Darmprobleme

09.03.15 15:36 #1
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ArmesHaschel ist offline
Beiträge: 822
Seit: 11.04.10
Hallo anomar,

als alternative zu Xarelto gibt es
Pradaxa, ist aber nicht zugelassen für Thrombosen,
Macumar
und Fondaparinux (Arixtra) ist aber enorm teuer und
muss gespritzt werden...

Woduch sind die Thrombosen entstanden ?

Morbus Crohn kann durchaus lebensbedrohlich werden, wieviele Stuhlgänge pro Tag hat er denn ?

Ketogene Ernährung bei Diabetis ist nun wirklich nicht das beste (wg. Ketonkörper).

Gruß Haschel
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anomar ist offline
Themenstarter Beiträge: 245
Seit: 30.06.12
Hallo derstreeck,
Ich kann mir solcherlei Darmprobleme auch nur erklären, indem meine Gedanken u.a. zur Pankreas schweifen.
Da mein Bekannter auch Diabetiker ist, wäre das also schon möglich und auch plausibel. Wie oben schon geschrieben, bildet ja die P. auch Enzyme zur Fettverdauung und das scheint bei ihm nicht zu funktionieren.

Danke für deine Offenheit. Um einen Arztbesuch wird er wohl nicht rumkommen.
Ich habe ihm auch schon gesagt, dass der Darm ganz kaputt gehen könne, wenn das ewig so weiter gehen würde. Auch die P. habe ich schon angesprochen - wegen der Enzyme...
Oh, Schit. Ich hoffe, es ist noch nicht so schlimm und man kann ernährungstechnisch oder mit Enzymen noch was machen.
Ich werde ihn wenn ich ihn sehe gleich drauf ansprechen und hoffe, dass er nicht zu macht....

L.G. anomar
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derstreeck ist offline
Beiträge: 4.124
Seit: 08.11.10
Hallo anomar,

Es werden wohl Sachen im Blut und im Urin gemessen und noch ein Ultraschall gemacht. Dann wird die Ernährung etwas geändert und er kann zusätzlich Verdauungsenzyme nehmen.

Er kann ja trotzdem bestimmte Sachen ablehnen. Er muss ja nun nicht alles über sich ergehen lassen was dem Arzt einfällt. Er könnte z.B. ne Darmspiegelung ablehnen. Aber zumindest die Standardtests sollte er durchführen lassen.

Erhärtet sich hier der Verdacht auf eine Bauchspeicheldrüseninsuffizienz, so sollten im Anschluss
eine körperliche Untersuchung sowie einige Laboruntersuchungen durchgeführt werden.
In der Regel wird im Rahmen dieser Laboruntersuchungen die Konzentration von Enzymen aus der Bauchspeicheldrüse in einer Stuhlprobe des Patienten bestimmt, es handelt sich um die Enzyme Elastase und Chymotrypsin.
Vor allem das Enzym Elastase ist ein zuverlässiger Marker für die gesamte Enzymproduktion des Pankreas, ist die Konzentration dieses Enzyms erniedrigt (<200µg pro 100g Stuhl), so ist die Diagnose einer Bauchspeicheldrüseninsuffizienz wahrscheinlich. Das Enzym Chymotrypsin spiegelt ebenfalls die Pankeasfunktion wieder, ist jedoch weniger genau als das Enzym Elastase.
Dieser Test wird auch Fluorescein-Dilaurat-Test genannt und sehr häufig durchgeführt.
Es besteht außerdem die Möglichkeit, die Fettkonzentration in mehreren Stuhlproben des Patienten zu messen. Ist der Fettgehalt im Stuhl anhaltend erhöht, so lässt dies darauf schließen, dass ein Mangel an Verdauungsenzymen besteht, die für die Aufspaltung und somit Aufnahme des Fettes aus dem Darm zuständig sind.
Den zuverlässigsten Labortest stellt allerdings der sogenannte Sekretin-Pankreozymin-Test dar. Bei diesem Test wird ebenfalls die Konzentration von Verdauungsenzymen aus der Bauchspeicheldrüse gemessen (hier geht es um die Enzyme Amylase und Lipase), jedoch nicht anhand einer Stuhlprobe, sondern über eine Sonde, die in den Zwölffingerdarm des Pateinten eingeführt wird und somit dort zu liegen kommt, wo die Pankreassekrete über den Ausführungsgang in den Darm abgegeben werden.
aus: Bauchspeicheldrüseninsuffizienz

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anomar ist offline
Themenstarter Beiträge: 245
Seit: 30.06.12
Daaanke, derstreeck.
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Tommie09 ist offline
Beiträge: 49
Seit: 22.11.13
Lieber Hachel,

Hochachtung vor Deiner Kenntnis der Wirkungen von Medikamenten.

Das Wissen um Darmentzündungen und Morbus Crohn scheint mir aber weniger gesichert. Die "normale" Heilung von Morbus Crohn besteht heute meines Wissens darin, dass der Dickdarm nach und nach insgesamt wegoperiert wird.

Wenn ein Arzt feststellt, daß Morbus Crohn in hunderten von Fällen heilt und auch Entzündungen in den Blutgefäßen abnehmen, wenn die Ernährung mit Kohlehydraten stark reduziert wird, dann ist das Wert sich darüber Gedanken zu machen.

Ich erwarte nicht, dass Du meiner Meinung bist und mit Dr. Wolfgang Lutz übereinstimmst.

Wenn Du schriebst : "Für mich ist das ein urbanes Mythos" wäre das ok anstatt mit dem Wahrheitsanspruch Das ist .... ein fertiges (Vor)Urteil zu fällen, denn offensichtlich kennst Du sein Buch nicht.

