Es geht wieder weiter mit neuen Krankheiten

10.05.16 20:46 #1
Neues Thema erstellen
Es geht wieder weiter mit neuen Krankheiten

MiglenaN ist offline
Beiträge: 1.247
Seit: 15.05.13
In einer 2008 aktualisierten Bewertung des LTT-Verfahrens werden dem LTT allerdings Vorteile hinsichtlich der Sensitivität und Spezifität im Vergleich zum Epikutantest zuerkannt. Zudem kommt die Expertenkommission des Robert-Koch-Institutes in Berlin zu dem Schluss, dass die Gefahr einer Sensibilisierung durch den Test selbst beim Epikutantest besteht, aber nicht beim LTT.[1][2][5] Nur an wenigen Instituten ist der Test für typische Umweltallergene validiert worden.[6]
https://de.wikipedia.org/wiki/Lympho...onstest#Kritik

Unter dem folgenden Link gibt es die nötigen Infos zum LTT. Die Preise kann man telefonisch erfragen. Ich habe den Test vor vielen Jahren machen lassen. An den Preis von damals kann ich mich nicht mehr erinnern. Man kann mit den Leuten vom IMD telefonieren und Fragen stellen. Habe ich damals auch getan. Auch der Hausarzt und Zahnarzt können das machen. Auf der Seite wird auch erklärt, was bei der Blutentnahme wichtig ist! Einfach aufmerksam durchlesen.

IMD Institut für medizinische Diagnostik, Labor: LTT - Nachweis von Sensibilisierungen gegenüber Zahnersatzmaterialien mittels Lymphozytentransformationstest

Falls mir mehr einfällt (z. B. zur Entfernung, Alternativen etc.) oder sonstige Fragen kommen, werde ich mich später wieder melden.

__________________
Ein freundlicher Blick durchdringt die Düsternis wie ein Sonnenstrahl. (Albert Schweitzer)

Es geht wieder weiter mit neuen Krankheiten

Xyver ist offline
Gesperrt
Beiträge: 13
Seit: 13.03.16
Zitat von MiglenaN Beitrag anzeigen
eine Metall-Allergie
Die meine ich aber nicht, denn eine chronische Vergiftung ist davon vollkommen unabhängig. Die meisten Menschen, bei denen Chelatbehandlung geholfen hat, hatten ausdrücklich keine Allergie gegen Amalgam. Bei Toxinen sind Allergien die geringsten Probleme - Allergien hat man ja unabhängig davon, ob ein Stoff toxisch ist oder nicht.

Allergie kann man ruhig testen - ist aber ein Nischenphänomen. Allerdings hat man's mit der Kasse wesentlich leichter - eine Allergie gegen Amalgam ist von der Seite her ein echter Glücksfall, den kann man von daher fast feiern.

Eine Allergie (Themenwechsel! jetzt beliebige Allergien, ich rede allgemein) auf egal was ist sowieso eher sekundär, wenn es nicht genetisch ist - von irgendwas kommt die ja.

Ich hatte nach dem ungeschützten Ausbohren mehrerer Amalgamfüllungen - schulmedizinisch anerkannt, dass man da einer großen Quecksilberbelastung ausgesetzt wird, weswegen Ärzte ja von der Entfernung abraten - aus dem Nichts eine riesige fast ins Asthma reichende Pollenallergie. Im Laufe der nächsten 20 Jahre wurde ich dann auch noch gegen Miezekatzen allergisch, konnte mich nicht mehr im selben Raum mit einer Katze aufhalten (ich LIEBE Katzen!).

Beides ging nach und nach komplett weg i Laufe der Chelatbehandlung gegen Quecksilber. Ich kann wieder Katzen umarmen! Und Pollen sind mir nun auch vollkommen egal.

Geändert von Xyver (12.05.16 um 16:42 Uhr)

Es geht wieder weiter mit neuen Krankheiten

MiglenaN ist offline
Beiträge: 1.247
Seit: 15.05.13
Ich weiß. Ich habe trotzdem von der Entfernung meines Amalgams profitiert, auch wenn ich nicht zu den schwer Amalgam-Geschädigten gezählt werden kann. Ich hatte einen unerträglichen Metallgeschmack, der ein paar Wochen nach der Entfernung für immer verschwand. Verdauungsbeschwerden, Sodbrennen, Neigung zur leichten Depressivität, beim Anfassen von Türklinken etc. elektrische Reaktionen und andere Probleme habe ich seit der Entfernung auch nicht mehr.

