"Neurologische" Ausfälle

27.01.15 22:49 #1
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Enny ist offline
Beiträge: 4
Seit: 27.01.15
Hallo ihr lieben, vielleicht kann mir ja jemand helfen. Im November 2014 fing mein Krankheitslauf an. Auf einmal war mein Ohr zu dann kam Ohrenrauschen dazu und Drehschwindel. Darauf hin hat mein HNO mich stationär aufgenommen und ich wurde mit Cortison und Blutverdünner Infusionen 1 Woche behandelt. Mir ging es besser, war aber noch Krank geschrieben. Aufeinmal bekam ich im Ruhezustand, schwere Beine, konnte kaum laufen. Dass wurde immer schlimmer. Paar Tage später bekam ich rechts über den Auge Kopfschmerzen (ein Druck aber hatte schon schlimmere schmerzen). Paar Minuten später konnte ich nicht mehr fließend sprechen und die erste Minute kannte ich kein Wort mehr. 2 Tage später ging das schwere Gefühl in den Beinen in ein ständiges kribbeln mit Taubheitsgefühl im linken Bein über und auch Muskelkraftverlust. Das ist bis heute, plus Druckgefühl im Gesäß und ab und zu auch am Hws ( alles links). Es wurde ein mrt vom Schädel gemacht, laut Befund unauffällig mein Neurologe hat sich die Bilder aber nicht angeguckt. Dann wurde eine lumbalpunktion gemacht. Ergebnisse; evtl früh Stadium von EBV oder einer Autoimmunerkrankung. Aluminium und Gesamteiweiß im liquor deutlich erhöht. Nach weiß einer ausgeprägten Störrung der Blut-Liquor-Schranke. Keine O-Banden. Solches Ergebnisse finden sich bei folgende Krankheiten: Neuroborreliose, Guillian-Barre-Syndrom, Virale meningitis, Hirntumor. Empfehlung: mrsa screening: Z11 und erneute hirnwasser entnahme nach 4-6 Wochen. Mein Neurologe hat sich zu nichts geäußert, will keine Untersuchungen mehr machen und hat mich zur Krankengymnastik überwiesen. Ich bin 24 Jahre schlank und leide nicht unter starkem Streß oder so was. Mein Hobby reiten kann ich durch mein Bein nicht im Moment. Und es tut weh. Hatt jemand Erfahrungen mit sowas? Langsam kann ich nicht mehr.

"Neurologische" Ausfälle

ullika ist gerade online
Beiträge: 2.017
Seit: 27.08.13
Zitat von Enny Beitrag anzeigen
Ohrenrauschen dazu und Drehschwindel. Kopfschmerzen (ein Druck aber hatte schon schlimmere schmerzen). Paar Minuten später konnte ich nicht mehr fließend sprechen und die erste Minute kannte ich kein Wort mehr. 2 Tage später ging das schwere Gefühl in den Beinen in ein ständiges kribbeln mit Taubheitsgefühl im linken Bein über und auch Muskelkraftverlust.....
Das klingt sehr schlimm, aber die Symptome sind bei vielen ähnlich, für mich klingt es nach Gift im Körper, Schwermetalle (im Mund?) und Medikamente aus Fleischkonsum von Massentierhaltung, Streptomycin aus Äpfel, Übersäuerung, verpilztem Blut (mucor racemosus), eventuell Epstein barr Virus oder ein anderer und Parasiten nehmen überhand - eine mögliche Theorie.

Du solltest dich nicht allein auf die Schulmedizin verlassen. Wenn du es dir leisten kannst, mach einen Test bei einem Heilpraktiker, eventuell Bioreonanz oder ähnliches.

