Ödeme - v.a. durch alles, was ausleiten sollte

21.03.15 18:17 #1
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Ödeme - v.a. durch alles, was ausleiten sollte

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Ranaia,

das ist wirklich interessant! Danke für's Mitteilen .

Hat der Umweltmediziner denn auch einen Therapievorschlag gemacht?

Grüsse,
Oregano
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AW: Ödeme - v.a. durch alles, was ausleiten sollte

Ranaia ist offline
Themenstarter Beiträge: 65
Seit: 21.03.15
Hallo Oregano,

bisher noch nicht - es ist ja noch nicht bestätigt. Ich vereinbare heute den Folgetermin - etwa in 5 Wochen - und sobald ich dann mehr weiß, melde ich mich hier wieder.

Hier auch noch ein paar Links, wo von plötzlicher Gewichtszunahme berichtet wird:
"Gastro-intestinale Beschwerden wie Magenschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, Stuhlunregelmäßigkeiten (Durchfall und Verstopfung im Wechsel), Appetitverlust, neu auftretende Laktose- oder andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Häufig kommt es auch zu einer erheblichen Gewichtszunahme ohne jegliche Veränderung der Ernährungsgewohnheiten."
Symptome der Neuroborreliose

Symptomliste: "Unerklärliche Gewichtszunahme"
Zecken und Borreliose Selbsthilfegruppe Kitzingen

"Häufig wird eine Gewichtszunahme (bei erhöhter Insulinresistenz), aber manchmal auch Gewichtsabnahme oder allgemeine Appetitveränderungen beobachtet. Auch das Auftreten von neuen Nahrungsmittelallergien (s. o.) verändert die Eßgewohnheiten." http://www.borreliose-berlin.de/druc...opf_seidel.pdf
Das hat dann zwar gar nichts mit der Lymph-Sache zu tun und erklärt auch (zumindest mir) nicht, wieso die Zunahme so extrem schnell geht (wenn diese Schübe kommen, nehme ich über mehrere Tage so 0,5 bis 1 Kg pro Tag zu, weswegen ich immer von Ödemen ausgegangen bin), aber:
Ich habe 2006 bei 400-800 Kcal/Tag innerhalb eines halben Jahres 20 Kg zugenommen. Nach 2 Jahren Kampf hab ich dann 2008 Metformin verschrieben bekommen (das wird beim PCO-Syndrom im off label use eingesetzt) und dann ging das Gewicht bei deutlich höherer Kalorienzufuhr (unter Metformin muss man wegen Unterzuckerungsgefahr mindestens 1000 Kcal/Tag essen) auch ganz schnell runter. Ich nehme es schon lange nicht mehr, weil mir die Magen-Darm-Nebenwirkungen zu stark waren, aber das würde passen.

Viele Grüße
Ranaia

AW: Ödeme - v.a. durch alles, was ausleiten sollte

dadeduda ist offline
Beiträge: 1.503
Seit: 23.08.12
Hallo Ranaia
Wenn dir Metformin diesbezueglich geholfen hat, dann ware vermutlich auch eine kohlenhydratarme Ernaehrung bei dir sinnvoll. Also eine Form der Ernaehrung, bei der du die Blutzuckerspitzen vermeidest. Koennte auch bei PCO helfen. Ich habe uebrigens vor 1000 Jahren ( ) auch mal PCO diagnostiziert bekommen und habe es, so unwahrscheinlich das auch klingt, mit hoch dosierten Nachtkerzenoelkapseln, eingenommen ueber ein halbes Jahr, einfach weggekriegt, Gyn war ziemlich erstaunt, ich auch.

Ich weiss, nicht, warum das bei mir so gut eingeschlagen hatte, aber ich moechte damit nur kundtun, dass ein PCO-Syndrom keine entgueltige Diagnose sein muss. Dasselbe gilt fuer eine Menge Krankheiten, ich habe sogar eine SD_Unterfunktion wegbekommen, kein Witz.
Es ist eine lange Suche mit viel Experiment.

Solltest du Borreliose haben, dann gehst du natuerlich anders vor.

Bis bald, dadeduda

AW: Ödeme - v.a. durch alles, was ausleiten sollte

Ranaia ist offline
Themenstarter Beiträge: 65
Seit: 21.03.15
Hi dadeduda,

seltsamerweise lässt es sich absolut nicht durch die Ernährung beeinflussen. Ich hab damals, als ich so zugenommen habe, auch extrem kohlenhydratarm gegessen und auch, als ich diesen 7 Kg in 2 Wochen-Schub hatte, habe ich unter 50g KH/Tag zu mir genommen... Mit Metformin ging's dann beim ersten Mal plötzlich runter, beim zweiten Mal hab ich's, soweit ich mich entsinne, nicht mehr ausprobiert.

