Spucken von Salz - ?

18.12.07 03:06 #1
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Shelley ist offline
Beiträge: 10.454
Seit: 28.09.05
hallo,

kann mir bitteschön jemand sagen, bei welchen krankheiten man von schon minimal gesalzenem essen spucken muss?
erst wenn das essen wirklich absolut salzlos ist, hört das spucken auf.

die nieren seien okay. auch dieses adh - wasserhaushaltshormon oder wie es heisst.

des weiteren besteht ein extremer durst (zwischen 7 bis 9 liter flüssigkeitsaufnahme pro tag) bei völliger trockenheit in mund, hals, augen, haut, etc.

das blut ist dunkel und sehr dickflüssig trotz der grossen flüssigkeitsaufnahme.

was könnte das sein?

viele liebe grüsse von shelley
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spucken von salz - ?

RRichter ist offline
Beiträge: 1.312
Seit: 18.12.06
hallo shelley!

bei 7-9 liter flüssigkeitszufuhr ohne gleichzeitig extremen wasserverlust (12 stündigem laufen in der wüste o.Ä.) würden deine zellen platzen.


grüße
richter

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santa ist offline
Beiträge: 1.515
Seit: 30.06.05
Hallo Shelley!

Ich weiss nur, dass bei Salzaufnahme auch die Magensäureproduktion angeregt wird - also vielleicht da die Ursache liegen könnte (Gastritis)

Wenn NaCl fehlt dann sind auch die Schleimhäute und Häute sehr trocken, weil die Flüssigkeit die aufgenommen wird nicht wirklich vom Körper verwertet werden kann (bei den Schüsslersalzen ist Natrium chloratum unter anderem für die Befeuchtung zuständig).

Wurden schon die Elektrolyte bestimmt?
Magenspiegelung gemacht?

Bei grossem Durst würde ich auf einen Diabetes schliessen.

Blutzuckerspiegel in Ordnung?

Das fällt mir jetzt spontan dazu ein.

Lieber Gruss
Karin

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Ich dachte an eine spezielle Form von Diabetes:

Diabetes insipidus
Andere Bezeichnungen für diese Erkrankung sind Diabetes spurius oder Wasserharnruhr
Die Krankheit ist ziemlich selten und tritt ein, wenn die Nieren bei der Filterung des Blutes zu wenig Flüssigkeit zurückhalten. Dies wird durch das "antidiuretische Hormon" ADH (auch Vasopressin genannt) reguliert.

ADH wird in einer speziellen Hirnregion, dem Hypothalamus, gebildet. Danach wird es in der Hirnanhangdrüse gespeichert und von da aus auch freigesetzt.

Ein Mangel an diesem Hormon wird auch zentraler Diabetes insipidus genannt.

Beim der renalen Form ist zwar ein ausreichend hoher Spiegel an ADH vorhanden, aber die Nieren reagieren nicht entsprechend.

Ein exzessiver Harndrang und extremer Durst sind die Hauptsymptome dieser hormonellen Störung. Die betroffenen Patienten trinken eine enorme Menge Wasser, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Der zentrale Diabetes insipidus ist meistens Folge einer Schädigung des Hypothalamus oder der Hirnanhangdrüse. Die Gründe dafür können eine Infektion, ein Tumor, eine Kopfverletzung oder auch die unerwünschte Folge einer Hirnoperation sein.
www.doxter.de/index.php?page=114&gclid=CPrd0d-qsZACFQ4-Zwod6nsEFg

Uta

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Shelley ist offline
Themenstarter Beiträge: 10.454
Seit: 28.09.05
hallo richter,

was soll dein kommentar?
willst du mich damit aufziehen und sagen, ich würde mit meinen angaben lügen?

liebe santa,

herzlichen dank für deine antwort!
gastritis könnte das stichwort sein.
ich habe gemerkt, dass es zusätzlich auch schlimmer ist, wenn ich das nexium vergessen habe. das ist ja auch gegen gastritis.

elektrolyte wurden nicht bestimmt.
magenspiegelung will ich nicht und brauche ich wahrscheinlich auch nicht. ich hatte mal schon eine vor vielen jahren.
blutzucker sei okay.

liebe uta,

dieses adh wurde getestet. es sei doch okay. die symptome sind trotzdem da.
gleichzeitig mit diesem durst kam ein immenser mir neuer schwindel, neue noch nie gehabte kopfschmerzen und neue augenprobleme. ich kann oft fast nicht mehr sehen. brauche dann in die nähe eine brille, doch hilft die auch nur ganz kurz und dann sehe ich wieder fast nichts. die kopfschmerzen und der schwindel sind auch schier unerträglich. diese drei symptome kommen immer schubweise.

also jetzt ist es ein wenig besser.
ich trinke auch nur noch etwa sechs bis sieben liter.
ich glaube, sie messen auch nicht mehr.
wenn es noch so schlimm wäre wie letzte oder gar vorletzte woche, könnte ich gar nicht schreiben hier.
mir ging wirklich sehr, sehr schlecht.

viele liebe grüsse von der shelley

p.s.: nochmals an den richter: bevor du so blöde kommentare gibst, fragst du vorher vielleicht, ob ich einen blasenkatheter habe oder nicht. ja oder wenn ich nicht absoluten harnverhalt hätte und den weg zur toilette einfach so ganz gut zu fuss und ohne rollstuhl schaffen würde, dann könnte es ja wirklich sein, dass ich dauernd zur toilette renne und mengen an wasser auspinkele.
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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Halllo Shelley,

in dem Link steht:
[QUOTE]Ein Mangel an diesem Hormon wird auch zentraler Diabetes insipidus genannt.

