Zu Vieles für eine Überschrift ...

19.03.08 19:40 #1
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Mats ist offline
Themenstarter Beiträge: 633
Seit: 19.03.08
So ... vielen Dank nochmals für eure Antworten und die enthaltenen Links.
Nun ist es so, daß mir bis vor einiger Zeit ein Zusammenhang mit der Psyche nie so klar in den Sinn gekommen war. Vielleicht habe ich es verdrängt !?

Im Nachhinein wird mir klar, wie ängstlich und hypochondrisch ich schon als Kind war und wie viele meiner heutigen Symptome sich damals schon andeuteten. Nur konnte ich sie in jungen Jahren besser kompensieren.

Auch wird mir langsam bewußt, wie abhängig meine Symptome von der jeweiligen Situation sind (sitze ich einem Arzt gegenüber, verschwinden sie beinahe alle) ... bzw. mit einer Negativdiagnose verschwinden auch oft die Symptome um dann an einer völlig anderen Stelle wieder aufzutauchen !

Umso mehr ich darüber nachdenke, desto mehr deutet auf eine psychische Ursache hin. Natürlich heißt es nun, den wahren Grund dafür herauszufinden - doch das scheint schwierig. Welcher Therapeut bringt mich bis an die Wurzel des Übels ?

Bis dahin werde ich mir - um gesellschaftsfähig zu bleiben - wohl ersteinmal mit AD helfen müssen. Sicherlich ist das nicht unumstritten, aber alles ist besser als meine derzeitige Situation. Und ich kenne Massen von Leuten, denen es mit AD ausgezeichnet geht. Zumindest werden mir diese Pillen wohl einen Hinweis geben können, inwieweit meine Probleme einer gestörten Psyche entstammen.
Trotzdem bleibe ich natürlich in alle Richtungen offen und werde die Suche nicht aufgeben !

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Mats

Oft gibt es nicht die ursache bzw ist sie nicht nur psychisch oder organischj. Aufgrund Deiner anzeichen ist für mich klar, das auch ein relevanter Teil eine körperliche Ursache hat. Deshalb rate ich Dir, auch dies wie im ersten Beitrag erwähnt anzugehen
__________________
Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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Mats ist offline
Themenstarter Beiträge: 633
Seit: 19.03.08
Ich habe ja bereits jede Menge Zeit (und Geld) in (völlig nutzlose) körperliche Untersuchungen /Therapien investiert. Leider bislang ohne jeden Erfolg. Deshalb ist nun die Psyche dran.
Sollte ich auch hier nicht weiterkommen, heißt es kreativ sein ...

Muß bei dieser Gelegenheit auch mal loswerden, daß die alternative Medizin genauso geldgierig ist wie die Schulmedizin nur leider meist viel weniger bringt. Zig Naturheilärzte/Heilpraktiker, zig unterschiedliche Diagnosen/Therapien (die allesamt für`n A.... waren) und nichts weiter als einen Geldtransfer darstellten. Mangelnde Seriosität erkenne ich vor allem daran, daß nicht ein einziger der ungezählten Damen/Herren mal auf die Idee kam, psychische Ursachen zu vermuten (dafür hat der Naturheilarzt keine wirklich guten Mittelchen die er teuer verkloppen kann). Mann, mann , mann ... wenn ich daran denke, welch abenteuerliche Diagnosen mir gestellt wurden - nur um die eigene Therapie verkaufen zu können. Da unterscheidet sich der Naturheilsektor in keinster Weise von der ebenso geldgierigen Pharmaindustrie ! mit einem Unterschied: wenn ich mir ne Aspirin einschmeiße, ist das Kopfweh erstmal weg. Bei Homöopathie u.ä. wirds meist eher schlimmer - dort nennt man das dann Erstverschlimmerung und verkauft es als ganz was tolles ! pfui !

Geändert von Mats (23.04.09 um 12:17 Uhr)

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Maus7 ist offline
Beiträge: 318
Seit: 24.04.09
Hallo Mats!
Probiers mal mit Familienstellen, das hat mir ganz neue Einsichten gebracht! Kennst Du das schon?

