Schwaches oder überaktives Immunsystem?

13.01.16 16:04 #1
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WerniMD
Hallöle,

ich habe CFS mit einer Fülle von Symptomen. Wenn ich mir dabei die vergangenen Jahre ansehe, dann zeigt sich ein immer wiederkehrendes Bild. Im Frühjahr/Sommer geht es mir immer etwas besser, im Herbst/Winter entsprechend schlechter. Es geht immer so im Oktober mit sowas wie Attacken los. Im Anschluß geht es mir dann immer anhaltend schlechter. Mir fällt auf, dass ich nun schon ewig nicht mehr "normal" krank war, also keine Grippe, Infekte, Fieber außer mal etwas Schnupfen und Husten.

CFS scheint ja irgend wie mit einem überaktiven und fehlgeleiteten Immunsystem zu tun zu haben. Ich vermute ja, dass mein IS anhaltend kämpft und daher meine Erschöpfung resultiert.

Kann man aus den oben genannten Abläufen da irgend einen Zusammenhang erkennen? Wäre mein IS eher zu schwach und ich müßte es unterstützen? Oder ist es eher überaktiv und man müßte es dämpfen? Wie läßt sich sowas beweisen, messen?

Danke


Schwaches oder überaktives Immunsystem?
Clematis
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ich habe CFS mit einer Fülle von Symptomen. Wenn ich mir dabei die vergangenen Jahre ansehe, dann zeigt sich ein immer wiederkehrendes Bild. Im Frühjahr/Sommer geht es mir immer etwas besser, im Herbst/Winter entsprechend schlechter. Es geht immer so im Oktober mit sowas wie Attacken los. Im Anschluß geht es mir dann immer anhaltend schlechter.
Hallo Werni,

Du hast hier ja schon ordentlich gestöbert - daher nur, was mir sofort auffällt:
Sobald die Sonne kommt, geht's etwas besser, sobald sie sich rar macht, schlechter. Wie sieht es mit Deinem Vitamin D3-Spiegel aus und den Funktionen, die davon abhängig sind?
Die langen Dunkelphasen im Herbst, Winter schlagen auch auf's Gemüt, könnten somit Dein Immunsystem beeinflussen, es wird müder...
Mir fällt auf, dass ich nun schon ewig nicht mehr "normal" krank war, also keine Grippe, Infekte, Fieber außer mal etwas Schnupfen und Husten.
Das kann völlig normal sein. Ich z.B. habe kein CFS, war auch ewig nicht mehr krank, d.h. keinerlei Infekte. Fieber habe ich nie, hatte ich auch z.B. bei Grippe früher nicht. Mein letztes Fieber war mit 26 bei einer schweren Infektion, welche wurde nie herausgefunden. Jeder von uns reagiert hier anders, das ändert sich auch in verschiedenen Lebensabschnitten.
CFS scheint ja irgend wie mit einem überaktiven und fehlgeleiteten Immunsystem zu tun zu haben. Ich vermute ja, dass mein IS anhaltend kämpft und daher meine Erschöpfung resultiert.
Überaktiv äußert sich oft in Allergien oder allergieähnlichen Reaktionen. Liegt so etwas bei Dir vor? Vielleicht ist die Erschöpfung eher auf Mängel zurückzuführen - etwa Mangel an Aminosäuren, die für sehr vieles zuständig sind. Mangel an Vit. D und weiteren?
Wäre mein IS eher zu schwach und ich müßte es unterstützen?
Zu schwach erscheint mir unwahrscheinlich, da Du nicht "krank" wirst, bezogen auf Infektionen.
Oder ist es eher überaktiv und man müßte es dämpfen?
Möglicherweise in die falsche Richtung überaktiv, aber dämpfen würde ich es nicht, denn das geht wahrscheinlich auch in die falsche Richtung. Wenn man nicht weiß welche Art "Deregulation" besteht, ist das riskant.
Wie läßt sich sowas beweisen, messen?
Das weiß ich leider nicht. Ob die Ärzte hier weiterhelfen können, ist fraglich. Da Du schon so lange damit zu tun hast, liegen Dir inzwischen doch sicherlich viele Untersuchungsergebnisse vor. Findet sich darin vielleicht ein Hinweis auf Zusammenhänge, wo es hakt usw.? Etwa Nachweise zu Mängeln, stark erhöhten oder stark reduzierten Werten, die immer wieder festgestellt wurden (nur kleine Abweichungen sind nicht unbedingt hilfreich)?

Hoffe, daß Dich diese Überlegungen auf weitere bringen, die Dir helfen können.

