Diffuse Erschöpfung nach sportlicher Belastung

07.11.15 10:53 #1
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AW: Diffuse Erschöpfung nach sportlicher Belastung

Oregano ist offline
Beiträge: 62.180
Seit: 10.01.04
Hallo margie,

die Nebenwirkungen hatte ich schon in #4 verlinkt.

Grüsse,
Oregano
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Diffuse Erschöpfung nach sportlicher Belastung

mondvogel ist offline
Beiträge: 5.093
Seit: 07.04.10
Hallo,

obwohl auch der Endokrinologe anscheinend nichts Auffälliges gefunden hat, könnte da doch was sein.
Hast Du die Schilddrüsenwerte zur Hand? Die würden mich interessieren.

Lieben Gruß, mondvogel
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"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

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Kaempferin ist offline
Beiträge: 713
Seit: 10.10.12
Zitat von MakeMyDay79 Beitrag anzeigen
Zu deiner Frage zu Wandern und leichtem Sport: Solange ich mich bemühe die Belastung gering zu halten, spüre ich nichts. Leichtes Wandern oder allgemein leichte Belastungen, z.B. gemütliches Fahrradfahren für wenige Kilometer, sind kein Problem. Komischerweise führen kurze und etwas intensivere Belastungen, z.B. ein paar Liegestütze oder Klimmzüge, sofort zu den Beschwerden.
Mh, also ehrlich gesagt, tönt dies doch sehr nach SOD2-Polymorphismus...lg

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Gleerndil ist offline
Beiträge: 3.967
Seit: 26.07.09
Vielleicht können sich hier Hinweise finden für dich ... symptome.ch/ Oxidativer/Nitrostress/Depression #28

Dazu die Links ...
dr-kuklinski.info/ Nitrosativer-Stress oder in einem Beitrag vorher naturheilpraxis-hollmann.de/ Nitrostress

Aus dem ersten Link ...
Bei allen war ein nitrosativer Stress nachweisbar.
Unsere Resultate decken sich mit den Angaben von M. Pall.
Diese Patienten haben niedrige Energiereserven,
die schnell durch leichte körperliche oder Psychostress-Belastungen überschritten werden
und zu tagelangen Erholungsphasen zwingen.
Schon ein längeres Spazierengehen von mehr als einer halben Stunde, häusliche Arbeiten können Anlass sein.
Gruß - Gerd
__________________
Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

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MakeMyDay79 ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 12.10.15
Hallo Oregano,

„Glukose im Serum“ wurde schon mehrfach untersucht und ist im Normalbereich. Ist das denn überhaupt der richtige Blutzuckerwert?

Aber kann es denn tatsächlich sein, dass der Blutzucker nach einer so geringen Belastung wie 10 Liegestützen derart stark abfällt, dass mein Körper mehrere Tage zur Erholung benötigt? Und dass es mir, solange ich keinen Sport treibe, immer gut geht? Sollte ein Blutzuckerproblem nicht ganz allgemein zu Problemen führen und nicht nur nach körperlicher Belastung?

Grüsse, Frank

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MakeMyDay79 ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 12.10.15
Hallo julisa,

Danke für den Tip.

hast Du schon ein Tagescortisolprofil mit einem Speicheltest gemacht? Solche Symptome sind durchaus üblich bei einer subklinischen Nebennierenschwäche, die von Ärzten selten entdeckt wird mit ihrer Art der Sichtweise u. Untersuchung.

Diagnose der Nebennierenschwäche | Nebennierenschwäche - Adrenal-Fatigue
die Symptome zur Nebennierenschwäche klingen erstmals plausibel und treffen teilweise zu, allerdings auch nur nach körperlicher Belastung. Ansonsten leide ich nicht unter Energiemangel, geringer Stresstoleranz, morgendlichen Anlaufschwierigkeiten, etc.

Müssten diese Symptome bei einer Nebennierenschwäche im Alltag nicht viel präsenter sein?

Zu deinen anderen Fragen:
  • Auf Mikronährstoffmängel wurde ich noch nie untersucht. Wo kann ich denn so eine Untersuchung durchführen lassen?
  • Antibiotikabehandlungen? Ja! Meine Beschwerden gingen vor ca. 1.5 Jahren los (davor keine Antibiotikabehandlung) und im September 2014 hatte ich einen Infekt, der mit Antibiotika behandelt wurde. Nachdem ich mich einige Wochen später versuchsweise wieder belastet habe, waren die Beschwerden deutlich stärker. Und seitdem sind sie auch nicht wieder besser geworden. So als ob der Infekt (oder das Antibiotika?) alles noch verschlimmert hätten…

Gruss, Frank

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MakeMyDay79 ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 12.10.15
Hallo Kaempferin,

