Abnorme Müdigkeit mit weiteren Begleitsymptomen - Ratlos!

02.12.15 10:44 #1
Neues Thema erstellen
Abnorme Müdigkeit mit weiteren Begleitsymptomen - Ratlos!
Stef87
Themenstarter
Hallo derstreeck,

Danke für deine Antworten!

Zitat von derstreeck Beitrag anzeigen
Du könntest also statt Magnesium deinen Vitamin D Spiegel kontrollieren lassen. Den Speicherwert 25(OH)VitD3. Ist dieser niedrig, ist es wahrscheinlich, dass du auch mit Magnesium unterversorgt bist.
Mein Vitamin D Spiegel ist im Normbereich, den habe ich bereits getestet. Somit würde nach deiner Logik ein anhand des Blutserums unentdeckter Magnesiummangel wegfallen?

Zitat von derstreeck Beitrag anzeigen
Mit den Antikörpertests kenne ich mich nicht wirklich aus aber halte sie, nachdem was ich hier so gelesen habe, für recht unzuverlässig. Bei mir war der LTT auf EBV positiv.
Heisst das, ich soll bei meinem Arzt nochmals einen EBV-Test einverlangen? War denn bei dir der EBV-Antikörpertest ebenfalls negativ, dass du dich noch für einen LTT entschieden hast?

Zitat von derstreeck Beitrag anzeigen
Borreliose habe ich zum Glück nicht. Bin mir nicht sicher, ob ich auf eine Antibiotikatherapie. Vielleicht bei einer frischen Infektion, bei chronischer Borreliose eher nicht.
Du würdest also eine chronische Borreliose nicht mit Antibiotika behandeln? Weshalb?

Vielen Dank und Gruss

AW: Abnorme Müdigkeit mit weiteren Begleitsymptomen - Ratlos!

margie ist gerade online
Beiträge: 4.564
Seit: 02.01.05
Hallo Stef,

ich würde die Leber untersuchen lassen.
Deine Symptome wären für eine Leberkrankheit typisch.
Wurde schon mal die Eisenspeicherkrankheit ausgeschlossen?
Das ist eine der häufigsten Leberkrankheiten und jeder 80. Mensch hat sie - sie ist nämlich genetisch.

Dazu bestimmt man das Ferritin und die Transferrinsättigung. Ist einer von beiden Werten hoch oder erhöht, würde ich den Gentest machen lassen.

lg
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Abnorme Müdigkeit mit weiteren Begleitsymptomen - Ratlos!
Stef87
Themenstarter
Zitat von margie Beitrag anzeigen
ich würde die Leber untersuchen lassen.
Deine Symptome wären für eine Leberkrankheit typisch.
Wurde schon mal die Eisenspeicherkrankheit ausgeschlossen?
Das ist eine der häufigsten Leberkrankheiten und jeder 80. Mensch hat sie - sie ist nämlich genetisch.

Dazu bestimmt man das Ferritin und die Transferrinsättigung. Ist einer von beiden Werten hoch oder erhöht, würde ich den Gentest machen lassen.
Hallo Margie,

Danke für den Input. Mein Ferritinwert wurde kontrolliert, ist soweit im Normbereich.

Gruss Stefan

Abnorme Müdigkeit mit weiteren Begleitsymptomen - Ratlos!

margie ist gerade online
Beiträge: 4.564
Seit: 02.01.05
Hallo Stefan,

das Ferritin ist soweit im Normbereich. Soweit klingt wie eine Einschränkung ... Ist es auch nicht im oberen Normbereich?
Denn bei der milden Form der Eisenspeicherkankheit hat man nicht sooo hohe Ferritinwerte wie bei der schweren Form. Bei meinem Bruder lag das Ferritin bei Diagnosestellung bei 330, was nicht sooo hoch ist.

Und Deine Leber ist nicht auffällig?

lg
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Abnorme Müdigkeit mit weiteren Begleitsymptomen - Ratlos!
Stef87
Themenstarter
Hallo Margie,

danke für deine Antwort! Mein Ferritin-Wert liegt bei 225 mcg/l, ist also wirklich normal. Somit würde ich die Eisenspeicherkrankheit ausschliessen. Die Leberwerte sind auch in Ordnung. Schmerzen in dieser Körpergegend verspüre ich ebenfalls keine.