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Mats ist offline
Themenstarter Beiträge: 633
Seit: 19.03.08
Hallo Maus ...

ist ja witzig ... da bin ich gerade dran ... trotzdem danke für den Tipp ...
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"Glaube heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist." (F. Nietzsche)

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Kennst Du diese Threads schon, Mats?:

http://www.symptome.ch/vbboard/staer...hellinger.html
http://www.symptome.ch/vbboard/staer...turarbeit.html
http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...html#post14419

Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten, etwas über die eigene Psyche/Struktur zu erfahren. Manches kann man für sich alleine tun, manches nicht.

Gruss,
Uta

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Ich schließe mich Leneken an: wenn klar ist, daß die Meningitis durch das Herpes-virus ausgelöst wurde, dann war ein Antibiotkum eine seltsame Behandlung:

Behandlung: Bettruhe, bei Herpes-Virus: Aciclovir. (http://www.uni-duesseldorf.de/awmf/ll/022-004.htm)
....
Verschiedene menschlicher Fähigkeiten, z. B. Sprechen, Fühlen, Gedächtnis, Sehen, werden über entsprechende Zentren im Gehirn gesteuert. Je nachdem, welche Bereiche des Gehirns z. B. durch Verletzungen oder Erkrankungen geschädigt werden, kann es zu verschiedenen Nervenschäden mit den entsprechenden Ausfällen kommen....
...
Durch Viren verursachte Meningitis ist sehr viel häufiger, als die bakterielle Form. Bei guter Pflege verläuft die virale Infektion fast immer leicht und komplikationslos. Lediglich nach einer Mumps-Meningitis kommt es häufiger zu Taubheit, meistens auf einem Ohr. Eine virale Meningitis kann auch durch einen Zeckenstich hervorgerufen werden. Dann übertragen Zecken den Erreger der FSME. In 45 Prozent aller FSME- Infektionen entwickelt sich eine Meningitis, wenn die Infektion nicht frühzeitig erkannt wird.
Meningitis

Ist bei Dir eigentlich eine Liquor-Untersuchung gemacht worden, und was kam dabei heraus?

Bei welcher Beschreibung findest Du Dich hier wieder?:

Der Begriff "nicht-eitrig" bezieht sich in diesem Zusammenhang auf den makroskopischen Aspekt des Liquors, der klar imponiert. Dies impliziert in der Regel nicht-bakterielle Infektionen mit folgenden Ausnahmen, die hier auch thematisiert werden: Neuroborreliose, tuberkulöse Meningitis, Toxoplasmose, beginnende bakterielle Meningititiden und Hirnabszess. Neben diesen Infektionen werden im Folgenden auch Erreger-assoziierte ZNS-Erkrankungen wie Mykoplasmen-Enzephalitis, Masern-Enzephalitis, ADEM u. ä. eingeschlossen.

Seröse Meningitis
Durch Viren und andere nicht-eiterbildende Erreger verursachte akute Entzündungsreaktion der Hirnhäute; die Ursache bleibt bei mehr als der Hälfte der Fälle unerkannt; in Mitteleuropa bei Kindern und Jugendlichen am häufigsten verifizierbare Erreger: Enteroviren, Borrelia burgdorferi und regional gehäuft FSME; Prognose fast immer gut; seltener Mycobacterium tuberculosis mit einer insgesamt eher schlechteren Prognose.

Enzephalitis
Erkrankung des Hirnparenchyms, häufig mit meningealer Beteiligung (Meningo-Enzephalitis) mit 3 unterschiedlichen Formen:
Akute/subakute, direkt erregerbedingte Enzephalitis (z. B. Herpes simplex-Virus-Enzephalitis, FSME, Tollwut, Poliomyelitis, Toxoplasmose)
Para-/postinfektiöse Enzephalomyelitis, immunpathogenetisch bedingt (z. B. Mykoplasmen-Enzephalitis, Masern-Enzephalomyelitis, Varizellen-Zerebellitis, ADEM)
Slow Virus-Infektion des ZNS bei persistierendem Errreger (z. B. SSPE, HIV) Bei 2/3 aller akuten Erkrankungsfälle ungeklärter Erreger; HSV-Enzephalitis therapeutisch und prognostisch am bedeutsamsten.

