Haarausfall, Candida, Gluten-Milchunvertr. Amalgam schuld?

18.12.07 19:33 #1
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haarausfall, candida, gluten-milchunvertr. amalgam schuld?

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Hallo katarina,

deine Beschwerden können schon mit Amalgam zusammenhängen.

Eine Haarmineralanalyse ist aber nicht immer unbedingt aussagekräftig.

Findet sich Quecksilber in den Haaren, ist eine Belastung da, du kannst aber Hg ausscheiden.
Wenn sich kein Quecksilber in den Haaren findet, ist es aber nicht gesagt, dass du deshalb nicht belastet bist, weil es Menschen gibt, die es schlecht ausscheiden und es somit auch nicht in den Haaren gefunden wird.

Wichtig ist immer ein OPT (Kieferpanoramaaufnahme), das ein erfahrener Herdspezialist befunden sollte.

Was bei einer Amalgamsanierung alles beachtet werden sollte findest du unter
http://www.symptome.ch/wiki/Amalgam

Liebe Grüße
Anne S.

haarausfall, candida, gluten-milchunvertr. amalgam schuld?

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Hallo katarina,

das habe ich noch vergessen!

Bei Haarausfall sollte man auch an die Schilddrüse denken.

Liebe Grüße
Anne S.

haarausfall, candida, gluten-milchunvertr. amalgam schuld?

katarina105 ist offline
Themenstarter Beiträge: 96
Seit: 09.12.07
hallo anne. meine schilddrüse ist ok, das hatte ich schon alles testen lassen.

@margie, ich will ja garnicht alles aufs amalgam schieben. bei mir deutet halt irgendwie alles auf eine übersäuerung, die ich trotz entschlacken und basenhaltiger nahrung nicht in den griff bekomme. auch der pilz mag sich nicht verabschieden.

vielleicht ist ja an meinem haarausfall der pilz schuld und den pilz werd ich nicht los wegen der quecksilberbelastung. also wäre amalgam quasie indirekt schuld

gerold, du sagtest das man zu pilzen neigt wenn man ein schwaches oder geschwächtes immunsystem hat? ich frag mich bloß weil ich kaum krank bin, erkältungsmäßig.

lg, katarina

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ErikaC ist offline
Beiträge: 855
Seit: 29.05.07
Hallo Katalina,

und ich versuche mich so gesund es geht zu ernähren.
Was heißt das denn genau? Was isst und trinkst du?

bei mir deutet halt irgendwie alles auf eine übersäuerung, die ich trotz entschlacken und basenhaltiger nahrung nicht in den griff bekomme. auch der pilz mag sich nicht verabschieden.
Übersäuerung beseitigen ist sicher die richtige Spur. In der Regel schafft man das durch Ernährungsumstellung. Oft muss auch zusätzlich die Darmflora aufgebaut werden, was bis zu 1,5 Jahre dauern kann. Ich kenne sehr viele Menschen, die unter Haarausfall und Blähungen/Durchfall litten und diese Störungen durch Ernährungsumstellung und/oder Darmaufbau und/oder Nahrungsergänzung aus Obst und Gemüse wegbekommen haben - ohne Amalgam auszuleiten. Ich glaube auch nicht, dass Amalgam der Hauptübeltäter für alle möglichen gesundheitlichen Probleme ist - heute "normale" Ernährung reicht völlig aus, um krank zu werden.

Viele Grüße
Erika

haarausfall, candida, gluten-milchunvertr. amalgam schuld?

margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
2. Versuch (wurde mein gestriger Beitrag gelöscht?):



Hallo Katarina,


Du schreibst:
@margie, ich will ja garnicht alles aufs amalgam schieben. bei mir deutet halt irgendwie alles auf eine übersäuerung, die ich trotz entschlacken und basenhaltiger nahrung nicht in den griff bekomme. auch der pilz mag sich nicht verabschieden

