Vorsicht lang. Bitte um Hilfe. Kopfschmerzen, kraftlos

02.11.07 13:31 #1
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Mungg ist offline
Beiträge: 1.432
Seit: 07.05.06
Zitat von gerold Beitrag anzeigen
Sehr werde ich mich hüten, einer ärztlichen Untersuchung vorzugreifen, jedoch gilt es festzuhalten, daß es sich nach "Pschyrembel Klinisches Wörterbuch" bei Borreliosen vor allem um akute fieberhafte Infektionskrankheiten handelt, die durch mehrtägige Fieberschübe mit dazwischenliegenden fieberfreien Intervallen gekennzeichnet sind. Für die Zecken-Borreliose sind nach einer Inkubationszeit von 4-7 Tagen eine kurze Fieberperiode (3-4 Tage) und 6-12 Rückfälle charakteristisch. Die späteren Fieberschübe werden kürzer, die Intervalle länger, bis Fieberschübe gänzlich ausbleiben.

Damit sehe ich es als einen Unfug an, als Primärursache der beschriebenen Symptome durch das Bakterium Borellia verursachte Infektionen anzusehen, da in der Krankheitsgeschichte von dem oben beschriebenen Krankheitsbild nicht einmal die Rede ist.

Gerold
Ich sehe es als Unfug an, wenn medizinische Laien hier eine Borreliose ausschliessen. Bei dem, was du beschreibst, handelt es sich um das durch borrelia duttoni oder borrelia recurrentis verursachte Rückfallfieber:
Rückfallfieber - Wikipedia


Wenn von Borreliose die Rede ist, dann handelt es sich um Borrelia burgdorferi (Lyme-Arthritis), Borrelia garinii (Neuroborreliose), Borrelia afzelii (Hautborreliose), Borrelia valaisana und Borrelia spielmanii. Bei einer Borreliose sind Fieberschübe nicht obligat, im Gegenteil. Die Verläufe und Krankheitsbilder sind so vielgestaltig wie sonst selten bei einer Krankheit.

@Hummelchen: Ich würde an deiner Stelle unbedingt eine Borreliose seriös ausschliessen lassen. Evtl. wurden bei den Zeckenstichen auch noch andere Erreger übertragen.
„Der Holzbock kann uns mit 40 verschiedenen Viren und 30 Bakterien infizieren. Was diese dann im Einzelnen beim Menschen bewirken, ist nicht bekannt“
Zecken werden immer gefährlicher

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Amalgan:

Amalgam:

Grüsse,

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Hallo Hummelchen,

das Gold kannst Du nach Amalgam auf keinen Fall in den Zähnen behalten.

Wichtig wäre hier auch ein Allergietest auf Zahnfüllstoffe.
Wenn Du gegen Gold allergisch bist, muss die Krankenkasse die Kosten für die Sanierung übernehmen.

Wie Uta schon geschrieben hat, wurden die Amalgamfüllungen garantiert nicht unter dem notwendigen 3-Fach-Schutz entfernt.

Bevor Du weiter etwas übernimmst, solltest Du erst ein Kieferpanoramabild befunden lassen, damit man sieht, wie es unter den ehemals Amalgamgefüllten Zähnen aussieht.

Liebe Grüße
Anne S.

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gerold ist offline
Beiträge: 4.715
Seit: 24.10.05
Zitat von Mungg Beitrag anzeigen
Ich sehe es als Unfug an, wenn medizinische Laien hier eine Borreliose ausschliessen. Bei dem, was du beschreibst, handelt es sich um das durch borrelia duttoni oder borrelia recurrentis verursachte Rückfallfieber:
Rückfallfieber - Wikipedia

Wenn von Borreliose die Rede ist, dann handelt es sich um Borrelia burgdorferi (Lyme-Arthritis), Borrelia garinii (Neuroborreliose), Borrelia afzelii (Hautborreliose), Borrelia valaisana und Borrelia spielmanii. Bei einer Borreliose sind Fieberschübe nicht obligat, im Gegenteil. Die Verläufe und Krankheitsbilder sind so vielgestaltig wie sonst selten bei einer Krankheit.

Zecken werden immer gefährlicher
Für die Korrektur bedanke ich mich. Künftig werde ich mich hüten, noch einmal Aussagen aus Pschyrembel zu übernehmen.

Alles Gute!

Gerold
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

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margie ist offline
Beiträge: 4.490
Seit: 02.01.05
Hallo Hummelchen,

ich habe mir mal Deine Blutwerte angesehen:
Mir fällt bei der letzten Untersuchung auf, dass Du ein hohes MCV hast.
MCV kann bei Vitamin-B12-Mangel und/oder Folsäuremangel erhöht sein.

