Extreme Schwäche, Durchfall, Schwermetallbelastung?

08.12.15 16:17 #1
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AW: Extreme Schwäche, Durchfall, Schwermetallbelastung?

RRaffi ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 16.09.15
@ Claudia: Fruktose, Laktose etc. Wurde im Krankenhaus getestet. Ich reagiere nur auf Fruktose, lasse aber ausser Früchten auch Milch weg. Mache mir mit einem Standmixer täglich einen Rohkost Gemüsebrei, den ich über den Tag verteilt esse. Magnesium und Vitamin C / D nehme ich auch noch, aber hab nicht das Gefühl, daß das bis irgendeine positive Wirkung hat.

@ullika: Danke für den Link.

AW: Extreme Schwäche, Durchfall, Schwermetallbelastung?

bestnews ist offline
Beiträge: 6.007
Seit: 22.05.11
Was ist mit der Zöliakie, Raffi? Die Z. ist das Chamäleon der Krankheiten, bei mir und meinem Onkel Jahrzehnte übersehen und nicht nur bei uns...

Schönen Tag.
Claudia,

Extreme Schwäche, Durchfall, Schwermetallbelastung?

margie ist offline
Beiträge: 4.742
Seit: 02.01.05
Hallo Raffi,

Deine Symptome wie Verdauungsprobleme, Untergewicht, Durchfall könnten auf eine Leberkrankheit hinweisen.
Du hast aber auch Herzprobleme.
Es gibt eine Leberkrankheit, die sehr häufig ist, und die unbehandelt auch zu Herzproblemen führen kann:
Die Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose)

Man hat bei dieser Leberkrankheit zuviel Eisen, denn die Leber kann es aufgrund genetischer Defekte nicht ausscheiden mit der Folge, dass sich das Eisen in der Leber anreichert, aber auch in den Organen wie z. B. dem Herzen.

Wurde mal das Ferritin oder die Transferrinsättigung bei Dir bestimmt?
Diese beiden Werte wäre, wenn sie erhöht sind, ein deutlicher Hinweis auf diese Krankheit.

Aber selbst wenn es die Eisenspeicherkrankheit nicht ist, wäre es denbar, dass Deine Leber nicht in Ordnung ist bei diesen Beschwerden.
War die Leber bei Dir schon mal auffällig?
Grenzwertige oder erhöhte Leberwerte?
Fettleber? Vergrößerte Leber?

Wegen des hohen Pulses sollte man das Kalium untersuchen.
Ein Kaliummangel kann zu einem zu hohen Puls führen.

Aber natürlich können auch andere Störungen, zu hohem Puls führen.


das meine Cortisolwerte zu hoch sind. Daraufhin nochmal ein Test um eine eventuelle Tumorerkrankung (Nebenniere???) auszuschliessen. Bin mittlerweile nichtmehr arbeitsfähig! Die allgemeine Schwäche ist so extrem, dass ich mehrfach am Tag das Gefühl habe gleich deswegen umzufallen. Blutdruck und Puls sind tagsüber sehr hoch (160/95) Puls oft bei 100 und mehr! Abends und im liegen eher sehr niedrig (105/60) schwankt aber auch oft sehr stark.
Auch ein in der Regel gutartiger Tumor der Nebenniere kann für Blutdruckerhöhungen verantwortlich sein.
Diese Tests sollte man öfters wiederholen. Manchmal sind nämlich die Werte nur anfallsweise auffällig, so dass man nicht bei jeder Untersuchung auffällige Werte hat.
Außerdem sollte man diesen Untersuchungen bei darauf spezialisierten Ärzten (z. b. eine Uniklinik mit einer guten Abteilung für Endokrinologie) machen.
Es müssen nämlich bei den Laborwerten und dem Sammelurin viele Dinge beachtet werden. Die Laborwerte sind sehr störanfällig und wenn die Bedingungen nicht eingehalten werden, fallen diese Wert ab und sind dann im Normbereich.
Daher ist es wichtig, dass man diese Untersuchungen bei spezialisierten Ärzten machen lässt.


lg
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (09.12.15 um 17:01 Uhr)

AW: Extreme Schwäche, Durchfall, Schwermetallbelastung?

