Haarausfall, Candida, Gluten-Milchunvertr. Amalgam schuld?

18.12.07 19:33 #1
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haarausfall, candida, gluten-milchunvertr. amalgam schuld?

Summertime ist offline
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Hallo Katarina,

ich habe auch schon öfter gelesen, daß Haarmineralanalysen unzuverlässig sein sollen.
Ich würde auch das Selen mal beim Arzt kontrollieren lassen, soweit ich weiß kostet das so um die 30 Euro. Eigentlich ist hier eher Selenmangel die Regel. Empfohlen werden Blutwerte von 120-200 µg/l (wichtig u.a. für die Entgiftung), üblich sind Werte um die 70.

Quecksilber kann auch durch Fischverzehr kommen (z.B. Thunfisch), aber auch da ist eben die Frage, ob die Werte zuverlässig sind. Ich würde erstmal das Selen testen lassen.

Viele Grüße

Summertime

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Beat ist offline
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Seit: 14.01.04
Hallo margie

Ich gehe davon aus, dass Deine Tochter kein Amalgam im Munde hatte, wenn Du die Belastung der Mutter ansprichst und dass man bei ihr dennoch Quecksilber im Urin oder Blut nachweisen konnte.
Ja, nachgewiesen zuerst indirekt im Blut, später nach einiger ausleitezeit noch direkt im Urin (Provokationstest)

Wenn dies also so korrekt ist, dann würde ich fragen, gibt es denn nicht noch andere Einsatzbereiche von Quecksilber, mit denen wir zu tun haben und bei denen wir Quecksilber aufnehmen?
Auch das ist richtig. Zumindes vor nicht so langer Zeit war es das ha Konservierungsmittel Timorosol und die andere beduetende Quelle ist Fisch, vorallem grossfische wie Thunfisch oder Fische aus der nördlichen halbkugel. pESTIZIDIEN UND WEITERE sachen kommen noch dazu
Eine weitere Quelle ist die Mutter, welche aus irgend einem Grunde belastet ist und es dem Fötus abgibt.
Die hohe Belastung lässt sich aber meist nur dadurch erklären, dass der Betroffene einen Selbstentgiftungsdefekt hat (genetisch, welcher aber widerum durch hg kommen könnte).

Ich rate sicher keinem sich Amalgam in den Mund machen zu lassen, aber ich halte die Amalgam-Hysterie für übertrieben. Man führt sämtliche Belastungen mit Quecksilber, auch wenn man selbst nie welches im Munde hatte, dennoch auf das Amalgam der Mutter zurück, auch dann, wenn die Mutter nur eine Amalgamplombe hatte. Ich halte von dieser Theorie nicht viel.
Die Theorie hat wie Du antönst einen Unlogik. Diese kann heute durch eine ergänzung geschlosen werden. Das erwähnte ist dann sehr schlimm, wenn der Betroffene eben die Eintgiftungsstörung hat. Dann ist Amalgam heute im allgem,einen klar die grösste hg Quelle, sei es direkt oder indirekt über die Mutter, wobei es in einzelfällen natürlich anedrs sein kann.

Man sollte eher fragen, wenn jemand Belastungen hat, weshalb scheidet die Leber des Betroffenen diese Gifte nicht aus? Das Problem liegt meiner Meinung bei der evtl. kranken Leber.
In den allermeisten Fällen ist es nicht die leber, sondern wie erwähnt diese Entgiftungsstörung, die man übrigens mittels Labortest messen kann
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Summertime

Dasd mit dem selen ist wichtig und stimmt.

Das mit der HMA ist so nicht ganz richtig. Unzuverlässig ist es aufgrund tiefer hg werte im haar auf eine tiefe hg Belastung zu schliessen, da tiefe hg Werte wegen der gestörten entgiftung kommen können, was im gegenteil auf eine sehr hohe Belastung schliessen kann.
Eine hg Belastung ist in den allermeisten Fällen im haar ersichtlich, wenn man nebst hg auch die anderen SM UND die Mineralien misst. Danach muss bei tiefen hg der Test jemand ausweten, der sich damit auskennt. Leider gibt es äuserst wenig Menschen hier, die dies können. ich kann es etwas und kenne jemanden wenn es zu schwIErig ist, der es gut kann.
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Liebe Grüsse
Beat

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Summertime ist offline
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Seit: 10.12.07
Zitat von Beat Beitrag anzeigen
Hallo Summertime

Unzuverlässig ist es aufgrund tiefer hg werte im haar auf eine tiefe hg Belastung zu schliessen, da tiefe hg Werte wegen der gestörten entgiftung kommen können, was im gegenteil auf eine sehr hohe Belastung schliessen kann.
Richtig.

www.pharmazeutische-zeitung.de/fileadmin/pza/2001-09/titel.htm

Angesichts dieser Ergebnisse würde ich mich allerdings auch nicht auf Interpretationen von Haaranysen verlassen.