vielleicht ist ja an meinem haarausfall der pilz schuld und den pilz werd ich nicht los wegen der quecksilberbelastung. also wäre amalgam quasie indirekt schuld
Darf ich fragen, welche Einschränkungen Du in Deinem Leben wegen des Pilzes hast? Wie macht er sich bemerkbar?
Candida-Pilze hat nahezu jeder Mensch und nur, wenn sie in sehr hoher Zahl vorhanden sind, machen sie Probleme. Wenn sie Probleme machen, dürfte das an einem schlecht funktionierendem Immunsystem liegen. Aber ein schlecht funktionierendes Immunsystem kann sehr viele unterschiedliche Ursachen haben, d. h. es heißt nicht automatisch, dass ein schlecht funktionierendes Immunsystem nur von ein paar wenigen Amalgamplompen kommt. Wenn die Medizin so einfach wäre, ja weshalb gibt es dann noch Ärzte, Heilpraktiker und weshalb wird dann noch jährlich sogar ein Nobelpreis für Medizin verliehen??
Ich fürchte, dass Du sehr vorschnell bei Dir Amalgam als Ursache Deiner Beschwerden vermutest und ich würde aus meiner Erfahrung heraus sagen, zu Unrecht.
Da Du nichts zu Deiner Leber geschrieben hast, gehe ich davon aus, dass diese o. k. ist. Die Leber hat die Aufgabe, den Körper zu entgiften, d. h. wenn sie funktioniert, entgiftet sie auch das wenige Amalgam, das man aus den Plompen ablutscht oder das man beim Verlegen über die Atmung einatmet. Ich sage bewußt, wenn die Leber funktioniert. Tut sie dies nicht, ist das Problem nicht das Gift, das Du zu Dir nimmst, sondern dann ist das Problem die Leber. Das würde heißen, die Leber hat eine Erkrankung und kann ihrer Entgiftungsfunktion nicht nachkommen. Wenn dem so wäre, müßte man nach der Leberkrankheit suchen, denn dann wird die Leber auch andere Gifte wie Amalgam nicht ausscheiden. Es würde also wenig bringen, wenn Du das Amalgam entfernst und ausleitest und Dir dann das nächste Gift in die Zähne einbauen läßt oder willst Du zahnlos herumlaufen? Nur wenn man sich entschließt, zahnlos herumzulaufen, meidet man das nächste Gift. Denn egal, was Du anstelle des Amalgams einbauen wirst, es gibt kein Material, von dem man sicher sein kann, dass es nicht auch gesundheitliche Probleme macht.
Besser ist es daher, wenn man versucht, es gar nicht erst zu Karies kommen zu lassen. Die zuckerfreie Ernährung ist da sicher sehr sinnvoll.

Du gibst an, dass Du Dich gluten-, milch- und zuckerfrei ernährst.
Hast Du dann eine andere Nahrungsquelle in Deinem Speiseplan, die Dir die in der Milch enthaltenen lebenswichtigen Stoffe (wie z. B. Calcium) ersetzt?
Calcium ist wichtig für die Zähne, d. h. bei Calciummangel kommt es vermehrt zu Karies. Calciummangel fördert Zahnfleischerkrankungen. Calcium ist wichtig für das Immunsystem bzw. zur Abwehr von Entzündungen und Allergien. Außerdem hat ein Calciummangel auch auf die Haare Auswirkung.
Also auf eine genügende Calciumzufuhr solltest Du großen Wert legen.

Haarausfall:
Es gibt sehr viele Gründe für Haarausfall.
Hast Du evtl. Eisen-, Biotin- oder Zinkmangel? Alles wäre als Ursache für Haarausfall denkbar.
Hier sind 2 Links zu dem Thema Haarausfall und darin siehst Du, wieviele mögliche Ursachen es gibt. Und wenn Du nicht bei verschiedenen Fachärzten wegen des Haarausfalls warst, wirst Du mit einem Heilpraktiker nicht weiterkommen. Warst Du schon bei Endokrinologen (Fachärzte für hormonelle Krankheiten)?

Haarausfall - Arten und Therapie

Haarausfall bei Frauen - Onmeda: Medizin und Gesundheit


Ich halte es für wichtig, dass geklärt wird, woher Dein Durchfall kommt, denn durch den Durchfall hast Du wahrscheinlich Vitamin- und Mineralstoffmangel.
Wurde denn mal eine Histaminintoleranz ausgeschlossen?
Wie sieht es mit den Enzymen der Bauchspeicheldrüse im Stuhl aus, d. h. produziert Deine Bauchspeicheldrüse genügend Enzyme?
Wurde mal eine Dysbakterie gemacht (man stellt dabei fest, welche Darmkeime fehlen und die sollte man dann hochdosiert zuführen)?

Also wenn ich Dich wäre, würde ich, wenn Du schon bei so vielen Heilpraktikern warst, mal wieder die Schulmediziner bemühen. Nicht nur zu einem gehen. Es gibt viele Versager unter den Schulmedizinern und mind. genauso viele unter den Heilpraktikern (ich würde aus meiner Erfahrung heraus sagen, dass Heilpraktiker nicht viel taugen, was ich da schon erlebt habe....). Aber das musst Du wissen.
Jedenfalls bin ich sicher, dass Dein Problem nicht von ein paar wenigen Amalgamplompen kommt (siehe oben, meine Äußerungen zu der Leberentgiftung).
Ich weiß, dass hier im Forum es viele gibt, die das anders sehen wollen, aber auch ich war mal auf diesem Erkenntnisstand vor ca. 11 Jahren und musste einsehen, dass ich mich geirrt habe. Man muss eben manche Erfahrungen gemacht haben, um daraus Schlüsse zu ziehen.

Gruß
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
@Carrie:

Woher weiß man was den Gendefekt verursacht hat?

