Meine gesundheitlichen Probleme, wer kann mir helfen?

05.04.08 15:17 #1
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Wolfgang666 ist offline
Beiträge: 2
Seit: 05.04.08
Hallo ihr Lieben,
wer kann mir einen Rat geben?
Mein Name ist Wolfgang, bin 61 Jahre und habe folgende
Gesundheitlichen Probleme.

Praktisch jeden Morgen beim Aufstehen:
Gliederschmerzen – Muskelschmerzen
leichte Atemnot
Benommenheit
Schwächegefühl, weiche Beine.
leichte tiefe Übelkeit (nicht vom Magen)
manchmal Augenprobleme, schlechteres Sehen-Lesen.
Unruhe + Ängstlichkeit

Nach dem warmen Duschen sind die Glieder u. Muskelschmerzen meistens weg.
Übelkeit erst nach dem Frühstück.
Benommenheit, Schwächegefühl, Unruhe bleibt meistens bestehen, habe Angst das Haus zu verlassen.
Beschwerden Tagsüber:
Bin sehr schnell am Ende meiner Leistungsfähigkeit, 2-3 Stunden körperliche Arbeit und mir wird übel, habe kalten Schweiß auf der Stirn, Muskel und Gliederschmerzen sind auch wieder da. Oft bekomme ich es dann mit der Angst zu tun (gleich kippst du um) brauche dann recht lange bis ich mich wieder erholt habe.
Komme in letzter Zeit sehr schnell in Panik und Angst ( was riecht hier so komisch – warum schmeckt das so merkwürdig – warum sehe ich auf einmal so schlecht usw.)

Kann es wirklich sein das diese Beschwerden alle nur von seelischer Seite kommen?? wie mir ein Arzt sagte.
Oder auf was können diese Symptome noch hinweisen??
2005 war ich wegen dieser Problematik schon mal beim Praktischem Arzt . Nach umfangreicher Untersuchung (Blut, Urin, EKG, Kopf-CD, Lunge-Röntgen, Augenarzt, HNO-Arzt, Schlafapnoe-Untersuchung, Halsschlagader-Untersuchung) wurde nichts gefunden.

2007 war ich dann 3x bei einer anderen Ärztin (Praktische Ärztin mit Psychosomatischer Grundversorgung)der ich die oben beschriebenen Beschwerden schilderte. Sie Untersuchte mich erst gar nicht und verschrieb mir ein Baldrianpräparat .
Beim zweiten Besuch (wegen Unterleibsschmerzen) machte sie einen Urintest, als Sie da Blut und Zucker festgestellt hatte überwies Sie mich zum Urologen, der aber 2 Tage später kein Blut oder Zucker im Urin mehr fand.
Zum 3. Besuch ging ich nur noch, weil meine Frau die Nacht zuvor den Notarzt gerufen hat weil es mir so schlecht ging (starke Sehstörungen – Übelkeit – Schwäche – und Panik) habe da vor Eintreffen des Notarztes 2 Aspirin genommen und langsam ging es mir dann besser. Der Notarzt hatte mich dann untersucht, mir ein Beruhigungsmittel da gelassen und mir gesagt ich soll am nächsten Tag zu meinem Hausarzt gehen und das abklären lassen. Frau Dr. untersuchte mich erst gar nicht und meinte das dies wohl eine Panikstörung war. Sie verschrieb mir ein paar Beruhigungstropfen (Atosil) für den Notfall und das war`s.
Die Beruhigungstropfen habe ich aber bis heute nicht genommen. Möchte den wahren Grund der Beschwerden finden und nicht die Symptome mit Tabletten verschleiern.
Würde mich freuen wenn ich hier einige Hinweise bekommen könnte. Das alles nur seelisch bedingt sein soll, kann ich nicht so recht glauben.
Mit freundlichen Grüßen, Wolfgang

Meine Gesundheitlichen Probleme, Nr.2 die Augen

Wolfgang666 ist offline
Themenstarter Beiträge: 2
Seit: 05.04.08
Hallo ihr Lieben,
hier noch das Ergebnis meines Besuches bei einem Augenarzt!!!!
bin also kein Stück weiter gekommen.
Siehe vieleicht auch meinen 1. Bericht über meine Beschwerden, vieleicht hängt ja alles zusammen.

