Nebennierenschwäche? Neurostress? Brauche Hilfe...

11.05.15 13:15 #1
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AW: Nebennierenschwäche? Neurostress? Brauche Hilfe...

Kontraindikator ist offline
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Unabhängig davon, ob ich nun diese Viren oder sonstiges habe. Wie würde man die denn bekämpfen?

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julisa ist offline
Beiträge: 1.798
Seit: 20.03.09
Zitat von Kontraindikator Beitrag anzeigen
Seit Ende Februar nehme ich Hydrocortison (aktuell 20 mg täglich - vorher auch mehr), FT3 und Ft4, Testosteron, DHEA und Pregenolon.
Wie nimmst Du diese Hormone ein, alle als Tabletten?
Wie ist die Dosis bei jedem einzelnen?

VG
julisa

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Kontraindikator ist offline
Themenstarter Beiträge: 166
Seit: 31.08.13
Hi Julisa,

ja, alles in Tablettenform

50 mg DHEA morgens
50 mg Pregenolon morgens

alle 14 Tage 250mg Testosteron Depot Spritze

für die Schilddrüse hatte ich Armour

da haben wir Mitte Februar mit 1/2 grain angefangen und gesteigert bis 2 grain. In dem Zeitraum ging es mir anfangs ganz gut, bis Ende März ein kleiner Infekt/Erkältung kam. Davon habe ich mich nicht mehr erholt.
Armour wurde seit Mitte April verringert und seit 2 Tagen nehme ich es nicht mehr. Seitdem fühle ich mich wieder ein wenig besser. Energievoller, motivierter.

Hydrocortison wird nun weiter verringert und nur noch morgens genommen (wurde auch gestern Abend entschieden).

Der Nebel/Müdigkeit im Kopf/Hirn bleibt jedoch.

Was auffällig ist, dass mir nach jeder körperlichen Anstrenung der Körper schmerzt (wie Muskelkater). Nur nach 40 Minuten langsam Radfahren kann ich nicht am ganzen Körper Muskelkater haben...

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julisa ist offline
Beiträge: 1.798
Seit: 20.03.09
Hallo Kontraindikator,

das sind echt hohe Dosierungen u. dann so viel auf einmal. DHEA wird beim Mann häufig in Estradiol umgewandelt. Wenn das steigt, kann das mit einigen Symptomen verbunden sein. Weshalb wird hier nicht mit Cremes herangegangen, das kann man viel besser dosieren u. es kommt direkter an.

Wenn Du eine NNS hast, solltest Du überhaupt keine Sport machen für eine lange Zeit. Moderates Spaziergehen ist das einzige, das okay ist. Mit allem anderen überforderst Du Deine NN. Die brauchen 1-2 Jahren bis sie sich erholt haben u. das können sie nur, wenn Du Deine Lebensweise anpasst. Wenn Du Dich mit einer manifesten NNS überforderst, kann es echt gefährlich werden.

VG
julisa

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Kontraindikator ist offline
Themenstarter Beiträge: 166
Seit: 31.08.13
Hmmm, da muss ich dann mal mit dem Estradiol lesen. Danke für die Info.
Die Dosierungen kommen aber von einem Hormonspezialisten.
DHEA war. z.b. bei mi rin den letzten Jahren gerade Abends kaum noch nachweisbar und morgens auch schon zu niedrig.

Mir wurde erklärt, dass meine Hauptprobleme von der hypophyse kommen und daher nicht genügend Cortisol produziert wird. Ich könne und solle ruhig Sport treiben, wenn ich mich gut fühle, muss aber vorher dann extra Hydrocortison nehmen. Nur mache ich es schon seit Wochen nicht mehr.

Diese Schmerzen im Körper würdest Du dann als Reaktion der NNR / Cortisol interpretieren?

