Mein eigener Krimi; je mehr ich esse desto besser fühle ich mich

24.11.15 09:32 #1
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Daenerys ist offline
Themenstarter Beiträge: 489
Seit: 22.04.14
Earl Grey

Ich finde es richtig gut, dass du dich körperlich so auf Vordermann bringst! You do the right thing :-)
Bei mir war das halt so, dass ich nach und nach wegen der Beschwerden immer weniger Sport gemacht habe. Sport war für mich bis vor 2 Jahren immer ein grosses Thema. Ich habe getanzt, bin regelmässig ins Fitnessstudio und machte auch gerne mal Wanderferien. Aber vor allem diese innere Unruhe, der erhöhte Puls und das Gefühl, nicht mehr runterzukommen von einem anstrengenden Tag verstärkte sich noch mehr, wenn ich Sport machte. Es war, als ob man eine Maschine anlässt, und wenn man den Aus-Knopf drückt, läuft sie einfach weiter. Darum habe ich Sport für ein paar Monate gänzlich gemieden. Danach habe ich es mehrmals wieder probiert, aber immer wieder verschlechterte sich dadurch alles. Schliesslich habe ich nur noch Yoga gemacht. Fehlanzeige. Gerade beim Yoga war es sehr schlimm. Heute weiss ich, dass vor allem Vorwärtsbeugen mir schaden (vermutlich auch wegen dem Magen). Ausdauersport ist eher zum Fremdwort geworden. Schon beim Treppensteigen in den 2. Stock bin ich total aus der Puste. Das ist natürlich nicht gut, aber für mich immer noch besser, als wenn ich Sport mache und permanent mit einem Puls von 120 herumlaufe.

Vor zwei Wochen habe ich wieder angefangen, etwas Gymnastik zu machen. Während ich vorher im Fitnessstudio Pump-Kurse mit schweren Langhanteln spielend besucht habe, keuche ich nun nach 2 Minuten mit einer 2-Kilohantel wie eine Oma mit 98. Aber naja, zumindest kann ich mich wieder rascher runterholen vom Keuchen und baue deshalb wieder etwas auf. Mit diesem Tempo wird es aber wohl 2-3 Jahre dauern, um den alten Zustand wiederherzustellen. Steter Tropfen höhlt den Stein :-)

Was dein Unterbewusstsein dir sagt, ist immens wichtig. Danach würde ich mich auf jeden Fall richten. Und ich meine, Sport ist ja ohnehin etwas Gutes. Anders wäre es, wenn dein Unterbewusstsein dir sagen würde, du sollst täglich 10 Kilo Bananen essen. Naja, vielleicht hätte das auch einen Sinn, aber wenn nicht, würdest du wohl irgendwann eine Bananenallergie kriegen *grins*

Viel Glück beim Sporteln, und ja, ich melde mich, wenn der Krimi weitergeht.

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Tarajal ist offline
Beiträge: 4.451
Seit: 12.05.13
Hallo Danerys,

klingt vielleicht blöd, aber vielleicht wäre ja so eine Art "nach dem Herzinfarkt" Bewegungstherapie (sorry ich weiß den korrekten Namen gerade nicht) etwas.

Ich weiß schon, dass Du Gott-sei-Dank dieses Problem nicht hattest, aber es wäre zumindest eine Form der sanften und schonenden Bewegung.

Ein Puls von 120 ist wahrlich kein Vergnügen und macht auch Angst.

Bei mir hat das Homöopathische Mittel Cactus sehr geholfen diesen ebenfalls so hohen Ruhepuls wieder einzuregulieren, ich war zwei Jahre bevor die Symptome so stark auftraten, mit der rechten Hand in einen Kaktus gefallen.

Es gibt verschiedene Mittel die bei Herzrasen und hohem Puls angewendet werden, aber normalerweise sollte ein ausgebildeter Homöopath das passende Mittel auch anhand Deines Typus und der Begleitsymptome in der richtigen Potenz heraussuchen.

Nur damit Du Dir mal ein oberflächiges Bild davon machen kannst:

Herzklopfen und beschleunigter kräftiger Puls - Welches homöopathische Mittel hilft? Homöopathie

Herzrasen, Herzjagen, Tachykardie homöopathisch behandeln | Homöopathiewelt

Liebe Grüße Tarajal

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Earl Grey ist offline
Beiträge: 832
Seit: 25.09.13
Hallo Daenerys!

Das ist ja superinteressant für mich.
Dann warst du auf einem sportlichen Niveau, was ich wahrscheinlich nie erreichen werde. Sobald ich etwas körperliche Erschöpfung spüre, werde ich sofort bequem und lege einen Ruhetag ein. Yoga hört sich für mich gut an, da viel Dehnung und Faszienpflege.
Vielleicht musst du auch dein Unterbewusstes befragen, welche Übungen sinnvoll sind und einfach nur die Übungen machen, die Null-Risiko beinhalten: Beine Dehnen, Füße, Hände mobilisieren, Entspannung in Rückenlage... Versuchen, Muskeln durch Gedanken zu entspannen, ist eigentlich auch Bewegung.

Evtl. ist ja jetzt auch körperliche Bewegung nicht das vordringliche Anliegen deines Körpers. Vielleicht mehr Ruhe oder eine härtere Matratze, Homöopathie oder TCM. Hast du dich / hat dich etwas irgendwie überanstrengt?

Nun ja, es macht mir Spaß, mich zu unterhalten, allerdings sind es nur laienhafte Anregungen.

Jedes noch so kleine Indiz könnte die/den Täter überführen!
Nicht aufgeben.