Ich hab auch keine Probleme mit PCOS mehr...mal ab und zu 'ne größere Zyste und dann 2 Wochen lang irgendwelche Schwangerschaftssymptome , aber einen absolut regelmäßigen Zyklus und auch sonst nichts PCO-Typisches - im Gegenteil, Testosteron ist bei mir eher zu weit unten als zu hoch. Meine Schilddrüsenhormone schleiche ich auch gerade langsam aus, nachdem 9 Jahre Hormonsubstitution und mit der Dosierung rumprobieren sowieso keinerlei Besserung gebracht haben. Ich kann nicht den geringsten Zusammenhang zwischen meinem Befinden und meinen Schilddrüsenwerten erkennen.

Liebe Grüße
Ranaia

AW: Ödeme - v.a. durch alles, was ausleiten sollte

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Ranaia,

mir ist gerade wieder das TILT-Syndrom eingefallen, bei dem auch Ödeme genannt werden, und das auch mit Vergiftungen/MCS u.ä. zu tun hat:

http://www.symptome.ch/vbboard/hista...t-syndrom.html

Grüsse,
Oregano
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AW: Ödeme - v.a. durch alles, was ausleiten sollte

Daenerys ist offline
Beiträge: 488
Seit: 22.04.14
Uff, dieses TILT-Dings ist ja gruselig. Also ich verfolge diesen Thread auch mit Interesse, denn ich kämpfe auch schon seit Jahren mit unerklärlichen Ödemen.

Hast du denn - ausser den Ödemen - auch andere Beschwerden? Wiederkehrende? Sporadische? Regelmässige? Wie schaut sonst so deine Gesundheits- bzw. Krankengeschichte aus?
Es kann ja sein, dass da ein Zusammenhang zu etwas anderem besteht, das du bisher für unwichtig gehalten hast, das uns anderen aber einen Hinweis geben könnte.

AW: Ödeme - v.a. durch alles, was ausleiten sollte

Ranaia ist offline
Themenstarter Beiträge: 65
Seit: 21.03.15
Uh, das ist echt gruselig - danke für den Link, Oregano!

Ok, meine Krankengeschichte möglichst kurz gefasst:
Chronische Bauchschmerzen ab Kindergartenalter (wohl durch pankreas divisum), dann ab Pubertät Zyklussstörungen, Schwindel, sich ausbreitende Schmerzen, Schwäche. Die Gewichtssymptomatik kam auch sehr früh dazu, hat bei mir erstmal (natürlich im Zusammenspiel mit anderen Faktoren) zu einer Essstörung geführt, weil ich natürlich versucht habe, das irgendwie zu beeinflussen. Dann kamen Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit dazu, die Lymphabflussprobleme,... ja.
Ich halte es auch für durchaus wahrscheinlich, dass mein Körper eingelagert hat, um was auch immer da so an toxischer Last da ist, irgendwie zu "verdünnen" oder eben im Fettgewebe abzulagern und es deswegen auch noch einmal schlimmer wurde, als ich ihn dann doch dazu gezwungen habe, was davon herzugeben und das ganze Zeug freigesetzt wurde. Ist aber eben nur meine laienhafte Theorie.

Ich hatte mal die PCO-Syndom-Diagnose, aber das ist jetzt, wie gesagt, ok. Hashimoto auch, obwohl ich auch da "nicht ganz dran glaube", weil ich bspw. immer Schilddrüsentabletten MIT Jod besser vertragen habe und zwischendurch keine Überfunktionssymptome, sondern einfach nur andauernde Unterfunktionssymptome hatte.
Jetzt hab ich die gesamte Fibromyalgie/cfs/MCS-Symptompalette (Letzteres aber nicht ganz so stark wie einige andere - wenn jemand leicht parfümiert ist, macht mir das zum Beispiel im Normalfall nichts aus).

AW: Ödeme - v.a. durch alles, was ausleiten sollte

Ranaia ist offline
Themenstarter Beiträge: 65
Seit: 21.03.15
Ich hab gerade was gefunden!!!
Univ.prof. DDr. Johannes Huber – Darm und Frauengesundheit [1.7]

"Mitochondralische Wirkungen können durch Mikro-Nährstoffe, wie Vitamin B und Coenzym Q, aber auch durch Metformin ausgeglichen werden."

Das wäre eine Erklärung dafür, dass Metformin, nicht aber eine Low Carb-Ernährung sich bei mir positiv ausgewirkt hat.

Ödeme - v.a. durch alles, was ausleiten sollte

flower4O ist offline
Beiträge: 3.827
Seit: 18.09.07
Liebe Ranaia,
danke für diesen Thread.
Mein Körper neigt sehr zu Wassereinlagerungen, vor allem in den letzten Jahren. Ob das nun mit den Wechseljahren und der danach damit verbundenen Hormonumstellung zu tun hat, weiß ich nicht.
Mir hilft einmal im Jahr mein Heilfasten, auf das ich mich immer wieder sehr freue. Soviel, wie ich dabei wegbringen kann, kann ich in solch einer Phase nicht an Gewicht verlieren. Im letzten Jahr war es erstmalig während des Heilfastens so, daß es länger gedauert hat, bis ich vom Körpergefühl her den Eindruck hatte, nun ist es genug.

