Infusionen brauchen stundenlang bis sie in die Vene eingelaufen sind !

20.12.07 11:48 #1
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Binnie
Hallo zusammen,

hat jemand von Euch eine Idee woran das liegen kann: seid Neuestem brauche ich für meine DMPS- usw. Infusionen jedesmal stundenlang. Neulich nach der Zahn-OP ist die Ozonbehandlung schon gar nicht mehr in meine Vene eingelaufen und gestern wieder ein ähnliches Drama. Für meine 2 Infusionen musste ich über 2 h liegen !!! Vor kurzem lief das alles zusammen noch unter einer Stunde ab! Normalerweise heißt es immer ich hätte super "Stechvenen". Aber dieses tröpfchenweise Einlaufen geht mir jetzt allmählich auf die Nerven.

Kann das daran liegen, dass mein Arm bzw. die Venen jetzt da irgendwie vernarbt sind, durch die vielen Infusionen inzwischen? Ich ließ mir nämlich bis jetzt immer alles auf der linken Seite machen, weil mir rechts ein dämlicher Arzt damals meine super-Vene bei einer Narkose "gekillt" hat. Oder liegt es daran, dass mein Körper, dass DMPS womöglich inzwischen "ablehnt", so wie mir der Arzt bei dem ich die Infusionen auf Anweisung von Dr. M. immer machen lasse, gesagt hat. Allerdings würde er dann auch die Baseninfusion "ablehnen". Er möchte mich nämlich am liebsten mit seinem EAV und homöopathisch behandeln... Ich kriege noch die Motten mit dieser sch*** Ausleitung und diesen "abergläubischen" Alternativärzten... Was kann ich tun, um das Einlaufen zu beschleunigen

Viele Grüße
Sabine

Infusionen brauchen stundenlang bis sie in die Vene eingelaufen sind !
Silvia P
Hallo Binnie,

wenn die Infusionen so langsam laufen dann haben die einfach eine zu mickrige Vene punktiert oder die Nadel saß nicht richtig.
Manchmal hat man einfach kein Glück und erwischt keine gute Stelle.

Beim nächsten Mal kann alles wieder gut klappen.

Liebe Grüsse

Silvia

Infusionen brauchen stundenlang bis sie in die Vene eingelaufen sind !

santa ist offline
Beiträge: 1.515
Seit: 30.06.05
Hallo Binnie!

Ich denke auch, das es so ist wie Silvia schreibt. Die Venen sind schliesslich unterschiedlich dick. Und wie Du bereits beschreiben hast, habt Deine Lieblingsvene ja momentan Dir den Dienst versagt.

Ich war mal eine Woche im Krankenhaus und hab sehr viele Infusionen bekommen.
Leider haben sie mir auch jeden Tag einen neuen Zugang legen müssen, weil die Vene dichtgemacht hat.
Da war dann von der Infusionslaufzeit alles dabei - von reingelaufen, bis Tröpfchen für Tröpfchen. Und es war egal, ob die Ringerlösung angeschlossen war, oder die Antibiose.

Ich denke sowieso, das es besser ist, ein Medikament langsam dem Körper zuzuführen, als es so reinzujagen. Vielleicht hat Deine gute Vene Dir deshalb den Dienst versagt.

Ist zwar lästig, aber sieh es doch mal von der Seite.

Lieber Gruss
Karin

Infusionen brauchen stundenlang bis sie in die Vene eingelaufen sind !
Binnie
Themenstarter
Hallo Ihr 2,
danke für Eure Einschätzung! Hatte gehofft, dass mir ein paar Krankenschwestern schreiben werden...

D.h. ich werde das nächste Mal wieder meine letzte große Vene nehmen! Denn ich hab einfach keine 2 h jede Woche... Stimmt schon, dass es für den Körper wahrscheinlich verträglicher ist, je langsamer die Infusionen einflaufen... Aber ich mag diesen Schwefelgeschmack im Mund vom DMPS, da weiß ich wenigstens, dass es drin ist. Den Geschmack hatte ich z.B. gestern auch nicht. Hab schon überlegt, ob das DMPS dieses Mal überhaupt richtig in den Blutkreislauf gekommen ist, oder vielleicht sogar daneben ins Gewebe... könnte das sein? M

ein Arm war zwar jedenfalls nicht angeschwollen. Aber dieses Mal habe ich irgendwie rein gar nix bemerkt nach dem DMPS. Keine Leberschmerzen, kaum irgendwas. Obwohl ich sogar 2 Ampullen hatte! Gut, ich hatte dieses Mal auch Lipostabil für die Leber und Zink und Dr. M. meinte auch, dass 2 Ampullen DMPS die freiwerdenden SM auch besser abbinden würden als nur eine Ampulle. So ähnlich wie bei Chlorella auch.

