Zink und Kupfermangel trotz Einnahme seit 1 1/2 Jahren?

26.02.15 16:36 #1
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AW: Zink und Kupfermangel trotz Einnahme seit 1 1/2 Jahren?

Motif ist offline
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Mangan habe ich lange Zeit dazu genommen, weil es in diesem Depyrrol dabei ist.

Wow, da esse ich ja fast nichts mehr davon :/ Aber bevor das erste mal die Mängel festgestellt wurden habe ich das noch gegessen.

Weiß hier wirklich keiner ein Produkt bei dem ich die Vitamine/Mineralien über die Munschleimhaut aufnehmen kann? Vielleicht wäre das meine Rettung, solange ich nicht rausgefunden habe wieso ich die Nährstoffe nicht richtig aufnehme

Zink und Kupfermangel trotz Einnahme seit 1 1/2 Jahren?

Hans F ist offline
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Hallo Motif,

ich antworte hier auf deinen Beitrag #97 vom 04.10.15 aus dem Aminosäurenthread.
Zitat von Motif aus genannten #97 Beitrag anzeigen
wegen hpu nehme ich übriens garnichts. als ich viel zink, vitamin c usw. genommen habe hatte ich immer einen zinkmangel. dann habe ich mit nems aufgehört und monate später war zink gut. [...]
was ratet ihr mir zu tun? so weiternehmen wie ichs im moment tue?
Ein guter Zinkspiegel muss meines Wissens nach nicht bedeuten, dass die Zinkversorgung in den Zellen gut ist, da der Körper versucht die Nährstoffspiegel im Blut möglichst lange hoch zu halten, während im Gewebe aber schon Mangel herrscht.
Ich rate dazu diesen Zinkstatus bei einer diagnostizierten HPU nicht überzubewerten und abzukären, ob die HPU tatsächlich noch weiter besteht. Der Haarausfall spricht dafür. Und dass jemand vollständig vom akuten HPU-Schub geheilt wird trifft m.W. nicht allzu oft ein.
Auf einen vermeintlich guten Zinkspiegel alleine würde ich mich da nicht verlassen, ganz besonders da Du ja noch eine Menge Beschwerden hast.
Zitat von Motif vom 26.02.15 aus diesem Thread Beitrag anzeigen
Nehme seitdem Zink und Kupfer (nur das im Multi-Präperat) und jetzt habe ich von beiden einen Mangel?

Wie kann das denn möglich sein? [...]Das habe ich teilweise auch recht hoch dosiert. also minimum 30 mg täglich und ab und zu auch mal phasenweise 80 mg oder so.
Edit: Ich habe ca. 1 1/2 bis zwei Wochen vor Blutabnahme aufgehört Zink usw. einzunehmen.
Ich spekuliere mal. Vielleicht war es so hoch dosiert, dass die Aufnahme beschränkt werden musste. Als das Zink dann abgesetzt wurde konnte der Körper dann eventuell in der kurzen Zeitspanne die Zinkaufnahme/-verteilung nicht ausreichend anpassen, so dass es dann zu einem Zinkmangel im Blut kam. Auch wenn es sich dabei um Vollblut gehandelt hat.

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Motif ist offline
Themenstarter Beiträge: 847
Seit: 23.11.13
Hm aber ich nahm Zink bestimmt zwei Jahre und es hat nichts an Symptomen verändert. Hätte ich mehr Zink nehmen Sollen? Ich nahm teilweise 40 mg täglich

Zink und Kupfermangel trotz Einnahme seit 1 1/2 Jahren?

Hans F ist offline
Beiträge: 801
Seit: 20.09.14
Und wieviel Vitamin B6 von welcher Sorte hast Du eingenommen? Um HPU zu behandeln bedarf es auch noch ausreichend anderer Co-Faktoren, wie z.B. Vitamin B2 und Magnesium oder ggf auch Mangan.

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Motif ist offline
Themenstarter Beiträge: 847
Seit: 23.11.13
Also ich nahm lange depyrrol gegen hpu. Das machte aber keine Veränderung und irgendwann lies ich es wieder weg. Bin mir echt nicht sicher ob ich auf hpu in meinem Fall was geben soll. Ergebnis war auch recht Grenzwertig

Zink und Kupfermangel trotz Einnahme seit 1 1/2 Jahren?

Hans F ist offline
Beiträge: 801
Seit: 20.09.14
Zitat von Motif Beitrag anzeigen
Hätte ich mehr Zink nehmen Sollen? Ich nahm teilweise 40 mg täglich
40 mg hört sich schon sehr viel an.
Ein guter Marker um einen Zinkmangel festzustellen, soll ein Response-Test mittels Alkalischer Phosphatase sein. Quelle
weitere Infos zum Zink-Responsetest

Zink und Kupfermangel trotz Einnahme seit 1 1/2 Jahren?

Hans F ist offline
Beiträge: 801
Seit: 20.09.14
Dr Kamsteeg schreibt in seinem Buch ("HPU und dann...?", 5. Auflage), dass Standardbehandlungen nicht immer den gewünschten Erfolg zeigen und dass dann ergänzende Maßnahmen erforderlich seien. Welche das sind, wird dabei aber nicht klar.
Wenn Du Dich bezüglich HPU, bzw. Vitamin B6-Versorgung absichern möchtest, böte sich Cystathionin im Urin an ->
Laboruntersuchungen Pyrrolurie – Symptome, Ursachen von Krankheiten

Zink und Kupfermangel trotz Einnahme seit 1 1/2 Jahren?

Rippe ist offline
Beiträge: 40
Seit: 14.12.14
Hallo Motif,

entgegen aller Empfehlungen würde ich Kupfer zusammen mit sauren Speisen und/oder Vitamin C einnehmen. Oft wird zwar davor gewarnt, da Kupfer das Vitamin C oxidiert, aber das bedeutet auch dass das Vitamin C das Kupfer reduziert und dieses dann besser von der Darmschleimhaut aufgenommen wird, da es eine Stufe weniger von den Darmzellen aktiv reduziert werden muss. Du kannst dies auf Vitalstofflexikon.de zu Kupfer genauer nachlesen. Ob dies nur für anorganisches Kupfer oder auch für organisch-gebundenes Kupfer wie beispielsweise Kupfer-Citrat zutrifft weiß ich leider nicht.
Auch habe ich für mich noch nicht rausfinden können was eine gute Langzeit Ratio zwischen Kupfer und Zink ist.
Was das Zink anbelangt würde ich es nicht zusammen mit Kohlenhydraten, Getreide und Gemüse einnehmen. Die Antinährstoffe, Zellulose und Ballaststoffe binden das Mineral und der Darm nimmt die Nahrungsergänzung nicht auf. Zumindest konnte ich dies bei mir so beobachten. Daher nehme ich nun Zink, Minerale und Spurenelemente allgemein immer mit Proteinen ein, wie Fleisch, Eier oder Milch und Käse. Am besten alles in roher Form, wenn es möglich ist! Meinem Gefühl nach erhöht das die Aufnahme, weil das Zink nicht von Ballaststoffen gebunden und zu schnell durch den Dünndarm geschoben wird.

Ich hoffe das hilft dir vielleicht weiter.


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