Benommenheit, Schwindel, starke KPU, NO, aber woher?

01.06.17 19:56 #1
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Kichererbse181 ist offline
Beiträge: 19
Seit: 01.06.17
Hallo Ihr Lieben.

Ich habe mich dazu entschlossen, endlich hier zu posten. Die Gründe: Ich bin fast pleite und die Zeit läuft mir davon. Ich bin Student, arbeite mittlerweile nur noch einmal die Woche, und bin kurz vor meinem Bachelor. Es ist schwer, aber ich kämpfe mich durch. Und ich weiss, es ist ein winziger Schalter, und den muss ich finden! Jeder Tipp ist wichtig!

Ich versuche mich kurz zu halten.

Ich bin 27, männlich. Ich hatte desöfteren Depressionen, habe die aber immer selber behandelt. Leider oft mit Cannabis oder Alkohol. Irgendwann mit einer Sportsucht. Mein Leben war nie leicht, und ich leide bis heute noch dran. Ich habe aber so viele Ziele, und die will ich endlich umsetzen können!

Ich werde einige kleine Sachen aufschreiben, die kurz davor passiert sind, da sie eventuell Einfluss auf meine Gesundheit haben könnten.

Oktober 2015: Einzug in neue Wohnung, 70er Laminatboden / Spanplatten in einer Wand zu Raumtrennung
Hatte sehr starke Magenprobleme, woraufhin mein Blutbild getestet worden ist: Alles in Ordnung. Wollte dann eine Stuhlanalyse:
Dezember 2015: Candida Albicans im Stuhl : Fluconazol, Diät eingehalten, Darmkur mit Heilpraktikerin gemacht -> Magen Top danach!
Februar 2016: ADH Hormon hat nicht mehr richtig funktioniert, musste ständig pinkeln. Wurde zur Regulierung ins Krankenhaus geschickt. Ist durch Restriktionsversuch wieder normal geworden. Schilddrüse wurde überprüft: Alles in Ordnung!
28/29 Februar 2016: Ich war lange feiern. Am nächsten Tag überkam es mich. Mein Kopf wurde heiss, mir wurde schwindelig und übel. Mein Trigeminusnerv auf der linken Seit tat höllisch weh. Gleichzeitig kam die Benommenheit. Ich musste mich setzen. Dann begann meine Ärzteodyssee und meine Suche nach der Rettung...

Der Schwindel kam abunzu in der Zeit danach, aber nie richtig stark! Folgende Symptome kamen dann in den folgenden Monaten dazu:
-durchgehende Benommenheit
-Rückenschmerzen/Nackenschmerzen
-Kopfbewegung eingeschränkt, sofort Schwindel bei Kopfbewegung
-Zahnschmerzen/Kieferschmerzen
-Kopfschmerzen/Migräne
-Ohrendruck
-chronische Sinusitis (hatte ich immer)
-Sehfeld beeinträchtigt
-neurologische Ausfälle
-Konzentrationsprobleme
-Wortfindungsstörung
-bipolare Störung (Wegen der Benommenheit)
-Psychose
-Bruxismus
-Schwankschwindel (nach Einsetzen der Aufbissschiene, mehr dazu unten)
-chronische Müdigkeit
-Übelkeit
-Schwächegefühl
-viele Schuppen, trotz gesunder Ernährung
-Ohnmachtsanfall
-Totalausfall vom Gehirn, heisst ging nix mehr (bevor ich die KPU behandelt habe)
-von einem Tag auf den anderen total ausgedünnte Haare

Hier alle Arztbesuche, die ich gemacht habe:

- Hausarzt: MRT Kopf mit Kontrastmittel ohne Befund, 2 Monate Physiotherapie für Nackenschmerzen
- Kieferchirurgin: 4 Weissheitszähne rausoperiert im Mai 2016; MRT danach, keine Splitter mehr drin
- Zahnarzt: Bruxismus, daraufhin Schiene, nach Einsetzen Schwankschwindel eingesetzt
- Neurologe: EEG, alles in Ordnung
- HNO: chronische Sinusitis, leichte Unterfunktion Gleichgewichtsorgan linke Seite, tolerierbar, Gleichgewichtsorgan wurde geröngt
- Neurochirurg: HWS-Syndrom diagnostiziert, Ursache unklar, HWS wurde geröngt
- Orthopäde: HWS mit Kontrastmittel, nix zu finden. Psyche ist schuld
- seit Sommer 2016 in Psychotherapie, da ich es nicht mehr aushalten konnte. Depression diagnostiziert. Sie ist sich aber zu 100% sicher, dass ich ein körperliches Problem habe. Psyche ausgeschlossen. 2 Monate Seroxat (SSRI) haben nichts gebracht. Bin mittlerweile aber psychisch sehr gesund und fühle mich auch so!
-Manueller Arzt/Osteopath/Chirotherapeut: Hat mich vor 2 Wochen eingerenkt. Anscheinend bin ich "schief" gelaufen, die Aufbissschiene ist also schief -> CMD durch den schiefen Stand. Hab jetzt seit 2 Wochen einen Aqualizer Morgen kommt der Befund vom Arzt, muss nochmal hin zur Kontrolle.

