Vergesslichkeit, verwirrt, Konzentrationsstörungen

17.12.07 13:12 #1
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Vergesslichkeit, verwirrt, Konzentrationsstörungen

Exist ist offline
Themenstarter Beiträge: 55
Seit: 17.12.07
ich weiß es nicht...

ich kann mich zwar an die auseinandersetuzungen dran erinnern aber ich persönlich nehme es eigentlich ganz " gelassen ".

höchstwahrscheinlich kann ach stress die ursache sein.... in letzter zeit bin ich außerdem sehr aggressiv. z.b. wenn ich aufgaben löse und meine klassenkameraden fragen mich dann etwas, anschließend bin ich kurz davor auszurasten...

ich habe mich heute abgemekldet weil es mir nicht so gut ging hätte normalerweise 8std.
wenn ich aus der schule nach hause komme, muss ich noch motoren für meine kunden warten und überarbeiten. d.h. ich habe so gegen 18 uhr erst feierabend...

vielleicht sollte ich wirklich erst einmal abwarten?
es gibt so viel worauf man zurückgreifen könnte... was es sein könnte


----> tut mir leid wenn ich euch jetzt mehr arbeit bereite als vielleicht sonst...

Vergesslichkeit, verwirrt, Konzentrationsstörungen

pita ist offline
Beiträge: 2.883
Seit: 08.04.07
Hallo Exist

Verrückt machen sollst Du Dich bestimmt nicht, Dich entschuldigen, dass Du hier Arbeit bereitest auch nicht!

Wie alt bist Du denn?

8 Stunden Schule, anschliessend Motoren warten für Deine Kunden?

Da kommt wohl wirklich ein bisschen viel zusammen...

Versuch doch, die anstehenden Feiertage auch so zu nutzen, dass Du Dir mal gründlich Gedanken über die momentane Situation machst.
Vielleicht klärst Du es lieber allein, ev. schriftlich? Vielleicht redest Du lieber mit einer oder mehreren Personen darüber.

Verändere, verbessere, was Dir möglich ist. Konsequent, aber ohne Zeitdruck. In einigen Wochen machst Du dann nochmals eine Standortbestimmung.

Die ganzen Hinweise hier sind ja nicht vergebens und nicht verloren.
Du kannst jederzeit wieder darauf zurück greifen und Dich jederzeit wieder melden, wenn Du von uns etwas hören möchtest.

Liebe Grüsse und alles Gute
pita

Vergesslichkeit, verwirrt, Konzentrationsstörungen

Exist ist offline
Themenstarter Beiträge: 55
Seit: 17.12.07
ich bin 16 jahre alt werde in januar 17...

Vergesslichkeit, verwirrt, Konzentrationsstörungen

pita ist offline
Beiträge: 2.883
Seit: 08.04.07
Hallo Exist

Mit 17 kommt ja so einiges zusammen...
Schule, Ausbildung, Hobby, Freizeit, KollegInnen, Freundin, manchmal Ärger mit Eltern...
Das Austesten der eigenen Grenzen - auch Erfahrungen/Experimente mit Alkohol und/oder Sonstigem...

Mir ist auch aufgefallen, dass Du eher gross und schlank bist. Vielleicht in letzter Zeit ein gutes Stück gewachsen. Da kann auch mal der Kreislauf etwas schlapp machen. Bewegung, möglichst draussen könnte Dir gut tun.

Dann hattest Du auch Antibiotika, "weil der Verdacht bestand, Du hättest eine chronische Erkältung". Das heisst, Du fühltest Dich auch da nicht sonderlich fit. Erkältungen werden durch Viren verursacht, dagegen kommen Antibiotika nicht an. Die sind nur sinnvoll, wenn eine Erkältung tätsächlich verschleppt wurde und daraus eine bakterielle Infektion/Entzündung entstand, die nicht anderweitig auskuriert werden kann.

Kannst Du denn mit meinem Tipp, Deine Situation mal in Ruhe etwas zu "sortieren", etwas anfangen?

Liebe Grüsse
pita

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margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Exist,

M. Wilson zu diagnostizieren kann, je nach Fall, ganz einfach sein oder ganz kompliziert sein. Einfach ist es dann, wenn man ein eindeutiger Fall ist. Wie bei jeder Krankheit gibt es auch beim M. Wilson ganz eindeutige klare Fälle und es gibt die Fälle, wo die Laborwerte und die sonstigen Diagnosekriterien nicht auf Anhieb eindeutig sind. Oft genügt es schon, dass man z. B. die notwendigen Laborwerte einige Mal zu unterschiedlichen Zeiten wiederholt, weil man dann evtl. doch eine Richtung daraus erkennen kann.


was mich dennoch nachdenklich mahct ist, das mein körper (äußerlich) keinerlei symptome für den morbus wilson aufweist.
habe weder einen ring um die iris noch sind meine hände oder füße gelblich oder habe blaue verfärbungen an den fingern.
Bis auf den Ring im Auge, den man nur mit der Spaltlampe beim Augenarzt diagnostizieren kann, gibt es äußerlich keine typischen Veränderungen. Warst Du denn schon beim Augenarzt wegen des Kayser-Fleischer-Ringes? Wie gesagt, man sieht ihn nicht, wenn man nur in den Spiegel schaut und manchmal ist er auch nur ansatzweise (z. B. ein halber Ring) vorhanden. Außerdem muss es ein Augenarzt sein, der weiß, wo er den Ring im Auge suchen muss. D. h. es gibt Augenärzte, die dies nicht wissen. Ich war mal bei so einem, der suchte den Ring in der Augenmitte und da ist er auf jeden Fall nicht.