Das ist mit allerdings erst rückblickend aufgefallen und bewusst geworden, denn damals wusste ich kaum etwas über die Amalgam-Problematik und wollte die Füllungen nur deshalb entfernen, um den unerträglichen Metallgeschmack im Mund loszuwerden. Ja, die Gunst des Schicksals, allerdings muss man auch bereit sein, sie zu erkennen und zu nutzen.

Wie gesagt, damals wusste ich kaum etwas darüber, deshalb wurden meine Füllungen ohne Schutz entfernt. Das habe ich Gott sei Dank gut überstanden. Das einzige, was mir auffiel, ich habe viel zugenommen. Bin von Natur aus schlank, nahm aber kurz nach der Entfernung ca. 6-8 Kilo zu. Nach etwa einem Jahr hatte ich mein altes Gewicht wieder.

Übrigens mein Mann hatte mehr Amalgam als ich. Er hat sich nach mir spontan entschlossen, seine Füllungen entfernen zu lassen. Das hat zur Folge gehabt, dass seine jahrelangen unerklärlichen ständigen Kopfschmerzen auf "magische Weise" verschwunden sind, und seine schwere therapieresistente Parodontose konnte nach der Amalgam-Entfernung endlich erfolgreich behandelt werden und seine Zähne konnten quasi "kurz vor 12 Uhr" noch gerettet werden.

Übrigens, ich verspreche der Moderation, ab jetzt aufzupassen und nicht mehr auszuschweifen.
__________________
Ein freundlicher Blick durchdringt die Düsternis wie ein Sonnenstrahl. (Albert Schweitzer)

Geändert von MiglenaN (12.05.16 um 17:25 Uhr)

Es geht wieder weiter mit neuen Krankheiten

Hans F ist offline
Beiträge: 864
Seit: 21.09.14
Zitat von izanagi Beitrag anzeigen
Fingernägelmonde ?? ganz ehrlich, ich hab garkeine
Hast Du kleine weiße Flecken/Punkte auf den Fingernägeln?

Der HPU Test ist eine Privatleistung richtig ?
Ja,leider. Ein guter 24-h-Urintest kostet so um die 65 Euro.
Hier steht das P5P-Zn-Mn-Mangel auch ADHS begünstigen kann. Ich leide wohl seit Kind an an ADS,
HPU tritt familiär gehäuft auf, wird also wohl zumeist vererbt. Die Stoffwechselstörung soll dann schon im Mutterleib die ebryonale/kindliche Entwicklung beeinflussen.
Das Sörgensyndrom kommt in Frage, lässt sich aber garnicht so leicht diagnostizieren.
Das kam bei mir (ich bin auch HPUler) als erstes in Verdacht und wurde dann beim Facharzt ausgeschlossen.

Augenblitzen:
Wurde deswegen schon einmal die Netzhaut untersucht? Vielleicht löst sie sich teilweise ab? Das geschah bei mir im Randbereich. Nach Taurinsupplementation trat die Netzhautablösung nicht mehr auf. Taurinmangel tritt bei HPU gehäuft auf.
Lagerungsschwindel
Schwindelgefühle hatte ich mal einige Wochen nach Beginn meines Tinnitus und zwar immer dann, wenn ich im Bett lag. Ich hatte dabei ständig das Gefühl ich würde wegdriften/wegschwimmen. Das kam dann allerdings nicht wieder.
Zum Lagerungsschwindel habe ich das hier gefunden:
Als Ursache wird die Ablösung von Otolithen (auch Ohrensteine oder Statolithen genannt) von den Makulaorganen (Makula – kleiner Bereich der Netzhautmitte) Urticulus und Sacculus angesehen.
Quelle

Das würde also gut zur Netzhautablösung/Taurinmangel passen.

Anspannung
Meine Nacken und Schultermuskulatur schmerzen und sind ewig verknotet, hart, verspannt.
Das hatte ich auch und es verschwand mit Magnesium - sowohl transdermal auf die Haut aufgetragen wie auch oral eingenommen. Magnesiummangel ist typisch bei HPU.