Wenn du das Geld hierfür nicht ausgeben kannst oder willst, überdenke deine Ernährungsform.
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Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke (Sebastian Kneipp)

AW: "Neurologische" Ausfälle

Enny ist offline
Themenstarter Beiträge: 4
Seit: 27.01.15
Danke für die Info, werde mir mal einen Heilpraktiker aufsuchen. Metalle habe ich nicht im Mund. Epstein Barr Virus stand auch als mögliche Ursache im Befund, leider ist mein Doc ja auf nichts von dem Befund eingegangen

"Neurologische" Ausfälle

derstreeck ist offline
Beiträge: 4.124
Seit: 08.11.10
Hallo Enny,

Du schreibst,
Ergebnisse finden sich bei folgende Krankheiten: Neuroborreliose, Guillian-Barre-Syndrom, Virale meningitis
Im Zusammenhang mit Infektionen kann es zu "neurologischen" Ausfällen kommen. Das kommt daher, dass bei einer Infektion der Botenstoff Histamin freigesetzt wird. Dieses Histamin fungiert im Körper als Hormon und Neurotransmitter und hat auch eine Wechselwirkung zu anderen Botenstoffen wie Serotonin und Adrenalin. So kommt es zu neurologischen Symptomen, die jedoch eine körperliche Ursache haben, wie z.B. eine Infektion.

Ich halte es für eine gute Idee zu einem Heilpraktiker zu gehen. Es gibt z.B. den Lymphozytentransformationstest (LTT) mit dem man Infektionen erkennen kann.

Hier mal eine gute Infosammlung über EBV: Epstein-Barr-Virus (EBV) | Naturheilzentrum-Hollmann.de

und über Borreliose:
SPÄT- UND CHRONISCHE LYME-BORRELIOSE

Mein Neurologe hat sich zu nichts geäußert, will keine Untersuchungen mehr machen und hat mich zur Krankengymnastik überwiesen.
Er hätte vielleicht besser Komiker werden sollen. Wenigstens hat er dir keine Diagnose gestellt, die Richtung Psychosomatik geht.

Grüsse
derstreeck

Geändert von derstreeck (28.01.15 um 23:07 Uhr)

"Neurologische" Ausfälle

mondvogel ist offline
Beiträge: 5.086
Seit: 07.04.10
Hallo Enny,

Wie wäre es mit einer ärztlichen Zweitmeinung? Ich glaube, das würde ich in Deiner Situation auf alle Fälle versuchen...

alles Gute, mondvogel
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"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

AW: "Neurologische" Ausfälle

Enny ist offline
Themenstarter Beiträge: 4
Seit: 27.01.15
Vielen Dank für die Information.
@ mondvogel, bin gerade dabei. Nur einen zu finden ist hier nicht ganz so einfach, die einem als guter Neurologe empfohlenen wird, nimmt nur Privatpatienten oder jemanden der es aus eigener Tasche bezahlen kann. Das trifft bei mir leider beides nicht zu. Bei einem anderen bekomme ich erst Mitte April einen Termin. War heute nochmal bei einem Orthopäden der mich an eine Radiologie überwiesen hat für ein Mrt der Lendenwirbel. Sprechen habe ich mittlerweile wieder gut gelernt, auch wenn das nur langsam klappt. Was für mich am schlimmsten ist, ist das kribbeln mit Taubheitsgefühl im linken Bein. Ich reite seit dem ich denken kann und habe ein eigenes Pferd. Nur das klappt nicht mehr. Das nagt echt an meiner Psyche. Mein Neurologe hat gesagt ich sollte mal zum Psychiater aber ich glaube nicht dass es an sowas liegt. Klar habe ich Streß, aber ich liebe meinen Job und bekomme da auch gute Unterstützung und mein Hobby und meine Beziehung auch. Es ist nichts vorgefallen.

"Neurologische" Ausfälle

mondvogel ist offline
Beiträge: 5.086
Seit: 07.04.10
hallo Enny,

dann erst mal Erfolg beim MRT des "Lendenbereichs"! Das Taubheitsgefühl im Bein könnte tatsächlich von einem (mehreren?) eingeklemmten Nerv herrühren.

Ich wünsche Dir, dass dort etwas gefunden wird, was gut behandelt werden kann....eine Craniosacral- Behandlung wäre so oder so eventuell hilfreich....mondvogel
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