Viele Grüße

Summertime

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Danke für den interessanten Link.

Dazu gibt es einiges zu sagen:

1. Das das labor seriös sein sollte und die richtigen Messinstrumente, Abläufe etc ist logisch, das trifft auch auf jegliche Messung zu. Fazit: es sollte sich um ein gutes Labor handeln.

2. Gemäss Tabelle 3 sind die Bewertungen so unterschiedlich wie es der Kommentar macht nicht!

Auszüge:

Die relativ häufigen Über- und Unterschreitungen der Referenzbereiche lassen es zumindest statistisch wenig wahrscheinlich erscheinen, dass sich die Festlegungen der Bereichsgrenzen an die Vorgaben der Klinischen Chemie halten (90 beziehungsweise 95 Prozent-Perzentile; 90 Prozent-Perzentile bedeutet, dass 90 Prozent aller gemessenen Proben unter diesem Wert und 10 Prozent darüber liegen) Seriöse Labore verwenden genau diese % Werte an, dazu meist noch die Standardabweichung von 67 bzs 33% für leich erhöht oder leich erniedrigt!
Anders gesagt, es scheinen alle Labore nicht seriös zu sein.

Zudem sagt eine Über- oder Unterschreitung von Bereichsgrenzen einer bestimmten Bevölkerungsgruppe nichts aus über einen tatsächlichen Mangel oder eine toxische Überversorgung
So absolut stimmt es natürlich nicht. Diese Werte geben schon einen Hinweis. Wenn nur 10% der Bevölkerung so tiefe werte haben, könnte zumindest ein Mangel vorliegen.
Gerade bei Zink und Eisen trängt sich nach der HMA oft eine Messung im Blut auf, weil der Hinweis eines mangels da ist.



1. Es wäre daher nötig, zunächst aus Sicht der Spurenelementkunde einen unteren Grenzwert für Selenkonzentrationen im Haar zu definieren, unter dem supplementiert werden sollte. 2. Dass dies bis heute nicht erfolgt ist, zeigt, wie schwierig eine solche Festlegung ist.
1. ist korrekt. 2. Diese Haltung ist ein Hohn! Da die orthomolekulare Medizin trotz vieler Studien von massgebenden Kreisen einfach nicht anerkannt wird, werden natürlich diese Grenzwerte nicht erarbeitet. Hier nun diesen umstand gegen die HMA auszuspielen ist wirklich die Höhe. Dies gilt für alle Elemente

Nur im Falle eines derartigen Fließgleichgewichtes zwischen verschiedenen Kompartimenten des Körpers und den Haaren wäre eine Haarkonzentration aussagekräftig bezüglich der Organkonzentrationen. Dies ist aber bei Selen nicht der Fall. Seine Verteilung unterliegt vielmehr einer komplizierten homöostatischen Steuerung nach einem hierarchischen System:
Diese Aussage ist richtig. Aus der HMA können deshalb nur bedingt Rückschlüsse auf den Seklenstatus gezogen werden. Dies gilt auch für andere Mineralien, auch da hat der artikel recht.

1. Relativ hohe Cadmiumkonzentrationen im Haar (zum Beispiel über 200 ng/g) weisen keineswegs auf eine kritische Konzentration in der Niere hin. Andererseits kann bereits bei relativ niedrigen Konzentrationen im Haar (beispielsweise 20 ng/g) der kritische Grenzwert von 50 µg/g in der Nierenrinde überschritten sein. 2. Daher ist die Haaranalyse nicht geeignet, die Menschen mit hohen kritischen Cadmiumkonzentrationen in der Nierenrinde herauszufinden.
1. ist richtig. 2. ist so absolut nicht korrekt. Der Verfasser geht davon aus, das Cadmium nur wegen der niere ein Problem ist. Dies ist jedoch nicht richtig! Aussserdem weird niemand wegen der Niere eine HMA machen lassen. Cadmium ist im Gehirn auch ein Problem. Und mir wäre nicht bekannt, das die werte im Gehirn anders sind als die etwas oberhalb im Haar.

