Keiner weiß Hilfe

07.01.08 14:27 #1
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Keiner weiß Hilfe

ChristaC ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 07.01.08
Hallo und guten Morgen,

erst mal ein Dankeschön an Euch. Sind schon gute Informationen die Ihr mir gegeben habt.

Mein Sohn war 17 als es leicht anfing, ist heute 25 Jahre alt. Das schlimme ist ja, es wurden immer nur die Symptome behandelt aber nie die Ursache gesucht, wie so oft.
Man kann jetzt nur eins nach dem anderen machen (Ursachenforschung). Werde mir auch mal die Sparte unter Kupferspeicherkrankheit durchlesen. Zahnarzt habe ich noch garnicht dran gedacht da seine Zähne i. O. sind aber stimmt, könnte auch Ursache sein.

Vielleicht das sich auch ein Virus oder Bakterie festgesetzt hat?!

LG
Christa

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margie ist offline
Beiträge: 4.490
Seit: 02.01.05
Hallo Christa,

vom Alter her würde es sehr gut auf die Kupferspeicherkrankheit passen. Die meisten Patienten bekommen im jungen Erwachsenenalter diese und andere Probleme.
Falls sich Dein Sohn untersuchen lassen will:
Man muss alle Laborwerte wiederholt bestimmen, weil sie stark schwanken können und meist nur der Verlauf der Werte die Richtung anzeigt. Auch sollten die Bestimmungen bei einem damit erfahrenen Labor erfolgen. Gerade beim Urinkupfer gibt es sehr große Abweichungen, d. h. nicht alle Labore scheinen dies zu können. Die höchste Abweichung bei uns war, dass ein Labor aus demselben Urin einen Wert von 23 µg ermittelte, das andere ermittelte 88 µg.
Evtl. hat es daher Sinn die Werte nicht immer beim gleichen Labor zu ermitteln, denn man weiß ja nie sicher, welches Labor denn nun Fehler macht.
Ansonsten sollte man wissen, dass es nur wenige Experten gibt, die sich mit dieser Krankheit auskennen und man sollte ggf. erst einen Experten suchen. Die meisten Ärzte wissen nicht, wie diese Krankheit diagnostiziert wird und man kann daher schnell zu einer Fehldiagnose kommen, weil die meisten Ärzte die Laborwerte nur ein Mal bestimmen (was bei den enormen Schwankungen, die diese Werte haben können, fatal sein kann).

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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ChristaC ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 07.01.08
Hallo,

die Kupferspeicherkrankheit wird vom Hausarzt ausgeschlossen. er meinte es sei eine Angina vom Halsstrang, wobei auch das Immunsystem aufgepäppt werden müßte da dieses anscheinend zu schwach wäre um damit fertig zu werden.
Vom Zahnarzt her ist alles ok.

Jetzt heißt es abwarten, ob diese Diagnose richtig ist, mal schauen.

Grüße Christa

Keiner weiß Hilfe

ChristaC ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 07.01.08
Hallo und guten Tag,

es ist zwar jetzt schon wirklich lange her das ich hier war.

Mein Sohn hat sämtliche Untersuchungen, die seinem Hausarzt einfielen (einschließlich HNO, Urologie, Zahnarzt, MRT). Zuletzt war er zwei Tage in der Diagnostischen Klinik in Wiesbaden, wo Zwar Bakterien im Darm festgestellt wurden, die aber so nicht speziell mit seinen Beschwerden zu tun haben.

Dann noch einem Termin beim Osteophaten versucht.
Dieser war ganz schön baff und leicht säuerlich auf die Ärzteschaft da keinem aufgefallen ist das bei meinem Sohn das Brustbein eingedrückt ist.

Ich kann es nicht genau wieder geben aber dieses drückt auf das Zwergfell, was wiederum die Leber, den Bauchraum und den Darm negativ beeinflusst. Diese Folgen entsprechen genau dem Symptombild, wie mein Sohn es immer beschrieben hat. (Schluckbeschwerden, Abspucken, straffes hartes Bauchgefühl u. a. )
Nach der ersten Behandlung verspürte er schon eine leichte Linderung. Er hatte das Gefühl als wenn eine Blokade sich gelöst hätte. Anfang April geht die Behandlung richtig los. Schaun wir mal und warten ab. Aber wenn es das wäre, wäre ich froh und glücklich für meinen Sohn.
Werde zu gegebener Zeit, nach ein paar Behandlungen, mich nochmal melden, um Euch zu berichten wie es aussieht.

