Ich muss es jetzt herausfinden - Ursache für Symptome

07.03.15 08:13 #1
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Ich muss es jetzt herausfinden - Ursache für Symptome

schulz frank ist offline
Beiträge: 348
Seit: 07.12.14
Zitat von Daenerys Beitrag anzeigen


Die Idee mit Laktose und Glutenintoleranz ziehe ich weniger in Betracht. gemerkt. Und es gibt wohl kaum eine Glutensensivität, bei der die Verdauung problemlos funktioniert über die Jahre.
Hallo ,
bei Glutensensitivität stehen Verdauungsstörungen nicht unbedingt im Vordergrund .

Zu den Symptomen der Glutensensitivität können zwar auch Verdauungsstörungen gehören, doch genauso Kopfschmerzen, Erschöpfung, Schlafstörungen, ein Gefühl des Benebeltseins, Konzentrationsstörungen, ADHS, ADS, Autismus-Symptome, Stimmungsschwankungen, Schwindel oder ein Übergewicht, das sich trotz aller Bemühungen einfach nicht mehr abbauen lässt.

Beide Glutenunverträglichkeiten können überdies zu (weiteren) Autoimmunerkrankungen führen bzw. solche verstärken. Dazu gehören z. B. die Hashimoto Thyreoiditis (chronische Schilddrüsenentzündung) oder auch die Rheumatoide Arthritis.
Sechs Zeichen für Glutenintoleranz - Glutenunverträglichkeit

Gruß !

AW: Ich muss es jetzt herausfinden - Ursache für Symptome

dadeduda ist offline
Beiträge: 1.503
Seit: 23.08.12
Hallo Daenerys
Jucken und Nase klingt schon SEHR nach 1.HIT oder 2. Allergie

...das mit der Kaffeelaune kenn ich , aufgrund meiner homoeopathischen Behandlung bin ich auch gerade seit laengerem abstinent. Ich kann dir nur sagen, dass es ich mit der Zeit legt ..das mit der Laune...
Ich substituiere sozusagen als Ersatz (ganz neu)Niacin und Vitamin C, gibt total Energie.
lg

AW: Ich muss es jetzt herausfinden - Ursache für Symptome

Daenerys ist offline
Themenstarter Beiträge: 488
Seit: 22.04.14
Hallo Frank
Ja, das ist schon auch wahr bei Glutenproblemen. Ich habe auch das Buch "Dumm wie Brot" gelesen, sehr beeindruckend, was der Neurologe dort schreibt. Er ist ja auch der Meinung, dass Hashimoto davon kommen kann. Da diese Autoimmunerkrankung allerdings nach meiner Schwangerschaft anfing, denke ich, die Ursache liegt eher bei den weiblichen Hormonen, die damals etwas arg durcheinander geschüttelt wurden. Was ich hier noch erwähnen sollte: Ich nehme täglich nur 63.5 ug, und zwar die gleiche Dosis wie zu Beginn. Auch die letzte Szintigrafie zeigte, dass sich die Hashimoto in den letzten 4 Jahren nicht verschlimmert hat. Ich vermute, wenn Gluten der Hauptverantwortliche wäre, dann hätte sich die Entzündung sicherlich verschlimmert.

Zudem habe ich ja schon mal Gluten ausgeschlossen. Wir mussten ja mal eine Weile auf glutunfrei umsteigen, da bei meiner Tochter der Verdacht auf Zöliakie bestand. Aus Solidarität haben wir dann alle in der Familie glutunfrei gegessen. Ich habe davon keine Veränderung bemerkt.

Aber dennoch esse ich - aus Überzeugung - nur wenig Brot, Pasta und dergleichen. Wenn Kohlenhydrate, dann Hafer (als Porridge zum Frühstück) oder halt mal was Süsses wie Kuchen. Ansonsten halte ich mich eher an Fleisch, Gemüse oder Quinoa.

Dadedudeda,
Ja, man gewöhnt sich rasch daran. Innerlich sträubt sich einfach mein kleiner Unvernunfts-Teufel, es durchzuziehen. Aber ich habe es heute zumindest gelassen. Bin jetzt etwas gehässig, aber da muss ich durch :-)
Weisst du, ich habe eigentlich genügend Energie, manchmal eher zu viel. Vitamin C nehme ich neuerdings ohnehin wieder, aber noch wacher will ich gar nicht werden. Kaffee nehme ich eher als einziges Suchtmittel, das ich noch nehme. Naja, manchmal auch Zucker, aber da kann ich eher widerstehen.

Was denkt ihr, ist Kurkuma bei HIT wirklich schlimm? Es ist auf jeder Liste etwas anders bewertet. Einmal im grünen Bereich, einmal steht man könne es in Massen geniessen, und einmal ist es auf rot. Ich frage nur, weil ich ab und an Kurkuma-Kapseln ohne Pfeffer, also wirklich reines Kurkuma einnehme, da es ein starkes Antioxidans ist.