War am 1.4.. beim Optiker und wollte mir eine neue Brille machen lassen, bei der Messung meiner Sehstärke wurde festgestellt das ich links doppelt sehe (habe immer eine 1 vor den Zahlen gesehen, also statt 9 – 19 – statt 2 -12 usw.) die Optikerin meinte ich soll erst mal zum Augenarzt und meine Augen überprüfen lassen.
2 Tage später war ich dann bei einem Augenarzt der im Schnelldurchgang meine Augen untersuchte und meinte außer etwas dickeren Adern!!, was evtl. auf zeitweiligen Bluthochdruck hinweisen könnte, sei alles in Ordnung.
Die bei Ihr gemessenen Werte – Fern +4,00, Nah +6,25 – erwiesen sich dann bei nochmaliger Überprüfung beim Optiker als völlig falsch, konnte damit schlechter sehen als mit meiner alten Brille, die ich mir im Jahr 2004 habe machen lassen -Fern R+2,5 - L+2,75+1,25- (was bedeutet eigentlich der 2. Wert links hinter der 2,75 ). Werte Nah um +3,5.
Da die neue Brille um 600 Euro kostet soll, habe ich mich noch nicht entschieden, weiß nicht so recht was ich machen soll.
Als ich meinem Hausarzt mitteilte was mir der Augenarzt sagte, wegen zeitweiligem Bluthochdruck, was auch in dem Bericht stand den er vom Augenarzt bekam, meinte er das sei völliger Quatsch, ich hätte keinen behandlungsbedürftigen Bluthochdruck (138/87) und sollte nochmal zu einem anderen Augenarzt gehen.
Was bedeutet das wenn man doppelt sieht (ist ja im Grunde nicht doppelt gesehen, habe ja nicht eine 2 als 22 gesehen sondern immer eine 1 davor also 12) bei anderer Messung habe ich manchmal das Gefühl es ist ein Komma hinter der Zahl!! wo natürlich kein Komma ist. Weiter habe ich das Problem, ein Tag habe ich das Gefühl meine alte Brille reicht noch zum Sehen, Std. oder Tage später ist sie mir zu schwach? Lesebrille genau so, 1 Std. lesen und ich hab Mühe weiter zu lesen. Werde dann jedes mal unruhig und ängstlich.
Würde mich freuen wenn mir jemand darauf eine Antwort geben könnte.
Liebe Grüße, Wolfgang

Meine Gesundheitlichen Probleme, wer kann mir helfen??

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Wolfgang,
ich kann mir gut vorstellen, daß diese Beschwerden Dich nicht gerade frohgemut machen und wünsche Dir, daß vom Forum viele brauchbare Anregungen kommen .

Du hast ja auch von Sehstörungen berichtet. Ist denn bei Dir abgeklärt worden, ob Du evtl. Diabetes hast? Am besten wäre da ein Tagesprofil und die Messung des sogenannten "Langzeitwertes" HbA1C.

Weitere Fragen:
Wann fing denn das ganze so an?
Was hast Du als Zahnmaterialien im Mund?
Gibt es evtl. Schimmel oder andere Wohngifte in Deiner Wohnung?
Weißt Du von Allergien bzw. Intoleranzen?

Grüsse,
Uta

Meine Gesundheitlichen Probleme,Nr.2 die Augen

Heather ist offline
Beiträge: 9.813
Seit: 25.09.07
Hallo Wolfgang!

Ich habe jetzt beide Beiträge von Dir gelesen.

Uta hat Dir ja schon verschiedene Tipps gegeben. Ich würde Dir auch empfehlen mal im Wiki (s.o.) unter Ernährung bei Histaminintoleranz nachzulesen.

Probleme mit den Augen kenne ich selbst so nicht aber auch das kann durchaus ein Symptom bei einer HIT sein.

