Ich verstehe meinen Körper nicht!

01.04.08 20:09 #1
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Tommy80 ist offline
Beiträge: 106
Seit: 21.11.07
Liebe Gemeinde,
ich habe meine Leidensgeschichte schon vor einigen Monaten hier veröffentlicht.

siehe dazu: http://www.symptome.ch/vbboard/k-nnt...ln-tappen.html

Um die ganzen Problematik nachvollziehen zu können wäre es sehr hilfreich wenn ihr den oberen Post liest. Da ist auch alles beschrieben, was ich schon unternommen habe.

So wie es aussieht bin auch leider ich von Zahnproblemen in Form von Eiter und wurzelbehandelten Zähnen etc. geplagt. Sowie mit Wohngiften belastet. Was hat sich in den letzten Monaten geändert?

Es ist ganz komisch, aber die Benommenheitsgefühle verbunden mit Müdigkeit und dem gefühl einer leichten beginnenden Grippe habe ich fast nicht mehr innerhalb der eigenen 4 Wände. Sprich wenn ich z.B. den ganzen Tag zuhause bin geht es mir fast richtig gut. Gemerkt habe ich das in den letzen wochen und monaten ganz extrem beim schreiben der diplomarbeit bzw. beim lernen auf klausuren. So, wenn ich jetzt aber an die frische luft gehe dann wird es teilweise erheblich schlechter. Genauso wie wenn ich z.B. in der Strassenbahn sitze oder wenn ich in der Uni in einer Vorlesung sitze. Oder beim Einkaufen auch. Dann kommt wieder der "benebelte Kopf", das Gefühl Käseglocke und das allgemeine Unwohlseingefühl in Form von Schwäche (wie eine ganz leichte Grippe) manchmal verbunden mit leichten Kopfschmerzen und manchmal auch Ohrenschmerzen. Kopfschmerzen habe ich in letzten monaten sowieso vermehrt. Manchmal geht das wirklich schlagartig wenn ich das haus verlassen habe, manchmal erst im laufe des Tages und ganz selten merke ich kaum eine negative veränderung. Oft ist es auch so, das ich dann wenn ich unterwegs bin es mir nicht gut geht und ich mich einfach rundum krank fühle. Wenn ich dann später wieder zuhause bin geht´s mir teilweise nach 1-2 Stunden wieder gut und ich kann sogar z.B. ein bisschen Kraftsport etc. machen. Was um Gottes Willen ist los mit meinem Körper? Ich hatte auch wie viele hier aufgrund von Wohngiften/Zahngiften mit dem Toxcenter kontakt aufgenommen. Dr. D. meinte die Wohngifte bauen sich erst mit Frischluftzufuhr etc. im Körper ab. Aber irgendwie kann ich das nicht so wirlich glauben. Das war wieder so eine von Dr. D. typisch lapidare Antwort. Was mir noch vorschwebt ist der Rücken bzw. der Nacken. Oft wenn ich blöd gelegen bin habe ich morgens Nackenprobleme und kann den Kopf nur unter leichten schmerzen drehen. Das ist allerdings nicht oft so. Meine Theorie: Wenn ich unterwegs bin mich bewege dann passiert halt irgendwas, was z.B. zuhause nicht passiert. Muskulatur wird irgendwie falsch belastet oder die Wirbel oder was auch immer. Ich habe auch schon immer irgendwie Rückenprobleme gehabt und war auch schon deshalb oft beim Orthopäden. Krankengymnastik, Akupunktur etc. brachte nicht wirklich viel. Die Benommenenheit und Schlappheit blieben weitestgehend. Manchmal habe ich auch das Gefühl das nach und während sportlichen Aktivitäten die Benommenheit schlimmer ist. Ein Umzug von Köln-Stadt etwas ländlicher brachte auch ein bisschen Besserung der allgemeinen Wohlbefindens.

1. Kann das wirklich mit Wohngiften/Schadstoffbelastung zusammenhängen, die an der Frischluft abgebaut werden?

2. Kann das wirklich vom Rücken kommen?

3. Gibt es sowas wie eine allgemeine Klimaunverträglichkeit? Bedingt durch die Schadstoffbelastung in Grossstädten etc.? Bzw. wirklich eine Unverträglichkeit was das Klima betrifft. Manchmal denke ich immernoch es geht mir in Freiburg besser als in Köln.

4. Habe ich einen Knacks und sollte mal zum psychologen? Weil ich z.B. Angst vor Leuten oder FRISCHLUFT?! habe?

Meine Zahnsanierung geht noch weiter. Aber durch die Tatsache das es mir im Endeffekt in der eigenen Wohnung am besten geht schliesse ich es fast aus das es (nur) von den Zähnen kommt?!