Ich muss es jetzt herausfinden - Ursache für Symptome

schulz frank ist offline
Beiträge: 348
Seit: 07.12.14
Hallo ,

um etwas vom Gluten wegzukommen, möchte noch etwas anderes ins Spiel bringen .
2 Dinge .

Adenosin Triphosphat Amylase

Prof. Dr. Dr. Detlef Schuppan machte eine Entdeckung: „Dann kam die große
Überraschung. Dass das Gluten selber nicht für diese Aktivität verantwortlich ist,
sondern ein Beistoff und dieser Beistoff, war eine ganz neue Substanzklasse, ein
ganz neues Protein. Und erstaunlicherweise hat dieses Protein gar nichts zu tun mit
dem, was das Gluten macht, sondern hat ganz spezielle Funktionen. Und wir waren

erstaunt, dass es sich dabei um Proteine handelt, die die Abwehrkräfte dieser
Getreidesorten des Weizens erhöhen.“
Adenosin-Triphosphat-Amylase: ein gezielt eingezüchteter SchädlingsAbwehrstoff
wird von vielen Menschen nicht vertragen.
http://josef-stocker.de/gluten_oder_...ritiantien.pdf

Gluten und ATI | Waldstaudenkorn

Filmbeitrag :
3sat.online - Mediathek: Überraschender Mittäter

Als zweites noch : Weizenkeim-Agglutinin - WGA

Da das Weizen-Lektin im Gegensatz zu den viel bekannteren Lektinen aus Hülsenfrüchten hitzestabil ist, ist es auch noch in Brot und Brötchen aktiv.
Im Tierversuch verminderte ein WGA-Zusatz im Futter das Wachstum gegenüber der Kontrolle um ein Drittel. Auch die Futterverwertung, speziell des Eiweißes, war beeinträchtigt. Das WGA schädigte vor allem die Schleimhäute des Dünndarms und löste dort starkes Wachstum der Zotten aus. Nach zehn Tagen Versuchsdauer war der Dünndarm 45 Prozent schwerer als bei der Vergleichsgruppe. Ein erheblicher Teil des WGA wurde endocytosiert und transcytosiert und gelangte so bis in den Kreislauf. Außerdem war bei den Versuchstieren die Bauchspeicheldrüse erheblich vergrößert. Gleichzeitig wurde eine Thymusatrophie beobachtet. Die Autoren befürchten, dass ein regelmäßiger Konsum von WGA die Funktionen der Bauchspeicheldrüse und des Immunsystems nachhaltig beeinträchtigen,
http://www.deutschlandradio.de/archi...232/index.html

Gruß !

Geändert von schulz frank (20.03.15 um 16:49 Uhr)

AW: Ich muss es jetzt herausfinden - Ursache für Symptome

Daenerys ist offline
Themenstarter Beiträge: 488
Seit: 22.04.14
Danke Schulz Frank für deinen Input!

Vom Weizen-Agglutinin habe ich auch schon gelesen. Das andere kenne ich noch nicht. Muss mich da etwas einlesen.

Welche Symptome bringen denn diese Unverträglichkeiten noch mit sich (ausser dem verschlechterten Immunsystem)? Bezogen auf das Hashimoto hilft mir das eventuell weiter, aber hinsichtlich meines aktuellen Problems sehe ich noch keinen Zusammenhang. Hast du dir da was überlegt? Fortgeschrittene Immunschwäche, welche zu diffusen Beschwerden führt?...

AW: Ich muss es jetzt herausfinden - Ursache für Symptome

Daenerys ist offline
Themenstarter Beiträge: 488
Seit: 22.04.14
Kurze Rückmeldung:
Bin erkältet, und die verstopfte Nase von neulich war also eher vom nun gekommenen Schnupfen :-)

Ich wollte das Vitamin B12- Thema nochmals aufgreifen bzw. durchdenken.
Denkt ihr denn, das ist wirklich möglich bei mir?

Wenn, dann müsste ich einen versteckten B12-Mangel haben, was auch gar nicht so weit hergeholt wäre, da ich letzten Sommer mit Folsäure überdosiert war (was ja offenbar einen B12-Mangel überdecken kann).

Aber die Frage ist dann: Warum hätte ich denn einen B12-Mangel als regelmässige Esserin von rotem Fleisch?
Als Ursache käme eigentlich nur der Intrinsic-Factor in Frage. Aber ist so etwas nicht eher angeboren?
Oder Helicobacter pylori wäre wohl auch noch möglich.
Gibt es sonst noch Ursachen, die auf mich passen würden?
Bin nicht Vegetarier, nicht schwanger, habe (meines Wissens) kein Magengeschwür, kein HIV und auch nicht Dauerstress und konsumiere auch kein Lachgas :-)

Andere Frage: Wenn man einen B12-Mangel hat, dann bereits lange Zeit, bis es sich in Symptomen überhaupt äussert. Wie lange dauert es denn nach normaler Subistitution, bis sich dieser wieder normalisiert hat?