Es könnte der Verdacht auf eine Polyneuropathie sein aber die Ärzte wissen noch keinen Grund.
Wie sehen da konkret die Symptome aus? Bei mir war Grund B1- und B6-Mangel.
insbesondere das B6 ist für die Nerven enorm wichtig, da es auch stark an der Neuotramsmittersynthese beteiligt ist. Haben die Neurologen nicht die B-Vitamine bestimmt?

B12 Mangel
Den Grund konnte kein Arzt herausfinden, auch nach der Magen und Darmspiegelung ist.
Den hatte ich auch. Nach einmaliger kräftiger Aufsättigung trat er jedoch nicht mehr auf.
D3 Mangel
Dieser ist derzeit akkut und sehr ausgeprägt.
Vitamin D-Mangel hatte ich auch.

Blutwerte
Serotoninmangel im Jahr 2013
Den habe ich auch. Gestörte Neurotransmitterwerte sind bei HPU typisch.
Neutrophile leicht niedrig bei jedem Bluttest seit Jahren
Eosinophile leicht erhöht bei jedem Bluttest seit Jahren
unter B6-Mangel sinken bei mir die Lymphozyten und steigen die Neutrophile. Mit B6-Supplementation normalisieren sie sich (über Monate).

Geräusche und Licht
Geräusche sind sehr laut und ich schrecke schnell zusammen.
Ich bin sehr Lichtscheu geworden, die Augen brennen bei Sonnenlicht ich kann kaum was sehen.
Das ist beides HPU-typisch. Unter B6 hat sich die Geräuschempfindlichkeit bei mir gebessert. Helles Licht meide ich nach Möglichkeit.

Nasen und Rachen
Ständig bin ich verschleimt, entweder läuft die Nase wegen Allergien oder sie ist trocken. Ungefähr 5x täglich hole ich große Mengen aus der Nase meist grüner Farbe. Alles stark verkrustet. Manchmal blutet es. Alle paar Wochen bekomme ich einen Eiter Geschmack im Mund, wie wenn man krank wird. Als würde etwas entzündet sein.
Meine Schleimhäute sind auch trocken. Auf dem Höhepunkt meines B6-Mangels hat es auch spontan aus der Nase und auf der Zunge geblutet.

Augen
Meine Augen sind immer gerötet und manchmal platzen auch Adern. Ursache soll das trockene Auge sein.
Das hatte ich bis zur HPU-Diagnose/B6-Supplementation auch, wenn aber wohl nicht so stark wie bei Dir. Manchmal habe ich dann in/an den Augen so einen Knallen/reißen gespürt...Besonders schlimm war es nachts, da wurde ich dann nach einigen Stunden vor Augenschmerzen wach und konnte nicht mehr einschlafen. Augensalbe half anfangs, später nicht mehr. Augenentzündungen habe ich unter B6 nicht mehr und Augensalbe brauch ich auch nicht mehr. Ich habe auch keine Augenschmerzen mehr wenngleich sie sich morgens immer noch beim Erwachen etwas trocken/"eingerostet" anfühlen.

Ende 2015 bekam ich eine Hornhautentzündung die nicht verschwand. Erst mit der zweiten Therapie im Februar 2016 konnte sie geheilt werden. Seither ist das Auge chronisch vereitert, gereizt und rot.
Das erinnert an
Blepharokonjunktivitis, einer Entzündung von Augenlid und Bindehaut. Sie entsteht bei B6-Mangel.

Haut
Selbst mit über 30 bekomme ich oft periodenweise Akne wie ein Teenie. Schlimmer jedoch ist die überaus trockene Haut. Sie schuppt sich jeden Tag, so das sie extrem dünn wird.
Trockene Haut und Schuppen hatte ich auch, besonders arg war das Hautproblem um Mund und Nase.

Blaue Flecke
Extrem schnell kommt es an meiner Haut zu blauen Flecken. Ein leichter Stoß reicht aus um am nächsten Tag ein Veilchen zu haben. Manchmal sind die ganze Beine voll, je nach dem was man zuvor gearbeitet hat (handwerkern, knien, sich stoßen).
Das kenn ich bei mir an den Schienbeinen. Es ist hpu-typisch und hat sich bei mir seit Beginn der Behandlung gebessert.