Alternative Medizin:

-Heilpraktiker/Homöopath: sehr starke KPU und hoher NO diagnostiziert: Nehme seit dem Präparate, mit denen ich mich besser konzentrieren kann. Die Benommenheit wird leicht eingedämmt. Ich fühle mich besser. Jedoch wird hier mMn nicht die Hauptursache bekämpft. Ohne P5P (aktiviertes B6) und B12 geht bei mir absolut gar nix!
-Osteopath: 2x CranioSacraltherapie gemacht
-Osteopath 2: Psyche

Noch kurz zu dem wie ich lebe: Trainiere oft, ernähre mich sehr gesund und konsumiere absolut keine Drogen. Selbst bei Alkohol wird mir so schlecht, wegen der KPU. Ich vertrage keine 2 Bier mehr.

Ernährung:
-Eiweiss: Fisch, Nüsse, Eier, Whey, Hülsenfrüchte
-Kohlenhydrate: Pseudogetreide, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst (seit einer Woche glutenfrei, kann ja auch Brain Fog machen)
-Fette: Avocado, Nüsse, Kokosöl, Sesam, Lachs

Ich esse kein Fleisch, da ich es nicht mag. Milchprodukte meide ich auch, bis auf das Whey. Ich bin 1.77m, und wiege 80kg, bin athletisch. Ich gehe noch immer zum Sport, obwohl es mir so elend geht.

Nun meine Hauptfragen zu dem ganzen, besonders da dies alles kurz nach dem Umzug stattgefunden hat:

-Können KPU/NO durch Wohnungsgifte ausgelöst werden?
-Wie lange müsste ich ausserhalb wohnen, um davon auszugehen, dass es von der Wohnung kommt?
-Was habe ich vergessen, zu kontrollieren?

Ich bin mir sicher, es ist kein manuelles Problem, da alles mit der Benommenheit angefangen hat, und sich der Rest nach und nach gesteigert hat.

Vielen Dank für die Lektüre, für jede Hilfe und alles weitere!

Liebe Grüsse!

Geändert von Kichererbse181 (01.06.17 um 20:07 Uhr)

Benommenheit, Schwindel, starke KPU, NO, aber woher?

MiglenaN ist offline
Beiträge: 1.247
Seit: 15.05.13
Hallo Kichererbse,

Du fragtest:

-Können KPU/NO durch Wohnungsgifte ausgelöst werden?
-Wie lange müsste ich ausserhalb wohnen, um davon auszugehen, dass es von der Wohnung kommt?
-Was habe ich vergessen, zu kontrollieren?
Die Antwort lautet:

Ja, Raumgifte (Wohnung, Arbeit, Schule etc.) können chronische Vergiftungen verursachen. Noch schlimmer wird es, wenn sie mit Zahngiften (Dentalstoffe, tote Zähne etc.) und Drogen (Alkohol, Zigaretten und Pharmaka eingeschlossen) kombiniert wirken.

Dieses Zusammenspiel bringt das "Fass" zum Überlaufen, d. h. den Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht, was zu vielfältigen Beschwerden und Krankheiten führen kann, deren gemeinsamer Mechanismus der oxidativer Stress ist. Deine Symptome erinnern mich sehr an die aus der Toxikologie bekannten Symptome einer chronischen Vergiftung. Es empfiehlt sich also in dieser Richtung weiter zu suchen.