Viele Grüsse
Stef87

AW: Abnorme Müdigkeit mit weiteren Begleitsymptomen - Ratlos!

margie ist gerade online
Beiträge: 4.564
Seit: 02.01.05
Hallo Stefan

Mein Ferritin-Wert liegt bei 225 mcg/l, ist also wirklich normal. Somit würde ich die Eisenspeicherkrankheit ausschliessen. Die Leberwerte sind auch in Ordnung. Schmerzen in dieser Körpergegend verspüre ich ebenfalls keine.
225 sind aber viel zu hoch für eine gute Leberfunktion.
Du richtest es wohl nach den Normwerten aus (<- wirklich normal), die m. E. zu hoch angesetzt sind.

Aber:
Als ich damals mit meinem Bruder zur Feststellung seiner Eisenspeicherkrankheit in der Uniklinik war, sagte der zuständige Oberarzt, dass für die Leber ein Ferritinwert von max. 50 völlig reicht. Alles, was höher ist belastet die Leber sehr. Bei Menschen mit der Eisenspeicherkrankheit hält er sogar ein Ferritin von 20 für ausreichend.
225 sind von 50 aber sehr weit entfernt.

Ob Du nun eine milde Form der Eisenspeicherkrankheit damit hast, weiß ich nicht. Denn mit 28 Jahren bist Du noch sehr jung und:

Junge Hämochromatosepatienten können dagegen eine le-
diglich geringe Eisenüberladung und somit einen nur mäßig
erhöhten Ferritinwert zeigen.
http://www.gastro-liga.de/download/h...e-0907-web.pdf
Dieser Link bezieht sich sicher auf die Fälle mit der schweren Form der Hämochromatose. Der Arzt, der diesen Bericht schrieb, ist übrigens der Arzt, der bei meinem Bruder diese Krankheit diagnostizierte.

Wenn Du diese Krankheit hast, dann sicher nur die milde Form, wo man kein hohes Ferritin hat und da Du noch jung bist und dazu noch oft Sport getrieben hast, dürfte das das Ferritin bei Dir gesenkt und vor allem die Leber geschont haben.
Vielleicht wäre Dein Ferritin ohne den Sport dann um 100 Punkte höher? Ich halte das für denkbar.
Mein Bruder hatte einen Ferritn-Wert von 330 und er ist völlig unsportlich und dazu noch übergewichtig, was sicher beides den Ferritinwert erhöht hat bei ihm.
Also ich wäre mir nicht sooo sicher, dass Du keine Hämochromatose haben kannst.

Aber es könnte nach der Aussage des Oberarztes (für Leberkrankheiten), der ein bekannter Spezialist für die Eisenspeicherkrankheit dazu noch ist, doch sein, dass das Übermaß an Eisen Deiner Leber nicht gut tut - auch ohne Hämochromatose.

Genträger für die Eisenspeicherkrankheit dürftest Du mit dem Ferritin-Wert aber sein und bei Genträgern sagt man, dass diese auch Probleme haben könnten.

Die Leberwerte sollen bei der milden Form der Hämochromatose öfter in Normbereich liegen. Dies sagte mir der Hepatologe einer anderen Uniklinik.
Und Schmerzen macht die Leber eh keine.
Schwer Leberkranke haben vielleicht mal ein Druckgefühl in der Lebergegend. Aber in Deinem jungen Alter würde ich das noch nicht erwarten.

lg
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

AW: Abnorme Müdigkeit mit weiteren Begleitsymptomen - Ratlos!
Stef87
Themenstarter
Hallo Margie,

das Sport Argument finde ich überzeugend, nur haben meine Probleme ziemlch schlagartig (innert weniger Tage) angefangen. Erst dann musste ich aufgrund meines Leistungsknicks mit Sport aufhören.

Die Müdigkeit ist mittlerweile richtig bleiern geworden. Zudem wird das Ohrensausen auch immer penetranter. Was kann das denn noch sein? Ist so was typisch für Borrelien oder EBV?