Aber das mit der Panik hätte ich selbst nicht besser formulieren können. Bei mir ist das aber glücklicherweise schon ein paar Jahre her. Ich hatte damals einen Ruhepuls von ca. 110-120, und war total durch den Wind. Den Betablocker den ich deshalb bekam habe ich endlich vor ca. zwei Wochen ganz abgesetzt.

Ich habe hier durch dieses Forum, vor ca. einem halben Jahr, obwohl ich schon über zehn Jahre Probleme habe, von meiner HIT erfahren. Seitdem hat meine Such nach der Ursache endlich ein Ende. Ich war eigentlich schon immer davon überzeugt, dass nicht die Psyche mein Problem ist aber leider hatte keine Arzt eine bessere Idee...
Und Du scheinst mir, von Deinem Schreiben her, eigentlich kein trauriger, depressiver oder ängstlicher Mensch in diesem Sinn zu sein (gut, natürlich kann auch ich mich irren ).


Liebe Grüße und viel Glück bei Deiner Suche.

Alexandra
__________________
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

(Albert Einstein)

Meine Gesundheitlichen Probleme, wer kann mir helfen??

ErikaC ist offline
Beiträge: 855
Seit: 29.05.07
Hallo Wolfgang,

Nährstoffmangel? Meiner Meinung nach sollte immer zuerst auch die Ernährung unter die Lupe genommen werden (auch Säure-Basen-Haushalt, Darm). Die meisten Menschen essen insbesondere zu wenig Obst und Gemüse- mindestens 5 mal am Tag empfehlen führende Gesundheitsinstitutionen.

An anderer Stelle habe ich einmal einiges zu Mikronährstoffen zusammengeschrieben:

Mikronährstoffe – „der Kraftstoff“ für reibungslos ablaufende Stoffwechsel- und Zellfunktionen
Nur einige wenige Beispiele ihrer Aufgaben: (Ich habe hier überwiegend Beispiele aufgeführt, die bei "ADSlern" aber auch bei anderen Krankheiten/Störungen/Auffälligkeiten eine Rolle spielen)
Vitamin B1: Notwendig für die Umwandlung von Zucker in Energie (Nervenzellen erhalten ihre Energie vor allem aus Zucker (Glukose). Es ist außerdem beteiligt an den Stoffwechselprozessen des Blutes, des Herzens und der Muskulatur.
Vitamin B2: Regelt den Energiehaushalt des Gehirns und die Sauerstoffversorgung für Gehirn- und Nervenzellen; es vermindert Reizbarkeit und nervöse Stimmungen; die Sehkraft wird günstig beeinflusst, vor allem die Anpassung an dem Wechsel von grellem Licht zu Dunkelheit
Vitamin B6: wird zur Bildung mehrerer Botenstoffe (Noradrenalin, Dopamin und Serotonin) benötigt; wichtiges Vitamin für die Funktion des Immunsystems; bewirkt Umbau des Eiweissbausteins Tryptophan zu Serotonin; natürliches Beruhigungsmittel; das gesamte Zentralnervensystem wird von ihm zusammen mit einigen Enzymen reguliert; unerlässlich für die Zerlegung von Eiweiß in Aminosäuren; steuert die Energieversorgung der Zellen, wirkt mit bei Wachstumsprozessen und Impulsvermittlung der Nervenzellen; je höher der Konsum an tierischem Eiweiß desto mehr Vitamin B6 ist notwendig.
Folsäure (Vitamin B9): unerlässlich für das seelische Wohlbefinden; die Kombination Methionin/Folsäure/Vitamin B 12 hat positiven Einfluss auf die Psyche; Mangel führt zu Aggressivität, Gereiztheit, geistiger Ermüdung, Depressionen, Durchblutungsstörungen, Verdauungsstörungen, Lernstörungen, Gedächtnisschwund, Schlafstörungen, Angst; die Kombination Folsäure/Vitamin B 12 soll das Hörvermögen verbessern.
Vitamin B12: Ein Mangel kann zu Gedächtnisschwäche, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Blässe, Apathie, depressive Verstimmungen, Ruhelosigkeit führen. Es ist für die Sauerstoffversorgung des Gehirns wichtig.
Vitamin C: Es schützt die Vitamine A, B1, B2, E, Folsäure und Pantothensäure vor Oxidation; es verbessert die Aufnahme von Eisen pflanzlicher Herkunft und unterstützt die Bildung von Adrenalin, Dopamin und Noradrenalin; es ist an sehr vielen Stoffwechselreaktionen beteiligt; u.a. am Stoffwechsel des Hormon- und Nervensystems, Mangel führt zu Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Infekten, Schlafstörungen, Reizbarkeit und Depressionen; natürliches Vitamin C wird durch Pflanzenstoffe besser vor Zerfall geschützt und ist durch diese Begleitstoffe auch wirksamer; Wissenschaftler gehen davon aus, dass synthetisches Vitamin C ohne die Begleitstoffe nicht nur antioxidativ wirken könnte, sondern auch oxidativ.
Betacarotin (Vorstufe des Vitamin A): und steuert die Nähr- und Sauerstoffversorgung des Gehirns. Bei einem Mangel verhärten die Gehirnzellen und erleiden Funktionseinschränkungen.
Eisen: Hauptaufgaben sind Energiegewinnung, Mangel bewirkt Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Blässe, Depression, Leistungsschwäche, Nervosität, Gereiztheit, Schlaflosigkeit, Schwindel; Mangel kann durch zu geringe Aufnahme von Vitamin B6 und B12 und phosphathaltige Lebensmittel entstehen.
Magnesium: wirkt dem Anstieg von Stresshormonen entgegen und sorgt somit für mehr Gelassenheit und weniger Aggressivität; bei Belastungen verringert sich das Magnesium in den Zellen; Magnesiummangel kann Muskelschwäche, Krämpfe, Durchfall, Herzfunktionsstörungen, Zahnverfall, Kribbeln in Armen und Beinen, Nervosität, Tics, Angstzustände, depressive Verstimmungen, Konzentrationsstörungen verursachen.
Mangan: Mangel führt zu Müdigkeit, Allergien, Asthma, Pessimismus, Traurigkeit, Unruhezustände, Ohrgeräusche, Schwerhörigkeit, Epilepsie.
Selen: Mangel kann zu Allergien, Blutdruckerhöhung, Depressionen, Wachstumsstörungen bei Kindern, Schwächung des Immunsystems führen; Schwermetalle oder Umweltgifte können nicht abgebaut werden; Selenmangel ist nicht selten, insbesondere bei Verdauungsstörungen, körperlichem und seelischem Stress.
Zink: Mangel kann zu Appetitmangel, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit und Erschöpfung, Allergien, Muskelschwäche, Depressionen führen; Sinnesleistungen können reduziert sein, da Zink Einfluss hat auf Hören, Riechen, Schmecken und auf den Stoffwechsel des Gehirns; die Bildung von Insulin und dessen Freisetzung ist geringer und der Transport von Zucker in die Zellen ist gestört; notwendig für die Synthese des Neurotransmitters Serotonin, der unser Wohlbefinden beeinflusst.
Sekundäre Pflanzenstoffe: verbessern die Abwehrreaktionen, stärken das Immunsystem, hemmen die Bildung freier Radikaler oder anderer schädigender Moleküle, beeinflussen den Blutzuckerspiegel positiv, wirken gegen Bakterien, Pilze und Viren, hemmen Entzündung, hemmen die Entstehung von Krebs, hemmen die Blutgerinnung, senken den Cholesterinspiegel, beeinflussen den Blutdruck positiv, fördern die Verdauung; sie sorgen u.a. für einen optimalen Transport der Mikronährstoffe in die Zellen.
Wichtig ist zu wissen, dass Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Enzyme) zusammenwirken = Kraft der Synergie. Es ist sehr wichtig, dass alles im richtigen Verhältnis zueinander vorhanden ist. Alles andere kann die Balance durcheinander bringen und Schaden anrichten
Viele Grüße
Erika


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