Freundliche Grüße
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Ein freundlicher Blick durchdringt die Düsternis wie ein Sonnenstrahl. (Albert Schweitzer)

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Kichererbse181 ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 01.06.17
Hallo Miglenan,

Vielen Dank für deine Antwort! Ich war heute nochmal beim Chirotherapeuten. Der meinte, meine Blockaden sind alle wieder da, durch den Bruxismus. Er meinte auch, Einwirkungen durch Umgebungen sind stark verantwortlich für Bruxismus in der Nacht. Denn, ich bin psyschisch sehr stark, mir geht es "gut", der Bruxismus ist nicht zu erklären. Eine myozentrische Schiene bekomme ich jetzt.

Das heisst also, wenn ich woanders wohne, wird mein Körper sich regenerieren und entgiften? Muss ich irgendwie dazu etwas beitragen?

Das heisst auch, die KPU und der NO werden sich reduzieren oder gar ganz weggehen?

Wie lange könnte so etwas dauern, man eine Verbesserung bemerken?

Liebe Grüsse

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MiglenaN ist offline
Beiträge: 1.247
Seit: 15.05.13
Ob sich Dein Zustand bessert, hängt davon ab, wie hoch Deine Belastung ist, wie gut Deine Entgiftungsfunktionen sind und wie sehr Du Deine Schadstoffbelastung durch Expositionsminderung und Supplementierung von Antioxidantien reduzieren kannst. Mit anderen Worten, es kommt darauf an, wo Du wohnen würdest, ob es dort weniger oder kaum Belastungen gibt. Wenn Du genetisch ein schlechterer Entgifter sein solltest, dauert es länger, bis Besserung eintritt. Man muss es halt ausprobieren. Ich weiß, es ist nicht einfach, aber vermutlich leichter und billiger als wenn man einen Umweltmediziner und/oder einen Baubiologen aufsuchen würde. Das könntest Du später immer noch tun, wenn alle anderen Maßnahmen nicht geholfen haben sollten. Ich denke eher, dass man relativ schnell eine zumindest spürbare Besserung merkt, wenn man die Expositionsquelle der problematischen Schadstoffe beseitigt hat.

Du hattest oben Laminat und Spanplatten erwähnt. Dazu fällt mir beispielsweise Formaldehyd ein.
Symptome bei kurzfristiger Formaldehyd-Belastung können sein: Reizungen der Augen und Atemwege (Nase, Rachen Hals), Tränenfluss, Husten, Kopf- und Ohrenschmerzen. Dazu sind noch allgemeine Zeichen des Unwohlseins wie Atem- und Kreislaufbeschwerden, Schwindelgefühl, Übelkeit bis hin zu Erbrechen, Schlaflosigkeit, Nervosität, Depressionen, Stressanfälligkeit, Störungen des Erinnerungsvermögens sowie allergische Erkrankungen (auch Asthma) möglich. Die Anfälligkeit gegenüber chemischer Belastung wird erhöht.

Bei langandauernder Formaldehyd-Exposition kann es zu Konzentrationsstörungen, Wortfindungsstörungen, Übelkeit, Unruhe, häufig mit Diarrhöe, auch Erbrechen kommen. Diese Symptome werden oft als psychosomatische Beschwerden gedeutet.
Weiter lesen hier:
Formaldehyd

Vergiss aber nicht, auch Expositionsquellen aus unverträglichen Dentalstoffen auszuschließen, denn diese können auch sehr krank machen, da sie oft die gleichen Stoffe enthalten wie die in Räumen vorhandenen (z. B. Formaldehyd, Lösungsmittel, Fluorid, Bisphenole, Schwermetalle und vieles mehr). Und diese hat man dann ständig im Körper (Mund).
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Geändert von MiglenaN (03.06.17 um 04:11 Uhr)

Benommenheit, Schwindel, starke KPU, NO, aber woher?

MiglenaN ist offline
Beiträge: 1.247
Seit: 15.05.13
Zum Thema Bruxismus gibt es folgende Infos:
Zähneknirschen – in der Fachsprache Bruxismus genannt – kann viele Ursachen haben. Zum Teil sind schlecht sitzende Füllungen, Kronen, Brücken oder Prothesen verantwortlich. Es kann auch eine kieferorthopädische Fehlstellung vorliegen. Doch das ist meist nicht der einzige Grund.

Verdrängte Aggressionen, Ärger und Sorgen, Trauer, Enttäuschung und jede Art von permanentem Stress können das nächtliche Zähnepressen und -knirschen begünstigen. Auch Alkoholeinfluss und Medikamente, etwa einzelne Psychopharmaka, außerdem Drogen wie Ecstasy spielen mitunter eine Rolle.