Liebe Grüße,
Clematis

AW: Schwaches oder überaktives Immunsystem?
WerniMD
Themenstarter
Vielen Dank Clematis.

Ja, VD war erniedrigt. Die These mit der Abhängigkeit des IS vom VD hatte ich auch schon. Das sollte aber wieder im Normbereich liegen. Geändert hat sich dadurch nicht wirklich was. Das mit dem Licht hatte ich auch schon überlegt und mir daher eine echte Tageslichtlampe geholt. Auch damit keine Verbesserung.

Mängel hatte ich auch im Verdacht. Magnesium ergänze ich noch. Doch auch mit z.B. LEF-Mix tut sich kein wirklich großer Schritt. Daher sehe ich da nicht das Problem.

Laborwerte sind zumeist unauffällig. Bisher ungeklärt blieben erhöhtes Eisen und Ferritin (keine Hämochromatose), erhöhte Monozyten und deutlich erhöhtes VB12. Alles deutet etwas auf eine Entzündung hin. Nur leider eher latent und nicht stark. Vom Kopf her fühlt es sich auch oft wie leichtes Fieber an. Beim Liquor ist eine Schrankenstörung diagnostiziert, doch die diversen erhöhten Werte scheinen laut Ärzten unbedeutend zu sein (Eiweiß, Albumin, IgG, IgA). Nur warum gibt es Wertebereiche vom Labor wenn diese dann keine Aussage und Bedeutung haben?

Für die Schilddrüse nehme ich Thyroxin. Doch da benötige ich anscheind weniger, als was ich derzeit einnehme. Versuche eine Reduktion. Der Verdacht auf seronegative Hashimoto scheint sich nicht zu bestätigen.

Eine Antibiose hatte ich gegen Borrelien und aktuell bekomme ich Fluconazol gegen Pilze. Das scheint sich leicht positiv auszuwirken. Evtl. sind das ja schon Dinge, mit denen mein IS zu kämpfen hat. Eine Belastung mit EBV habe ich auch.

Schwaches oder überaktives Immunsystem?
Clematis
Zitat von WerniMD Beitrag anzeigen
Ja, VD war erniedrigt. Die These mit der Abhängigkeit des IS vom VD hatte ich auch schon. Das sollte aber wieder im Normbereich liegen. Geändert hat sich dadurch nicht wirklich was.
Hallo Werni,

mal abgesehen von Blutwerten. Wie hoch hast Du VD dosiert? Ich nehme 1500IE/Tag, dazu K2 zweimal/Woche, fühle mich dabei wohl, aber ohne Blutwertkontrolle.
Das mit dem Licht hatte ich auch schon überlegt und mir daher eine echte Tageslichtlampe geholt. Auch damit keine Verbesserung.
Hoffentlich nicht abends verwendet - stört den Schlafrhythmus sehr und so ganz Sonnenersatz ist das auch nicht. Hatte sowas auch mal, schnell wieder abgeschafft, wurde überhaupt nicht mehr müde.
Bisher ungeklärt blieben erhöhtes Eisen und Ferritin (keine Hämochromatose), erhöhte Monozyten und deutlich erhöhtes VB12.
Eisen, Ferritin, VB12 - kann Dein Körper die nicht richtig verwerten bzw. aufbrauchen? Stoffwechselproblem? Fehlen andere Stoffe, die zur Verwertung erforerlich sind? Dazu könntest Du beim Pauling Institut fündig werden.
Alles deutet etwas auf eine Entzündung hin. Nur leider eher latent und nicht stark. Vom Kopf her fühlt es sich auch oft wie leichtes Fieber an.
Was noch außer den Monozyten? EBV, Borrelien können hierfür schon allein verantwortlich sein.
Monozyten im Blick des Mediziners Um Krankheiten ausschließen zu können und zu ermitteln woher die erhöhte Monozytenanzahl kommt muss das gesamte Blutbild beachtet werden.
Scheinbar erhöhte Wert sollten einen daher nicht gleich beunruhigen. Zumal die Werte auch saisonal und tageszeitlich schwanken können. Man sollte sich das Ergebnis auf jeden Fall von einem Arzt erklären lassen und gegebenenfalls auf eine Wiederholung des Testes bestehen um so auf Nummer sicher zu gehen.