In den nächsten Wochen werde ich nochmal die Hypophyse mit den Hormonen richtig testen lassen. Eigentlich sollte sich da deutlich was getan haben

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julisa ist offline
Beiträge: 1.798
Seit: 20.03.09
Zitat von Kontraindikator Beitrag anzeigen
Hmmm, da muss ich dann mal mit dem Estradiol lesen. Danke für die Info. Die Dosierungen kommen aber von einem Hormonspezialisten.
DHEA war. z.b. bei mi rin den letzten Jahren gerade Abends kaum noch nachweisbar und morgens auch schon zu niedrig.
Das würde über eine Creme direkter ankommen. Wenn das über Magen u. Darm geht, weiss man nie was letztendlich ankommt.

Was wurde Dir gesagt wie das Pregnenolon umgewandelt wird? Also was soll das stärken?

Und so eine Tesosteron Spritze ist eine Riesenmenge auf einmal. Auch da wäre täglich eine gewisse Menge physiologischer.

Da die NNS vorhanden ist, würde ich sämtliche Hormonspitzen vermeiden, ist auch Stress.

Mir wurde erklärt, dass meine Hauptprobleme von der hypophyse kommen und daher nicht genügend Cortisol produziert wird. Ich könne und solle ruhig Sport treiben, wenn ich mich gut fühle, muss aber vorher dann extra Hydrocortison nehmen. Nur mache ich es schon seit Wochen nicht mehr.
Das ist unlogisch. Egal wo die Ursache herkommt, es ist zu wenig Cortisol da. Wenn gar kein Cortisol mehr da ist, stirbst Du. Ist wenig Cortisol vorhanden, packt der Körper fast nichts mehr. Keine Anstrengung, kein Stress.

Das ist wie mit einem alten Ackergaul ... wenn Du dem mit dem Gerte eins übergibst, rafft der sich noch mal auf ... aber bricht dann zusammen.

Diese Schmerzen im Körper würdest Du dann als Reaktion der NNR / Cortisol interpretieren?
Ja, ein deutliches Zeichen runterzufahren.

Hast Du schon mal ein Tagescortisolprofil über Speichel gemacht? Da sieht man die Schwäche eigentlich am besten.

Wie ernährst Du Dich und wie oft? Auch Unterzucker ist Stress für die NNS u. sollte vermieden werden.

VG
julisa

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Kontraindikator ist offline
Themenstarter Beiträge: 166
Seit: 31.08.13
Der Arzt meinte, dass man alles im Zusammenhang sehen muss, Hypophyse, SD, NNR und alles voneinander abhängig ist. Da die Hypophysenwerte so schlecht sind/waren (?) geht er davon aus, dass hier das eigentlich Problem zu suchen sei und das Cortisol daher auch nicht gut ist.

Wie gesagt, ich denke, es ist noch was anderes.

Bei mir ist morgens das Cortisol zu niedrig und Abends zu hoch. Das Cortisol kann natürlich auch morgens zu niedrig sein, da mein Schlaf so schlecht ist, Abends zu hoch, da der Körper müde ist und gestresst ist. Ich drehe mich da halt immer im Kreis.

Neurostress Werte werde ich nun nächste Woche testen (also Cortisol, DHEA, Dopamin, Adrenalin, etc.)

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Im Schlaflabor wurden leichte (nicht schlimme) Atemaussetzer bzw. leichte Atmung) festgestellt. Allerdings kann ich mit einer Maske unmöglich schlafen. das habe ich 2 Monate lang probiert und dann aufgegeben.
Man bekommt aber nur dann eine Maske verordnet, wenn die Atemaussetzer sehr häufig sind und die Sauerstoffentsättigungen zahlreich sind.
D. h. wenn man Dir eine Maske verordnet hat, so hast Du wohl einen gravierenden Befund, oder?

So wie sich Deine Beschwerden lesen, könnte vielleicht die Leber nicht o.k. sein?
Schlafstörungen gibt es bei Leberkranken oft und Müdigkeit ist der sog. Schmerz der Leber.

