Versch. Diagnosen..Hilfe, wie passt alles zusammen?

15.11.14 17:46 #1
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Broesmeli ist offline
Beiträge: 146
Seit: 13.09.14
Salut zusammen!
ich hab bereits schon über mein 'Elend' geschrieben..unterdessen hatte ich div. weitere Untersuchungen..
Nun meine Frage: Wie passt dies alles zusammen?
..und: Wenn ja, was soll ich dagegen machen?
Angefangen hat alles mit Schwankschwindel; dann starke Nacken und Kopfschmerzen; Krämpfe in Armen und Beinen (Nachts 'eingeschlafener' Arm und Bein); Kieferschmerzen..

Diagnostiziert wurde: HWS Syndrom; craniosacrales und thorakalumbales Schmerzsyndrom; Prolapse in LWS (noch keine operable dikus hernie) ; zeitweise abgeklemmter Nerv und Blutgefäss im Schulterbereich (drum tauber Arm, Finger) ; 2 neue Zysten in Brust; Endometriose (linker Unterbauch; mit evt. Verwachsung in Darm..) und 'last but not least' Hep. C chron. (seit mehr als 10 Jahren; OHNE zhyrrotische veränderung od. Nekrose)

Verschlimmerung der Beschwerden (v.a. Schwindel) etwa 3-5 Tage vor Mens und während der 'Tage'. (Endometrisoe schwillt dann auf über Faustgrösse an)

NEU: Malabsorption der Medikamente!

Blutwerte alle i.o. (Leberwerte erhöht, logischerweise) ; keine D.hernie im Nacken; Testosteron zu niedrig (Auswirkung?); Schilddrüse i.o.; keine Intoleranz od. 'sonstsowas' bei Nahrungsmitteln

Hat jemand eine Idee, wie dies alles zus.passt..einen 'Sinn' ergibt??

DANKE für jede Antwort!

Geändert von Broesmeli (15.11.14 um 17:49 Uhr)

AW: Versch. Diagnosen..Hilfe, wie passt alles zusammen?

dadeduda ist offline
Beiträge: 1.503
Seit: 23.08.12
Hallo Broesmeli

Ich weiss, nicht,was dir in anderen threads geantwortet wurde, aber das sieht mir stark nach Oestrogendominanz aus!

?strogen-Dominanz

da steht auch, wie testen (Speicheltest-kriegt man uebers Netz per Post)
lg dadeduda

Versch. Diagnosen..Hilfe, wie passt alles zusammen?

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.472
Seit: 26.04.04
Zur Info:

Damit man weiß, was bereits abgearbeitet worden ist - hier der vorherige Thread:

http://www.symptome.ch/vbboard/koenn...schmerzen.html

Liebe Grüße,
Malve

Versch. Diagnosen..Hilfe, wie passt alles zusammen?

Broesmeli ist offline
Themenstarter Beiträge: 146
Seit: 13.09.14
Dankeschön für deine prompte Antwort! Auch an Malve!
Ich werd mir dies gleich mal durchlesen..noch nie gehört von der Oestrogendominanz..?! Merci! schönes Wochenende euch..!

AW: Versch. Diagnosen..Hilfe, wie passt alles zusammen?

margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Broesmeli,

wenn Du leberkrank bist, nimmst Du verschiedene Nährstoffe nicht genügend auf. Malabsorption ist bei Leberkranken häufiger.
Leberkranke haben oft einen Mangel an Magnesium, an Zink und an Vitamin A.

Ferner ergeben sich dann oft noch weitere Mängel an Vitaminen und Nährstoffen.
Leberkranken wird bei schwer kranker Leber auch eine bestimmte Diät empfohlen, weil die Leber z. B. das tierische Eiweiß im Fleisch schlechter verstoffwechseln kann und sich so Giftstoffe im Körper bilden.

NEU: Malabsorption der Medikamente!
Das würde ich auf die eingeschränkte Aufnahmefähigkeit aufgrund der kranken Leber zurückführen.

Wenn Du z. B. einen Magnesiummangel hast, hast Du automatisch Verspannungen der Muskulatur und kannst daraus schmerzhafte Beschwerden überall in der Muskulatur bekommen. Sei es im Nacken, im Bauchraum, in den Beinen, etc.
Bei diesen Beschwerden könnte auch ein Mangel an Magnesium zugrunde liegen:
dann starke Nacken und Kopfschmerzen; Krämpfe in Armen und Beinen (Nachts 'eingeschlafener' Arm und Bein);
Magnesium kann im Blutserum falsch hoch ausfallen, wenn das Blut nicht korrekt behandelt wurde nach der Blutentnahme (zentrifugieren nach einer halben bis ganzen Stunde und abpipettieren danach werden bei etlichen Ärzten oft nicht gemacht). Dh. ein Magnesiummangel kann öftes mal unentdeckt bleiben.