Mundaphten
Beinahe chronisch habe ich schmerzhafte Löcher in der Mundschleimhaut.
Da hatte ich auch ein immer wiederkehrendes Loch.

Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen
Im Zusammenhang mit der Müdigkeit aber generell, ich kann mir nicht viel merken und meist ist bereits etwas das mir vor 2 Minuten gesagt wurde schon wieder vergessen. Das macht das Berufsleben und den privaten Alltag extrem schwierig. Die Konzentrationsschwäche gab es bereits im Kindesalter. Es wurde eine Fehlhörigkeit vom Arzt diagnostiziert (im Alter 7), die alle Nebengeräusche lauter darstellen als sie normale Menschen wahrnehmen. Diese sind so prominent das sie lauter erscheinen als gesprochenes eines Menschen.
Konzentrationsstörungen kenne ich auch. Dieses Phänomen der scheinbar überlauten Nebengeräusche scheint bei
Hochsensiblen typisch. Dort wird es aber nicht als Ohr-/Hörproblem interpretiert, sondern als ein Phänomen, bei dem Menschen Reize anders, ungefilterter wahrnehmen.
Hochsensibilät und die damit einhergehende geringe Stresstoleranz soll bei HPU gehäuft auftreten.

Muskelzucken
Sekunden nach dem entspannten Liegen zuckt der rechte Arm kurz auf.
Sowas hatte ich früher vorm Einschlafen, allerdings auch am Rumpf und nicht nur einmal sondern zeitweise dutzendfach.
Heute tritt es nicht mehr auf.

Reizdarm
Blähung sind zum Teil unerträglich, insbesondere im Berufsalltag.
Blähungen treten bei mir unter B6-Mangel auf, sonst eigentlich nicht.

ERKRANKUNG INNERHALB FAMILIE:
Mutter hat 80% meiner Symptome
Solltest Du HPU-positiv sein, liegt der Verdacht nahe, dass es deine Mutter auch ist. Bei deinem Vater scheinen da weniger Anzeichen vorzuliegen.

Vielleicht kennst Du sie schon:

http://www.keac.nl/de/hpu/
Da gibt es jede Menge Infos zu HPU, falls Du Interesse hast.

Gruß,
Hans

Es geht wieder weiter mit neuen Krankheiten

izanagi ist offline
Themenstarter Beiträge: 182
Seit: 31.10.08
Das ist echt gruselig, aber der Zahnarzt bei uns, hat meiner Mutter und meinem Vater das Amalgam einfach so rausgebohrt, ohne Schutzmaßnahmen oder sonstigem.

@ MiglenaN
Danke dir für den super Tipp, ich werd nächste Woche sofort zum Zahnarzt den Fragen ob er mit der Krankenkasse mal spricht ob ich das bezahlt bekomme. Oder sollte ich das lieber meinem Neurologen sagen? Als Motiv könnte ich der KK gegenüber klarstellen das meine Immunerkrankung bzw Antikörper ja durch die Allergie bzw. Sensibilisierung ensteht.

@Xyver
Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Das ist natürlich jenseits meiner Gehaltsklasse was die Ausleitung angeht. Bei dir scheint es aber auch eine richtig ernste Vergiftung gewesen zu sein. An eine Entgiftung habe ich natürlich auch gedacht, sollte ich mich zur Entfernung entschließen.

@Hans F
Ja die ich meine die Netzhaut wurde gecheckt in der Uniklink mit diesem Microskop. B6 gab es keine Mangelwerte.
Lympho sind bei mir mittelhoch und Neutro sind niedrig grenzwertig. Also eigentlich das Gegenteil von deinem.
Ich habe mir die Porphyrinurie mal durchgelesen, im Gesamtbild passt es nicht ganz zu mir. Dafür sind die Symptome nicht ausgeprägt genug. Es gibt natürlich viele Einstimmigkeiten, aber die hat man bei vielen anderen Krankheiten ja dann auch.
Ich werd das aber mal notieren und dem Immunologen erzählen wenn ich den besuche. Da werden wir sicher noch sehr viele Tests machen.

Geändert von izanagi (16.05.16 um 01:46 Uhr)

Es geht wieder weiter mit neuen Krankheiten

MiglenaN ist offline
Beiträge: 1.247
Seit: 15.05.13
@ izanagi

Zahnarzt, Immunologe, Allergologe könnten versuchen, zu klären, ob die Krankenkasse in Deinem Fall aufgrund der Autoimmunkrankheit die Kosten für den LTT übernimmt.