Ich frage mich, ob du es evt. mit einer Mutation des Gens SOD2 zu tun haben könntest. Eine solche könnte sich auch erst nach Jahren/Jahrzehnten bemerktbar machen. Für nähere Infos siehe hier: http://www.dr-kuklinski.info/publika...morphismus.pdf.
Ich habe mir das PDF zum Thema SOD-2-Polymorphismus durchgelesen und versucht zu verstehen. Leider ist es größtenteils beim Versuch geblieben, da dieser Text für einen medizinischen Laien doch nicht ganz so einfach zu lesen ist. Was ich daraus mitnehmen konnte sind die therapeutischen Maßnahmen (Ernährung, physische Aktivitäten, etc.) und dass SOD-2-Polymorphismus nicht therapierbar ist. Allerdings frage ich mich, ob meine Beschwerden tatsächlich damit zu tun haben und falls ja, von wem man diesen Polymorphismus feststellen lassen kann. Ich sehen schon das Gesicht meines Hausarztes wenn ich ihn mit diesem Begriff konfrontiere… Oder wäre das eher etwas mit dem man zu einem Heilpraktiker geht?

Gruss, Frank

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MakeMyDay79 ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 12.10.15
Hallo Margie,
Lärmempfindlichkeit ist ein typisches Symptom eines Magnesiummangels.
Gut, Gereiztheit könnte auch noch dazu passen.
Du hast auch einen Mg-Mangel mit nur 0,7 im Serum. Denn man kann davon ausgehen, dass das Mg nach der Blutentnahme noch ansteigt, weil die Ärzte es kaum so behandeln, wie es für eine korrekte Bestimmung erforderlich ist. Es muss eine halbe Stunde nach der Blutentnahme zentrifugiert und abpipettiert werden. Gleiches würde für den Kaliumwert gelten.
Wird das nicht gemacht, so steigen diese Werte an und verdecken so evtl. einen Mangel.
Danke für deine Info zur Magnesiumbestimmung. Das könnte ja bedeuten, dass mein MG-Mangel noch deutlich schlimmer sein könnte… Nicht sehr ermutigend, aber auf alle Fälle ein Ansatzpunkt. Und da ich bereits Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel nehme, vielleicht ein Grund zur Hoffnung.

Benömmenheit und Müdigkeit kann zu einigem passen.
1. Ich würde bei diesen beiden Symptomen immer an die Leber denken:
War die Leber schon mal auffällig?
Grenzwertige Leberwerte z. B. ? Im Ultraschall Auffälligkeiten?

Hast Du evtl. viel Eisen bzw. Ferritin?
Wenn ja, wäre das ein evtl. Hinweis auf die Leberkrankheit Hämochromatose.

Typisch für Leberkranke ist meist ein Mg-Mangel, den Du bereits hast.
Aufgrund meiner Azathioprin -Therapie sind in den vergangen Jahren regelmäßig die Leberwerte überprüft worden. Immer ohne Auffälligkeiten. Auch Eisen und Ferritin waren bisher immer im Normalbereich.

Das "Allgemeine Krankheitsgefühl" als Nebenwirkung von Azathioprin trifft nicht auf mich zu. Ich fühle mich kerngesund und fit solange ich keinen Sport treibe…

Gruss, Frank

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MakeMyDay79 ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 12.10.15
Hallo,

obwohl auch der Endokrinologe anscheinend nichts Auffälliges gefunden hat, könnte da doch was sein.
Hast Du die Schilddrüsenwerte zur Hand? Die würden mich interessieren.

Lieben Gruß, mondvogel
Hallo mondvogel,

das müssten vermutlich diese sein:
  • Freies T3: 2.77ng/l (Ref. Bereich: 2,21 – 4,43)
  • Freies T4: 12,7ng/l (Ref. Bereich: 9,3 – 17)
  • TSH basal: 2,74mlU/l (Ref. Bereich: 0,27 – 4,2)

Grüsse, Frank

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MakeMyDay79 ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 12.10.15
Vielleicht können sich hier Hinweise finden für dich ... symptome.ch/ Oxidativer/Nitrostress/Depression #28

Dazu die Links ...
dr-kuklinski.info/ Nitrosativer-Stress oder in einem Beitrag vorher naturheilpraxis-hollmann.de/ Nitrostress

Aus dem ersten Link ...

Gruß - Gerd
Hallo Gerd,

Danke für die Tipps. Nachdem ich mir die Links und das PDF angeschaut habe, könnte „Nitrosativer Stress“ tatsächlich eine Erklärung sein.
In dem PDF auf Seite 2 werden folgende mögliche Auslöser aufgeführt:
  • Xenobiotikaexpositionen (Lösungsmittel, Pestizide, etc.)
  • Bestimmte Medikamente
  • Antibiotika
  • Chronischer Psychostress
  • Massive Infektionen, Impfungen
  • Genickgelenkschädigungen

Allerdings kann ich bis auf eine einmalige Antibiotikatherapie im September 2014 alle Punkte ausschließen. Trotzdem würde es vielleicht passen…

Ist denn „Nitrosativer Stress“ eine unter Hausärzten bekannte Krankheit?

Grüsse, Frank


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