Myelitis/Radikulitis
Seltener als Meningitis oder Enzephalitis, aber auch mit dieser kombiniert (Enzephalomyelitis); als Erreger vornehmlich Herpes-Viren (HSV Typ 2, Varizella-Zoster-Virus, Epstein-Barr-Virus), daneben auch FSME-Virus sowie Borrelia burgdorferi (M. Bannwarth).

Leitsymptome

Meningitis
Fieber, Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Photophobie, Übelkeit, Erbrechen ohne neurologische Herdsymptome und ohne Bewusstseinstrübung; Besonderheiten: Bei der Neuroborreliose eher geringe meningeale Reizsymptome, häufig akute periphere Fazialisparese; bei tuberkulöser Meningitis häufig Affektion basaler Hirnnerven, Bewusstseinstrübung und akuter Hydrocephalus occlusivus; häufig Präsentation als Meningoenzephalitis mit Vigilanzminderung bis hin zum Koma.

Enzephalitis
Fieber und 4 Kategorien neurologischer Störungen:
Kognitive Störungen (z. B. Gedächnisstörungen)
Verhaltensauffälligkeiten (z. B. Desorientierung, Agitiertheit, Vigilanzminderung, Koma)
fokale neurologische Zeichen (u. a. Riechstörungen, Dysphasie)
epileptische Anfälle (gelegentlich als Fieberkrämpfe missdeutet)
Besonderheiten: Bei HSV-Enzephalitis rezidivierende komplex-fokale Anfälle, bei Neugeborenen septisches Krankheitsbild; bei FSME hohes Fieber und ausgeprägter Meningismus; bei SSPE progredienter Verlauf mit zunächst Verhaltensstörungen und intellektuellen Defiziten, dann neurologische Herdsymptome und Epilepsie und schließlich apallisches Syndrom; bei HIV-Enzephalitis langsam progrediente Wesensveränderung und Demenz.

Myelitis
Sehr variable Symptomatik mit flüchtigen neurogenen Blasenstörungen als Minimalform und komplettem, persistierenden Querschnittssyndrom als Maximalform; fakultative Kombination einer transversen Myelitis mit Radikulitis (schlaffe Lähmungen und Sensibilitätsstörungen).
Diagnostik
http://www.uni-duesseldorf.de/awmf/ll/022-004.htm

Auch die Beschreibung der Diagnostik ist nicht uninteressant.

Gruss,
Uta

Geändert von Oregano (24.05.09 um 15:03 Uhr)

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undjetzt ist offline
Gesperrt
Beiträge: 88
Seit: 19.05.09
ich glaube dass eigenverantwortung auch dazugehört , zum leben , nicht nur bewerten anderer , also damit will ich schreiben von vertrauen ,es gibt überall kommische menschen , es gibt die schnelle art etwas unter den tisch zu wischen oder wirklich die wurzel zu suchen ist heute selten alle wollen alles in der schnelle

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undjetzt ist offline
Gesperrt
Beiträge: 88
Seit: 19.05.09
also beim fasten irgend welche mittel auszuprobieren, ist sehr DUMM, wenns das überhaupt gibt , dazu wenn du etwas ändern magst dann schreibe einmal was du in 2tagen essen und machen tust , wenn möglich kannste ja ein zungen bild senden , selbst diagnosen sind überheblich

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Mats ist offline
Themenstarter Beiträge: 633
Seit: 19.03.08
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
Ich schließe mich Leneken an: wenn klar ist, daß die Meningitis durch das Herpes-virus ausgelöst wurde, dann war ein Antibiotkum eine seltsame Behandlung:
Ehm ... wieso Meningitis ? hatte ich nie ...
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"Glaube heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist." (F. Nietzsche)


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