Völlig analog ist die Situation für das ebenfalls gerne erwähnte Arsen: Aus der forensischen Toxikologie ist selbstverständlich bekannt, dass Arsen bei einer Intoxikation ins Haar eingelagert wird und aus der dann erhöhten Konzentration im Haar auch auf eine bereits abgelaufene Arsenvergiftung geschlossen werden kann. Allerdings wurden bei Arsenvergiftungen regelmäßig Konzentrationen im Haar gefunden, die deutlich über den Werten der lediglich hintergrundbelasteten deutschen Bevölkerung liegen (Kijewski 1993).
Das ist schlicht kein Argument! Nur weil gewisse Personen im Hintergrund weniger abbekommen haben und offiziell nicht als vergiftet gelten, heisst das nicht, dass diese nicht vergiftet sind! Alle hg belasteten hier im Forum können ein lied davopn singen.

Gänzlich unverständlich wird es, wenn einige Labors für rein toxische, nicht essenzielle Elemente wie Quecksilber die Unterschreitung einer unteren Bereichsgrenze als "Mangel" angeben oder für essenzielle Elemente, bei denen selbst bei deutlicher Überdosierung keine Vergiftungserscheinungen bekannt sind (zum Beispiel Magnesium), eine Überschreitung der oberen Bereichsgrenze als "Vergiftung" deklarieren. Das ist richtig. Solche Labors sollte man auch nicht einbeziehen, die haben wirklich keine Ahnung.

Fazit: Der Link ist an und für sich gut, leider zu undifferenziert. Seriöse Labors geben die Werte im Vergleich zur Norm an, was hier nicht der Fall war. Es kann nicht für alle einzelnen Elemente Aussagen gemacht werden, einige wie Sulfit sagen gar nichts aus, bei einigten lassen sich aber Tendenzen ausmachen, die dann ein Hinweis für eine Blutanalyse sind. Gesamtaussagen wie Mineralienhaushaltstörungen sind aber gut möglich. Im Weiteren müssen die Einzelwerte immer mit den Gesamtwerten analysiert werden. So kann zb auch in den meistzen Fällen eine hg Belastung festgestellt werden, sogar wenn die Werte unterdurchschnittlich sind. Man bedenke, das gewisse Werte mit der anerkannten üblichen Blutprobe auch völlig falsch liegen, zb hg, genau wegen den unterschiedlichen Vorgängen wie im Artikel zu selen beschrieben. Die gelten bei anderen Elementen eben auch im Blut. Trotzdem ist wegen diesem Fall keiner der meinung Blutanalysen seien generell unbrauchbar.
Gerade zur Bestimmung einer SM Belastung eignet sich die HMA in den allermeisten Fällen, sofern sie richtig interpretiert werden kann, was leider kaum der Fall ist.
Auch wenn es heute bessere Tests dazu gibt
Der Titel des Links, Vorsicht bei der Interpretation der Messwerte ist also völlig korrekt, aber die Ablehnung aller Werte in allen Fällen ist das kinde mit dem Bade ausgeschüttet
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Liebe Grüsse
Beat

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Summertime ist offline
Beiträge: 263
Seit: 10.12.07
Zitat von Beat Beitrag anzeigen

1. Es wäre daher nötig, zunächst aus Sicht der Spurenelementkunde einen unteren Grenzwert für Selenkonzentrationen im Haar zu definieren, unter dem supplementiert werden sollte. 2. Dass dies bis heute nicht erfolgt ist, zeigt, wie schwierig eine solche Festlegung ist.
1. ist korrekt. 2. Diese Haltung ist ein Hohn! Da die orthomolekulare Medizin trotz vieler Studien von massgebenden Kreisen einfach nicht anerkannt wird, werden natürlich diese Grenzwerte nicht erarbeitet. Hier nun diesen umstand gegen die HMA auszuspielen ist wirklich die Höhe. Dies gilt für alle Elemente