Viele Grüße
Sabine

Infusionen brauchen stundenlang bis sie in die Vene eingelaufen sind !
Anne B.
Ich hatte dasselbe Problem wie Binnie und glaube nicht, dass das Zufall war. Die ersten Infusionen vor und nach einer sehr schweren Kiefer-OP verliefen ohne Probleme. Jeder Nadelstich saß perfekt und die Infusionen waren von kurzer Dauer.

Wenige Wochen danach folgte eine weitere OP. Vorbereitend davor und danach verliefen sie wie bei dir, Binnie. Die Nadeln waren ständig verstopft und es dauerte ewig. Es wurde jedesmal mehrmals gestochen. Einmal musste sogar abgebrochen werden, weil bei der Eigenblutinfusion das Blut selbst in der Flasche (mit Gerinnungshemmer) geronnen war.

Meine Vermutung (!) ist, dass durch den ersten großen zahnärztlichen Eingriff und die begleitenden Infusionen (Ozon-Eigenblut, Vitamine, Calzium etc.) als positive Folge die körpereigene Cortisolproduktion der Nebennieren angeregt wurde. Mir ging es jedenfalls mehrere Wochen lang blendend und ich hatte den Antrieb eines gesunden Menschen.

Cortisol erhöht übrigens die Blutgerinnung durch Vermehrung der Blutplättchen, es stabilisiert die Herz- und Kreislauffunktion, wirkt blutdrucksteigernd und euphorisierend. Cortisol wird aber auch bei Stress in hohen Mengen vermehrt ausgeschüttet, d. h. bei allergischen Reaktionen.

Früher waren meine Thrombozyten (Blutplättchen für die Blutgerinnung) jedenfalls immer an der untersten Grenze und meine Beine voll mit blauen Flecken. Jetzt nach den OP's und den Behandlungen sind selbst meine blauen Flecken an den Fußknöcheln so gut wie verschwunden, die ich jahrelang hatte. Da hat sich, was die Blutgerinnung und/oder Blutgefäße anbelangt mit Sicherheit nach den Eingriffen etwas verändert.

Es kann schon sein, dass du von den Infusionsubstanzen irgendetwas nicht verträgst und der Körper darauf reagiert. Mich hat es jedenfalls nachdenklich gemacht.

Viele Grüße, Anne

Infusionen brauchen stundenlang bis sie in die Vene eingelaufen sind !

Petri ist offline
Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo Binnie,

Entschuldige, ich habe erst jetzt deinen Thread gelesen .
Also ich bin Krankenschwester . Ich denke ich kann bischen helfen .
Wenn es so vor sich hin dümpelt kann es auch sein, daß das die Infusionsnadel an der Venenwand anliegt. Wenn Du bischen an der Inf.Nadel ziehst und festhälst müßte es dann gut laufen.
Oder es ist eine kleine Inf-Nadel die gleich verstopft, kannst an der Farbe sehn, blau=sehr klein, rosa=bischen größer, grün=gut, weiß=noch besser.
Es kommt auch darauf an wo die Inf-Nadel liegt, ob am Handgelenk, dann bischen das Handgelenk bewegen, hilft ab und zu. An der Ellenbeuge den Arm wirklich die ganze Zeit gerade lassen und nicht abbeugen. Egal wo sie liegt gillt, liegen bleiben.

Ich hoffe ich konnte helfen .

Viele Grüße Petra

Infusionen brauchen stundenlang bis sie in die Vene eingelaufen sind !
Binnie
Themenstarter
Zitat von flowerpower Beitrag anzeigen
Ich hatte dasselbe Problem wie Binnie und glaube nicht, dass das Zufall war. Die ersten Infusionen vor und nach einer sehr schweren Kiefer-OP verliefen ohne Probleme. Jeder Nadelstich saß perfekt und die Infusionen waren von kurzer Dauer.
Genau so was bei mir auch. Bis auf die letzten beiden Male sind die Infusionen bei mir "ratzfatz" drin gewesen!

Zitat von flowerpower Beitrag anzeigen
Wenige Wochen danach folgte eine weitere OP. Vorbereitend davor und danach verliefen sie wie bei dir, Binnie. Die Nadeln waren ständig verstopft und es dauerte ewig. Es wurde jedesmal mehrmals gestochen. Einmal musste sogar abgebrochen werden, weil bei der Eigenblutinfusion das Blut selbst in der Flasche (mit Gerinnungshemmer) geronnen war.
Bei mir gab es das 1. Mal Probleme bei der 3. Infusion zur 2. Zahn-OP: die Ozoninfusion hat nicht funktioniert, Vitamin C lief zwar ein, vielleicht langsamer als sonst, aber das mit dem Ozon hat einfach nicht funktioniert!