Die Höhe der Monozyten
Bei optimalen Bedingungen spricht man von einer normalen Monozytenanzahl von 0,2 bis 0,8 Tausend/µl. Wenn nur die Monozyten erhöht sind, die anderen Werte aber im Normalbereich liegen, so geht der Arzt meistens davon aus, dass sich der Körper gerade erholt. Monozyten werden generell immer im Differenzalblutbild bestimmt.
Monozyten - erhöhte Werte und Wissen zu Monozyten >>
Beim Liquor ist eine Schrankenstörung diagnostiziert, doch die diversen erhöhten Werte scheinen laut Ärzten unbedeutend zu sein (Eiweiß, Albumin, IgG, IgA). Nur warum gibt es Wertebereiche vom Labor wenn diese dann keine Aussage und Bedeutung haben?
Für die Schrankenstörung können EBV, Borreliose, Pilze verantwortlich sein:
Laborlexikon: Ursachen für Eiweißerhöhung im Liquor >>Facharztwissen für alle!<<
Probleme für Ärzte: die Wertebereiche beruhen auf statistischen Daten, die für viele Menschen Gültigkeit haben, aber eben nicht für alle, da jeder Organismus etwas anders arbeitet. Was für den Einen zu hoch ist, kann für den Anderen normal sein. "Normale Spitzenwerte" werden in der Statistik nicht berücksichtigt bzw. nivelliert. Daher besteht immer ein Auslegungsspielraum. Werte können zudem von Tag zu Tag, Stunde zu Stunde stark schwanken. Erst wenn die Werte über einen längeren Zeitraum, einige Wochen z.B., regelmäßig zu hoch sind, sind sie verläßlich.
Für die Schilddrüse nehme ich Thyroxin. Doch da benötige ich anscheind weniger, als was ich derzeit einnehme. Versuche eine Reduktion.
Eine Reduktion kann zu mehr Müdigkeit führen - nur sehr vorsichtig vorgehen. Beeinflußt auch das Immunsystem, das gesamte Hormonsystem, Stoffwechsel. Wegen der Müdigkeit lieber einen Tick mehr als zu wenig nehmen.
Der Verdacht auf seronegative Hashimoto scheint sich nicht zu bestätigen.
Wenigstens ein Lichtblick!
Eine Antibiose hatte ich gegen Borrelien und aktuell bekomme ich Fluconazol gegen Pilze. Das scheint sich leicht positiv auszuwirken. Evtl. sind das ja schon Dinge, mit denen mein IS zu kämpfen hat. Eine Belastung mit EBV habe ich auch.
Nicht nur evtl.! Borrelien, EBV und Pilze (welche/r Pilz/e?) - an Diagnosen ist das ja schon mehr als das, womit das Immunsystem gleichzeitig fertig werden können sollte.

Schau Dir hier Fluconazol mal genau an - gegen Candida (klare Diagnose oder eher auf Verdacht verschrieben?). Antimykotika sind meist starke, nebenwirkungsreiche Medikamente. Fluconazol - Onmeda: Medizin & Gesundheit

Es gibt pflanzliche Antimykotika, auch gegen Viren und Bakterien wirkende Mittel. Da muß ich nochmal auf dieses Büchlein hinweisen:
Bücher von Amazon
ISBN: 3548710131


Von Petra Neumayer zusammen mit einem Arzt verfaßt, inkl. Dosierungen, Wirkungen, Anwendungsbereichen.

Meines Erachtens sollte Dein vorrangiges Ziel sein, die Borreliose, EBV und Pilze so weit als möglich loszuwerden, denn so lange die noch aktiv sind, sind NEMs nur Symptom- aber keine Ursachenbehandlung. NEMs füllen nur die von Bo/E/C verursachten Mängel wieder auf, die jedoch immer wiederkommen werden, solange Bo/E/C noch aktiv sind. Die von Petra Neumayer beschriebenen Mittel könnten das vollbringen und Nebenwirkungen in engen Grenzen halten.

Dazu eine Entgiftung und Darmsanierung - dabei könnte auch eine Petroleumkur helfen. Siehe hier:
http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...t-g-179-a.html
http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...-teil-2-a.html
Das mag in Deinen Ohren abartig klingen, doch ist nicht von der Hand zu weisen, daß diese Form der Reinigung des Verdauungstraktes, "entrümpelung" des Darmes von Belägen, die die Nährstoffaufnahme behindern, Anregung der Entgiftung, nachdem die Beläge verschwunden sind, durchaus positive Wirkung hat. Bei Candida ist sie ebenfalls wirksam.

Liebe Grüße,
Clematis

AW: Schwaches oder überaktives Immunsystem?

desperado ist offline
Beiträge: 1.043
Seit: 30.10.08
Hallo, der Entzündungwsert im Blutbild ist nicht erhöht?
wenn eine Schrankenstörung vorliegt, könnte aus m.E. grundsätzlich durchaus an ein überaktives Immunsystem gedacht werden.