Was meint ihr dazu? Bin für jeden Tipp dankbar. Bin langsam mit meinem Latein am Ende.

Grüsse
Tommy

Geändert von Tommy80 (01.04.08 um 20:38 Uhr)

Ich verstehe meinen Körper nicht!

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Hallo Tommy,

zu 1) Das mit dem Schadstoffabbau an der frischen Luft klingt gar nicht so unlogisch. Zeitweise habe ich das gleiche Phänomen bei mir beobachtet. Inzwischen ist es aber nicht mehr so. Jetzt geht es mir an der frischen Luft schon besser, aber wenn ich dann wieder ins Haus gehe fühle ich mich erst einmal sehr erschöpft.

zu 2) Der Rücken und die Nackenmuskulatur ist allgemein ein Indikator für Schadstoffe.

zu 3) Vielleicht gibt es in Köln Industrie auf die du reagierst (Schornsteine - Schadstoffe).

zu 4) Ich denke, du brauchst wirklich keinen Psychologen oder ähnliches. Ich hatte auch eine Zeitlang das Gefühl, nicht normal zu sein. Aber heute kann ich mit absoluter Gewissheit sagen, das war eindeutig das Amalgam und andere Zahnherde. Es werden dadurch ganz viele Vorgänge im Körper beeeinflusst. Ich hatte es schon mal geschildert unter welch schlimmen Angstgefühlen ich gelitten habe. Heute habe ich keinerlei Angstgefühle mehr.

Kraftsport ist mit langsamen und fließenden Bewegungen natürlich nicht zu vergleichen, aber probieren für den Rücken doch einmal Qi Gong.
Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Die Schüttelübung reinigt und lockert Gifte.

Um alle unsere Meridiane zu lockern, im schulterbreiten Stand stehen, die Knie sind leicht gebeugt, die Wirbelsäule ist gerade aufgerichtet. Die Arme seitlich hängen lassen und beginnen, den ganzen Körper aus allen Gelenken heraus zu schütteln. Das Schütteln langsam steigern so lange man möchte, dann langsamer werden und die Arme langsam auspendeln und eine Zeit ruhig stehen um verbrauchtest Qi in den Boden zu leiten.

Liebe Grüße
Anne S.

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Tommy,

könnte es sein, dass es Dir schlechter geht, sobald Du etwas unternimmst? Könnte es auch sein, dass es Dir schlechter geht, sobald ein klein wenig Stress in den Alltag kommt und sobald Du öfters auf den Beien bist?
Wenn Du zu Hause bist, evtl. viel am Schreibtisch sitzt und Dich nicht viel bewegst und keinen Stress von außen hast, geht es Dir gut.

Mich erinnert dies an meine Problematik:
Mir geht es am besten, wenn ich zu Hause bin und am allerbesten, wenn ich dabei sitzen kann. Wenn also der Kopf nicht viel bewegt wird und wenn mich niemand stört.
Bei mir ist klar, dass dies von M. Wilson kommt, d. h. ich habe eine Kupfervergiftung, die das Gehirn geschädigt hat.

Vielleicht hast Du ähnliche Probleme? Gibt es Anhaltspunkte für eine Vergiftung? Wie sieht es mit der Leber aus?

Gruß
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Maus7 ist offline
Beiträge: 318
Seit: 24.04.09
Hallo Tommy!
Also bei mir ist es so, dass ich im letzten halben Jahr eine Therapie beim Chiropraktiker machte, der mir meine Wirbelsäule und meinen Nacken in insgesamt 6 Sitzungen "korrigiert" hat. Das hat mir wirklich sehr gut geholfen. Ich hatte vorher etwa jeden Monat einen starken Hexenschuss, wo ich mind. 3 Tage nicht mehr herumlaufen konnte und ebensoviel wirklich starke Migräne. Diese Symptome sind heute verschwunden. Allerdings machte ich therapiebegleitend zu Hause für mich auch noch ganz wenig Kraft-, Ausdauer- und Dehnübungen, um die Arbeit des Therapeuten zu unterstützen. Ich kann seither auch stundenlang vor dem PC sitzen, ohne schmerzhafte Verspannungen oder Kopfschmerzen.

Ach ja: davor konnte ich auch keinen Sport machen, weil mir danach tagelang immer der ganze Körper wehtat. Das ist jetzt auch nicht mehr so.

Lg maus


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