Abnorme Müdigkeit mit weiteren Begleitsymptomen - Ratlos!

margie ist gerade online
Beiträge: 4.564
Seit: 02.01.05
Hallo Stefan,


Tinnitus oder Ohrensausen:
Es gibt dafür mehrere Ursachen, wovon ich folgende 2 Ursachen aus meiner Erfahrung heraus mit Ohrensausen am ehesten für möglich halte (was natürlich nicht ausschließt, dass es nicht auch eine andere Ursache sein kann:
1. Einen Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen.
2. Eine Durchblutungsstörung wegen zu "dickem" Blut
Letzeres (-zu dickes Blut-) ist meines Wissens bei Menschen mit zuviel Eisen öfters möglich.
Wie hoch ist Dein Hamatokrit? Du hast doch sicher mehrere Bestimmungen davon ?
Ein hoher Hämatokrit könnte auf zu dickes Blut hinweisen.

Wichtig wäre daher auch immer, dass man genug trinkt.

So verdünnt man das Blut schon etwas, was aber bei Menschen, die aufgrund einer Störung zu dickes Blut haben, nicht immer als alleinige Maßnahme wohl helfen wird.


Ersteres könnte heißen, dass Du zu wenig Magnesium, im Körper hast.
Du hast oben schon Magnesiummangel-Symptome angegeben.
Du schriebst, dass Dein Magnesium im Blut normal war:
Wie "normal" war es denn?
Ich habe mit Magnesiummangel schon sehr lange Erfahrungen und bei mir wird seit mehr als 20 Jahren ca. 5 bis 15 Mal pro Jahr das Magnesium im Blut untersucht.
Die Magnesiumbestimmung im Blutserum - es wird meist im Blutserum von den Ärzten bestimmt - sehr störanfällig.
Wenn das Blut nicht in einer Klinik, die ein eigenes Labor zur Bestimmung hat und viele Kliniken schicken das Blut dafür in ein externes Labor, oder wenn das Blut von einem niedergelassenen Arzt bestimmt wurde, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Wert falsch hoch ermittelt wurde.
Es ist bei Magnesium dasselbe Problem, wie bei der Kalium-Untersuchung:
Das Blut muss sofort nach dem es geronnen ist, also nach rd. 30 Minuten zentrifugiert werden. Danach muss die überstehende klare Flüssigkeit abpipettiert werden und sofort ans Labor zur schnellstmöglichen Untersuchung gegeben werden.
Viele Ärzte zentrifugieren nicht mal das Blut. Und viele derer, die es zentrifugieren, pipettieren es nicht ab, d. h. senden nur das zentrifugierte Röhrchen ins Labor. Bis es im Labor ist, hat sich aber die obenstehende klare Flüssigkeit wieder ein bißchen mit dem roten Pfropf unten vermengt.
Jedenfalls führt eine unsaubere Handhabung dazu, dass sowohl der Wert des Magnesiums wie auch des Kaliums im Röhrchen selbst erhöht.
Es kommt zu falsch hohen Werten.

Außerdem ist bei Magnesium der Normbereich nach Meinung vieler, die sich mit Magnesium auskennen, zu hoch angesetzt.

Ich selbst habe auch schon typsiche Magnesiummangelerscheinungen wie Fußkrämpfe gehabt, obwohl mein Magnesiumwert bei einer anschließenden Blutentnahme noch bei ca. 0,80 lag bei einem Normbereich von 0,75 bis 1,15 und damit im Normbereich lag.
Ich kann aus meinen Erfahrungen mit den Serum-Normwerten daher behaupten, wenn der Magnesiumwert nicht bei 0,90 oder höher liegt, man einen latenten Mangel hat.
Natürlich sollte man bei der Blutabnahme auch nüchtern sein. Wenn man nicht nüchtern ist, so ist der Wert eh höher, weil in der Nahrung immer etwas Mg enthalten ist.

D. h. ich würde, wenn Du Mg zu Hause hast, mal Mg einnehmen.

Aber wenn es evtl. eine Durchblutungsstörung ist, wären blutverdünnende Maßnahmen vielleicht sinnvoll.
Mir hat schon bei neu aufgetretenem zusätzlichen Tinnitus (ich habe einen weiteren Dauer-Tinnitus im Hochtonbereich schon lange, den ich nicht mehr wegbekomme, daher schreibe ich "zusätzlicher" Tinnitus) geholfen, wenn ich blutverdünnende Mittel genommen habe, wobei ich diese eher niedrig dosiert nehme, weil ich weiß, dass meine Gerinnung gestört ist und ich bei hoher Dosierung öfters Blutungen habe wie Nasenbluten, etc.