Ständig "den Mund halten müssen" und alles "hinunterschlucken" – kurz: Druck am Arbeitsplatz und Belastungen im Privatleben – das alles kann es aber auch mit sich bringen, dass Betroffene sogar tagsüber zum Aufeinanderpressen der Ober- und Unterkiefer neigen. Dann spricht man von Wachbruxismus. Anders als der Schlafbruxismus wird er von den Betroffenen bemerkt, sie können ihn unterbrechen.

Bei nächtlichem, unbewusstem Knirschen kann auch die Schlafsteuerung durch das Gehirn verändert sein. Schlafforscher sprechen von schlafbezogenen Bewegungsstörungen, zu denen unter anderem manche Arten von Schnarchen gehören.
Zähneknirschen in der Nacht: Was hilft? | Apotheken Umschau

Orthopädische Ursachen von Bruxismus

Bruxismus wird in der heutigen Zahnmedizin als ein Symptom für Kiefergelenkserkrankungen betrachtet. Das nächtliche Knirschen mit den Zähnen ist dabei ein erstes Anzeichen dafür, dass die Kiefergelenke nicht korrekt funktionieren. Und hier liegt des Pudels Kern vergraben: Weshalb sind überhaupt die Kiefergelenke gestört?

Man geht davon aus, dass durch einen fehlerhaften oder nicht existenten Zusammenbiss der Kiefer (Non-Okklusion) die Entstehung von Bruxismus gefördert wird, indem die obere und untere Zahnreihe gegeneinander reibt, weil die Zähne keinen Platz haben, um sich korrekt einzufügen. Daraus resultiert ein erhöhter Muskeltonus, der an das Kiefergelenk übertragen und die Kaumuskulatur fehl- bzw. überbelastet wird.

Psychologische Ursachen von Bruxismus

Eine gestörte Kiefergelenkfunktion ist aber nur eine mögliche Ursache für Bruxismus. Ebenso ursächlich können auch zentralneurologische und psychogene Faktoren sein wie beispielsweise starke seelische und geistige Anspannung, körperlicher und emotionaler Stress, Depressionen oder Angstzustände. Diese werden während des Schlafs, in der Zeit in der das Bewusstsein ruht, verarbeitet. Auch Reize aus der Umwelt (z.B. anhaltender Lärm), welche die neuralen Verbindungen tagsüber in Anspannung versetzen, müssen vom Gehirn in der Nacht verarbeitet werden.

Medikamentöse Ursachen von Bruxismus

Darüber hinaus vermutet man, dass auch Medikamente oder bestimmte Alltagsdrogen wie Kaffee, Nikotin oder Alkohol auf die neuralen Systeme von biochemischen Botenstoffen wie Dopamin, Serotonin und Adrenalin Auswirkung haben. Das heißt, durch die Verbindung der Medikamenten-Wirkstoffe mit den körpereigenen Botenstoffen kann eine Über- oder Unterfunktion herbeigeführt werden, die sich durch die neuralen Strukturen bis hin zum Kiefergelenk äußern kann. Somit kommen Alltagsdrogen und Medikamente als Ursachen oder zumindest Co-Faktoren von Bruxismus in Frage.

Prothetische Ursachen von Bruxismus

Dass ein einheitlicher Zusammenbiss zwischen Ober-und Unterkiefer nicht möglich ist, kann mitunter auch durch die natürlichen eigenen Zähne oder von bestehendem Zahnersatz verursacht werden. Auslöser können dann schief stehende Zähne oder verlagerte Weisheitszähne sein, die aus oder gegen die Zahnreihe rücken und somit die natürliche Bisslage verändern.

Denn bereits eine Abweichung von 0,01mm kann vom Kiefergelenk wahrgenommen werden. Daher werden auch Kronen, Brücken oder Prothesen, die nicht perfekt angepasst sind, als mögliche Ursachen von Bruxismus angesehen. Nächtlicher Bruxismus bei Kindern ist ebenfalls auf eine Schiefstellung der Milchzähnen zurückzuführen, jedoch in den meisten Fällen kein Grund zur Sorge.
https://www.cmd-arztsuche.de/bruxismus-ursachen/

Eine weitere Einteilung unterscheidet zwischen dem primären (oder auch idiopathischen) Bruxismus und dem sekundären (darunter auch der iatrogene) Bruxismus. Die erstgenannte Form umfasst den Wach- oder Schlaf-Bruxismus ohne erkennbare medizinische oder zahnmedizinische Ursache. Sekundärer Bruxismus hingegen tritt vornehmlich in Verbindung mit neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen, Schlafstörungen, psychoaktiver Medikation oder Wirksubstanzen auf (siehe Infoboxen).