Herzliche Grüsse
Tommie

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anomar ist offline
Themenstarter Beiträge: 245
Seit: 30.06.12
Hallo ArmesHaschel,
wir kennen MArcumar. Das haben die absichtlich nicht genommen.... Auch von den anderen habe ich schon gehört. Doch NEbenwirkungen haben sie alle. Leider.
Die Thrombose im Bein (von Fuß bis Oberschenkel steckt das Luder..) entstand nach einem Langstreckenflug.

Stuhlgänge mindestens drei und mehr...meist jedoch, sagt er, nur so gelbes Zeug. Aber auch nicht jeden Tag... Es ist mal besser, mal schlimmer....
Ja, ketogen geht bei Diabetes schlecht. Das müsste dann wohl unter Aufsicht gemacht werden.....
Ach, ja. Es ist alles nicht so einfach....
L.G. anomar und danke. :-)
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schulz frank ist offline
Beiträge: 348
Seit: 07.12.14
Hallo ,
vielleicht kann man mit weniger , die Gewohnheit belastenden Dingen , beginnen !
Geflügel statt rotes Fleisch !
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Sogar noch recht günstig !
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Gruß !

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anomar ist offline
Themenstarter Beiträge: 245
Seit: 30.06.12
Danke für die Tipps, schulz frank. :-)
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schulz frank ist offline
Beiträge: 348
Seit: 07.12.14
Hallo anomar ,

so etwas kann mit einbauen in Ernährung .
So´n paar Knospen sind schnell geplückt und zur Not kann man so etwas auch einfach unterjubeln .
Sprich irgendwo untermischen !
Eine Erklärung , auf emotional eindringliche Weise , kann schockieren !
Beispielsweise : "Ich liebe dich von ganzem Herzen und möchte dich nicht verlieren "
http://www.looduskalender.ee/sites/d...16.preview.jpg

Gruß !

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ArmesHaschel ist offline
Beiträge: 822
Seit: 11.04.10
Hi Tommie09,

danke für deinen Post.
Ich möchte diesen Thread nicht in einen
Morbus Crohn (MC) bzw. Colitis Ulcerosa (CU) Thread verwandeln.
Möchte aber doch ein paar Sätze du diesem Thema schreiben.

Zitat von Tommie09 Beitrag anzeigen
Das Wissen um Darmentzündungen und Morbus Crohn scheint mir aber weniger gesichert. Die "normale" Heilung von Morbus Crohn besteht heute meines Wissens darin, dass der Dickdarm nach und nach insgesamt wegoperiert wird.
Da wäre ich mir nicht so sicher :-) Wobei ich natürlich die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen habe
und es immer meine Sicht der Dinge sind bzw. meine Beobachtungen.
Und es ist auch meine derzeitige Sicht der Dinge, die kann sich ja noch mal ändern :-)

Den Begirff "Heilung" würde ich in Gegenward von MC/CU Erkrannkten nicht nennen, dann wirst Du schnell
mit Schlamm beworfen, nenn es lieber lange Remesion.

Zwar unterscheidet sich die Vorgehenweise bei der Behandlung von MC/CU im Detail einwenig, aber
im Wesentlichen wird wie folgt vorgegangen:
Zunächst Kortison und Aminosalicylate,
immer häufiger und schneller kommen dann
Immunsuppressiva und
dann Biologika zum einsatz

Operiert wird aus meiner Beobachtung nicht mehr so schnell und häufig, nur, wenn es zu Komplikationen kommt,
die bei MC/CU sehr unterschiedlich sind.

Zitat von Tommie09 Beitrag anzeigen
Wenn ein Arzt feststellt, daß Morbus Crohn in hunderten von Fällen heilt und auch Entzündungen in den Blutgefäßen abnehmen, wenn die Ernährung mit Kohlehydraten stark reduziert wird, dann ist das Wert sich darüber Gedanken zu machen.
Unbedingt, keine Frage.

Zitat von Tommie09 Beitrag anzeigen
Ich erwarte nicht, dass Du meiner Meinung bist und mit Dr. Wolfgang Lutz übereinstimmst.
Aus meiner Beobachtung heraus, kann ich nur sagen, das eine Ernährungsanpassung nicht aussreicht, das autoimmune
Geschehen herunter zu regeln. Aber es kann sein, das ich nur die "ganz Kaputten" kenne :-)
Und es war natürlich etwas provokant es als "Urban Legend" zu bezeichnen, sorry...

Ich verstehe derzeit MC/CU als Umwelterkrankung mit einer Fehlsteuerung des Sympathikus und Parasympathikus,
dh. ich würde jemanden mit MC/CU folgendes vorschlagen auch wenn es individuell Unterschiede gibt

1. Stressreduktion -> Autogenes Training, PMR, Achtsamkeitsübungen, Psychotherapie
2. Ernährungsanpassung -> Weglassen von schlechten und stressfördernden Lebensmittel (Intolleranzen)
Meist: Gluten, Milchprodukte und bei MC oft Fructose. (Dann reduziert sich der Durchfall ungemein)
Weiterführend eine natürliche Ernährung mit viel frischem und ohne Fertigprodukte (Geht in Richtung Paleo)
3. Stabilisierung mit Mikronährstoffen
4. Weitere Störfelder identifizieren (Nase, Zähne, Schlafplatz)
5. Aufbau von Körperlicher Fitness
6. Entschlackung

Insofern bin ich auch der Meinung das eine zu hohe Kohlehydratlast nicht förderlich ist und eher schädlich ist. Und über die Reihenfolge von Punkt 1 und 2 läßt sich sicher streiten...

Herzliche Grüße
Das Haschel
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