Zur Entfernung von Amalgam: es gibt hier Erfahrene, die Dir nützliche Tipps geben können. Die Füllungen aushebeln ist besser als ausbohren, dazu Sauerstoff benutzen, bei Allergie gegen Amalgam oder seine Bestandteile könnte der ZA antiallergische Maßnahmen treffen u.s.w. Beispielsweise wurde das Thema hier ausführlich besprochen:

http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...sanierung.html

Solltest Du Dich dazu entschließen, wäre es sinnvoll, einen Thread zu eröffnen und dort diesbezüglich Fragen zu stellen, die sich auf Deinen individuellen Fall beziehen. Bei nachgewiesener Allergie (Amalgam oder einzelne seiner Bestandteile) sollte man die Allergene (das Amalgam) entfernen. Auch bei nachgewiesener Belastung ohne Allergie (worauf Deine zahlreichen oben beschriebenen Symptome meines Erachtens hindeuten) sollte das Amalgam entfernt werden.

Ich persönlich würde meine Amalgamzähne nach heutigem Wissen und meinen bisherigen Erfahrungen ziehen lassen, ohne auszufräsen, dafür würde ich eine Ölziehkur versuchen. Und zusätzlich überlegen, welche anderen Entgiftungsmaßnahmen geeignet sind. Wichtig ist es, auch diesbezüglich sich gut zu erkundigen, um möglichst Fehler zu vermeiden. Sauna soll z. B. auch gut sein, wäre eine Überlegung wert, um die anderen Organe zu entlasten. Wie gesagt, langsam, behutsam und planvoll vorgehen, Überlastungen vermeiden.

Wenn die Amalgamzähne oder ein Teil davon nicht gezogen werden sollen, dann würde ich zunächst einmal Provisorien einsetzen, und abwarten wie es mir geht. Dann muss man passende, verträgliche Materialien finden, die auf Dauer im Mund verbleiben sollen. Deshalb sind Tests auf Allergien und Verträglichkeiten wichtig. Und dann würde ich nur einen Zahn machen lassen und abwarten, wie ich das vertrage.

Man sollte beim Ganzen Schritt für Schritt vorgehen, um zu sehen, was sinnvoll und notwendig ist, je nach Entwicklung, Ergebnis, Situation.

Also zunächst einmal abklären, ob Allergien vorliegen, dann kann man weiter sehen. Das wären jetzt meine persönlichen Überlegungen und Meinung dazu.
__________________
Ein freundlicher Blick durchdringt die Düsternis wie ein Sonnenstrahl. (Albert Schweitzer)

Geändert von MiglenaN (16.05.16 um 03:34 Uhr)

Es geht wieder weiter mit neuen Krankheiten

Hans F ist offline
Beiträge: 864
Seit: 21.09.14
Zitat von izanagi Beitrag anzeigen
B6 gab es keine Mangelwerte.
Hallo izanagi,
bei HPU gibt es trotz immensen B6-Mangels oft keine Mangelwerte im Blut, da das Problem häufig (zusätzlich?) darin besteht, dass das B6 vom Blut nicht in die Zelle kommt. Es tritt dann eine Verteilungsstörung auf.

Viele HPUler, mich eingeschlossen, haben desahlb - auch ohne zusätzliches B6 - sogar erhöhte B6-Blutwerte. Meine Ärzte, wie auch ich selbst, haben diesen Zusammenhang nicht erkannt, was mich dann jahrelang davon abgehalten hat den B6-Mangel zu behandeln.

Lympho sind bei mir mittelhoch und Neutro sind niedrig grenzwertig. Also eigentlich das Gegenteil von deinem.
Bei Symptomen und Laborwerten gibt es unter HPUlern eine riesige Spanne. Bei dem einen kommt es zu Unter- bei dem anderen zu Überfunktionen, manche haben von dem einen zu niedrige, andere zu hohe Werte. Insofern sprechen deine Werte nicht gegen HPU.

