anschließende Antibiotika-Therapie war im Herbst 2004. Im Winter bin ich - aufgrund des schon länger bestehenden Haarausfalls und der geschwollenen Finger - zu einer Hautärztin, die mein Blut auf meinen Wunsch hin auch nochmal auf Borrelien hat testen lassen.
Ihr Kommentar: "Da müssen Sie nix mehr machen, es sind nur noch Reste da!!!"
Im Bericht steht aber:
Borrelien-IfM-Ak IA = <0.8 (<0.8 neg. - 1.1 pos)
Borrelien-IgG-Ak IA = 10.4 (<0.8 neg. - 1.1 pos
Borrelien-IgG IB = positiv

Bewertung: Nachweis spezifischer IgG-Antikörper - entweder als Ausdruck einer zurückliegenden oder bestehenden Borrelieninfektion. leider ist es serologisch nicht möglich zwischen beiden Verdachtsdiagnosen zu differenzieren. Entscheidend sind in diesem Falle die klinischen Symptome. Empfehlung: falls klinische Beschwerden vorliegen, die mit einer Borreliose im fortgeschrittenen Stadium vereinbar sind, sollte eine Therapie veranlasst werden.


Einige Symptome fingen lange vor dem Zeckenbiss an, aber vielleicht wurden sie durch die Borrelien nur noch verschlimmert...?

Ich bin nächste Woche bei einer Heilpraktikerin, die mich auf den Kopf stellen will. Ihre erste Frage am Telefon - nachdem ich meine Symptome kurz geschildert hatte - lautete: Sind sie mal von einer Zecke gebissen worden?


Ich danke Euch!


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