Gibt es zur Leber Auffälligkeiten?

lg
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Kontraindikator ist offline
Themenstarter Beiträge: 166
Seit: 31.08.13
Nein, es war kein gravierender Befund. Es sollte ein Versuch sein, ob ich dann morgens nicht erholter bin. Da ich aber mit dem Schlauch und den Geräuschen nicht schlafen kann, hatte sich das erübrigt. Ich habe es 2 Monate versucht, was wahrscheinlich nun erst recht meinen Schlaf durcheinander gebracht hat.

Es wurden mal einige Leberwerte untersucht, die aber (anscheinend) unauffällig waren.
Was müsste da Deiner Meinung nach untersucht werden? Dann kann ich nochmal in den Unterlagen suchen gehen.
Grds. war Ultraschall von allen Organen unauffällig....nur zu Zeiten des EBV (2012/Anfang 2013) war mal die Milz vergrößert - aber das ist wieder OK).

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Luft
zur Ergänzung meiner Beiträge #5, #7, #9

Quelle: Vortrag, den Frau Dr. Hopf-Seidel 2007 auf der Jahresversammlung der Borreliose-Gesellschaft

Symptome bei chronischer Borreliose - auszugsweise -

Charakteristisch ist die jeweils wechselnde Intensität und Lokalisation der Beschwerden

Plötzlich einschießende Muskelschmerzen, die an Intensität wechseln und immer wieder an verschiedenen Körperstellen auftreten können.

Starke Müdigkeit und Erschöpfung
- dies ist das häufigste Symptom aller chronisch Borrelien-Infizierten!! sowie Antriebsschwäche und Stimmungslabilität, was immer wieder einmal zur einer Verwechslung mit einer Depression führen kann. UND zu einer Verwechselung mit Burn-out oder NNR-Schwäche! (letzter Satz meine Anmerkung)

Kognitive Defizite mit Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, v.a. für Namen und … Störungen von Aufmerksamkeit, Konzentration- und Auffassung

diverse Schmerzsyndrome
diverse neurologische Syndrome
diverse Hirnnervensymptome (z.B. Augen: Doppelbilder, z.B. Ohren Tinnitus, Gefühlsstörunten, Geschmackstörungen Geräuschempfindlichkeit ect.)
diverse vegetative Symptome
diverse Symptome Herz
diverse Symptome Lunge
diverse Symptome Haut
diverse urogenitale Symptome

Passagere oder auch bleibende Leberwerterhöhungen treten ebenfalls nach einer Borrelieninfektionen immer wieder einmal auf, oft in Kombination mit einer Epstein-Barr-Virus-Infektion (die auch Ursache für eine Borrelien-IgM-Erhöhung sein kann und so eine frische Borrelieninfektion vortäuschen kann). 15-20% der Borreliosepatienten leiden unter einer passageren Leberwerterhöhung

Latente Hypothyreosen mit Erhöhung des TSH basal-Wertes, einer Erniedrigung von fT3 und oft auch der Entwicklung von Schilddrüsen-Antikörpern (MAK,TRAK,TAK), die eine autoimmune Hashimoto-Thyreoiditis anzeigen, die überproportional häufig mit einer Borreliose vergesellschaftet zu sein scheint. Klinische Symptome sind Veränderungen des Temperaturempfindens mit Frösteln und einer Kälteüberempfindlichkeit, aber auch immer wieder Auftreten von kalten Schweißausbrüchen.

Serotoninstoffwechsel-/Cortisolspiegeländerungen
mit Stimmungsschwankungen, Gereiztheit, Aggressivität und Schlafstörungen (zu viel, zu wenig, oberflächiger Schlaf, Früherwachen).

Beim Mann entsteht ein Testosteronmangel, der sich über die Veränderungen an den hormonellen Rezeptoren entwickeln kann. … Untersuchungen der Sexualhormone sollten deshalb bei Hinweisen auf eine derartige Störung zur Basisuntersuchung bei Borreliosekranken gehören.


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