Zitat von flowerpower Beitrag anzeigen
Meine Vermutung (!) ist, dass durch den ersten großen zahnärztlichen Eingriff und die begleitenden Infusionen (Ozon-Eigenblut, Vitamine, Calzium etc.) als positive Folge die körpereigene Cortisolproduktion der Nebennieren angeregt wurde. Mir ging es jedenfalls mehrere Wochen lang blendend und ich hatte den Antrieb eines gesunden Menschen.
Das kann ich jetzt irgendwie nicht nachempfinden. Cortisol ist ja ein Stresshormon. Wenn es da ist, bedeutet dies, soweit ich weiß, dass das sympathische Nervensystem dadurch angeregt wird und vegetative Funktionen, wie Verdauung usw. eher unterdrückt werden. Diesen Zustand kenne ich noch sehr gut aus der Zeit, als ich hochgradig vergiftet war. Da war ich ständig auf 180. Jetzt bin ich eher wieder viel ruhiger geworden. Wohl auch dank Magnesium und E-Smog-Vermeidung. Du hast Calcium-Infusionen bekommen? Warum? Hattest Du da einen Mangel? Ich habe kein Calcium bekommen! Calcium wirkt ja auch anregend und Magnesium beruhigend. Das sind ja zwei Gegenspieler. Ich dachte, Vergiftete haben eher immer einen Magnesiummangel? Ich nehme jedenfalls sehr viel Magnesium ein, aber kein Calcium!

Zitat von flowerpower Beitrag anzeigen
Cortisol erhöht übrigens die Blutgerinnung durch Vermehrung der Blutplättchen, es stabilisiert die Herz- und Kreislauffunktion, wirkt blutdrucksteigernd und euphorisierend. Cortisol wird aber auch bei Stress in hohen Mengen vermehrt ausgeschüttet, d. h. bei allergischen Reaktionen.
Naja, ich fand das mit dem Übererregtsein damals ehrlich gesagt nicht so toll... Durch ständig zu viel Cortisol soll man ja auch schneller altern, hab ich mal gelesen. Ist ja irgendwo logisch, wenn man immer auf Hochtouren läuft und dafür die Verdauung und damit wohl auch Entgiftung vermindert ist...

Zitat von flowerpower Beitrag anzeigen
Früher waren meine Thrombozyten (Blutplättchen für die Blutgerinnung) jedenfalls immer an der untersten Grenze und meine Beine voll mit blauen Flecken. Jetzt nach den OP's und den Behandlungen sind selbst meine blauen Flecken an den Fußknöcheln so gut wie verschwunden, die ich jahrelang hatte. Da hat sich, was die Blutgerinnung und/oder Blutgefäße anbelangt mit Sicherheit nach den Eingriffen etwas verändert.
Das mit den blauen Flecken kenn ich auch. Ich brauche auch nur kurz irgendwo dagegen zu laufen und schon hab ich einen riesen blauen Fleck! Weiß gar nicht, ob das inzwischen besser ist? Aber grundsätzlich habe ich den Eindruck, dass meine Gefäße jetzt nicht mehr so schnell anschwellen, wie früher. Bin aber auch noch nicht fertig mit den OPs...

Zitat von flowerpower Beitrag anzeigen
Es kann schon sein, dass du von den Infusionsubstanzen irgendetwas nicht verträgst und der Körper darauf reagiert. Mich hat es jedenfalls nachdenklich gemacht.
Was sollte ich nicht vertragen? Wenn's dann endlich drin ist, geht's mir doch ziemlich gut damit!

Wie ist es jetzt inzwischen bei Dir mit den Infusionen? Geht das jetzt wieder besser oder meinst Du, dass sie immer noch durch Deine schnellere Blutgerinnung behindert werden?

Viele Grüße
Sabine

Infusionen brauchen stundenlang bis sie in die Vene eingelaufen sind !
Binnie
Themenstarter
Hallo Petra,

Zitat von Petri Beitrag anzeigen
Wenn es so vor sich hin dümpelt kann es auch sein, daß das die Infusionsnadel an der Venenwand anliegt. Wenn Du bischen an der Inf.Nadel ziehst und festhälst müßte es dann gut laufen.
Ich schaue da ehrlich gesagt nie hin. Ich kann kein Blut sehen und auch keine Nadeln...

Zitat von Petri Beitrag anzeigen
Oder es ist eine kleine Inf-Nadel die gleich verstopft, kannst an der Farbe sehn, blau=sehr klein, rosa=bischen größer, grün=gut, weiß=noch besser.
Bei den größeren Nadeln tut dann aber der Einstich wahrscheinlich auch mehr weh... autsch! Naja, werde beim nächsten mal den Vorschlag machen, ob sie nicht trotzdem vielleicht eine dickere Nadel nehmen könnten... Butterfly heißen die Dinger ja...