Nur im Falle eines derartigen Fließgleichgewichtes zwischen verschiedenen Kompartimenten des Körpers und den Haaren wäre eine Haarkonzentration aussagekräftig bezüglich der Organkonzentrationen. Dies ist aber bei Selen nicht der Fall. Seine Verteilung unterliegt vielmehr einer komplizierten homöostatischen Steuerung nach einem hierarchischen System:
Diese Aussage ist richtig. Aus der HMA können deshalb nur bedingt Rückschlüsse auf den Seklenstatus gezogen werden. Dies gilt auch für andere Mineralien, auch da hat der artikel recht.
Ich denke, hier hattest Du nicht zu Ende gelesen, denn im Folgenden wird ja erklärt, warum die Selenkonzentration im Haar nicht unbedingt Rückschlüsse auf den Selenstatus zulässt, und daher eine Bestimmung von Grenzwerten schwierig ist (bzw. nicht sinnvoll).

Zitat von Beat Beitrag anzeigen
1. Relativ hohe Cadmiumkonzentrationen im Haar (zum Beispiel über 200 ng/g) weisen keineswegs auf eine kritische Konzentration in der Niere hin. Andererseits kann bereits bei relativ niedrigen Konzentrationen im Haar (beispielsweise 20 ng/g) der kritische Grenzwert von 50 µg/g in der Nierenrinde überschritten sein. 2. Daher ist die Haaranalyse nicht geeignet, die Menschen mit hohen kritischen Cadmiumkonzentrationen in der Nierenrinde herauszufinden.
1. ist richtig. 2. ist so absolut nicht korrekt. Der Verfasser geht davon aus, das Cadmium nur wegen der niere ein Problem ist. Dies ist jedoch nicht richtig! Aussserdem weird niemand wegen der Niere eine HMA machen lassen. Cadmium ist im Gehirn auch ein Problem. Und mir wäre nicht bekannt, das die werte im Gehirn anders sind als die etwas oberhalb im Haar.
Ich denke, auch hier hast Du zu schnell gelesen. Der Autor schreibt nicht, daß Cadmium nur wegen der Niere ein Problem ist, sondern daß die Haaranalyse nicht dazu geeignet ist, eine Belastung der Niere herauszufinden. Das ist etwas völlig anderes!

Was den Mineralstatus angeht habe ich mit einer Blutuntersuchung viel bessere Erfahrungen gemacht als mit einer Haaranalyse, der Artikel bestätigt meine Erfahrungen. Ein jeder möge sich sein eigenes Urteil bilden.

Viele Grüße

Summertime

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Summertime

Ich denke, hier hattest Du nicht zu Ende gelesen, denn im Folgenden wird ja erklärt, warum die Selenkonzentration im Haar nicht unbedingt Rückschlüsse auf den Selenstatus zulässt, und daher eine Bestimmung von Grenzwerten schwierig ist (bzw. nicht sinnvoll).
Du hast recht, meine aussage war nicht korrekt. Habe mich nicht riochtig ausgedrückt.
Schrieb zwar Diese Aussage ist richtig. Aus der HMA können deshalb nur bedingt Rückschlüsse auf den Seklenstatus gezogen werden. Dies gilt auch für andere Mineralien, auch da hat der artikel recht. , aber die Aussage Diese Haltung ist ein Hohn! ist so wie sieh steht falsch. Meinte damit die oft, auch in anderen Stelle des Links vorgebrachte Kritik der fehlenden Grenzwerte. Es ist ein Hohn diese grenzwerte generell unabhängig der messstelle als nicht existierend zu kritisieren un gleichzeitig solche durch nicht Anerkennung der Zusammenhänge von Vitalstoffversorgung und Krankheiten zu verhindern.

Der Autor schreibt nicht, daß Cadmium nur wegen der Niere ein Problem ist, sondern daß die Haaranalyse nicht dazu geeignet ist, eine Belastung der Niere herauszufinden. Das ist etwas völlig anderes!
Nicht ganz, er schreibt schon mehr dazu:
Die Niere ist auch das "kritische Organ" für Cadmium, das heißt das Organ, das als erstes Vergiftungserscheinungen zeigt.
Er suggeriert damit im Minimum, das Cadmium sonst kaum ein Problem ist und deshalb die Haaranalyse nichts taugt, was er ja am Schluss auch schreibt. Cadmium ist aber wegen der Toxität im Gehirn ein Problem.