Daher würde ich Dir eher raten, erst mit einem Arzt zu sprechen, ob Du blutverdünnende Mittel nehmen kannst und ggf wieviel.
Denn wenn Du leberkrank sein solltest, hast Du evtl. schon Gerinnungsstörungen. Die Gerinnung wird nämlich in der Leber geregelt und Leberkranke können Gerinnungsstörungen haben.
Vielleicht wurde bei Dir die Gerinnung auch schon mal untersucht? Gab es Auffälligkeiten?
Waren die Thrombozyten eher im unteren Normbereich? Das wäre eine mögliche Folge einer Gerinnungsstörung der Leber.
Oder war der Quickwert eher im unteren Normbereich? Auch ein niedriger Quickwert kommt oft von Leberstörungen.
Aber es gibt noch andere Gerinnungswerte und manche werden erst gar nicht routinemäßig untersucht wie z. B. das "von Willebrand-Syndrom", das ich habe (es ist wohl auch eher genetisch verursacht und muss nichts mit Leberproblemen zu tun haben).

Wenn das Ohrensausen also neu ist, würde ich raten, einen HNO-Arzt aufzusuchen bzw. zum Ausschluss eines Hörsturzes (als möglicher weiterer Ursache) in eine hno-ärztliche Notfallambulanz zu gehen. Dort würde man einen Hörtest machen.

Aber auch ein zu hoher Blutdruck kann evtl. als Ursache in Frage kommen.
Hast Du damit evtl. Probleme?

Ich würde ja, weil Du weiter oben Symptome eines Mg-Mangels angegeben hast, darauf tippen.
Aber manchmal könnten es auch mehrere Ursachen gemeinsam sein, so dass ich bei neu auftretenden Beschwerden erst zum Arzt gehen würde.


das Sport Argument finde ich überzeugend, nur haben meine Probleme ziemlch schlagartig (innert weniger Tage) angefangen. Erst dann musste ich aufgrund meines Leistungsknicks mit Sport aufhören.
Dass Du evtl. erst jetzt, wo Du nicht mehr 20 bist, d. h. relativ spät erst Probleme hast, könnte aber dennoch mit dem Sport zusammen hängen.
Wenn Du nicht jahrelang Sport gemacht hättest, hättest Du auch bei einer milden Eisenspeicherkrankheit schon mit 18 Jahren oder früher die Auswirkungen gemerkt.
Bei meinem unsportlichen Bruder waren die Leberwerten schon mit 18 Jahren auffällig.
Und dass sich auch bei Sportlern die Krankheit irgendwann bemerkbar macht, davon kann man schon ausgehen. Falls Du sie haben solltest, würde ich sagen, dass Du durch den Sport eben eine Verzögerung von etwa 10 Jahren erreicht hast.

Ich will aber nun nicht ausschließen, dass bei Dir evtl. noch andere Auslöser vorliegen könnten.



Hierzu noch folgendes:
kann mich leider nicht mehr an den Namen erinnern. War aber eines dieser "neumodischen" Antibiotikas, welches man lediglich noch für 3 Tage einnehmen muss (in Tablettenform).
Das Antibiotikum, das Du genommen hast, könnte das Azithromycin gewesen sein. Es ist ein Makrolid-Antibiotikum und wirkt bakteriostatisch, d. h. die Bakterien werden an der weiteren Vermehrung gehindert und nicht primär abgetötet - was aber offenbar dennoch zur Heilung führt. Auch Tetracycline (wie Doxycyclin) wirken so.


Auf das Gehör kann es sich evtl. auswirken, wobei diese Auswirkungen bei hohen Dosierungen beobachtet wurden (und wenn Du es nur wenige Tage in der im Beipackzettel erwähnten Dosierung genommen hast, war diese Dosierung nicht hoch):
Azithromycin HEXAL 500mg Filmtabletten - Beipackzettel / InformationenÂ*| Apotheken Umschau
Nebenwirkungen:
...