RRaffi ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 16.09.15
@margie: Leberwerte waren bei den diversen Blutuntersuchungen in den letzten Monaten immer o. K.! Auch auf dem Ultraschall war nix zu sehen. Allerdings habe ich trotzdem das Gefühl, dass die Leber immer wieder überlastet ist. Deshalb hatte ich mich auch näher mit Schwermetallbelastung befasst. Der Kaliumwert war ein zweimal zu niedrig (als ich z. B. in der Notaufnahme war).

Gruß

Raffi

Extreme Schwäche, Durchfall, Schwermetallbelastung?

margie ist offline
Beiträge: 4.742
Seit: 02.01.05
Hallo Raffi,

wenn der Kaliumwert schon wiederholt zu niedrig war, sollte man hier weiter suchen.
Es gibt auch den sog. Hyperaldosteronismus.
Da hat man auch erhöhte Blutdruckwerte bei erniedrigtem Kalium und erhöhtem Natrium.
Das kommt von den Nebennieren oder aber er kann auch beim sog. "sekundären Hyperaldosteronismus" von anderen Grunderkrankungen wie z. B. Leberkrankheiten kommen. Ich hatte schon wiederholt diesen sek. Hyperaldosteronismus, vermutlich als Folge meiner Leberkrankheit.

Ich würde Dir raten, Deinen Arzt darauf anzusprechen.
Wenn der Kaliumwert nämlich zu niedrig ist, bekommst Du einen zu schnellen Puls und Du hast dann zu Recht das Gefühl, dass Dein Herz nicht in Ordnung ist.

Wie ernährst Du Dich denn?
Isst Du eher salzreich? Wenig Obst?
Wenn ja, solltest Du auf jeden Fall am Salz sparen.
Denn Salz treibt den Blutdruck in die Höhe. Salz verdrängt das Kalium.

Wie sicher ist denn die Fructose-Intoleranz?
Denn Obst enthält viel Kalium.
Es gibt Ärzte, die sagen, dass die Fructoseintoleranz nur relevant sei, wenn sie auch genetisch bestätigt wurde.
In den anderen Fällen könne man zum einen schon etwas Obst essen und zum anderen könne sich das auch wieder bessern.
Bananen seien bei Fructose-Intoleranz noch am verträglichsten.
Bananen, vor allem, wenn sie noch nicht übermäßig reif sind, enthalten auch viel Kalium.

Wenn Du kein Obst essen kannst, wäre es evtl. sinnvoll, etwas Kalium einzunehmen.
Denn wenn Kalium höher ist, wird das Salz automatisch niedriger und damit dann auch der Blutdruck.
Das würde ich mit Deinem Arzt mal besprechen.
Wichtig zu wissen ist noch, dass die Kaliumbestimmungen im Blut sehr störanfällig sind. Der Arzt muss nach der Blutabnahme einiges beachten, was aber oft aus Zeitgründen nicht geschieht (wie Blut nach 30 Minuten zentrifugieren, abpipettieren, etc.). Wenn das nicht passiert, dann steigt das Kalium nach der Blutentnahme an und verdeckt so einen Mangel.
Daher hat man oft nur im Krankenhaus erniedrigte Kaliumwerte, weil dort das Labor gleich um die Ecke ist und solche Fehler bei sofortiger Bestimmung nicht soo auswirken ....

Aber dennoch würde ich, vor allem falls es noch nicht untersucht wurde, den Hyperaldosteronismus untersuchen lassen.
Es gibt Spironolacton
Allgemeines

Spironolacton wird beim primären Hyperaldosteronismus (Conn-Syndrom) eingesetzt. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung der Nebenniere, bei der das Hormon Aldosteron im Überschuss produziert wird. In der Folge kommt es zu Bluthochdruck, Engstellung der Blutgefäße, Anstieg der Natriumkonzentration im Blut, Flüssigkeitsüberschuss im Körper und einer vermehrten Kaliumausscheidung mit dem Urin.
Spironolacton - Onmeda: Medizin & Gesundheit
Vielleicht bekommst Du auch schon Spironolacton für den Bluthochdruck?

