Verstopfung beim 3jährigen Sohn

27.02.08 21:49 #1
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Verstopfung beim 3jährigen Sohn
Corinne
Themenstarter
Hallo zusammen

Donnerstag spät nachts kam dann der Gagi. Dieser war auch wieder hart. Nun haben wir dem Sohn konsequent laktose-freie Milch, u.a. Kiwis (die haben bisher Durchfall verursacht), Vollreis, Birnen, Birnensaft verabreicht und heute kam dann ein weicher Gagi. Zur Belohnung gab es am Donnerstag in der Nacht und heute Chläberli (Bildchen zum Kleben). Wir haben heute zusammen auch ein Gagi-Lied erfunden und gesungen, was ihm auch sehr gut gefallen hat. Er hat dieses nach dem Stuhlgang ganz stolz selber gesungen. Ich denke wir sind auf dem guten Weg!

Allen ein herzliches Dankeschön! Und liebe Grüsse

P.S. Das Abführmittel "Paragar" vom Kinderarzt haben wir seit Mittwoch gar nicht mehr genommen und der Einlauf haben wir auch nicht machen lassen.

Verstopfung beim 3jährigen Sohn

zantos ist offline
Beiträge: 499
Seit: 11.05.07
Hallo Corrine,
Donnerstag spät nachts ....
Halleluja, und die Welt ist wieder in Ordnung. Ich war selber so ein Kind und kann mich noch an das drum herum erinnern, die Schmerzen, und vor allem an die Erleichterung danach.
Ich finde, Du machst das toll :-)
LG
Zantos
__________________
Ich bin medizinischer Laie. Meine Ausführungen basieren auf eigenen Erfahrungen und Recherchen und ersetzen nicht den Rat eines Arztes oder Heilpraktikers.

Verstopfung beim 3jährigen Sohn

ColonelKate ist offline
Beiträge: 47
Seit: 26.02.08
Liebe Corrinne!

Gib Deinem Sohn einfach Apfelschorle. Das macht den Stuhl weich und das Stul absetzen tut ihm nicht mehr weh und er geht freiwillig.

Gruß

CK

Verstopfung beim 3jährigen Sohn

Salima ist offline
Beiträge: 1.062
Seit: 10.02.08
Hallo Corinne,

am wichtigsten ist dass du den Stuhl weich bekommst, damit er den "Pfropfen" losgekommt und es nicht mehr wehtut und du so den Teufelskreis durchbrechen kannst.

Mit Kümmeltee mache ich immer gute Erfahrung und wenns gar nicht mehr geht mit Glyzerin-Zäpfchen.

Dann wäre es gut die Ursache für den harten Stuhl zu finden.
Ich dachte auch immer meine Kinder gesund zu ernähren.. aber viel Obst und Apfelsaft und Körndelbrot ist halt nicht immer gesund.. wenn man z.B. eine Unverträglichkeit hat.
Wir hatten mit unserem Sohn auch ziemliche Probleme.. bei uns wars zwar Durchfall.. aber es kann auch das Gegenteil der Fall sein.

Und mit dem Weglassen von Dingen wie z.B. Milch.
Ich hatte auch Angst davor. Fakt ist aber, dass es den Kindern weniger ausmacht als uns.. und wenn doch ist es ein Zeichen von "Sucht".
Also meist sind es die Dinge die man am liebsten isst, die Dinge die man nicht verträgt.

Es muss bei Euch nicht so sein.. du könntest aber in die Richtung Mal forschen... und wenn du eh schon weißt dass dein Mann auch keine Milch verträgt hatst du ja schon einen Anhaltspunkt. Und meist ist es nicht nur die Laktose die nicht vertragen wird, sondern auch das Milcheiweiß.
Und was die Ärzte da so davonhalten.. naja...

Wenn du willst kannst du ja mal meinen thread durchlesen.. da hat sich einiges getan, seit wir die Übeltäter suchen:

http://www.symptome.ch/vbboard/k-nnt...schmerzen.html

Verstopfung beim 3jährigen Sohn

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Hallo Heike,

hast Du auch schon mal eine Quecksilberbelastung durch das mütterliche Amalgam gedacht?

Ich denke heute noch mit Grauen an die ständigen Einläufe, die ich als Kind über mich ergehen lassen musste, es wurde mit zunehmendem Alter dann besser.
Natürlich kann man mit der Ernährung auch viel beeinflussen, aber ich hatte mein Leben lange Probleme mit dem Stuhlgang, so lange bis ich kein Amalgam mehr ihm Mund hatte.

