Stiche Kopfhaut, dann Übelkeit und schummrig

28.02.16 11:28 #1
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AW: Stiche Kopfhaut, dann Übelkeit und schummrig

julisa ist offline
Beiträge: 1.798
Seit: 20.03.09
Hallo Michael,

mich erstaunt es schon sehr, dass ein Cholesterin von 150 noch auf 100 gesenkt werden soll. Denn aus Cholesterin werden unsere Hormone gebildet, das brauchen wir. Früher war ein Cholesterinwert von 200 plus Alter normal. Seit es Cholesterinsenker gibt, wird der Wert immer weiter runtergedrückt.

Cholesterin - Das Milliarden-Märchen - René-Gräber-Blog

VG
julisa

AW: Stiche Kopfhaut, dann Übelkeit und schummrig

Michel72 ist offline
Themenstarter Beiträge: 39
Seit: 11.04.13
Sag mal derStreek,
nimmst Du all diese Vitamine synthetisch zu Dir?
Gibt es langfristige Studien der Wirkung dieser Vitamine, gerade bei Schlaganfallpatienten würde mich das interessieren?
Beobachtest Du auch den Vitaminspiegel im Körper, woher weisst Du das Du nicht überdosierst?

Grüße
Michael

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derstreeck ist offline
Beiträge: 4.130
Seit: 08.11.10
nimmst Du all diese Vitamine synthetisch zu Dir?
Vitamin D, Methylcobalamin, Vitamin E, Schwefel, Magnesium, alle B-Vitamine, Zink, Mangan, Omega 3- und Omega 9 Fettsäuren, Jod, ... eigentlich alles ausser Eisen und Kupfer.

"synthetisch" ist ein Begriff der absichtlich in die Irre führen soll. Die entscheidende Frage ist doch nicht, wie es hergestellt wurde, sondern ob die chemische Strukturformel des künstlich hergestellten Vitamins mit der Formel des natürlich vorkommenden Vitamins identisch ist!

Vitamin C ist Vitamin C. Immer dieselbe chemische Formel. Man muss sich nicht darum Gedanken machen, wie es hergestellt wurde, sondern in welcher Form man es zu sich nimmt. Reine Ascorbinsäure (nicht besonders Magen- und Darmfreundlich) oder gepuffert als Calciumascorbat. Mit oder ohne Flavonoiden. Ich habe eine Fruktoseintoleranz und kann daher nur eingeschränkt Gemüse und Obst essen. Daher bin ich sehr froh auf "synthetisches" Vitamin C zurückgreifen zu können.

Ein Gegenbeispiel ist Vitamin E. Das ist nicht einfach nur ein einzelner Stoff sondern bezeichnet 16 verschiedene Tocopherole und Tocotrienole. Es ist nicht möglich auch nur eins dieser 16 Tocopherole und Tocotrienole chemisch identisch zur der in Natur vorkommenden herzustellen. Künstliches Vitamin E ist also immer eine Mogelpackung, kann aber bei einem starken Mangel trotzdem hilfreich sein.

Vitamin B12. Um es im Dünndarm aufnehmen zu können benötigt es ein Enzym (intrinsic factor), welches im Magen produziert wird. Bei manchen Menschen ist diese Enzymproduktion gestört. Es gibt jedoch zwei Formen von B12, Methylcobalamin und Adenosylcobalamin, die biologisch aktiv sind und vom Körper direkt verwertet werden können. In dem Falle ist das "synthetisch" hergestellte besser verwertbar als die natürlich vorkommende inaktive Form.

Letztes Beipiel K2. Es wird von Bakterien im Darm hergestellt. Wenn aber die Darmflora durch jahrelange falsche Ernährung und mehreren Antibiotikagaben gestört ist, ist die K2 Produktion eingeschränkt. Da ist es doch ein Segen, dass es "synthetisch" hergestelltes K2 gibt.

Geändert von derstreeck (03.03.16 um 11:05 Uhr)

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derstreeck ist offline
Beiträge: 4.130
Seit: 08.11.10
Es ist also schlicht falsch, wenn man das in einen Topf wirft und als künstliche oder synthetische Vitamine bezeichnet. Man muss jedes Vitamin, Mineral, Spurenelement, Aminosäure einzeln betrachten, um sagen zu können das "künstliche" ist schlechter, besser oder gleichwertig mit dem natürlich vorkommenden.

Wo es geht nehme ich auch Präparate mit "natürlich" vorkommenden Mikronährstoffen. Jod in Form von Kelbalgen und nicht das künstliche Natriumjodid. Omega 3 Fettsäuren las Fischölkapseln. Omega 9 Fettsäuren in Form von Kokosöl. Calcium gewonnen aus Korallen und nicht das künstlich hergestellte Calciumgluconat.