Und kann so ein Mangel auch Schwankungen unterworfen sein? Mal füllt sich der Speicher wieder gerade so viel, dass man ein paar Wochen keine Symptome hat. Dann gerät man wieder unter die Mindestgrenze, dass man Symptome bemerkt. Ist das möglich?

Und was denkt ihr: Treibt viel Sport die Unterversorgung mit B12 an?

Und das letzte: B12 hat ja viel mit der Blutbildung zu tun. Ist es überhaupt denkbar, dass man einen B12-Mangel hat, wenn die Erythrozyten in einem normalen Bereich sind?
(Letzten Sommer, also in der schlimmsten Phase, lag mein Wert der Erythrozyten bei 4.59 bei Refernzwerten von 3.9 und 5.5).
Bei Dr.Gumpert habe ich z.B. folgendes gelesen:
Die hyperchrome, makrozytäre Anämie beschreibt eine Form der Blutarmut mit besonders großen und Hämoglobinreichen roten Blutzellen.
Die Anzahl der roten Blutkörperchen ist jedoch verringert.
Ursache hierfür sind:
ein Mangel an Vitamin B12
Thiamin
Folsäure.
Daraus geht doch hervor, dass eine Vitamin B12-Mangel anämisch macht, also die Erythrozyten verringert.
Oder gibt es auch B12-Mangel, die sich nicht in Anämie äussern?

Ich muss es jetzt herausfinden - Ursache für Symptome

schulz frank ist offline
Beiträge: 348
Seit: 07.12.14
Hallo D ,

hier ( Blutwerte ) hab ich mal nichts substituiert ,paar Monate !
Das könnte ja den Eindruck machen ,da ist alles weitgehend in Ordnung ( Labor B12-Werte ) !
Was mich betrifft ,hatte ich regelrechten B 12-Janker und bei erster Gelegenheit spritzte ich wieder Ampullen Hydroxocobalamin .

Fast jeder Arzt würde hier sagen : Super , kein Mangel !!
Vitamin B 12-- 634 Referenz 223-1132
Holotranscobalamin -- >128 Referenz >37 .

Erythrozyten 4,16 --Referenz 4,2-6,2
Hämoglobin 8,0 --Referenz 8,6 -11,2
Hämakrotit 0,39 --Referenz 0,40-0,51
(Untersuchung 05.03.14)

RBC (Erythrozyten ) 4,50 --Referenz 4,0-6,0
(Untersuchung 19.08.14)


RBC (Erythrozyten ) 4,68 --Referenz 4,0-6,0
(Untersuchung 17.03.15 )

Als Maß für den Vitamin-B12-Status Holotranscobalamin im Serum, besser Methylmalonsäure im Urin. Ersteres ist ein Maß für die aktuelle Vitamin-B12- Zufuhr, Letzteres signalisiert eine Erschöpfung des Vitamin-B12-Pools und pathologische Stoffwechselabläufe.
Gruß !

Geändert von schulz frank (22.03.15 um 08:16 Uhr)

AW: Ich muss es jetzt herausfinden - Ursache für Symptome

Daenerys ist offline
Themenstarter Beiträge: 488
Seit: 22.04.14
Worin haben sich sich die Symptome bei dir denn gezeigt?
Und es hat sich gebessert, sobald du wieder substituiert hast?
Und hast du denn jene Werte auch testen lassen, die etwas aussagen?

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schulz frank ist offline
Beiträge: 348
Seit: 07.12.14
Bei mir ist das irgendwie nervlich zu spüren ( schwache Nerven , schlapp , müde ) !
Besserung ? Na, das Allgemeinbefinden wird besser und die Blutwerte kommen in die Norm (z.b. Erythrozyten )

Momentan spritz ich einmal die Woche 1000µg hydroxocobalamin.
Im übrigen esse ich auch reichlich Fleisch , allerdings nicht roh !

Da Vitamin B12 durch Hitze zerstört wird, soll Leber bei der Zubereitung nur ganz oberflächlich gebraten werden
.

Vitamin B12 (Cobalamin)

Ein Bekannter hat regelrecht Furcht vor Vitamin B12 ,also vor Substitution !
Eine täglich verspeiste "Prinzenrolle" plus anderes Zeugs findet er dagegen unbedenklich : )

Homocystein wäre mal ein guter Maker , Blutkontrolle !

Gruß !


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