Ich habe auch gefühlte cfs und fiebriges Gefühl vom Kopf ausgehend
__________________
liberte egalite fraternite

Schwaches oder überaktives Immunsystem?
Clematis
Zitat von desperado Beitrag anzeigen
wenn eine Schrankenstörung vorliegt, könnte aus m.E. grundsätzlich durchaus an ein überaktives Immunsystem gedacht werden.
Hallo,

bei Vorliegen von Borreliose, EBV und Candida, kann eine hohe Aktivität des Immunsystems wohl kaum als "über"aktiv bezeichnet werden. Bei einem solchen Krankheitsbild wäre das Immunsystem krank, wenn es NICHT sehr aktiv wäre. Diese Aktivität ist daher eine gesunde Reaktion und zeigt, daß es funktioniert. Es ist aber gleichzeitig völlig überlastet. Die Schrankenstörung wird hier nicht vom Immunsystem ursächlich ausgelöst, sondern von Borreliose, EBV und Candida.

Gruß,
Clematis

AW: Schwaches oder überaktives Immunsystem?

NicolausHH ist offline
Beiträge: 36
Seit: 20.05.15
Hallo lieber WerniMD,

CFS ist eine ziemlich heftige Sache, ich besitze zwar nicht dieses Syndrom, jedoch kann ich vielleicht etwas dazu beitragen, da mein Immunsystem auch "krank" ist...

Ich weiss selbst, wie sehr ich mich in meiner Hilflosigkeit über jede Antwort gefreut habe, deshalb schreibe ich dir einfach mal und gebe dir mit, was ich in Sachen Immunsystem weiß...

Anfang 2015 kippte mein Immunsystem und ich war die darauffolgenden 10 Monate nahezu durchgehend krank... ständige Infekte, es glich einem Dauerzustand, ich war am Ende meines Kräfte, konnte meinem Arbeitgeber nicht mehr ins Gesicht schauen, so unangenehm waren mir die sehr oft vorkommenden Fehltage !

Punkte, die dir vielleicht weiterhelfen können, ich hoffe ich dränge mich nicht auf, möchte nur versuchen zu helfen.. !

1. An Clematis muss ich bis heute noch sehr oft denken, er gab mir den Gedankenanstoß, umbedingt auf meine Ernährung zu achten... Hatte bis dahin gedacht, dass ich gesund esse, falsch gedacht....

Du bist, was du isst! Vermeide Zucker und Weizen und gebe dir sehr oft Vitaminbomben(Spinat,alle möglichen Kohlsorten,"starkes Gemüse"..... mit einer Viertel Gurke am Tag ist es meistens nicht getan, vielleicht schaffst du es, dir aus der Ernährung wenigstens etwas Kraft zu schöpfen!

Jetzt in der Klausurenphase der Uni habe ich sehr viel Stress und esse wieder absolut schlimm und nicht gesund und ich habe gemerkt, wie ich teilweise schon um 15 Uhr komplett im Eimer bin, dieses Gefühl hatte ich, als ich wirklich sauber gegessen habe nur sehr selten.

2. Darm- mein Darm war eine absolute Baustelle, verminderte Bakterienzahl, komplett übersäuert, sekretorisches IGA vermindert,das IGA ist ein sehr wichtiger Punkt, dieses Immunglobulin ist zuständig für die Abwehr auf Schleimhäuten wie auch in den Atemwegen... Darmflora-Test kann vielleicht helfen!
Mir persönlich hat Bentonit und Flohsamenschalenpulver sehr für den Darm geholfen, hatte deutlich mehr Energie und konnte wenigstens, wenn ich kein Sport gemacht habe, normal leben, ohne ständig krank zu sein....

3. WICHTIGSTER PUNKT: ZÄHNE

Lange vorm Zahnarzt gedrückt, vor paar Wochen hingegangen, ein kranker Zahn durchbohrte die Kieferhöhle und strömte jahrelang Gifte ins Körper, mit denen das Immunsystem ständig zu kämpfen hat und keine Zeit mehr hat für Angreifer von außerhalb... Wie ist der Zustand deiner Zähne? Gibt es eventuell dort irgendwelche Baustellen? Auch wurzelbehandelte Zähne können nicht selten ein Problem darstellen und das Immunsystem belasten!

Ich hoffe, ich konnte dir vielleicht irgendwie helfen, ich kenne dieses scheiss Gefühl nur zu gut, versuche durchzuhalten, ich verstehe dein Leid !

Nochmal ein großer Dank an CLEMATIS, du hast mir im Februar letzten Jahres als Erster geschrieben! Ab diesem Tag ging meine persönliche Reise in Sachen Selbstfindung und Ursachenforschung los, ich danke dir nochmal sehr herzlich! Hat mich vielleicht vor Schlimmeren bewahrt...So komisch es klingt, dein wirklich fachlicher Beitrag hat mein Leben zum Positiven gedreht, deine Arbeit hier in diesem Forum war für mich Gold wert!