Mit Psychosomatik haben solche Störungen aber nichts zu tun. Du solltest m. E. zu einem guten Endokrinologen gehen.

lg
margie
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AW: Extreme Schwäche, Durchfall, Schwermetallbelastung?

RRaffi ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 16.09.15
Moin, moin!

So, ich hatte mittlerweile zwei Termine beim Heilpraktiker mit einer Vollblutanalyse. Wollte jetzt nicht alle Werte hier einstellen, nur welche, die mir erwähnenswert erscheinen.

Glutathion gesamt +1797 (Referenzbereich 869-1271)
Glutathion oxi. +288 (Referenzbereich 41-227)
Glutathion red. +1221 (Referenzbereich 570-1011)

Alles etwas hoch, oder? Der Heilpraktiker meint, das wäre schon ein Hinweis auf eine eventuelle Schwermetallbelastung!?

Folsäure +19,5 ng/ml (Referenzbereich 2,0-16,0)
Vitamin B12 -382 pg/ml (Referenzbereich 400-970)

Desweiteren sind der Leberwert GPT bei +53 U/I und die Nierenfiltrationsrate bei 96 ml/min, also im Grenzbereich, Magnesium ist auch zu niedrig 29,9 mg/l weswegen ich jetzt solidago comp. von CERES für die Niere, Carduus marianus von CERES für die Leber und Drüsentropfen II für die Bauchspeicheldrüse einnehme. Ausserdem in Eigenregie Vitamin C und Cytozyme AD für die Nebenniere. Das Schwächegefühl ist stark zurückgegangen, aber noch klar spürbar. Konnte immerhin schon wieder eine Woche im Büro arbeiten. Hab allerdings immer wieder starke Taubheitsgefühle (hauptsächlich in der linken Körperhälfte), zeitweise hoher Puls, hoher Blutdruck, stark eingefallene Wangen, Beschwerden an der HWS. Jeder Tag ist anders.

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RRaffi ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 16.09.15
...noch etwas vergessen! Der Heilpraktiker hat mir Methyl Guard Plus mitgegeben. Also methylisiertes Vitamin B12, wenn ich das richtig verstanden habe. Hatte da allerdings negative Sachen über Vitamin B12 und Schwermetallbelastung gelesen. Hat da jemand von Euch Erfahrungen? Die wären für mich natürlich interessanter als irgendwelche Vermutungen in irgendwelchen Texten.

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margie ist offline
Beiträge: 4.742
Seit: 02.01.05
Desweiteren sind der Leberwert GPT bei +53 U/I
Also hast Du doch eine Leberkrankheit. Du schriebst oben, dass die Leberwerte in Ordnung waren!?
In Ordnung wäre eine GPT von ca. 20.
Aber sobald die GPT erhöht ist, wenn auch nur leicht, dürfte eine Leberkrankheit schon vorliegen.
Man darf nicht den Fehler machen, von der Höhe des Leberwertes auf das Ausmaß der Leberkrankheit schließen zu wollen.
Eine nur geringe Erhöhung von Leberwerten heißt nämlich nicht, dass die Leberkrankheit harmlos sein muss.

Dazu würde ich die Ursache suchen, d. h. um welche Leberkrankheit es sich handelt.

Carduus marianus von CERES für die Leber und Drüsentropfen II für die Bauchspeicheldrüse einnehme
Mmh, typisch für Heilpraktiker. Anstatt aufzuklären, was man konkret hat, werden gleich solche Mittelchen verschrieben.
Bei einem erhöhtem Leberwert würde ich die Ursache für die Erhöhung zuerst diagnostizieren lassen.

Dass Magnesium zu niedrig ist, ist bei Leberkrankheiten normal.
Was nimmst Du für ein Magnesium ein?

Da Magnesium-Mangel und Kaliummangel oft gleichzeitig auftreten, wäre das Kalium (siehe oben) für mich auch in Verdacht bei Dir.
D. h. es ist zu vermuten, dass Du da auch einen Mangel hast.