Es fällt mir auch auf, dass Du relativ hohe Eisenwerte hast, nicht dass sie überhöht sind, aber sie sind doch für eine Frau nicht niedrig.
Wurde denn mal das Ferritin (=Speichereisen) bestimmt?
Wenn es eher hoch sein sollte, dann würde ich erwägen, eine Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit) ausschließen zu lassen. Frauen haben damit vor den Wechseljahren nicht so viele Probleme, doch je früher man diese Krankheit, wenn man sie hat, findet, desto früher kann man "gegensteuern". Es ist eine Leber-Krankheit, bei der die Leber das Eisen nicht richtig ausscheiden kann. Allerdings ist der Verdacht nur da, wenn das Ferritin relativ hoch ist.

Auch etwas auffällig ist die Alkalische Phosphatase, weil sie relativ niedrig ist (nicht zu niedrig zwar, doch eher an der unteren Grenze).
Hierzu habe ich folgende denkbare Erklärungen gefunden:
Alkalische Phosphatase - Wikipedia
Ein zu niedriger Gehalt an alkalischer Phosphatase findet sich z.B. bei der seltenen Erbkrankheit Hypophosphatasie; darüber hinaus als Begleiterscheinung eines Vitamin-C-Mangels (Skorbut), als Folge einer Bypass-Operation, bei Schilddrüsen-Unterfunktion (Hypothyreose), Morbus Wilson, schwerer Blutarmut, Magnesium-Mangel und bei Einnahme von Kontrazeptiva.

Wenn Du die Pille nimmst, wäre dies schon eine der hier genannten Erklärungen. Es könnte aber auch ein Mg-Mangel oder Vitamin-C-Mangel vorliegen.

Gruß
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Hummelchen

1994: bis ca. 1997 habe meine Zähne komplett machen lassen und alte Almaganfüllungen entfernen lassen

1995: starke Migräneanfälle, Depressionen, Plötzliche Allergie gegen tierisches Eiweiß, nach Diät Allergie verschwunden, Muskelkrämpfe

Du hast niocht per Zufall die Amalgamfüllungen durch einen normalen Zahnarzt ganz normal (ohne speziellen Schutz) rausnehmen lassen?

Noch was: Wie sit dein Stuhlgang und deine Verdaaung?

Was nicht schaden, aber event etwas helfen könnte, wäre alle Milchprodukte wegzulassen
__________________
Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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Hummelchen666 ist offline
Themenstarter Beiträge: 16
Seit: 02.11.07
Hallo alle zusammen,

zunächst einmal möchte ich mich bei allen bedanken. Ich habe nun vieles gelesen und bin um einiges reicher geworden.

Am Montag war ich bei einem Heilpraktiker. Ich war beeindruckt. Er hat bei mir die Augendiagnose durchgeführt und er hat mir vieles gesagt, was er nicht wissen konnte. Zunächst war ich ein bissel erschrocken, aber mittlerweile finde ich das höchst interessant. Er hat festgestellt, das aktuell bei mir eine leichte Magenschleimhautentzündung vorliegen würde. Das würde erklären, warum mein Magen in letzter Zeit immer mit mir "redet". Ausserdem hat er gesagt, das die Gebärmutterschleimhaut leicht entzündet ist, meine Niere würde nicht richtig rund laufen und mein Augendruck würde nicht stimmen. Leider kann ich mir den Heilpraktiker nicht leisten. Es ist einfach zu teuer für mich.

Am Dienstag war ich bei einem Schilddrüsenarzt und er hat meine Schilddrüse untersucht. Bei der Schilddrüse ist alles in Ordnung. Mein TSH wäre zwar etwas hoch und bei Problemen mit dem Kinderwunsch könnte man sich überlegen, das man den TSH etwas senkt. Der Arzt war äußerst nett.

Mir ist mittlerweile, auch durch alte Befunde, aufgefallen, das immer mein MCV erhöht ist (immer etwas über der Norm). Auch ist mir aufgefallen das bei allen Blutuntersuchungen mein Cholesterin etwas über dem Referenzwert ist. Auch habe ich ein Schreiben von dem Krankenhaus gefunden, wo ich 2001 eingeliefert wurde. Die haben auch ein Blutbild gemacht. Dort ist das selbe Spiel. Mein MCV, die Eos und der Cholesterin ist erhöht. Ausserdem wurde bei der Einlieferung ein EKG gemacht und festgestellt wurde gestörte Herzwellen.

Ich habe mit meiner Mutter mal gesprochen Sie hat früher auch immer unter Blutarmut gelitten. Ausserdem hatte sie viel mit Blasen- und Nierenbeckentzündung zu tun. Diese Diagnosen bezüglich der Entzündungen bei meiner Mutter haben die Ärzte aufgrund Eiweiß sowie Blut im Urin festgestellt. Meiner Mutter wurde ständig Antibiotika verschrieben, aber die Beschwerden kamen nach kurzer Zeit wieder. Es wurde eine Blasenspiegelung gemacht und nichts gefunden. Seit dem hat meiner Mutter die Schnauze voll gehabt von Ärzten und ist nicht mehr hin. Sie war vor Jahren mal bei einem Arzt und hat sich untersuchen lassen um zu schauen ob soweit alles ok ist. Der Arzt sagte ihr das alles in Ordnung wäre, sie hätte nur erhöhte Kaliumwerte. Was meiner Mutter noch zu sich selbst eingefallen ist, das sie manchmal unter Laktoseunverträglichkeit leidet, aber auch nicht immer.