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Häufig: Taubheit
Gelegentlich: Beeinträchtigungen des Hörvermögens, Tinnitus
Selten: Es wurde beschrieben, dass Makrolid-Antibiotika Schädigungen des Gehörs verursachen. Bei einigen mit Azithromycin behandelten Patienten wurde über Hörverlust und Schwindel berichtet. Viele dieser Fälle betreffen experimentelle Studien, in denen Azithromycin in hohen Dosen über längere Zeiträume angewendet wurde. Den verfügbaren Nachsorgeberichten zufolge war die Mehrzahl dieser Probleme jedoch reversibel.


Was kann das denn noch sein? Ist so was typisch für Borrelien oder EBV?
Natürlich kann eine Müdigkeit auch noch andere Ursachen haben.
Infektionen dürften wohl auch in Frage kommen.
Bei Virusinfektionen sind die Leukozyten oft sehr niedrig (EBV wäre eine Virusinfektion).
Bei bakteriellen Infektionen sind sie oft hoch oder erhöht (Borrelien sind eine bakterielle Infektion).

Hattest Du denn einen Zeckenbiss?
Wurden denn schon mal Antikörper auf Borrelien untersucht?
Wenn ja, wenn zuletzt?

EBV wird bei Leberproblemen immer gleich vermutet. Doch wäre ich damit vorsichtig, weil dies auch verhindern kann, dass man die eigentliche Leberkrankheit erst gar nicht sucht.
Auch bei mir hieß es anfänglich, dass wohl durch den EBV meine Leberwerte erhöht sind. Doch glaube ich, dass das eine Fehleinschätzung war, weil ich chronisch leberkrank bin und eben diese Kupferspeicherkrankheit habe.

Auch das Thema Borrelien wird den sog. "Modekrankheiten" zugerechnet.
Natürlich gibt es Borreliosen. Aber man hat sie nicht immer, auch wenn alle Symptome darauf passen. Es gibt nämlich noch viele andere Krankheiten, die ähnliche Symptome machen.
Müdigkeit und Deine übrigen Beschwerden sind Symptome, die auf einige Krankheiten passen.

Wenn keine Untersuchung auf Borrelien noch gemacht wurde, würde ich einfach mal diese Antikörperutersuchungen machen lassen. Ich lasse sie auch immer wieder machen, einfach mehr oder weniger aus Vorsorgegesichtspunkten. Zecken gibt es bei uns schon zahlreich.


lg
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (06.12.15 um 05:32 Uhr)

Abnorme Müdigkeit mit weiteren Begleitsymptomen - Ratlos!

bestnews ist offline
Beiträge: 5.898
Seit: 21.05.11
Hallo,
normal tippe ich häufig auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten, unter Umständen die Zöliakie.
Wie wurde die denn getestet? Mit Antikörpertest und Biopsie beim Gastroenerologen? Unter Glutenlast?
Nicht jeder hat Antikörper.
Die Zöliakie ist das Chamäleon der Krankheiten.
Aber die Schwankungen passen nicht ins Bild meine ich.

Ich tippe auch auf eine Infektion.Das kann vermutlich auch in unseren Breiten sonstwas sein, wir leben im Zeitalter der Globalisierung.
Da denke ich, muss man also nicht in den Tropen im Urlaub gewesen sein, um sich hier was exotisches Einzufangen. Da die Schulmedizim leider häufig nicht hinterherkommt mit den sich verändernden Lebenbedingungen auseinanderzusetzen wird hier mit Sicherheit nicht drauf eingegangen.
Die Parasitentests sind eh lächerlich, es wird kaum was gefunden. Wie auch, wenn kaum was gesucht wird und die Viecher die im Darm ohne Sauerstoff leben mit ebensolchem eben getötet werden im Stuhlröhrchen. Da kann man schlecht eine Kultur anlegen....

Lisbe ist hier sehr firm was Parasiten angeht, Ullika und Zephir offenbar auch.