SEKUNDÄRER BRUXISMUS

Bewegungsstörungen:

tardive Dyskinesien (orale Region)

Morbus Parkinson

Tics

Morbus Huntington

Schlafstörungen:

Syndrom der unruhigen Beine (Restless-Legs-Syndrom)

Epilepsie

obstruktives Schlafapnoe-Syndrom, Schnarchen

fragmentarischer Myoklonus

neurologische oder psychiatrische Erkrankungen:

Koma

Depressionen

mentale Retardierung

Demenz

iatrogener Bruxismus:

Medikamente:

Amphetamine (z. B. Ritalin)

selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)

psychotrope Substanzen (mit Suchtpotenzial):

Alkohol

Koffein

Nikotin

Opioide

Kokain

Amphetamine

Merke: Der speziell durch Einnahme oder Entwöhnung von Medikamenten oder Drogen induzierte sekundäre Bruxismus wird iatrogener Bruxismus genannt.
https://www.thieme-connect.com/produ...325114?lang=de
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Geändert von MiglenaN (03.06.17 um 04:16 Uhr)

Benommenheit, Schwindel, starke KPU, NO, aber woher?

Oregano ist gerade online
Beiträge: 62.936
Seit: 10.01.04
Hallo Kichererbse,

Miglena hat Dir so viele Informationen gegeben; da hast Du erst einmal eine WEile damit zu tun .

Was mir zusätzlich dazu einfällt: hast Du Dich schon einmal über die Histaminintoleranz informiert? Die kann auch durch Belastungen von außen auftreten und hat sehr viele unterschiedliche Auswirkungen:

Histamin-Intoleranz – Symptome, Ursachen von Krankheiten
HIT > Histaminose > HNMT-Abbaustörung

Und noch etwas:
Solche Spanplatten an der Wand können Schimmelfänger sein. Hast Du schon nach Schimmel geschaut bzw.eine entsprechende Untersuchung gemacht?

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Benommenheit, Schwindel, starke KPU, NO, aber woher?

Kichererbse181 ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 01.06.17
Habe lange nicht geschrieben, hab es zu nix geschafft. Bin aus der Wohnung raus. Habe zwischenzeitlich nix mehr vertragen an Essen. War auch total arbeitsunfähig und bettlägrig.

Folgende Tests habe ich mit meinem letzten Geld gemacht:

IGG: voller Anschlag auf Gluten und allen Getreidesorten und weiteren Lebensmitteln
Oligoscan:
- Mangel an Silicium, Magnesium, Jod, Lithium
- Erhöhte Schwermetallbelastung

Habe erneut eine Darmkur hinter mir.

Ernähre mich streng wie erlaubt und fast nur Bio.
Supplementiere wie folgt:
- Pro Krypto Balance
- P5P
- B12, B-Komplex
- Zinnkraut
- LaVita
- Basensalz
- Q10
- Sango Meereskoralle
- Lithium (von meiner Psychiaterin verschrieben)

Mir geht es etwas besser. Kann wieder zum Sport gehen und gehe viel spazieren.

Habe trotzdem katastrophalen Schwindel und Verspannungen von Schulter bis Atlas. Gehe zum Osteopathen und mache viele Übungen in dem Bereich. Benutze auch eine Blackroll. Zum Faszientraining bei mir im Gym wollte ich auch noch gehen.

Kann ich noch irgendetwas machen, um besser zu regenerieren?
Kommt die Benommenheit von der Giftbelastung? Von den Verspannungen?
Wie lange dauert es, bis besagte Stoffe aufgefüllt sind?

Vielen Dank

EDIT:

Aktueller Stand laut Osteopath:

Sehr starke Verspannungen von Schulter bis zum Atlas. Sehr verhärtet, lässt den Atlas sich nicht frei bewegen. Daher Schwindel.

Geändert von Kichererbse181 (11.01.18 um 13:40 Uhr)

Benommenheit, Schwindel, starke KPU, NO, aber woher?

Hans F ist offline
Beiträge: 864
Seit: 21.09.14
Zitat von Kichererbse181 Beitrag anzeigen
-Können KPU/NO durch Wohnungsgifte ausgelöst werden?
Die Frage würde ich bejaen.