Vermutlich hast Du auch einen Zink- und einen Vitamin-A-Mangel.
Denn Zinkmangel ist bei Leberkranken auch häufig und bei Zinkmangel hat man oft auch einen Vitamin A-Mangel, weil zur Aufnahme von Vitamin A Zink notwendig ist.

Folsäure ist bei mir auch zu hoch. Ob das doch von meiner Leberkrankheit kommt, wenn Du das auch hast und bei Dir die Leber auch nicht gesund ist?

B12 ist zu niedrig. Das würde ich substituieren.
Ich nehme das B12 von ratiopharm. Es hat 10mg pro Tablette. Ich nehme bewusst kein hochdosiertes mehr, weil ich da auch mal etwas gelesen habe, was mir zu denken gab.
Also ich bekomme auch mit diesem B12 meinen Spiegel in die Höhe. Ich weiß nicht, wieso man dann ein anderes B12 nehmen sollte.

Glutathion:
Dazu kann ich nichts sagen.
Habe mich damit schon lange nicht mehr mit Glutathion beschäftigt.
Ich hatte früher öfter auffällige Werte bei der Glutathion-S-Transferase.

lg
margie
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Geändert von margie (20.12.15 um 11:48 Uhr)

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RRaffi ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 16.09.15
Hallo margie,
ja Kalium ist ein mir auch zu niedrig. Nehme dafür Zellaktiv. Da ist Magnesiumzitrat und Kaliumzitrat drin. Darf ich fragen, was du für eine Leberkrankheit hast? Ferritin ist bei mir 107 ng/ml und Transferrin bei 2,58 g/l. Zink liegt bei 102

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margie ist offline
Beiträge: 4.742
Seit: 02.01.05
Hallo Raffi,

Ferritin:
Es steigt an, wenn man Entzündungen und Infekte hat.
Ich unterstelle mal, dass zum Zeitpunkt der Blutentnahme dies nicht gegeben war:
Ferritin ist in dieser Höhe unverdächtig für die Eisenspeicherkrankheit. Ich gehe von den Normwerten aus, die ich kenne. D. h. Normwert bis ca. 300.

Zink:
Da wäre der Normwert hilfreich. Denn die Normwerte sind je nach der Einheit und dem Testverfahren in den Laboren unterschiedlich.

Zellaktiv:
Das kenne ich nicht.
Wieviel nimmst Du da an Mg und an K jeweils pro Tag?
Ist es dieses Produkt hier:
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Meine Leberkrankheit ist der M. Wilson (Kupferspeicherkrankheit).
Sie ist genetisch bedingt. Die Leber kann Kupfer nicht ausscheiden und es reichert sich zunächst in der Leber und danach in den Organen an. D. h. es ist eine chronische Vergiftung mit Kupfer.
Die Krankheit ist selten bzw. wird zumindest sehr sehr selten diagnostiziert (mit sehr hoher Dunkelziffer).
Da Kupfer ein Schwermetall ist, ist es eine Schwermetallvergiftung mit den Auswirkungen, die für diese Vergiftungen beschrieben werden, wobei die Auswirkungen oft sehr heftig sind.
Die Krankheit kann in hepatischer Form, in neurologischer Form, in einer psychiatrischen Form oder als Mischform (hepatisch-neurologisch und/oder psychiatrisch) auftreten.

Falls Du sie -vorsorglich- ausschließen lassen willst, wäre die Bestimmung von Serum-Kupfer und Coeruloplasmin im Serum sinnvoll.
Zink sollte man längere Zeit nicht eingenommen haben bei der Diagnostik und Infekte und Entzündungen sollte man zum Blutentnahmezeitpunkt auch nicht haben.

Aber ich würde nun bei Dir auch nicht primär nach dieser Krankheit suchen, wenngleich sie viele Gesichter haben kann.