LG Christa

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margie ist offline
Beiträge: 4.490
Seit: 02.01.05
Hallo Christa,

Dieser war ganz schön baff und leicht säuerlich auf die Ärzteschaft da keinem aufgefallen ist das bei meinem Sohn das Brustbein eingedrückt ist.
Das haben doch viele Menschen und davon kommen m. E. nicht solche Beschwerden:
Beschwerden im Rachen- und Nasenbereich mit Speichelüberschuß, verbunden mit Kopf- und Nackenschmerzen, zittrigen Beinen, Stechen im linken Schulterblatt und einer totalen Erschöpfung. Ein Gefühl als wenn er etwas störendes im Hals hätte. Dieses tritt aber nur gemeinsam auf und nicht einzeln.
Seine Zunge ist immer belegt.
Natürlich will ein Osteopath, in dem Bereich, in dem er tätig ist, etwas finden, sonst muß er ja den Patienten wieder nach Hause schicken.
Aber Speichelüberschuss, zitrige Beine kommen sicher nicht von einem eingedrückten Brustbein.


Wie hat denn der Hausarzt MW ausgeschlossen?
Also ich habe vor meiner Diagnose nur die Erfahrung gemacht, dass die Ärzte, die auf MW nicht spezialisiert sind, wie Hausärzte, Internisten keine Ahnung von MW hatten und wenn sie mal etwas Ahnung hatten, dann hatten sie eine völlig veraltete Meinung.
Sätze wie: "Da wäre man mit 30 Jahren bereits tot"
oder
"Da ist man totkrank"
hörte ich nicht selten.
Beides ist aber falsch.
Nicht umsonst liegt die Dunkelziffer bei MW oder die Häufigkeit von Fehldiagnosen bei ca. 66 % der Betroffenen, d. h. nur 33 % erfahren ihre Diagnose überhaupt.

Gruß
margie
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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Christa,

bitte berichte doch, wie es mit den osteopathischen Behandlungen weitergeht.

Gruss,
Uta

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ChristaC ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 07.01.08
Hallo,

die Wirkung eines eingedrückten Brustbeins auf das Zwerchfell, Speiseröhre, Leber, Bauch und Darm, das Stechen im Rückenbereich so wie vom Osteophaten beschrieben, entspricht den Symptomen bei meinem Sohn. Ob es an dem ist werden wir sehen. In einer Woche beginnt die Behandlung.

Nach einem Jahr ärztlicher Untersuchungen, sollte man auf jeden Fall auch diesen Weg ausprobieren. Und da aus meinem persönlichen Umfeld einige bei dem Herrn in Behandlung sind, weiß ich, das er mit Ärzten zusammen arbeitet und nicht aufs grade Wohl herum experimentiert. Denn auch in diesem Bereich gibt es genug Scharlatane.

Habe mir auch mal einen Bericht über die Kupferspeichererkrankung ausgedruckt. Testen lassen, auf jeden Fall. Für den Hinweis auch noch mal, danke.

Werde Euch auch berichten wie die Behandlung anschlägt.

LG
Christa

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ChristaC ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 07.01.08
Hallo,

möchte berichten was sich bisher getan hat.

Es sind mit heute 5 Behandlungen gewesen. Der Körper scheint ordentlich zu arbeiten.

Mein Sohn sagte mir, das die Beweglichkeit des Kopfes besser geworden ist. Beim Essen hat er das Gefühl das es wirklich auch runter geht und nicht wie eine Blockade in der Speiseröhre bleibt. Die stechenden Schmerzen im Rückenbereich haben nach gelassen.

Das erst mal so das gröbste. Ich denke das es noch einige Behandlungen geben muß. Aber es ist eine deutliche Verbesserung eingetreten.

In der diagnostischen Klinik, wo er ja in diesem Jahr auch war, wurde eine Schilddrüsenunterfunktion fest gestellt. Dagegen bekommt er jetzt Medikamente. Auch hier muß man wieder abwarten was sich da tut.

Werde mich zu gegebener Zeit wieder melden.

LG

Christa


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