Ich war auf jeden Fall durch meine Mutter vorbelastet und dann kamen mit den Jahren immer mehr Amalgamfüllungen dazu.

Liebe Grüße
Anne S.

Verstopfung beim 3jährigen Sohn
Corinne
Themenstarter
Hallo zusammen

Nun muss unser Sohn regelmässig alle zwei Tage "Gagi" machen. Ohne Abführmittel oder Zäpfchen! Für mich sind jetzt einige Punkte klar:

1. Sorry, aber die Ärzte helfen nicht weiter. Sie bekämpfen nur die Symptome mittels Abführmittel usw., sich lieber an die Mütterberatung wenden.
2. Zäpfchen sind nur kurzfristig eine Lösung.
3. Man sollte auch nicht alles verteufeln und schlecht machen. Persönlich bin ich der Meinung, dass man nicht sofort an alle Allergien denken muss (vorher konnte Sohnemann ohne Probleme stuhlen! Auslöser war ein einziger harter Stuhl, weshalb er dann Angst bekam, das Problem spielt sich im KOPF ab). Und alle Milchprodukte weg lassen oder an Sucht denken ist stupide (ist meine Meinung und muss nicht von anderen Personen geteilt werden!).
4. Hat man das Gefühl, dass man mit der Ernährung alles gut macht, kann man sich immer noch verbessern. Zuerst dachte ich wirklich, ich könnte nichts ändern! Dann aber merkte ich, dass wir den Anteil an Vollreis, Getreiderisotto, Vollkornteigwaren, Gemüse, Früchte steigern könnten, also nicht nur normale Spaghetti, Teiwaren oder normales Reis essen. Da ist halt Kreativität gefragt, z.B. Wie kann ich eine unbeliebte Gemüsesorte in einer Sauce verstecken? Wie isst mir Sohnemann die Birnen, die er sonst nicht mag? usw. Wir haben da auch "Essensgeschichten" erfunden. Oder da habe ich den Sohn gefragt, ob ich das Essen/Trinken der Schwester geben dürfte. Aus Eifersucht (was in diesem Alter absolut normal ist) hat er dann seine Portion gegessen...
Man kann sich beispielsweise auch ein Essensplan machen, um eine Selbstkontrolle zu haben.
5. Genügend trinken.
6. noch mehr Bewegung (im Garten spielen reichte nicht, wir haben dann so zwei bis vier Kilometer-Spaziergänge gemacht)
7. Kind mit Kleber, Zeichnungen, Plänen oder anderem belohnen (Sohn freut sich bei uns über die Kleber, die er nun auf seiner grossen Zeichnung aufkleben darf). Wir haben auch ein lustiges "Gagi"-Lied gesungen und alle dabei gelacht.
8. Der Knopf im Kopf d.h. die Verstopfung auch im Kopf beim Kind lösen!

So, dass wären unsere Erfahrungen. Ich hoffe, dass wir so erfolgreich weitermachen können! Für mich ist der Fall schon fast erledigt.

Allen noch danke für die Rückmeldungen!

Liebe Grüsse

Verstopfung beim 3jährigen Sohn

Salima ist offline
Beiträge: 1.062
Seit: 10.02.08
Zitat von Corinne Beitrag anzeigen
Hallo zusammen

Nun muss unser Sohn regelmässig alle zwei Tage "Gagi" machen. Ohne Abführmittel oder Zäpfchen! Für mich sind jetzt einige Punkte klar:
Schön, dass es jetzt klappt!

1. Sorry, aber die Ärzte helfen nicht weiter. Sie bekämpfen nur die Symptome mittels Abführmittel usw., sich lieber an die Mütterberatung wenden.
Ja, ist leider meistens so..
2. Zäpfchen sind nur kurzfristig eine Lösung. Zum "Durchbrechen des Teufelskreis sind sie ganz hilfreich.. aber aud die Dauer sicher keine Lösung, da hast du Recht
3. Man sollte auch nicht alles verteufeln und schlecht machen. Persönlich bin ich der Meinung, dass man nicht sofort an alle Allergien denken muss (vorher konnte Sohnemann ohne Probleme stuhlen! Auslöser war ein einziger harter Stuhl, weshalb er dann Angst bekam, das Problem spielt sich im KOPF ab). Und alle Milchprodukte weg lassen oder an Sucht denken ist stupide (ist meine Meinung und muss nicht von anderen Personen geteilt werden!).
Das man sofort an eine Unverträglichkeit denken soll, hat auch keiner Gedacht.. man sollte nur wissen, dass es eine Ursache sein kann und sich das im Hinterkopf behalten, sollte das Problem öfter auftauchen.
Stupide? Wenns einen nicht betrifft ist das leicht dahergesagt.