Wie bin ich dazu gekommen, das alles einzunehmen. Ich hatte jahrlange gesundheitliche Beschwerden, ohne das jeh ein Arzt irgend eine Idee hat, was die Ursachen sein können. Ich bin dann hier im Forum auf einen sehr guten Heilpraktiker aufmerksam geworden. Dieser hat durch Blutuntersuchungen im Vollblut einige Mängel feststellen können und mich beraten bezüglich Dosierung und welche Präparate geeignet sind. Seine Empfehlung war natürlich, die Einnahme durch regelmässige Messung im Blut zu kontrollieren. Aufgrund der grossen Entferung von meinem Wohnort (2000 km, ich wohne in Schweden) war dieses nicht möglich.

Also habe ich angefangen mich selbst zu informieren. Dieses Forum war dabei eine unbeschreiblich grosse Hilfe und habe zwei Bücher zum Thema gelesen. Dr. Joachim Mutter "Lass dich nicht vergiften" und Dr. Bodo Kuklinski "Gesünder mit Mikronährstoffen".

Nun war es zum Glück so, dass sich die unterschiedlichen Quellen, Also Dr. Mutter und Dr. Kuklinski, der Heilpraktiker und einige gut informierte User hier im Forum, sich nicht wiedersprochen haben.

Es gibt bei jedem Mikronährstoff eine sichere Höchstdosis, die man auf Verdacht nehmen kann. Und es hat auch seinen Grund, warum ich Eisen und Kupfer nicht nehme.

Gibt es langfristige Studien der Wirkung dieser Vitamine
Hier im Forum wird ja auch regelmässig auf neue Studien hingewiesen, genau wie auf anderen Seiten die ich im Netz verfolge. Man lernt immer wieder was dazu. Ich kann dir jetzt aber nicht irgend welche Studien nennen, die ich noch im Hinterkopf habe.

Ich kann dir aber ein paar Seiten aus den Büchen von Dr. Mutter und Dr. Kuklinski per mail oder über Facebook schicken, wenn du mir deine Kontaktdaten per pn zukommen lässt.

Beobachtest Du auch den Vitaminspiegel im Körper, woher weisst Du das Du nicht überdosierst?
Vitamin D habe ich einmal kontrollieren lassen.

Bei Selen, Mangan, Eisen, Kupfer, Zink, Vitamin D und Vitamin A muss man mit der Dosierung vorsichtig, bzw. gut informiert sein und da wäre es eigentlich wirklich ratsam das regelmässig im Blut zu messen.

Also bei den Spurenelemten und den fettlöslichen Vitaminen kann man überdosieren und muss sich unbedingt umfassend informieren. Bei den anderen Mikronährstoffen dagegen, kann nicht viel falsch machen.

Die Spurenelemente kann man im Vollblut messen lassen. Muss man jedoch selbst zahlen.
IMD Institut für medizinische Diagnostik, Labor: Mineralstoffanalyse im EDTA-Vollblut

Die fettlöslichen Vitamine werden im Serum gemessen und das übernimmt teilweise auch die Krankenkasse.

Grüsse
derstreeck

Geändert von derstreeck (03.03.16 um 11:14 Uhr)

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Michel72 ist offline
Themenstarter Beiträge: 39
Seit: 11.04.13
Wow, das ist jetzt erstmal viel Input.
Natürlich hab ich jetzt auch Angst etwas verkehrt zu machen und einen erneuten Schlaganfall damit zu provozieren.
Darf ich noch fragen seit wann du die Vitamine einnimmst und wie alt Du bist?
Ich hatte ja auch diverse Symptome und die Ärzte wussten nicht weiter und es hat geheissen es könnte auch von der Psyche sein.
Du bist seither ohne Symptome?

Danke und Grüße
Michael

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Michel72 ist offline
Themenstarter Beiträge: 39
Seit: 11.04.13
Hallo,

hab mal noch ne Frage. Man hat ja bei mir einen "alten" Schlaganfall diagnostiziert und ist jetzt davon ausgegangen das mein 2. so klein ist das er nicht sichtbar ist auf dem MRT.
Ich habe keinen zu hohen Blutdruck noch sonst irgendwelche Erkrankungen die mir den SA erklären.
Ich hatte mich heute etwas aufgeregt über meinen Anwalt. Danach haben sich meine Symptome wieder verstärkt. Sprich Übelkeit, Schwindel und Stiche unter der Kopfhaut.
Diese Stiche unter der Kopfhaut kann so etwas auch durch Blutungen zwischen Kopfhaut und Schädel entstehen? Würde man so etwas auf dem CT sofort sehen? Würde man das auch sehen wenn eine akute Blutung schon 3-4 Tage her ist?

Grüße
Michael


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