Lieben Gruß, Nicolaus

Schwaches oder überaktives Immunsystem?
Clematis
Zitat von NicolausHH Beitrag anzeigen
An Clematis muss ich bis heute noch sehr oft denken, sie gab mir den Gedankenanstoß, umbedingt auf meine Ernährung zu achten... mein Darm war eine absolute Baustelle,
Hallo Nicolaus,

schön zu erfahren, daß Dir die Informationen geholfen haben gesund zu werden. Doch ich war nicht die Erste und viele andere schrieben Dir ebenfalls zu Deinen verschiedenen Fragen. Lieb, daß Du uns in guter Erinnerung hast

Gruß,
Clematis

AW: Schwaches oder überaktives Immunsystem?

HealthyMad ist offline
Beiträge: 23
Seit: 22.12.15
Freut mich auch, dass es dir geholfen hat ... ist schön sowas hier auch mal zu lesen Ein Grund meiner Anmeldung
__________________
"Always go forward and never look back!"

AW: Schwaches oder überaktives Immunsystem?
WerniMD
Themenstarter
Vielen Dank für die Antworten.

Anfangs hatte ich mit Dekristol den Spiegel hochgedrückt und nehme jetzt 2..3kIE/Tag VD als Erhaltungsdosis. Sollte den Spiegel mal wieder prüfen lassen.

Tageslichtlampe habe ich natürlich nicht abends verwendet.

Ich weiß nicht, ob mein Körper die Stoffe nur nicht aufbrauchen kann oder diese halt durch z.B. Entzündungen erhöht sind. Wenn ich z.B. VB12 in einem VB-Komplex ergänze, steigt der Spiegel leicht an, was ja auch ganz normal ist. Nur ist halt der Spiegel schon so zu hoch. Evl. werde ich ja beim Linus Pauling Institit fündig, was noch fehlen könnte.

EBV hatte ich, könnten aber reaktiviert sein. Das will ich noch prüfen lassen. Borrelien-AK habe ich nicht, daher hat mich die Schulmedizin dbzgl. auch nicht ernst genommen. Doch der privat beauftragte LTT war positiv. Daher habe ich dann auch AB bekommen. Candida war im Darm nachgewiesen. Aber anscheinend hat sich das systemisch ausgebreitet. Fluconazol habe ich dann als Versuch bekommen. Und es scheint ja auch anzuschlagen. Genau so ist auch mein Ziel, alles was körperfremd ist loszuwerden. Erst dann hat das IS die Chance sich zu erholen. Und dann könnten wohl auch NEMs besser helfen. Nur wogegen kämpft mein IS alles?

Eine Darmsanierung habe ich schon hinter mir, denn der ist auch alles andere als OK. Wenigstens scheint sich diese Front etwas zu bessern. Zumindest habe ich keine HIT mehr und die NMUs sind rückläufig. Was mich aber noch immens stört, ist dass der Bauch so stark aufgedunsen ist. Ich sehe aus wie im 7. Monat schwanger, esse aber weniger als was ich eigentlich benötige. Ich bin mir gar nicht sicher, ob das Meteorismus ist oder doch was anderes. Zumindest stört es beim Essen und auch beim Atmen. Spiegelungen oben und unten waren aber auch unauffällig. Bentonit und Flosamen haben auch bei mir recht gut gewirkt.

Meine Zähne sind soweit OK. Die problematischen unterirdischen Weisheitszähne wurden letztes Jahr extrahiert. Ich habe zwar 2 Amalgamplomben, aber ob die wirklich Ursache für den immensen Symptomkomplex sind, wage ich zu bezweifeln.

Ach so, ein tanzender Dens wurde auch mal diagnostiziert. Doch das sehe ich bei mir nicht mehr als wirklich krankheitsauslösend, weil sich dazu absolut keine Zusammenhänge erkennen lassen. Nitrostress nach Kuki habe ich auch nicht.

Ich habe beim CFS weniger mit Müdigkeit ein Problem, die ist eigentlich ganz normal. Das war auch schon mal anders, da bin ich vor Müdigkeit schon 2000 ins Bett. Vielmehr sind es die Erschöpfung und Benommenheit und weitere Symptome. Ich schaffe es teils nicht mal zum Briefkasten. Der Zustand wechselt auch sehr oft und alles ist absolut nicht planbar. Ich denke aber schon, dass es CFS ist, so wie es mir mein Arzt auch diagnostiziert hat.


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