HWS - Syndrom

15.08.15 12:44 #1
Neues Thema erstellen
HWS - Syndrom
Clematis
Zitat von jAnInE23 Beitrag anzeigen
Wie war das bei dir ? Wodurch kam das? Wie lange dauert es bis es weg ist ? Hatte ja jetzt erst die 2. Behandlung .
Hallo Janine,

das sind viele Fragen...
Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen inkl. LWS-OP und deren Folgen, die die gesamte WS aus dem Lot brachte, habe ich eine Zusammenfassung geschrieben, die wohl die meisten Deiner Fragen beantworten dürfte. Siehe dazu insbesondere den ersten Beitrag hier:
http://www.symptome.ch/vbboard/rueck...verhalten.html
Die Ergänzungen danach können ebenfalls hilfreich sein.

Ja, die Kopfschmerzen können alles betreffen, je nach dem welche Nervenfasern betroffen sind und das im ganzen Körper, weil sie überall sind.

Liebe Grüße,
Clematis

HWS - Syndrom
Clematis
Hallo Janine,

bei schweren Nierenerkrankungen ist Magnesium-chlorid nicht angesagt. Das solltest Du also unbedingt vorher mit einem Arzt abklären.

Gruß,
Clematis

AW: HWS - Syndrom

jAnInE23 ist offline
Themenstarter Beiträge: 358
Seit: 11.04.09
Die Ärzte meinten aber Nerven sind nicht betroffen aber ich empfinde das so . Sieht man sowas überhaupt im mrt ? Doch nur wenn sie beschädigt sind und nicht gereizt oder ?

Lg

HWS - Syndrom
Clematis
Zitat von jAnInE23 Beitrag anzeigen
Chronisch oh Gott �� wie hält man sowas denn aus ?


Gute Frage. Man sucht nach lindernden Behandlungsmethoden, Haltungen usw. So wie Du jetzt Deinen Kopf etwas anders hälst damit die Schmerzen nachlassen. Da gibt es viele Möglichkeiten, wenn man seinen Körper genau beobachtet findet man das Erleichternde früher oder später heraus ... So könntest Du auch mal mit verschiedenen Kissen beim Schlafen experimentieren. Da die Beschwerdeursachen sehr individuell sind, kann man hier kaum konkrete Tipps geben. Das muß jeder selbst ausprobieren.

Gruß,
Clematis

HWS - Syndrom
Clematis
Zitat von jAnInE23 Beitrag anzeigen
Die Ärzte meinten aber Nerven sind nicht betroffen aber ich empfinde das so . Sieht man sowas überhaupt im mrt ? Doch nur wenn sie beschädigt sind und nicht gereizt oder ?
Hallo Janine,

wenn Du solche Schmerzen hast, sind die Nerven betroffen, denn die sind es, die die Schmerzsignale aussenden. Ein Arzt, der das nicht weiß, sollte sein Lehrgeld zurückverlangen.

Die Aussage dieser sog. Ärzte, besonders von Orthopäden, findet man leider immer wieder. Sie gehen immer nur von den Knochen aus, daß es da überall feinste Nervenfasern gibt, auch in der Knochenhaut der Wirbel, ignorieren sie vollkommen, von physischer Neurologie haben die keinen blassen Schimmer, deswegen kommen sie Dir mit psychischer Neurologie (Psychiatrie), was aber mit den Nerven, die solche Schmerzen signalisieren, nicht das geringste zu tun hat.

Nerven sieht man auch im MRT, nicht nur wenn sie gereizt sind. So wurde bei mir eine Vernarbung am Ischias festgestellt, was mir endlich die Erklärung für die dauerenden Druckschmerzen lieferte.

Gruß,
Clematis

Geändert von Clematis (16.08.15 um 21:20 Uhr)

AW: HWS - Syndrom

jAnInE23 ist offline
Themenstarter Beiträge: 358
Seit: 11.04.09
Sie meinten im mrt ist alles ok auch die Nerven . Was einen eigentlich beruhigen sollte aber macht sich halt Gedanken was mit einem passiert ist.