Leberkranke haben oft auch Probleme mit der Muskulatur, weil eben Eiweiße nicht richtig aufgenommen werden und neben Magnesium auch Eiweiße wichtig für die Muskeln sind (siehe Bodybuilder, die Eiweiße in rauhen Mengen zum Muskelaufbau nehmen). Folge eines latenten Eiweißmangels kann sein, dass die Muskeln nicht mehr richtig funktionieren und so die stützende Funktion für die Gelenke nachlässt.
Aber als Leberkranker muss man mit der Eiweißzuführung vorsichtig sein, d. h. zu sagen, man sollte einfach viel mehr Eiweiß essen, ist je nach Schwere der Leberkrankheit falsch.
Es kommt auf den Zustand der Leber und deren Funktion an, was man essen darf.

OHNE zhyrrotische veränderung od. Nekrose
Wenn Du mehrere Leberbiopsien hattest, wo das festgestellt wurde, würde ich das glauben.

Bei nur einer Leberbiopsie weißt Du nur, dass an dieser Stelle die Leber keine Zirrhose hatte.
Oft fängt die Zirrhose im linken Leberlappen an und Leberbiopsien werden meist aus dem re. Leberlappen genommen, weil es dort ungefährlicher ist, eine Biopsie durchzuführen.

Ich habe selbst eine Leberkrankheit und habe mich mit dieser Thematik in eigener Sache schon beschäftigt.
Nach einem Foto (aufgenommen bei einer Bauchspiegelung) habe ich im li. Leberlappen Zeichen einer Zirrhose. Nach einer Biopsie aus dem re. Leberlappen ist dort "nur" eine Fibrose.
Und nach dem Ultraschall habe ich nur eine Fettleber.
D. h. im Ultraschall sieht man zu dem wirklichen Zustand der Leber zu wenig.

Ein Anhaltspunkt für die Frage einer Zirrhose kann die CHE (Cholinesterase) sein. Aber die kann, wenn gleichzeitig Probleme mit dem Fettstoffwechsel bestehen, auch trügerisch sein.
Niedrige CHE deutet bei Leberkranken auf eine Zirrhose hin.
Eine normale oder hohe CHE kann man aber haben, wenn man gleichzeitig Probleme mit dem Fettstoffwechsel hat.

Also ich würde bei bekannter Leberkrankheit sehr darauf achten, dass die Nährstoffe ausreichend vorhanden sind und dass die Ernährung stimmt.
Ebenso würde ich leberschädliche Medikamente meiden, wo es nur geht (z. B. die Pille oder Hormonspirale bei Frauen).
(Mäßiger) Sport kann die Leberfunktion unterstützen. Je nach Schwere der Leberkranheit sollte aber die Art des Sportes mit dem Arzt abgesprochen sein.

Was den Schwindel angeht:
Oft kann ein Eisenmangel dahinter stehen.
Bei der Kontrolle des Eisenmangels sollte man wissen, dass bei Leberkranken das Ferritin (Speichereisen) falsch hoch sein kann und so einen Eisenmangel verdecken kann.
Ich lasse bei mir immer das Zinkprotoporphyrin bestimmen. Das ist erhöht, wenn man einen Eisenmangel hat.

lg
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Versch. Diagnosen..Hilfe, wie passt alles zusammen?

Broesmeli ist offline
Themenstarter Beiträge: 146
Seit: 13.09.14
Salut Margie
Danke für deine Ausführungen!
Ich hatte bis jetzt 2 Biopsien d. Leber..und mehrere Ultraschalle..(nächster U'such ist am 21.11.)
Magnesium nehme ich seit Beginn meiner Beschwerden..erst Magnesium forte..jetzt probiere ich mal Magnesiumchlorid..bis dato noch keine Veränderung bemerkt; leider.
Das mit dem eisenmangel hab ich noch nicht gewusst..merci! Werd mal ansprechen beim Termin.
Pille&Co. nehm ich alles nicht (bin unterbunden nach Gebärmutterhalsoperation)
eine spez. Diät mach ich nicht (muss ich nicht machen..vom arzt aus) Ich hab auch soweit keinerlei Beschwerden..alkohol trink ich keinen (nur selten..weihnachten z.bsp.) Die Leber 'spür' ich etwas, wenn ich so Sachen wie Aelplermagronen od. Raclette esse..eben so sehr fettige Sachen
Nebenbei noch erwähnt- hab die vorgeschlagene Oestrogendominanz gelesen..dies passt aber nicht wirklich..es fehlen meiner Meinung nach div. aussagekräftige Symptome..
Ich dank Dir! Liebe Gruess, B.


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