Magnesium, da kann ich deerstreck nur zustimmen, übers Serum ist es kein zuverlässiger Wert. Ärzte die keine orthomolekulare Zusatzausbildung haben, sind im dem Bereich in der Regel extrem unterbelichtet. Ein gutes Wissen über Vitalstoffe und deren Analyse kann man nach Aussage meiner Zahnärztin (vormals Hausärztin) nicht verlangen ! Da muss man zum Orthomolekularmediziner oder einem, der zum Beispiel wie Kuklinski ne Mikronährstofftherapie anbietet. Kuklinski empfiehlt auch die interazelluläre Diagnostik von Mg, meine Hausärztin übrigens auch, mein Nephrologe hat davon keinen Schimmer....

Hier mal die Vita von Kuklinski...

Doz. Dr. sc. Bodo Kuklinski

Medizinisches Labor Rostock bietet derlei ein, ich meine es kostet 33 Euro in etwa . Man muss die KOsten selber tragen.
Aber offenbar gibt es noch einen neuen, günstigeren TEst:

Diagnostik | Zechstein Magnesium Oil | Eine neue Magnesium-Darreichsform

Dann eher hohes Eisen ist nicht so der Hit, weil Eisen ein Radikalbildner ist. Kuklinski empfiehlt deswegen, es im unteren Drittel zu halten wenn möglich.

Ein hohes Eisen kann ein Hinweis auf eine Entzündung sein.

Dann: Lass mal Milchprodukte noch weg, wenn Du magst, das könnte Deinen Organismus noch etwas entlasten.
Unverträtlichkeit auf Milcheiweiss wird oft übersehen, weil es hier noch keinen anerkannten Test gibt.

Dass die Diät bei Histaminintoeranz nicht nur die histaminreichen Lebensmittel meint, weisst Du hoffentlich. Häufig werden die Lebensmittel vergessen , die einen Histaminaussstoss im Körper machen oder aber die den Histaminabbau blockieren, das gilt im übrigen auch für Medikamente.

http://www.mastzellaktivierung.info/...sch_mitKat.pdf

Mit den Milchprodukten und glutenhaltigen Getreiden sind sie allerdings nicht auf dem neuesten Stand , die sind nämlich nach Ledochowski histaminfreisetzend. Butter, mehr würde ich mir nicht antun.
Glutenfreies Brot funktioniert meist leider auch nicht wegen der Hefe oder anderen Zusatzstoffen. Das sauberste ist im übrigen das von DreyPauly, aber eben Hefe ist da auch drin.

Auf jeden Fall ist es super, den Körper durch hypoallergene KOst erst mal zu entlasten.

Was Du noch wissen musst:
Die Wasserstoffatemtest passen nicht auf jeden:
Bis zu 25 % der Betroffenen atmen nicht Wasserstoff , sondern Methan ab!
Das wird in der Regel nicht gemessen. Der Gastro sagt dann, da ist nichts.
Warum ist mir allerdings ein Rätsel.
Fructose hebelt mich völlig aus.....

Frucotse, Lactose, Gluten machen einen schmierigen Stuhl. Fructose erkenne ich bei mir daran und an einem scharfen Geruch, irgendwie metallisch. Blähungen ....

Alles Gute.
Claudia.

AW: Abnorme Müdigkeit mit weiteren Begleitsymptomen - Ratlos!
Stef87
Themenstarter
Hallo Claudia

Danke für deine Antwort. Bei mir wurden bzgl der Nahrungsmittel die Antikörper getestet. Beim Gastroentologen zur Magen / Darmspiegelung war ich nicht, da man im Blut nichts gefunden hat. Einen Atemtest habe ich nicht gemacht. Zur Zeit ernähre ich mich wie gesagt glutenfrei.

Was mich bzgl. Nahrungsmittelunverträglichkeit etwas stutzig macht: Ich kann praktisch auf den Tag genau sagen, wann meine Beschwerden begonnen haben. Würde sich das nicht eher schleichend entwickeln? Ich habe relativ selten Durchfall (ausser bei Stress, hatte ich aber schon immer), die Blähungen sind durch die glutenfreie Ernährung weniger geworden. Ich habe als Sportler zuvor aber auch Unmengen Brot und Pasta verdrückt.
Lg Stef

Was mich bzgl.


Optionen Suchen


Themenübersicht