Beim der renalen Form ist zwar ein ausreichend hoher Spiegel an ADH vorhanden, aber die Nieren reagieren nicht entsprechend.[/QUOTE]

Gruss,
Uta

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Kayen ist offline
Beiträge: 4.566
Seit: 14.03.07
Hallo Shelly,

zu dem Salz spucken kann ich nichts sagen.
Aber diesen wahnsinnigen Durst kenne ich auch und das ist wirklich sehr schlimm. Ich habe auch schlimme Durstattacken gehabt. Ich habe bestimmt bis zu 7 l Wasser am Tag getrunken. Ich mochte nachts garnicht einschlafen, weil ich das Gefühl hatte zu verdursten. Ständig schleppte ich nur Wasserflaschen durch die Gegend.Diabetis, diabetis insipidus und alle Hormone, die für den Wasserhaushalt zuständig sind, wurden bei mir überprüft und waren in Ordnung.

Dann habe ich meine Nahrungsergänzungen überprüft. Unter anderem habe ich als Magnesiumergänzung, wegen meiner Magensäure, schweres basisches Magnesiumcarbonat eingenommen und zusätzlich Basenpulver.

Dieses habe ich jetzt umgestellt und nehme jetzt andere Verbindungen ein, vielleicht war ich einfach zu basisch, aber im Grunde weiß ich es nicht genau.
Auf jedenfall ist es jetzt besser geworden. Ich trinke zwar immer noch mindestens 3 l aber ich kann jetzt Nachts mit ein oder zwei Gläser Wasser aus. Vorher habe ich teilweise 2 l Nachts getrunken. Also es wird jetzt besser.

Vielleicht überprüft Du auch Deine Nems oder besprichst das mit dem Arzt.

Liebe Grüße

Kayen
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Alles verändert sich - dahinter ruht ein Ewiges

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RRichter ist offline
Beiträge: 1.312
Seit: 18.12.06
hallo shelley!

Infolge von Dehydrierung sinkt die Leistung, da sich das Blut verdickt, das Herz weniger effizient arbeitet, schneller schlägt und die Körpertemperatur steigt. Dennoch ist eine vorübergehende Dehydrierung nicht unnormal und stellt keine ernsthafte Gesundheitsgefährdung dar. Eine Wasservergiftung durch übermäßige Flüssigkeitszufuhr hingegen kann tödlich enden.

und mäßige dich in deinem ton und was ich dich frage oder nicht, überlasse bitte mir.


grüße
richter

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Hallo Shelley,

ich kann auch nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten.

Der enorme Durst ist auch immer ein Zeichen einer starken Vergiftung.

In meiner schlimmsten Zeit, habe ich auch so Minimum 6 L Wasser am Tag getrunken. Es waren alleine in der Nacht schon meist 3 Liter.
Trotzdem hatte ich ständig das Gefühl zu verdursten und der Mund war total ausgetrocknet.
Ärzte konnten sich das auch nicht erklären.
Ich habe es so empfunden:
Die Zellen können das Wasser gar nicht mehr aufnehmen, weil alles im Körper blockiert ist. So wie man es trinkt pinkelt man es wieder aus.

Nach meiner Kiefersanierung hat sich alles vollkommen normalisiert.

Liebe Grüße
Anne S.

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Shelley,

auch ich würde den Diabetes insipidus vermuten.
Dazu sollte man zu einem wirklich guten Endokrinologen gehen und evtl. noch zu einem guten Nephrologen, denn es hängt auch mit den Nieren zusammen, wenn man soviel trinken muss.

Wurde mal im MRT des Gehirns am Hinterlappen der Hypophyse ausgeschlosen, ob da ein Adenom ist?
Das hielte ich für sehr wichtig.
Da ich dort eines habe, war bei mir auch mal der Diabetes insipidus ins Auge gefaßt worden. Allerdings hatte ich nie solche Mengen getrunken (meine Ausscheidung liegt öfters zwischen 3 und 4 Liter Urin, was aber wohl als noch normal anzusehen ist) und im nachhinein weiß ich, dass ich diese Krankheit sicher nicht haben kann.

Wichtig wäre, dass man die Elektrolyste im Blutserum und im Urin mißt und man entsprechend eingestellt wird, d. h. nicht zuviel und nicht zu wenig zuführen.
Meine Vermutung ist weiter, dass es auch mit dem Salzhaushalt zusammenhängen kann.
Wurde denn mal Aldosteron und Renin in Verbindung mit Natrium, Chlorid und Kalium untersucht?

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller


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