An Beat: Doch die Füllungen wurden ganz normal rausgebohrt von einem normalen Zahnarzt. Damals wusste ich das nicht mit dem Amalgam. Meine Verdauung ist eigentlich immer sehr gut gewesen. Hatte nie irgendwie Probleme mit dem Stuhlgang bis auf die Zeiten mit der Magen-Darm-Grippe.

An Margie: Ja mir ist das auch aufgefallen. Ich weiss aber nicht worauf es deuten soll. Mein Ferritininwert liegt mittig von den Referenzwerten. Also habe ich Eisenmangel ausgeschlossen. Folsäuremangel würde ich eigentlich auch ausschließen, da ich seit fast einem Jahr Femibion Folsäure wegen Kinderwunsch nehme. Bezüglich der Alkalischen Phos.-Werte kann ich nun, da ich beim Schilddrüsendoc war, auch ausschließen. Die Anti-Baby-Pille habe ich schon vor vielen Jahren abgesetzt.

Nächste Woche habe ich einen Termin bei meiner Frauenärztin bezüglich Kontrolle nach Konisation. Ich muss ja jetzt alle drei Monate hin. Auch werde ich mal meinen Augendruck durchchecken lassen und einen Termin bei meinem Zahnarzt machen. Er ist ein ganz lieber, junger Arzt der sich auch viel fortbildet. Ich werde ihn einfach mal auf Amalgam ansprechen und mal schauen was er sagt. Nächsten Monat kann ich erst weitere Untersuchungen die ich selber zahlen muss machen lassen.


Ich knuff euch mal alle ganz lieb um für eure Hilfe. Ihr seit einfach SUPER!!!

Liebe Grüße

Hummelchen666

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Hummelchen,
Mein TSH wäre zwar etwas hoch
Irgendwie klingt das für mich nach "ein bißchen schwanger" . Wie hoch war denn der TSH? Und wie sahen die anderen Schilddrüsenwerte einschl. Antikörpern aus? Wurde Ultraschall gemacht?

Die Augendiagnostik ist eine feine Sache www.mdr.de/hauptsache-gesund/1153960-hintergrund-1150417.html. Aber ich finde, daß sie erst dann wirklich interessant ist, wenn der Hp dann auch eine Therapie findet, mit der alle aufgedeckten Schwächen behandelt werden können.

Grüsse,
Uta

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Hummelchen666 ist offline
Themenstarter Beiträge: 16
Seit: 02.11.07
Hallo Uta,

die Werte waren im Juni/Juli 2007 wie folgt:

TSH 2,05 (0,27-4,2)
T3 1,2 (0,8-2,0)
T4 8,0 (5,1-14,1)

Peroxidase-AK (TPO/MAK) <10 (<50)
TSH-Rezeptor-AK <0,1 Referenzwert weiss ich leider nicht mehr

Leider hatte der Arzt damals nicht ft3 und ft4 genommen, sondern nur die T3 und T4 werte. Auch wurden die anderen Antikörper, komme gerade nicht auf den Namen, genommen.

17.10.2007


TSH 2,24 (0,27-4,2)
ft3 3,3 (2,0-4,2)
ft4 0,83 (0,8-1,7)

Antikörper wurden nicht genommen.

Ich habe auch schon in einem Schilddrüsenforum geschrieben und mir wurde geraten einen Schilddrüsenspezilisten aufzusuchen. Der hat mir das o.g. gesagt und der Ultraschall der Schilddrüse wäre absolut unauffällig.

Ja der Heilpraktiker hat mich ganz schön beeindruckt, aber leider ist es für mich viel zu teuer. Er möchte das ich falls ich bei ihm in Therapie komme (was auch mit einer Gesprächstherapie verbunden wäre) 102,- Euro die Stunde und ich sollte die Anfangszeit einmal die Woche hin. Sorry, das ist zuviel für mich.


Liebe Grüße

Hummelchen666

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Hummelchen,
die Referenzwerte für den TSH wurden schon vor längerer Zeit gesenkt. Es ist nicht mehr
0,27-4,2)
sondern
Es gibt tatsächlich neue Normwerte für den TSH-Wert. Ab einem TSH von 2 - 2,5 geht man heute von einer Unterfunktion aus.
Bei einem SD-Gesunden liegt der TSH-Wert zwischen 1-2.
www.schilddruesenselbsthilfe.de/forum/messages/5998.html.

Wenn man von diesem neuen Wert ausgeht, bist Du eigentlich schon in der Unterfunktion...

Der Hp scheint gut zu wissen, wie er Patienten zum Geldverdienen nutzen kann. Ich finde die Koppelung von einer Gesprächstherapie mit einer Behandlung der per Augendiagnostik festgestellten Schwächen ziemlich frech.

Gruss,
Uta


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