Mit der Gewichtszunahme ist es ähnlich. Das hatte ich in früheren Jahren schon.
Ich hab es in jugendlichen Jahren bis jetzt damit verbunden, daß es wohl
"irgendwie mütterlicherseits vererbt" wurde. Meine Mutter machte mich sehr häufig darauf aufmerksam, daß es Frauen in ihrer Generationslinie genauso hatten. Da mir die Verwandtschaftlinie meiner Mutter bekannt ist, konnte ich ihr das nur bestätigen.
Bei meiner Schwester verhält es sich genau gegenteilig. Meine Mutter machte in diesem Zusammenhang auf die Verwandtschaftlinie meines Vaters aufmerksam.
Mein Vater nahm recht langsam zu, eigentlich kaum und konnte essen was er wollte.
Die Schwester meiner Mutter hatte schon in recht jungen Jahren sehr starke Ödeme, die bei ihr später zu sog. offenen Beinen führten.
Während meiner Schwangerschaft, 30 Jahre alt, wurde ich von meiner damaligen Frauenärztin auf meine "Beine" angesprochen. Sie wies darauf hin, daß ich wohl damit rechnen müsse, daß wegen einer sog. Bindegewebsschwäche, die wohl erblich bedingt sei, in späteren Lebensjahren mit Wassereinlagerungen zu rechnen habe und regte vorsichtshalber deswegen das Tragen von Kompressionsstrümpfen an. Anfangs zwar gewöhnungsbedürftig, doch mittlerweile hab ich mich daran gewöhnt.

Wassertabletten mag ich nicht nehmen.
Bei der Einnahme von Naturprodukten zur Unterstützung der Entwässerung reagiert mein Körper sehr positiv. Bin da jedoch eher sehr vorsichtig, da dabei auch angeblich Mineralstoffe etc. mit entwässert werden sollen.
Ich möchte nun ein bestimmtes homöopatisches Mittel ausprobieren, weiß den
Namen leider nicht mehr. Bis jetzt vergessen, es aus der Apotheke zu besorgen.

Es wurde Lymphödem Stufe 1 diagnostiziert. Diese Diagnose brauche ich für
die Kompressionsstrümpfe (Rezept). Vor Jahren trug ich ganz normale, mittlerweile sind es sog. welche, die hinten am Bein eine Naht haben.
Bei diesen soll die Kompression angeblich stärker sein und dadurch auch vorbeugender.

Hin und wieder leg ich nach dem Heilfasten ein sog. Kartoffelfasten (Biokartoffeln) ein, nach eigenen Überlegungen kam es zu dieser Entscheidung.
Es hilft weiter bei der Entwässerung. Sobald es wieder mit normaler Ernährung losgeht, fängt der ganze Köperwasserkreislauf wieder von vorne ab.
Aus finanziellen Gründen konnte ich leider dieses Gesundheitsthema bislang noch nicht so in Angriff nehmen, wie es evtl. möglich wäre.
Im Internet fand ich ein Trampolin einer bestimmten Firma, dessen tägliche Benutzung angeblich das Lymphsystem anregen soll. Dieses kostet ca. 400 Euro.
Ob das nun unterstützend helfen würde, weiß ich leider nicht. Vielleicht hab ich im nächsten Jahr das Geld dafür, kann mir eines kaufen und, falls ich daran denke, meld ich mich hier gerne wieder, um über damit verbundene Ergebnisse zu berichten.

Hab mich damit abgefunden, daß es so ist wie es ist (Stoffwechselvorgänge scheinen von Mensch zu Mensch unterschiedlichst zu funktionieren).
Mein Mann ist das Gegenteil von mir (nimmt sehr, sehr langsam zu und kann essen, was er mag, egal zu welcher Uhrzeit).

Vor vielen, vielen Jahren tröstete mich ein Gesundheitsvortrag im Fernsehen. Leider gab es damals noch keine Videoaufzeichnungen. Es ging um schnelle und langsame Gewichtszunahme. Ein Arzt wies in diesem Vortrag recht häufig darauf hin, daß Menschen unterschiedliche Energieverbrennungen haben. Einer könne nun mal essen, soviel er wolle und würde nur langsam zunehmen. Ein anderer Mensch brauche nur an einem Essen vorbeigehen und würde schon zunehmen.
So gehöre ich zu den Letztgenannten.

alle Liebe
flower4O

Ödeme - v.a. durch alles, was ausleiten sollte

bestnews ist offline
Beiträge: 5.702
Seit: 21.05.11
Moin, vielleicht hilft Euch das hier weiter, da ist auch ein Arzt im Dialog , der Leiter einer Lympho opt Kilinik ist...

Trampolin - Lymphödem - Ödem Venen Forum

Alles Gute.
Claudia


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