Earl Grey

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Daenerys ist offline
Themenstarter Beiträge: 489
Seit: 22.04.14
Hallo Tarajal!

Was ich mal genommen habe für das Herz ist aus der Phytotherapie den sibirischen Ginseng.
Auf Homöopathie habe ich bislang noch nie angesprochen. Ich weiss auch nicht warum. Ich habe es dreimalig versucht, mit richtiger Anamnese, jedoch hats nicht angeschlagen. Einmal hatte ich während der ersten Nacht mit Kügelchen einen enormen Schwitzanfall, was wohl das Zeichen war, dass was passiert. Aber leider passierte nichts. Aus diesem Grund würde ich zwar Homöopathie zwar wieder anwenden wollen, aber nicht mehr zu einer langen Anamnese gehen. Merci trotzdem für den Tipp!

Early Grey
Ja, ich denke, das wichtigste Anliegen ist es für meinen Körper schon nicht. Aber trotzdem wichtig. Nach 2 Jahren wenig Bewegung merke ich natürlich auch, dass ich generell einroste. Das ist kein gutes Gefühl.

Das mit der Überanstrengung denke ich nicht. Klar, mich hat in den letzten 2 Jahren Stress immer getriggert, es noch schlimmer gemacht. Aber auch wenn ich mal ein paar Tage nur rumgelegen bin, hier mal ein Bad, da etwas lesen etc., ist z.B. das Herzrasen immer noch geblieben. Auch hatte ich lange Zeit so ein inneres Vibrieren, ausgehend von meinem Sternum. Das war auch keine Einbildung. Mein Mann hat das auch wahrgenommen. Na, jedenfalls hat das Faulenzen alles aushaltbar gemacht, aber weg war es nicht. Und ich hatte auch schon in der Phase davor, als ich viel Stress hatte, gute Abschaltmöglichkeiten. Ich war jetzt nie so der Stresstyp, der nicht merkt, wann er mal runterfahren sollte. Trotz meiner sportlichen Jahre, die ich sehr aktiv verbracht habe, bin ich ansonsten eher ein Phlegma, das oft zu Hause rumlümmelt und mit gutem Gewissen gar nichts tut :-)
Gerade aus diesem Grund passt es ja auch nicht, dass ich jetzt von Aussen her oder auch von der Psyche eine derartige Störung habe, bei der mein vegetatives Nervensystem so durchdreht.

Gerade neulich habe ich noch etwas Interessantes über Fibromyalgie gelesen. Da ich ja auch Schmerzen an den Tender points habe (und auch einige weitere Symptome) interessiere ich mich halt auch dafür, obwohl ich Fibromyalgie eher für ein Symptom halte als für eine Ursache. Jedenfalls hat ein Forscher herausgefunden, dass Fibromyalgie mit einem Ungleichgewicht der sympathischen Nervenfasern in der Hand zu tun haben. Und dieses Ungleichgewicht ist dann Schuld, dass von der Hand aus falsche Signale an den Rest des Körpers gesendet werden, was wiederum zu den berüchtigten Schmerzen führt.

Bei dieser Erkenntnis von Dr. Rice hat es bei mir geklingelt. Hand, sympathische Nervenfasern, Schmerzen im Körper...
Passt alles sehr gut zu mir, auch wenn ich jetzt nicht sagen kann, dass ich FM habe. Aber meine Theorie mit dem Magen, welcher den Parasympathikus bzw. den 10. Hirnnerv quetscht, würde dann viel Sinn machen. Denn wenn der Parasympathikus unterdrückt wird, ist der Sympathikus zu aktiv. Dieser sendet dann immer wieder Stresssignale, welche offenbar in der Hand zunächst zu einem Ungleichgewicht führen. Interessant ist hierbei auch, dass ich immer dann, wenn die Symptome am schlimmsten sind, meine Finger ganz aufgequollen sind. Meine Finger sind quasi mein Wohlfühl-Barometer. Je dicker, desto schlimmer. Je dünner, desto besser. Und wenn dies nun im Endeffekt auch noch die Schmerzen in den Füssen, den Ellenbogen und dem Kiefer erklären würden, wäre das Puzzle im Grunde zusammengefügt. "Wäre", weil es ja auch ganz anders sein könnte. Aber zumindest passt soweit alles.

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Earl Grey ist offline
Beiträge: 832
Seit: 25.09.13
Aha, sehr interessant.

Dirigenten sollen sehr lange leben, weil sie immer beide Arme (ich denke auch die Hände) bewegen.

Gruß - Earl Grey

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Oregano ist offline
Beiträge: 62.210
Seit: 10.01.04
Hallo Earl Grey,

soviel ich weiß, sollen Dirigenten u.a. deshalb sehr alt werden, weil sie durch die ständigen Bewegungen mit beiden Armen und Händen dauernd ihre beiden Gehirnhälften aktivieren und gleichzeitig dadurch die Übertragungsmöglichkeiten von rechter zu linker Gehirnhälfte erhöht werden.

Wenigstens hat das Dr. John Diamond in einem Buch geschrieben; - ich finde das Buch allerdings nicht mehr.
Dr. Diamond MD - Dr. Diamond \| Philosophy/Spirituality

Grüsse,
Oregano
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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Daenerys ist offline
Themenstarter Beiträge: 489
Seit: 22.04.14
Das mit den Dirigenten habe ich nicht gewusst. Aber sicher hat es auch ein wenig mit der klassischen Musik zu tun. Wenn man häufig steht (und nicht immer sitzt), moderat in Bewegung ist und sich mit seelisch positiv wirkender Musik umgibt, tut das sicher dem ganzen Organismus gut. Vielleicht sollten wir also alle den Beruf wechseln? :-)


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