Zitat von Petri Beitrag anzeigen
Es kommt auch darauf an wo die Inf-Nadel liegt, ob am Handgelenk, dann bischen das Handgelenk bewegen, hilft ab und zu. An der Ellenbeuge den Arm wirklich die ganze Zeit gerade lassen und nicht abbeugen. Egal wo sie liegt gillt, liegen bleiben.
Bei Dr. L. sitzt man während den Infusionen immer. Das mag ich viel lieber! Ich hasse es am hellichten Tag 2 h irgendwo rumliegen zu müssen! Wieso meinst Du, dass man liegen sollte? Ich lass mir die Infusionen immer in die Ellenbeuge geben, Handgelenkthört sich ja gleich noch viel brutaler an!

Danke und viele Grüße
Sabine

Infusionen brauchen stundenlang bis sie in die Vene eingelaufen sind !

Petri ist offline
Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo Binnie,

Butterfly??
Das ist eigentlich keine Infusionsnadel. Das ist ein zusammenhängendes System, womit man auch langsam ins Gewebe infundieren kann, wenn jemand absolut keine Möglichkeit für eine Inf.-Nadel hat. ABER: ohne irgendwelchen Zusätzen in der Infusionslösung, nur zur Flüssigkeitszufuhr!!
Ich schätze bei einem Butterfly kann eine Infusion gar nicht schneller laufen, wenn er in der Vene liegt; sehr kleine Nadel.
Ich weiß nicht ob es in Arztpraxen immer so gehandhabt wird Infusionen über einen Butterfly zu geben. Im Krankenhaus undenkbar.
Es liegt sicherlich nicht an deinen Venen. Es ist besser zu liegen wegen dem "Gefälle" (wie ein "Wasserfall" vergleichbar).
Wenn der Körper etwas "ablehnt", reagiert er evtl allergisch oder wie auch immer. Aber garantiert nicht in dem die Infusion nicht schneller läuft. Das Dummschwätzerei wenn das jemand behauptet!

Viele Grüße Petra

Infusionen brauchen stundenlang bis sie in die Vene eingelaufen sind !
Anne B.
Cortisol ist ja ein Stresshormon. Wenn es da ist, bedeutet dies, soweit ich weiß, dass das sympathische Nervensystem dadurch angeregt wird und vegetative Funktionen, wie Verdauung usw. eher unterdrückt werden.
Cortisol ist lebenswichtig. Das Problem, das viele Vergiftete haben, ist, dass bei allergischen Reaktionen viel Cortisol ausgeschüttet werden muss, dies aber bei den meisten wegen einer NN-Schwäche (?) nicht funktioniert. Dadurch gibt es dann Probleme (Antriebsstörung, Depression). Hab' ich gelesen .

Du hast Calcium-Infusionen bekommen? Warum?
Nur wenig. Warum interesssiert mich nicht , da mein Arzt wesentlich mehr weiß als ich. Da habe ich Vertrauen.

Naja, ich fand das mit dem Übererregtsein damals ehrlich gesagt nicht so toll...
Nach den infusionen hatte ich das auch. Es war wohl bisschen viel für mein Immunsystem. Das Gefühl wieder Bäume ausreißen zu können ist zwar wirklich toll, aber nicht unbedingt nachts .

Was sollte ich nicht vertragen? Wenn's dann endlich drin ist, geht's mir doch ziemlich gut damit!
Mich hat es nachdenklich gemacht. Kontraindikation für Ozon-Therapien sind u. a. Gerinnungsstörungen, es gab wohl diesbezüglich einige Vorfälle. In meiner Familie gab es jedenfalls mehrere solcher Gerinnungsprobleme: Großvater mütterlicherseits hatte mehrere Schlaganfälle, meine Mutter eine Thrombose und eine schwere Eklampsie in der Schwangerschaft, mein Bruder war als Eklampsie-Baby nach der Geburt total blau angelaufen und hatte mit Mitte 30 eine Lungenembolie aus heiterem Himmel, die er nur durch einen Glücksfall überlebte. Das Interessante ist für mich, dass wir 4 uns vom Wesen und Äußeren wirklich sehr ähneln, möglicherweise liegt da tatächlich etwas erbliches vor.

Wie sieht es bei dir aus?

Wie ist es jetzt inzwischen bei Dir mit den Infusionen?
Ich werde wohl jetzt erstmal mein Testament machen . - Nein, ich habe Vertrauen in meinen Arzt und werde das natürlich ansprechen. Vielleicht nutze ich auch die Zeit, um mich mal bzgl. der Gerinnung untersuchen zu lassen.

Vorerst mache ich eine Pause bis zum Frühjahr, damit der Knochen optimal verheilen kann.

Viele Grüße, Anne


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