Wenn die Eisenspeicherkrankheit bei Dir also wohl ausscheidet, sollte man ggf. noch andere Leberkrankheiten prüfen.
Ist die GPT bei Dir schon früher erhöht gewesen oder deutlich über 20 gewesen?
Wurde mal GGT bestimmt?
Wurde mal Alkalische Phosphatase, Bilirubin, Cholinesterase, LDH und GLDH bestimmt?
Ist der Quickwert schon mal bestimmt worden?
Wie sind die Thrombozyten?
Wie hoch ist das Gesamt-Eiweiß und das Albumin?

Du hast Untergewicht, was durchaus zu einer Leberkrankheit passen kann. Ich vermute, dass Dein Eiweißwert nicht sooo hoch ist.
Aber oft ist auch die Bauchspeicheldrüse dann nicht ganz in Ordnung.
Du bekommst vom Heilpraktiker etwas für die Bauchspeicheldrüse...
Wurde mal der Stuhl auf Pankreas-Elastase und auf Fette, Stärke und Muskelfasern untersucht?
Hast Du Fettstühle?

Wie ernährst Du Dich?
Mache mir mit einem Standmixer täglich einen Rohkost Gemüsebrei, den ich über den Tag verteilt esse.
Oh ja: Rohkost ist für eine schwache Bauchspeicheldrüse nicht gut. Du machst das Gemüse wohl zu Brei, was sicher etwas besser ist, als wenn Du es unzerkleinert isst. Aber wenn es roh bleibt, ist dies für eine schwache Bauchspeicheldrüse eine Belastung.
Also das würde ich überdenken.

Ich habe selbst auch damit etwas Probleme und ich habe früher mich sehr mit der Ernährung bei einer schwachen Bauchspeicheldrüse beschäftigt.
Gemüse ist in Maßen o.k, wenn es gedünstet ist. Man soll nur leicht verdauliche Lebensmittel essen.
Wenig oder keine frischen Lebensmittel. Fleisch nur wenig und dann leichtverdauliches wie Geflügel.
Kohlenhydrate sind sowohl für die Leber als auch für die Bauchspeicheldrüse verträglicher.
Fette muss man meiden. MCT-Fette (aus dem Reformhaus) sind erlaubt.
Hier ist z. B. ein Empfehlung für Patienten mit chronischer Pankreatitis:
Bauchspeicheldrüsenentzündung | Pankreatitis | Ursachen | Symptome | Therapie | Magen-Darm-Erkrankungen - ernaehrung.de
Therapie

Bei einer chronischen Pankreatitis sollte die Nahrung leicht verdaulich, reich an Kohlenhydraten und fettarm sein. Schwer verdauliche Speisen sind zu meiden (siehe leichte Vollkost). Häufig werden mehrere kleine Mahlzeiten besser vertragen als wenige voluminöse.

Wenn trotz Reduktion der Fettzufuhr Fettstühle auftreten, kann der Einsatz von Spezialfetten (Mittelkettige Fettsäuren, MCT) angezeigt sein. Auf eine ausreichende Versorgung mit fettlöslichen Vitaminen (A, D, E und K) ist zu achten. Weiterhin wird eine lebenslange Alkoholkarenz gefordert.

Die Durchführung des Stufenplans bzw. der Ernährung bei chronischer Pankreatitis sollte stets mit einem Arzt und einer Ernährungsfachkraft abgesprochen werden.
Hier ist noch eine Liste zu finden, welche Nahrungsmittel erlaubt sind und welche gemieden werden sollten:
Ernst-Moritz-Arndt Universität

Natürlich hängt es von den Beschwerden ab, was man essen kann und was nicht.
Wenn ich aber lese, wie schwach Du Dich fühlst und dass Du Durchfall hast, vermute ich die Ursache dafür auch in der Ernährung. Du hast bestimmt einige Mangelerscheinungen.

D. h. ich würde -zumindest eine Zeitlang bis es besser ist- strenge Pankreasdiät ausprobieren.
Googele mal nach den Empfehlungen für Pankreaskranke. Daran würde ich mich halten, bis es Dir besser geht.
Evtl. können Pankreasenzyme (Kreon, Panzytrat, etc.) auch sinnvoll sein. Hast Du das schon mal probiert? Sie sind meines Wissens auch verschreibungsfähig.

lg
margie
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