Wie ist das bei dir denn chronisch geworden ? Hast du Veränderungen in der HWS ?

Bei mir meinte der Arzt das man schon eine Verengung sieht und das man da irgendwann sicherlich operieren muss . 😳😳😳 wie kann man sowas denn verhindern ? Durch Sport ? Das sind ja tolle Aussichten ..
Lg

HWS - Syndrom
Clematis
Zitat von jAnInE23 Beitrag anzeigen
Wie ist das bei dir denn chronisch geworden ? Hast du Veränderungen in der HWS ?
Hallo Janine,

ich hatte zu Beginn nur einen Bandscheibenvorfall LWS 4/5. Durch die Operation (Wegnahme eines Teils des Wirbelkörpers und Bandscheibe, sowie Schnittverletzung am Ischias), wurde die gesamte anatomische Position der Wirbel nach unten und nach oben aus dem Lot gebracht. Nach etwa 1-2 Jahren begannen die Probleme in der BWS, HWS und Steißbein, jede Menge anatomische Fehlstellungen, ganz minimal, die zur Einengung der Nervenwurzeln an der HWS/BWS führten.

Bei mir meinte der Arzt das man schon eine Verengung sieht und das man da irgendwann sicherlich operieren muss . wie kann man sowas denn verhindern ? Durch Sport ? Das sind ja tolle Aussichten ..
Wenn von OP die Rede ist, solltest Du WEGHÖREN!!! In D wird bekanntlich viel zu viel an der WS operiert, in A/CH möglicherweise auch. Etwa 70% dieser Ops sind unnötig. Und an meiner Erfahrung und anderen, die hier geschildert werden, kannst Du ersehen, wieviel Schaden damit angerichtet wird.

Laß Dich von den Ärzten nicht verrückt machen. Verengung ist ein sehr vager Begriff, deren gibt es viele Arten und die wenigsten erfordern eine OP. Mit dieser Bezeichnung will man Patienten Angst machen, damit sie später umso williger einer OP zustimmen an der dann viel Geld verdient wird. Wenn der Arzt wieder mal von Verengung redet, fordere ihn auf Dir diese Diagnose schriftlich, ausführlich und mit korrekten Fachausdrücken auszuhändigen. Schließlich kann er Dir nicht verweigern, daß Du genau Bescheid wissen willst.

Auf die Aussage eines Arztes solltest Du Dich auch nicht verlassen, noch mindestens einen, besser zwei andere befragen, denen Du aber nicht sagst, daß Du schon eine Diagnose hast. Sie sollen unabhängig und neu untersuchen, sonst schreiben sie nur ab und Du bist genau so schlau wie vorher.

In einem der Links, die ich Dir nannte, wird ein Link zu einer guten Seite genannt, wo die WS, Nerven usw. sehr gut beschrieben werden, mach Dich schlau, dann kann Dich ein Arzt nicht mehr verwirren.

Mach jetzt erst mal die Osteopathie-Behandlung und laß Dir vom Osteopathen, sofern jetzt schon möglich, gymnastische Übungen zeigen und mache diese regeläßig. Überprüfe Deine Ernährung und stelle sie gegebenenfalls um, trinke je Tag etwa 2 Liter stilles Wasser, auch Bandscheiben und Wirbel brauchen Nährstoffe und Wasser.

Noch ein Beispiel: eine Tante von mir wurde mit 40 mit einem schweren Bandscheibenvorfall ins Krankenhaus gebracht. Die Therapie bestand darin, die WS ständig zu strecken bis sich die Bandscheibe wieder an ihren Platz zurückgeschoben hatte. Ihr wollte man auch eine OP einreden, was sie verweigerte. Als die Ärzte zu aufdringlich zur OP rieten, entließ sie sich selbst aus dem Krankenhaus. Danach machte sie täglich morgens ihre gymnastischen Übungen und hatte bis zu ihrem Tod mit 95 Jahren keinerlei WS-Probleme mehr.

