Hinweise auf chronische Gastritis oder perniziöse Anämie?

05.02.15 20:38 #1
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AW: Hinweise auf chronische Gastritis oder perniziöse Anämie?

lilianne ist offline
Themenstarter Beiträge: 9
Seit: 22.09.12
Ja, das mit dem Antacida-Versuch hatte ich so verstanden: ich probiere das mal, und wenn meine Symptome (in diesem Fall hauptsächlich der Hungerschmerz, denn wann ich das letzte Mal Magenschmerzen, Sodbrennen oder saures Aufstoßen hatte, daran kann ich mich nicht erinnern, aber Luft stoße ich viel auf, gleich nach dem Trinken/Essen meistens, schlucke leider viel davon...) dann besser werden, weiß ich, ich sollte wegen starkem Gastritis-Verdacht eine Spiegelung machen lassen.

Ich schreibe "Magen-Darm-Spiegelung", weil wenn ich diese Tortur einer Magenspiegelung auf mich nehme, dann möchte ich auch gleich noch den Darm gespiegelt haben. Nach so vielen Jahren täglichen Durchfalls und Darmunruhe aller Art wäre das dann doch angebracht. Beim ersten Mal damals wurde auch beides auf einmal gemacht, mit Betäubung, die ich auch diesmal bräuchte, bin da sehr panisch und habe auch einen argen Würgereiz, der schon beim Zahnarzt oder beim Arzt Zunge rausstrecken Probleme macht.
Angst macht mir vor diesen Spiegelungen eben auch die Vorbereitung, eine lange Nacht mit leerem Magen überstehen, da kann ich nicht schlafen und wer weiß, was das dann für Beklemmungsgefühle gibt, von Kreislaufproblemen ganz zu schweigen... und dann die Angst, gegen die ich noch nicht mal eine Beruhigungstablette nehmen kann...

Lieben Dank euch beiden, Marjorie und Oregano!

Hinweise auf chronische Gastritis oder perniziöse Anämie?

schulz frank ist offline
Beiträge: 348
Seit: 07.12.14
Hallo ,
ich wollte auf die katastrophale Wirkungsweise von Protonenpumpenhemmern (PPI) aufmerksam machen . Anhand einer kanadischen Studie .
Speziell wird in dem von mir erstellten Auszug auf osteoporosebedingte Problematik eingegangen .

In einer kanadischen Studie wurde die Langzeitwirkung von
Protonenpumpenhemmern (PPI) auf die Knochendichte und
das Frakturrisiko erfasst. Dabei wurden die Daten von
15 792 Patienten mit osteoporosebedingten Frakturen (z.B.
Wirbelkörper-, Becken- und Hüftfrakturen), die PPI ein -
genommen hatten, analysiert. Als Kontrollgruppe dienten
47 289 Patienten ohne Frakturen. Die Studienergebnisse
belegen, dass die langfristige Einnahme von PPI (z.B. Omeprazol)
über einen Zeitraum von sieben Jahren mit einem
stark erhöhten Risiko für osteoporosebedingte Frakturen
assoziiert ist (OR: 1,92; 95%-KI 1,16–3,18; p = 0,011). Darüber
hinaus führte eine regelmässige Einnahme von PPI über
einen Zeitraum von fünf Jahren zu einem signifikant erhöhten
Risiko für Hüftfrakturen (OR: 1,62; 95%-KI 1,02–2,58;
p = 0,04) (25). Diese Ergebnisse stimmen mit den Ergebnissen
einer früheren Studie überein, die ebenfalls gezeigt hatten,
dass ältere Patienten, die wegen peptischer Magenbeschwerden
mit PPI behandelt werden, ein deutlich erhöhtes Frakturrisiko
haben. Das Risiko für osteoporosebedingte Frak -
turen stieg dabei mit zunehmender Einnahmedauer der
Protonenpumpenhemmer an: Nach einem Jahr betrug die
Odds Ratio 1,22 (95%-KI 1,15–1,30), nach vier Jahren 1,59
(95%-KI 1,39–1,80; p < 0,01) (26).
PPI hemmen auch die Resorption und Utilisation von Vit -
amin B12. Proteingebundenes Vitamin B12 kann dadurch nur
noch unzureichend freigesetzt und absorbiert werden. Vit -
amin-B12-Mangel ist aufgrund von Störungen im Methylgruppenstoffwechsel
mit einem erhöhten Risiko für Demenz
und Osteoporose verbunden.
http://www.rosenfluh.ch/rosenfluh/ar...aehrstoffe.pdf

Weiter möchte ich etwas zur Hirnatrophie(Hirnschwund) schreiben .Hirnatrophie wird mit Demenz in Verbindung gebracht !
Vitamin B6 , B12 und vor allem Folsäure sorgen für einen moderaten Homocysteinwert und verhindert somit das vorschnelle Entstehen einer Hirnatrophie . Protonenpumpenhemmer verringern die Aufnahme von B12 und Folsäure und begünstigen somit eine Gehirnatrophie / Demenz .

Die Ergebnisse: Die Plasma-Homocysteinwerte sanken mit der Vitamintherapie im Schnitt um etwa ein Drittel, zugleich schrumpfte das Gehirn um 0,76 Prozent pro Jahr, mit Placebo dagegen um 1,08 Prozent pro Jahr. Mit Vitamintherapie war die Volumenabnahme folglich etwa 30 Prozent geringer. Patienten mit zu Beginn hohen Homocysteinspiegeln (über 13 μmol/l) profitierten besonders: Bei ihnen war die Volumenabnahme mit Vitamintherapie sogar um 53 Prozent geringer als in der Placebogruppe
Cocktail mit B-Vitaminen bremst den Hirnschwund im Alter

Protonenpumpenhemmer vermindern die gastrale Säuresekretion und damit die intestinale Utilisation und Resorption wie Kalzium, Vitamin D3, Vitamin C, Folsäure und Vitamin B12
https://www.thieme-connect.de/produc...30-1250032.pdf

Hier schrieb ich , wie man das möglicherweise ganz gut und günstig ,ziemlich schnell wegbekommt ( Reflux,Gastritis).

http://www.symptome.ch/vbboard/koenn...ml#post1052394

Das ist ein Teufelszeug und es sollte nicht dauerhaft eingenommen werden !

Gruß !


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