Ich habe mir die Porphyrinurie mal durchgelesen, im Gesamtbild passt es nicht ganz zu mir. Dafür sind die Symptome nicht ausgeprägt genug.
Sprichst Du hier von der klassischen Porphyrinurie oder speziell von HPU? Die Ausprägung ist bei HPU fließend. Insofern ist eine Ausprägung wie im Lehrbuch eher die Ausnahme.
Es gibt natürlich viele Einstimmigkeiten, aber die hat man bei vielen anderen Krankheiten ja dann auch.
Oh, das überrascht mich. In der Häufigkeit wie Du sie hast? Welche sind das zum Beispiel?

Hast Du mal den Online-Fragebogen bei KEAC ausgefüllt - auf wie viele Punkte kommst Du da?
Ich werd das aber mal notieren und dem Immunologen erzählen wenn ich den besuche.
Beachte dabei, dass Ärzten HPU in der Regel unbekannt ist, da es nicht Teil des Lehrprogramms der Medizinischen Fakultäten ist.

Gruß,
Hans

Es geht wieder weiter mit neuen Krankheiten

Adlerxy ist offline
Beiträge: 746
Seit: 31.10.08
Zitat von izanagi Beitrag anzeigen
Ja die ich meine die Netzhaut wurde gecheckt in der Uniklink mit diesem Microskop. B6 gab es keine Mangelwerte.
Lympho sind bei mir mittelhoch und Neutro sind niedrig grenzwertig. Also eigentlich das Gegenteil von deinem.
Ich habe mir die Porphyrinurie mal durchgelesen, im Gesamtbild passt es nicht ganz zu mir. Dafür sind die Symptome nicht ausgeprägt genug. Es gibt natürlich viele Einstimmigkeiten, aber die hat man bei vielen anderen Krankheiten ja dann auch.
Ich werd das aber mal notieren und dem Immunologen erzählen wenn ich den besuche. Da werden wir sicher noch sehr viele Tests machen.
B6 werte die haben ja nicht unbedingt aussagekraft, entscheidend ist ja das aktive B6. Da ist unter anderen zink nötig deshalb haben ja auch so viel Kpu ler sogar erhöhte B6 werte, weil es nicht entsprechend umgewandelt wird, deshalb darf mann sich da nicht täuschen lassen.
Und Zinkmangel ist auch häufig das ist eigentlich überall mit beteiligt.

AW: Es geht wieder weiter mit neuen Krankheiten

izanagi ist offline
Themenstarter Beiträge: 182
Seit: 31.10.08
@Miglena
Ich werde den Test definitiv machen lassen. Spreche das erstmal mit Arzt ab ob der eine Empfehlung ausspricht, das könnte in meinem Fall ja genehmigt werden.

@Hans
ich habe bei dem Test 11 Punkte.
Wenn dieses HPU aber nicht anerkannt ist, haben wir ein Problem da meine Ärzte wohl ungerne mit Pseudowissenschaften zusammenarbeiten. Ich möchte aber auch nicht den Weg der Naturheilpraktik einschalgen und mich den Ärzten abwenden, dafür ist die Immunerkrankung zu komplex und wissenschaftlich.
Es muss schon hand in hand gehen.

Nach meinen Recherchen ist Hämopyrrollaktamurie in der Studie nicht belegt und Kritiker beschreiben orthomolekulare Medizin als Geschäft mit Nahrungsmittelergänzungen. Ich nehme sowas ernst und betrachte das von zwei Winkeln zum teil auch skeptisch.

Ich nehme seit einiger Zeit OPC und das auch nur weil Mutter davon überzeugt ist. Es gibt da auf der einen Seite die Pharma die Geld macht und auf der anderen die Nahrunsmittelergänzung die Geld macht. Es ist sehr schwierig jemanden zu vertrauen. Bestes Beispiel Antioxidanzien sollen vorbeugen zu Krebs, damit wird geworben. Dann kam die Erkenntnis das Antioxi. Krebs eher fördern. Oder Robert Franz sagt nehmt Vitamin C in Mengen, man kann nichts falsch machen. Fakt ist aber es zerstört den Hormonhaushalt und das B12 im Blut und die Vitaminzufuhr kann die durchschnittliche Lebenserwartung verkürzen.
B6 kann zu Neuropathien und Leberschäden führen.
Also prinzipiell muss man da echt aufpassen was Pseudowissenschaften anrichten. Es müssten vielmehr unabhängige Studien geben.


Optionen Suchen


Themenübersicht