Liebe Grüße,
Clematis

HWS - Syndrom

Anna74 ist offline
Beiträge: 4
Seit: 17.08.15
Hallo jAnInE23!

>>>Kann die Chiropraktikerin mir blockaden gemacht haben ?

Ja, das geht leider definitiv ... vor allem an der HWS. Alles Renken da oben geht nur gut, wenn der Atlas richtig sitzt.
Wenn der nicht in seiner Position ist- was er durchaus leicht sein kann, ohne dass man damit Schmerzen verbindet - und der Chiropraktiker renkt an darunter liegenden Halswirbeln, kann es genau die Schmerzen geben, die Du beschreibst.

>>>Sollte ich zu meinen Chiropraktiker des Vertrauens nochmal gehen und es nochmal einrenken lassen ? Er war im Urlaub deshalb bin ich zu der anderen .

Vielleicht ihn zunächst um seine Diagnose bitten. Wenns der Atlas ist und Du Vertrauen zu dem Chiropraktiker hast und er der Meinung ist, dass Deine jetzigen Beschwerden von den zum falschen Zeitpunkt eingerenkten untenliegenden Wirbeln kommt, wäre es eine Option, bei der nachvollziehbar wäre, wenn Du sie wähltest.
Wennauch sie nicht sehr sanft und auf Dauer sicher nicht gut ist.

Ich habe es so mal erlebt, hab den Chiropraktiker dann letztmalig den Atlas richten lassen und seither alle diese eher "brutalen" Methoden gemieden. Osteopathie, Cranio-Sacral etc. ist mir da sehr viel lieber ...
Nach dem Atlas-Renken waren die Schmerzen allerdings weg.

Liebe Grüße
Anna74

AW: HWS - Syndrom

jAnInE23 ist offline
Themenstarter Beiträge: 358
Seit: 11.04.09
Aber Atlas einrenken ist auch ziemlich umstritten oder ? Erstmal muss man da auch jemanden finden der das kann .

Meine Physiotherapeutin meinte das sie bei dem 3-4 Halswirbel fühlt das er nicht so in der Position steht .

Ist das eigentlich schlimm wenn anatomisch der dornfortsatz schon immer etwas raus steht ? Hatte da aber sonst nie Probleme mit .

Hab nachher 21 Uhr einen Termin beim Osteopathen ich hoffe er kann es endlich richten . Er will bekommt 2 Sachen nicht eingerenkt weil ich mich zu sehr versteife anscheinend .

Ist es ratsam vielleicht vorher eine muskelentspannungs Tablette zu nehmen ? Hab ja ortoton bekommen weil sie erst sagten meine Muskeln sind nur angespannt . Aber so ist es ja nicht .. Jedenfalls nicht nur ..

Lg

HWS - Syndrom
Clematis
Zitat von jAnInE23 Beitrag anzeigen
Aber Atlas einrenken ist auch ziemlich umstritten oder ? Erstmal muss man da auch jemanden finden der das kann .

Ist es ratsam vielleicht vorher eine muskelentspannungs Tablette zu nehmen ? Hab ja ortoton bekommen weil sie erst sagten meine Muskeln sind nur angespannt . Aber so ist es ja nicht .. Jedenfalls nicht nur ..
Hallo Janine,

auch den Atlas nicht einrenken lassen!!!
Ein Osteopath kann das auch richten, ohne gewaltsam einzurenken.

Wenn Deine Muskeln während der Behandlung zu verkrampft sind (unbewußt vermutlich aus Angst vor Schmerzen), wäre es sicher sinnvoll vorher eine Tablette zur Entspannung zu nehmen. Dann kann der Osteopath mehr erreichen, als wenn alles verkrampft ist.

Die Dornvorsätze sind bei schlanken Personen immer zu sehen, besonders gut, wenn man sich leicht nach vorne beugt. Das ist anatomisch korrekt und völlig normal.

Gruß,
Clematis

Geändert von Clematis (17.08.15 um 20:47 Uhr)


Optionen Suchen


Themenübersicht