.... in letzter zeit bin ich außerdem sehr aggressiv. z.b. wenn ich aufgaben löse und meine klassenkameraden fragen mich dann etwas, anschließend bin ich kurz davor auszurasten...
Das ist ein typisches Verhalten, das man bei M. Wilson haben kann. Man wird aggressiv. In den Symptombeschreibungen heißt es auch manchmal etwas abschwächend: "erhöhte Reizbarkeit". Ist aber dasselbe.
M. Wilson schädigt das Nervensystem, weil es eine Vergiftung mit Kupfer ist und wie alle Vergiftungen werden die Nerven davon geschädigt. Das führt dazu, dass "die Nerven blank liegen". Man verträgt keinen Stress mehr, man reagiert schon bei alltäglichen Belastungen übermäßig.

Natürlich kannst Du auch andere Krankheiten haben, wenn diese dieselben Symptome wie der M. Wilson haben.
Man sollte aber den M. Wilson bei diesen Symptomen auf jeden Fall ausschließen.
Verrückt zu machen wegen der Angst, Du könntest M. Wilson haben, bringt Dich nicht weiter.
Du musst Dir vor Augen halten, wenn Du wissen willst, was Dir fehlt, dann musst Du Dich untersuchen lassen. Ich weiß, dass man denkt, weshalb soll gerade ich das haben und vielleicht ist es doch etwas anderes. Erst mal abwarten...
Aber sollte es M. Wilson sein, dann ist es auf jeden Fall wichtig, so früh wie nur möglich die Diagnose zu erhalten. Du bist erst 17 Jahre alt, das heißt, Du hast noch alle Chancen bei einer Behandlung ein ganz normales Leben führen zu können.
Ich war 47 Jahre, als ich meine Leberbiopsie hatte, bei der zuviel Kupfer in der Leber festgestellt wurde. Ich werde nicht mehr ganz gesund, eben weil ich viel zu spät diagnostiziert wurde. Ich wäre aus meiner Sicht überglücklich, wenn ich bereits mit 17 Jahren den Hinweis bekommen hätte, es könne M. Wilson sein.

Wichtig ist, dass Du zu Experten gehst. Ein "normaler" Arzt, also ein Nicht-Experte für diese Krankheit, hat vielleicht ein Mal in seinem Berufsleben einen M. Wilson-Fall und kann daher einen solchen Fall kaum einschätzen. Es gibt nämlich so viele unterschiedliche Fallvarianten, mildere Fälle, bei denen nicht alle Laborwerte auffällig sind, etc. etc. Dies kann dazu führen, dass bei nicht ganz eindeutigen Laborwerten ein Arzt vorschnell sagt, M. Wilson ist es nicht. Das war bei mir vor 11 Jahren der Fall, d. h. ich hätte schon vor 11 Jahren meine Diagnose bekommen können, wenn sich der Arzt damals besser ausgekannt hätte. So mußte ich 2004 selbst darauf kommen, dass es M. Wilson sein könne.
Evtl. sind bei manchen Fällen, die Laborwerte erst in 5 Jahren ganz eindeutig. Aber das heißt nicht, dass man erst mal 5 Jahre warten sollte. Ich will damit sagen, bei den einen sind die Werte schon mit 10 Jahren auffällig und bei den anderen erst mit 25 oder 40 Jahren. Es gibt sehr viele unterschiedliche Fallvarianten, wohl weil es auch über 250 verschiedene Gendefekte gibt und der eine den Gendefekt Nr. 56 hat, der andere den Gendefekt Nr. 211, d. h. jeder Gendefekt kann ein etwas anderes Krankheitsbild machen und kann auch den Beginn der Krankheit mitbeeinflussen.
Informiere Dich über die Krankheit gut, das wird Dir helfen, denn bei seltenen Krankheitsbildern ist es wichtig, dass man als evtl. betroffener Patient weiß, worauf es ankommt.
Aber gehe davon aus, dass Du in Deinem Alter, wenn Du also jetzt die Diagnose M. Wilson bekämst, keine Einschränkungen haben musst und Deine Beschwerden nach einer gewissen Therapiedauer wohl auch wieder veschwinden.

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Mungg ist offline
Beiträge: 1.432
Seit: 07.05.06
Hattest du eine Zecke? Wissentlich oder möglicherweise unwissentlich? Was hattest du für Symptome, als du die Antibiotika bekamst? So wie du es beschreibst wurde auf gut Glück behandelt, ohne den Erreger zu kennen. Es gibt Erreger (Viren), bei denen helfen Antibiotika gar nichts und Bakterien, bei denen helfen die einen Antibiotika, aber die anderen nicht. Es gibt bestimmte Bakterien, wo länger mit Antibiotika behandelt werden muss.

Wegen der Zecke habe ich gefragt, weil die neuropsychiatrischen Symptome bei meiner Borreliose als erstes aufgetreten sind.

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Exist ist offline
Themenstarter Beiträge: 55
Seit: 17.12.07
hmmm... meines wissens hatte ich in meinem leben nur eine zecke... das war mit 8 jahren....

zu antibiotika: ich musste es dieses jahr nicht nur einmal nehmen.... aber ich habe es nach ner zeit abgsetzt weil ich gemerkt hatte, dass es nicht wirkt bzw. hilft.

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Mungg ist offline
Beiträge: 1.432
Seit: 07.05.06
War es immer das gleiche Antibiotikum oder waren es verschiedene?

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Warum hast Du die Antibiotika überhaupt bekommen? Ich meine: was waren davor Deine Beschwerden, die sich dann nicht wirklich gebessert haben?

Gruss,
Uta

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Exist ist offline
Themenstarter Beiträge: 55
Seit: 17.12.07
es waren verscjiedene. habe einmal bis zu 4 moanten nur gehustet und shcleim ausgespuckt. daraufhin wendete ich mich an einem arzt und dieser verschrieb mir die antibiotika


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