Was den Mineralstatus angeht habe ich mit einer Blutuntersuchung viel bessere Erfahrungen gemacht als mit einer Haaranalyse, der Artikel bestätigt meine Erfahrungen.
Ja das glaube ich Dir schon, denk es ist im Prinzip auch so. Nur ist es rel. aufwändig und teuer alle Mineralien im Blut zu untersuchen. Ausserdem kann es speziell bei Kindern fehler geben, da die Psyche (Angst vor der blutentnahme) gewisse Werte beeinflussen kann. Im Weiteren kann durch eine einmalige Belastung oder Manko relativ kurz vor der Blutentnahme aus dem Messswert falsche Schlüsse gzogen werden.
Die HMA hat Ihre Nachteile, die auch zu recht erwähnt wurden, speziell das nicht alle Werte brauchbar sind und die Werte mit Vorsicht zu geniessen sind. Ihr Vorteil ist aber, das relativ günstig viel gemessen werdenkann , statt Blut für Mineralien und Urin (allenfalls mit vorgängiger Chelatoreinnahme) für SM, und auch eine generelle Mineralienstoffwechselstörung ersichtlich wäre und oft auf problematische Werte hingewiesen werden kann, die dann allenfalls mittels einer oder einigen wenigen Blutanalyse untersucht werden können. Ein weiterer Vorteil ist, dass die werte unabhängig von einer gerade (zufälliger) Belastung oder Defizit infolge kurzfristiger umweltfaktoren bzw Ernährung, sind.

Aber das viele meinen, das die HMA Analyse eindeutige Aussagen über die Versorgung jedes Mineral machen kann ist natürlich flasch und deshalb fand ich den Artikel trotzdem auch gut. Ebenso wird ja odft gemeint, das ein tiefer hg Wert im Haar, eine tiefe hg Belastung widerspiegelt, dies ist nicht nur falsch, sondern auch gefährlich. Leider sind auch den allermeisten Labors und medizinischen Personal die Zusammenhänge da nicht beknnt und kaum einer ist fähig anhand tiefer hg Werte eine Aussage über die hg Belastung machen zu können. Dadurch müssen die anderen Mineralienwerte und SM Werte beigezogen werden, dann geht es in den meisten Fällen, aber das ist ein weiiteres Thema
__________________
Liebe Grüsse
Beat

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Summertime ist offline
Beiträge: 263
Seit: 10.12.07
Zitat von Beat Beitrag anzeigen

Der Autor schreibt nicht, daß Cadmium nur wegen der Niere ein Problem ist, sondern daß die Haaranalyse nicht dazu geeignet ist, eine Belastung der Niere herauszufinden. Das ist etwas völlig anderes!
Nicht ganz, er schreibt schon mehr dazu:
Die Niere ist auch das "kritische Organ" für Cadmium, das heißt das Organ, das als erstes Vergiftungserscheinungen zeigt.
Er suggeriert damit im Minimum, das Cadmium sonst kaum ein Problem ist und deshalb die Haaranalyse nichts taugt, was er ja am Schluss auch schreibt. Cadmium ist aber wegen der Toxität im Gehirn ein Problem.
Hallo Beat,
Das lese ich daraus gar nicht, im Gegenteil


ich lese hieraus, daß der Autor Cadmium sogar als ein sehr großes Problem ansieht, und die Niere das Organ ist, das zuerst darunter leidet, und eine solche Belastung einfach nicht früh genug mit einer Haarmineralanalyse ermittelt werden kann.