4. Hat man das Gefühl, dass man mit der Ernährung alles gut macht, kann man sich immer noch verbessern. Zuerst dachte ich wirklich, ich könnte nichts ändern! Dann aber merkte ich, dass wir den Anteil an Vollreis, Getreiderisotto, Vollkornteigwaren, Gemüse, Früchte steigern könnten, also nicht nur normale Spaghetti, Teiwaren oder normales Reis essen. Da ist halt Kreativität gefragt, z.B. Wie kann ich eine unbeliebte Gemüsesorte in einer Sauce verstecken? Wie isst mir Sohnemann die Birnen, die er sonst nicht mag? usw. Wir haben da auch "Essensgeschichten" erfunden. Oder da habe ich den Sohn gefragt, ob ich das Essen/Trinken der Schwester geben dürfte. Aus Eifersucht (was in diesem Alter absolut normal ist) hat er dann seine Portion gegessen...
Man kann sich beispielsweise auch ein Essensplan machen, um eine Selbstkontrolle zu haben.
Das ist z.B. etwas was ich gelernt habe.. das Vollkornprodukte nichts für Kleinkinder sind....
5. Genügend trinken. das ist eh klar
6. noch mehr Bewegung (im Garten spielen reichte nicht, wir haben dann so zwei bis vier Kilometer-Spaziergänge gemacht)
7. Kind mit Kleber, Zeichnungen, Plänen oder anderem belohnen (Sohn freut sich bei uns über die Kleber, die er nun auf seiner grossen Zeichnung aufkleben darf). Wir haben auch ein lustiges "Gagi"-Lied gesungen und alle dabei gelacht. Motivation ist immer gut.. schimpfen oder gar Strafe hiflt bei sowas sowieso nichts... ist eher kontraproduktiv
8. Der Knopf im Kopf d.h. die Verstopfung auch im Kopf beim Kind lösen!

So, dass wären unsere Erfahrungen. Ich hoffe, dass wir so erfolgreich weitermachen können! Für mich ist der Fall schon fast erledigt.

Allen noch danke für die Rückmeldungen!

Liebe Grüsse
Ich freu mich für Euch, dass es jetzt so klappt. Was mir aber auffällt ist dass du schon eingangs erwähnt hast dass ihr Euch gesund ernährt und dass mit Bewegung und Belohnung etc. nichts zu machen wäre.
Wenn ihr weiterhin so "ein Programm" fahren müsst, nur damit er normal Gagi machen kann finde ich das ungewöhnlich für einen 3-jährigen und dann muss es eine Ursache haben.
Ein Unverträglichkeit oder Alergie kann man ja auch mit 50 bekommen.. auch wenn vorher alle ganz "normal" war.
Wie gesagt es muss ja nicht sein, was ich Euch wünsche.. und wenn es nur einmalig war oder eben ab und zu mal vorkommt dann ist es eh o.k. und dann ist das Problem mit Kümmeltee, Leinsamen und Co. auch schnell behoben.
Es waren ja alles nur Anregungen und Ideen um Euch zu helfen.

Alles Gute weiterhin!

Verstopfung beim 3jährigen Sohn

Meersittich ist offline
Beiträge: 57
Seit: 08.12.10
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Der Kinderarzt möchte morgen früh einen Einlauf machen. Ich frage mich nur, ob dies dann die Angst noch verstärkt. Da hat er dann noch mehr negative Gefühle, oder nicht?

Liebe Grüsse[/QUOTE]
Hallöchen!! Ich kenne das Problem sehr gut von meiner 7 jährigen Tochter. Ich habe auch alles durch. Allerdings ist mir die Sache mit dem Einlauf beim Artzt sehr gut hängengeblieben, weil es sehr schmerzhaft für sie war! Ich würde so etwas auch nie wieder tun, alles wo sich die Kinder quälen, vor allem was mit Zwang zutun hat. Deshalb gehe ich davon aus, das es auch was mit deiner eigenen Geisteshaltung zutun haben könnte.Wir haben mittlerweile viel zu viele Zwänge!! Vor allem, wie ist es bei dir?? Zwingst u dich selbst zu so einigen Taten, die du nicht willst?? Die eigene Überprüfung ist sehr wichtig, da sie nichts anderes als unser Spiegel sind!!!Mir bzw uns hats geholfen!!


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