Dr. Kamsteeg schrieb bezüglich HPU in meinem Befund:
"Die beim Übergang vom latenten ins manifeste Stadium auftretenden Symptome werden ausgelöst durch Licht, Infektionen, Stress, pophyrinogene Medikamente und Chemikalien."

Nach Klinghardt gilt:
"HPU can be inherited or can be aquired (stress, toxins, infection)"
Quelle: http://www.klinghardtacademy.com/ima...hpu%202009.pdf

Zitat von Kichererbse181 Beitrag anzeigen
Wie lange dauert es, bis besagte Stoffe aufgefüllt sind?
Beim Magnesium gehe ich dafür von 9 bis 15 Monaten aus. Erste positive Wirkungen des Magnesiumauffüllens treten aber schon deutlich früher auf.
Ein ausreichend gut funktionierender B6-Stoffwechsel ist dabei meines Wissens und meiner Beobachtung nach essentiell.
Sehr starke Verspannungen von Schulter bis zum Atlas. Sehr verhärtet, lässt den Atlas sich nicht frei bewegen.
Verspannungen konnte ich relativ schnell und wirkungsvoll mit transdermalen 50%igen Magnesiumchloridlösungen lindern, bzw. beseitigen.

Gruß
Hans

Benommenheit, Schwindel, starke KPU, NO, aber woher?

Runaway ist offline
Beiträge: 514
Seit: 28.11.08
Zitat von Kichererbse181 Beitrag anzeigen

Habe trotzdem katastrophalen Schwindel und Verspannungen von Schulter bis Atlas. Gehe zum Osteopathen und mache viele Übungen in dem Bereich. Benutze auch eine Blackroll. Zum Faszientraining bei mir im Gym wollte ich auch noch gehen.

Kann ich noch irgendetwas machen, um besser zu regenerieren?
Kommt die Benommenheit von der Giftbelastung? Von den Verspannungen?
Wie lange dauert es, bis besagte Stoffe aufgefüllt sind?
Wurde mal Dein Vitamin D Spiegel kontrolliert. Nackenschmerzen ist ein Mangelsymptom. Wenn Vitamin D fehlt kann der Mineralstoffwechsel und der Hormonstoffwechsel nicht richtig funktionieren. Infos über Vit. D findest Du bei Dr. von Helden im Internet.

Ich persönlich habe immer mal wieder Probleme mit EBV, auch ein Scheiß-Herpes-Virus. Mir helfen da, Lymphomyosot, Quentakehl, Lysin, Vit-C, Brottrunk, Fachinger und das bemalen mit Körbler Zeichen. Hab viel rumprobiert, das bleibt einfach nicht aus, wenn Ärzte keine Ahnung haben.

Benommenheit, Schwindel, starke KPU, NO, aber woher?

Kichererbse181 ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 01.06.17
Vielen Dank für die Antworten.

B6 nehme ich weiterhin zu mir. Magnesium braucht also lange zum Auffüllen. Sollte ich die Sango Meeres Koralle also länger einnehmen? In der normalen Tagesdosis? Meine hat 450mg in der Tagesdosis. Zusätzlich esse ich viel Magnesiumreiches und habe Magnesium auch in den anderen NEM's mit drin. Sollte also täglich auf 600-1000mg kommen. Natürlich werden diese unterschiedlich absorbiert. Mit dem Magnesiumchlorid werde ich wohl ausprobieren.

Vitamin D habe ich mit Blutprobe messen lassen. Hatte im Oktober 40,5myg/l. Also relativ niedrig. Vitamin D substituiere ich auch. Anfangs etwas höhere Dosen. Bin eigentlich Südländer. Bin schon länger nicht mehr unter der Sonne/Sonnenbank gewesen. Sonnenbank werde ich wieder abunzu machen, Hautprobleme habe ich dadurch keine.

Mich wundert es halt:

Beim Sport geht es mir immer relativ gut. Die Verspannugen lösen sich gut. Ich fühle mich gut. Kann auch wieder ganz gut Gewichte drücken. Richtig platt fühle ich mich dort nicht mehr. Deswegen schließe ich CFS und Nebennierenrindenschwäche aus.

Kann ich davon überzeugt sein, das der Schwindel von den Verspannungen kommt? Der KPU Schwindel ist bereits länger weg. Kann den gut differenzieren.

Danke für alle Antworten und liebe Grüße

Geändert von Kichererbse181 (14.01.18 um 17:57 Uhr)


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