Zitat von Beat Beitrag anzeigen
Was den Mineralstatus angeht habe ich mit einer Blutuntersuchung viel bessere Erfahrungen gemacht als mit einer Haaranalyse, der Artikel bestätigt meine Erfahrungen.
Ja das glaube ich Dir schon, denk es ist im Prinzip auch so. Nur ist es rel. aufwändig und teuer alle Mineralien im Blut zu untersuchen. Ausserdem kann es speziell bei Kindern fehler geben, da die Psyche (Angst vor der blutentnahme) gewisse Werte beeinflussen kann. Im Weiteren kann durch eine einmalige Belastung oder Manko relativ kurz vor der Blutentnahme aus dem Messswert falsche Schlüsse gzogen werden.
Die HMA hat Ihre Nachteile, die auch zu recht erwähnt wurden, speziell das nicht alle Werte brauchbar sind und die Werte mit Vorsicht zu geniessen sind. Ihr Vorteil ist aber, das relativ günstig viel gemessen werdenkann , statt Blut für Mineralien und Urin (allenfalls mit vorgängiger Chelatoreinnahme) für SM, und auch eine generelle Mineralienstoffwechselstörung ersichtlich wäre und oft auf problematische Werte hingewiesen werden kann, die dann allenfalls mittels einer oder einigen wenigen Blutanalyse untersucht werden können. Ein weiterer Vorteil ist, dass die werte unabhängig von einer gerade (zufälliger) Belastung oder Defizit infolge kurzfristiger umweltfaktoren bzw Ernährung, sind.
Aber das viele meinen, das die HMA Analyse eindeutige Aussagen über die Versorgung jedes Mineral machen kann ist natürlich flasch und deshalb fand ich den Artikel trotzdem auch gut. Ebenso wird ja odft gemeint, das ein tiefer hg Wert im Haar, eine tiefe hg Belastung widerspiegelt, dies ist nicht nur falsch, sondern auch gefährlich. Leider sind auch den allermeisten Labors und medizinischen Personal die Zusammenhänge da nicht beknnt und kaum einer ist fähig anhand tiefer hg Werte eine Aussage über die hg Belastung machen zu können. Dadurch müssen die anderen Mineralienwerte und SM Werte beigezogen werden, dann geht es in den meisten Fällen, aber das ist ein weiiteres Thema
Daß Blutuntersuchungen auf Mineralien so teuer sind sehe ich auch als Problem, besonders in Anbetracht dessen, daß die Kasse das nicht zahlt. Allerdings sind die HMA ja auch nicht gerade günstig, und in meinem Fall hat es nichts gebracht, während die Blutuntersuchung u.a. einen Magnesiummangel zeigte, und, voilà mit Magnesiumeinnahme schwanden die innere Unruhe und die Schwierigkeiten zu entspannen. Ein Segen! Ich will gar nicht wissen, wie viele Menschen noch unnötigerweise wegen sowas leiden, und denke, langfristig könnten im Gesundheitswesen sogar Kosten gespart werden, wenn eine gründlichere Diagnostik (heutzutage ist ja unglaublich vieles möglich) ermöglicht würde.

Zu Quecksilber in Haaranalysen habe ich übrigens mal gelesen, daß das in den Haaren eher Methylquecksilber aus Fischen, als anorganisches aus Amalgam ist, kann nur leider den link nicht mehr finden... Im Text wird das ja auch am Rande angesprochen.

Viele Grüße,

Summertime

Geändert von Hexe (11.12.09 um 19:54 Uhr) Grund: auf Wunsch von summertime geändert

haarausfall, candida, gluten-milchunvertr. amalgam schuld?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Meine erste und letzte Erfahrung mit einer HMA war:
Es wurden mit getrennter Post die Haare von Ehemann und Ehefrau an ein Labor in den USA geschickt.
Das Ergebnis war erstaunlich: beide hatten exakt die gleichen Belastungen bzw. Mängel. Das kann doch nicht wirklich sein?
Die Rechnung war auch erstaunlich: damals kostete das noch ein Schweinegeld.

Gruss,
Uta

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katarina105 ist offline
Themenstarter Beiträge: 96
Seit: 09.12.07
meine ergenisse, habe ich nun endlich.

die werte sind wohl alle ok, müsste quasi kerngesund sein

ich habe so eine schöne tabelle, leider aber keinen scanner so hab ich den text mal abgeklimpert.

was auffällig ist, das in der tabelle der toxischen mineralstoffe, der balken vom quecksilber weiter rausläuft, als alle anderen. aber quecksilber ist auch das einzige, kein arsen, blei, nickel etc...

da ich seit jahren leitungswasser trinke, hätte ich da mehr erwartet.

da steht auch das ein zuviel an selen nicht gut wäre, aber wenn ein zuviel an selen da ist, was bedeutet das bezogen aufs quecksilber?

vielleicht kann mir jemand von euch weiterhelfen.
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