(Sorry, ich will hier nicht so rumklüngeln, ist ja auch nicht das Thema dieses Threads, und ich will auch nicht alles auf das Amalgam schieben. Aber ganz ausschließen kann man es doch auch nicht)
Ich glaube nicht, dass man bei genetisch verursachten Krankheiten weiß oder wissen muss, was den Gendefekt verursacht hat. Ich denke, dass sehr viele genetisch verursachte Krankheiten vom defekten Erbgut kommen, das man von seinen Vorfahren erbt. Festzustellen, ob sich ein Gendefekt bis zu "Adam und Eva" zurückverfolgen läßt, geht ja nicht und wozu auch?
Ich weiß, worauf Du rauswillst:
Du meinst, dass durch Amalgam sich bei mir ein Gendefekt für M. Wilson gebildet hat. Wenn dem so wäre, dann müßte wohl fast jeder, der wie ich mal Amalgam im Mund hatte, an M. Wilson leiden, oder?

Aber da in unserer Familie bei meinen Vorfahren wie z. B. Vater wie Onkel mütterlicherseits und väterlicherseits kranke Lebern bekannt sind und da auch meine Brüder kranke Lebern haben, gehe ich davon aus, dass die Gendefekte von den Vorfahren bereits gekommen sind, d. h. mein Amalgam an meinen Gendefekten nicht schuld ist.
Bei dem Gendefekt auf die Eisenspeicherkrankheit, den ich zusätzlich noch habe, läßt sich dies auch beweisen:
Mein Vater hat genau den gleichen Gendefekt wie ich und nach dem Erbgang ist es zweifelsfrei, dass ich diesen Gendefekt von meinem Vater habe. Da in der Verwandtschaft meines Vaters (sein Bruder, Cousinen, etc.) noch weitere "Verdachtsfälle" für die Eisen- und die Kupferspeicherkrankheit sind (ob die Betroffenen auf die Eisen- oder die Kupferspeicherkrankheit untersucht wurden, weiß ich nicht), würde ich behaupten, dass diese Gendefekte sehr weit zurück gehen, also von Vorfahren kommen, die schon lange tot sind. Woher diese die Gendefekte hatten, ich weiß es nicht.


Aber:
Bei über zwanzigtausend Genen, die jeder Mensch hat, ist es für mich nur logisch, dass jeder Mensch auch Gendefekte hat, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es den "vollkommenen Menschen" gibt.

Gruß
margie
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Horaz ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.734
Seit: 05.10.06
Hallo margie,

dein Beitrag ist wieder ein Musterbeispiel dafür, wie wichtig Blicke hinter die Symptome sind. Dass es aber genauso verführerisch wie falsch sein kann, hinter den Symptomen immer das Gleiche zu vermuten. Ich denke so wie du, dass die Funktionalität der Leber eine unglaublich hohe Bedeutung für die Gesundheit hat. Es ist unvermeidbar, dass wir irgendwelche Gifte einatmen oder einnehmen. Entscheidend ist wie der Körper damit umgehen kann und entscheidenden Anteil daran hat eine intakte Leber.

Viele Grüße, Horaz

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katarina105 ist offline
Themenstarter Beiträge: 96
Seit: 09.12.07
meine antwort von gestern ist auch gelöscht

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Horaz ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.734
Seit: 05.10.06
Hallo katarina,
deine Antwort wurde nicht gelöscht, sondern fiel unglücklicherweise auf einen Zeitpunkt, in dem das Forum auf einen anderen Server umgestellt wurde. Eigentlich sollte das Forum für den Zeitraum gesperrt werden, aber da gab es leider ein Kommunikationsproblem. Es tut uns leid, aber manche Beiträge sind nicht mehr wiederherzustellen.
Viele Grüße, Horaz

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Binnie
Ich halte es aber auch für falsch, jedem, der Probleme mit Amalgam hat einen "genetischen Defekt" einreden zu wollen. Morbus Wilson kommt wirklich nur sehr sehr selten vor. Entgiftungsstörungen können vielfältige Gründe haben, z.B. falsche Ernährung, Elektrosmog (z.B. auch durch Handys, DECT, WLAN,...) senkt ebenso die Entgiftungsfähigkeit herab, Zahnherde, die auf die vegetativen Meridiane oder Energiebahnen "drücken", Infektionskrankheiten, usw. usf. Deswegen ist es ja so wichtig, dass man sich bevor man sich für eine Therapie beispielsweise mit DMPS, etc. entscheidet abklärt, was alles noch dahinter stecken kann, dass man schlechter entgiftet. Aber nach spätestens 20 Jahren Amalgam, je nachdem wie oft die Plomben gewechselt wurden, und welche Belastungen man sonst noch hat, wird eigentlich jeder irgendwie davon krank. Nur die wenigstens führen es halt auf's Amalgam zurück. Amalgam greift so perfide in alle möglichen Stoffwechselprozesse ein, dass auch jeder woanders seine Probleme bekommen kann. Aber sicher ist eins: durch diese Belastung hat der Körper an allen möglichen Mineralstoffen usw. einen absolut erhöhten Verbrauch und den kann man kaum alleine mit der allerbesten Ernährung decken.

Viele Grüße
Sabine


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